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Veröffentlicht am 17.03.2023

Magdalia und ihre Kräuter

Magdalia und die Gnome
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Inhalt:
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Magdalia ist eine ältere Frau, die einen großen Garten am Waldrand hat und sehr viel über Kräuter und ihre Heilkräfte hat. Mindestens genauso groß wie ihr Garten ist ihr Herz und ...

Inhalt:
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Magdalia ist eine ältere Frau, die einen großen Garten am Waldrand hat und sehr viel über Kräuter und ihre Heilkräfte hat. Mindestens genauso groß wie ihr Garten ist ihr Herz und so teilt sie gerne ihre Vorräte, aber auch ihr Wissen mit anderen. Eines Tages bemerkt sie jedoch, dass größeren Mengen aus ihrem Garten abhandenkommen. Den Grund entdeckt sie auch sehr schnell: Der kleine Gnom Roffo. Der Wald, in dem er uns seine Familie bisher gelebt haben, wurde abgeholzt und ihnen nicht nur das Zuhause, sondern auch die Lebensgrundlage genommen. Aus Hunger hat er gestohlen.
Magdalia tut er leid, sie kümmert sich um seine Verletzung, die er sich beim Diebstahl zugezogen hat, und bietet an, dass Roffo auch seinen Vater und seine Schwester zu ihr bringen kann, um bei ihr zu wohnen. Doch Gnome sind misstrauische Wesen - wird es Magdalia gelingen, sie zu überzeugen?

Mein Eindruck:
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Mir gefiel dieses moderne Kräutermärchen von Anfang an sehr gut. Der Schreibstil ist recht einfach und in kurzen Sätzen gehalten, sodass das Buch sich gut für Grundschulkinder zum selber lesen oder für etwas jüngere Kinder zum Vorlesen eignet. Aber auch für Erwachsene lässt sich die Geschichte gut lesen. In die Erzählung sind an den passenden Stellen schöne Schwarz-weiß-Illustrationen eingewoben. Von der Zeichenart erinnerten mich die Gnome an den Troll "Hugo" aus der gleichnamigen TV-Show der 1990er-Jahre, die ich sehr mochte.

Das Gnom-Mädchen Hetti, Roffos Schwester, ist eine kleine Kratzbürste. Sie ist anfangs sehr bockig und sträubt sich gegen den Aufenthalt bei Magdalia, aber dennoch ist sie mit Eifer und Interesse dabei, wenn sie etwas über Kräuter erzählt bekommt. Sie erinnerte mich etwas an mich in meinem Alter und auch meine Tochter konnte sich ein wenig mit ihr identifizieren, deswegen mochten wir sie sehr gerne. Aber auch Roffo, der direkt Zutrauen zur Kräuterfrau gefasst hat, fanden wir gut. Er bildet den perfekten Gegenpart zur Schwester. Aber auch die Verzweiflung des Vaters, dem seine Heimat genommen wurde und der nun Angst um die Zukunft seiner Kinder hat, wird jedes Elternteil gut nachvollziehen können.
So hat die Autorin eine Reihe von zauberhaften Charakteren geschaffen und in die Geschichte passend ihr Kräuterwissen eingeflochten. Denn das, was Magdalia den Gnomkindern erklärt, erklärt sie gleichermaßen dem Leser. So lernt man, dass der Spitzwegerich noch zwei eher unbekanntere Brüder hat, wie diese sich unterscheiden, dass Suppe auch ohne Pilze nach solchen schmecken kann, wie man Ringelblumensalbe herstellt oder schnelles Brot und tolle Pfannkuchen backt sowie einige kleine Tricks für die Küche. Dazu gibt es die passenden Pflanzenbilder (s/w) sowie am Ende des Buches die Rezeptsammlung, die das Gesamtwerk abrundet.

Das Thema Abholzung bzw. Zerstörung von Lebensraum wird angeschnitten, jedoch nicht weiter verfolgt. Das Ende der Geschichte kam für uns daher sehr abrupt und es blieben einige Fragen leider unbeantwortet, die hoffentlich in der geplanten Fortsetzung aufgelöst werden.

Fazit:
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Märchenhafte und schön illustrierte Geschichte, die Kräuterwissen anschaulich verpackt und zum Ausprobieren einlädt

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2023

Biografie von Martin Luther King Jr. in Comic-Form

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Martin Luther King Jr.
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Gestaltung:
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Das Titelbild passt sehr gut zur Reihe und die Farben sind sehr ansprechend. Auch das fast quadratische Format der Reihe gefällt uns, es liegt gut in der Hand und das Buch ist ...

Gestaltung:
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Das Titelbild passt sehr gut zur Reihe und die Farben sind sehr ansprechend. Auch das fast quadratische Format der Reihe gefällt uns, es liegt gut in der Hand und das Buch ist als Hardcover sehr robust für mehrmaliges Lesen.

Inhalt:
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In diesem Buch wird das Leben von Martin Luther King Jr. in einer Mischung aus Kurztexten und Comics erzählt, angefangen von seiner Kindheit bis zum Marsch nach Montgomery 1965. Im Anhang wird in Form eines Gesprächs vor seinem Denkmal und einem Zeitstrahl mit ein paar Fotos ein kurzer Ausblick auf sein Leben danach gegeben.

Mein Eindruck:
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"Worte können mächtig sein. Und große Worte warteten auf mich."

Wir kannten von dem Autor bereits das Buch über Albert Einstein aus der gleichen Reihe, das uns gut gefallen hat und waren nun auf dieses gespannt. Dass der kleine Martin bereits einen kleinen Schnauzer hat, hat uns nicht weiter irritiert, denn das der Kopf des Kindes ähnlich dem späteren erwachsenen Prominenten gestaltet ist, war bei den anderen Büchern auch so. Es soll wohl den Wiedererkennungseffekt der Figur durch den Band hinweg gewährleisten. Wir fanden es einfach amüsant.
Von den Texten her ist das Buch für Grundschüler gut geeignet: Kurze Sätze und viele Bilder mit Comic-Sprechblasen animieren zum selber lesen. Dass wir den kleinen Martin bereits als Kind kennenlernen und erfahren, dass er gerne später "große Worte haben" möchte, da er die Macht von Worten bereits als Kind erkannt hatte, ist m. E. ein gutes Vorbild für Kinder. Die Schwierigkeiten, die Martin Luther King Jr. im Laufe seines Lebens besonders durch den vorherrschenden Rassismus erfährt, sind altersgerecht aufbereitet. Was uns etwas irritiert hat, ist die besonders Schreibweise von "Schwarz" und "Weiß" in dem Buch. Dies wird leider am Ende ganz klein gedruckt erklärt und ist schwer zu finden. Das hätte besser bereits am Anfang in einer Fußnote oder im Eingangstext erklärt werden sollen.

Die Botschaft, lieber mit Worten und friedlichen Taten Änderungen herbeiführen zu wollen und dass man nicht aufgeben sollte, kommt hier gut rüber. Das Buch endet mit dem Marsch nach Montgomery, quasi dem Höhepunkt des Schaffens von Martin Luther King Jr. Sein leider nicht so ruhmvolles Ende findet sich nur sehr klein gedruckt im Zeitstrahl, sodass der Eindruck über diese Person etwas einseitig ist. Vielleicht würde dies für Kinder der anstrebten Altersklasse aber auch zu weit führen.

Letztendlich hat der Autor mit dieser Biografie wieder mal gezeigt, dass man immer Veränderungen herbeiführen kann, wenn man will und dass es besser ist, sich friedlich, aber konsequent für seine Ziele einzusetzen.

Fazit:
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Das Leben von Martin Luther King Jr. und seine Botschaft für Grundschüler ansprechend in kurzen Texten und Comics aufbereitet

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2023

Erica Falcks und Patrik Hedströms elfter Fall

Kuckuckskinder (Ein Falck-Hedström-Krimi 11)
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Gestaltung:
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Ein gelungenes Titelbild mit einem typisch schwedischen See in düsterer Atmosphäre. Das Buch ist als Hardcover sogar mit einem Lesebändchen versehen und daher sehr wertig für ...

Gestaltung:
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Ein gelungenes Titelbild mit einem typisch schwedischen See in düsterer Atmosphäre. Das Buch ist als Hardcover sogar mit einem Lesebändchen versehen und daher sehr wertig für einen Krimi.

Inhalt:
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Während seine Freunde goldene Hochzeit feiern, wird der bekannte Fotograf Rolf in seinem Ausstellungsraum ermordet. Alles deutet darauf hin, dass sein Tod mit seiner Ausstellung zu tun hatte. Doch welche Fotos wollte er präsentieren, die offenbar jemanden zum Töten gebracht haben? Die Polizei, vertreten durch Kommissar Patrik Hedström und sein Team, tappen im Dunkeln. Durch einen Tipp werden sie auf die Spur eines unaufgeklärten Mordfalls an einer Transfrau und ihrer Tochter aus den 1980er-Jahren gesetzt. Doch wie hängen diese Vorfälle zusammen? Dass kurz darauf in Rolfs Freundeskreis weitere Personen brutal ermordet werden, gibt neue Rätsel auf. Erica Falck, Schriftstellerin und Partnerin von Patrik forscht daher für ihr neues Buch in dem alten Fall nach. Dabei kommen immer mehr Geheimnisse des Freundeskreises ans Tageslicht und Erica gerät immer mehr selbst in Gefahr.

Mein Eindruck:
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Die Autorin ist sehr bekannt für ihre spannenden Krimis, ich hatte bisher noch kein Buch von ihr gelesen und war neugierig. Ich hatte zunächst einige Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden. Das liegt daran, dass sehr viele Personen eingeführt werden und sich die Autorin mit vielen Nebensträngen befasst und diese ausführlich schildert. Auch das Privatleben nicht nur von Erica und Patrik wird mit eingewoben, sondern auch das von einigen Polizisten im Team, was m. E. weder für den Fall noch für den Roman insgesamt relevant war. Mag sein, dass Fans der Reihe eine Weiterentwicklung aller Charaktere erwarten, aber für mich hat es den Krimi unnötig in die Länge gezogen. Was mich dabei auch irritiert hat, ist die Tatsache, dass die Ermittlungen Ericas gar nicht so stark im Fokus stehen, wie man durch den Untertitel annehmen könnte.

Nach etwa den ersten 100 Seiten war ich dann aber von der Handlung gefesselt. Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte auf den unterschiedlichen Zeitebenen Gegenwart und 1980 spielt, zum anderen erhält man Einblicke in die verschiedenen Perspektiven der handelnden Personen. Es gibt kaum Kapiteleinteilungen, sodass man animiert wird, von einem Abschnitt zum anderen immer weiter zu lesen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und bis fast zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wie die Fäden letztendlich zusammenlaufen würden. Das ist Frau Läckberg sehr gelungen. Allerdings empfand ich das Ende als sehr stark konstruiert. Es hatte auf mich schon fast einen erzwungenen Eindruck, nur damit der Leser auf keinen Fall auf die Lösung kommen kann, hat sich die Autorin ein teils konfuses und unwahrscheinliches Setting konstruiert. Daher hat mich das Ende nicht so zufriedengestellt, wie erhofft.

Fazit:
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Nach Einstiegsschwierigkeiten spannender Krimi, bei dem nichts ist, wie es scheint und u.a. LGBT-Themen sozialkritisch zur Sprache kommen

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Veröffentlicht am 03.03.2023

Die Politik und der Dschungel

Als Rangerin im Politik-Dschungel
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Cover:
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Das rosa gestreifte Zebra mit den anderen afrikanischen Tieren und im Hintergrund Berlin suggeriert schon, dass dieses Buch mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde und macht definitiv ...

Cover:
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Das rosa gestreifte Zebra mit den anderen afrikanischen Tieren und im Hintergrund Berlin suggeriert schon, dass dieses Buch mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde und macht definitiv neugierig.

Inhalt:
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2018 ist Maria Henk bereits seit 5 Jahren beruflich als Pressereferentin in der Politik tätig und verspürt den Drang, auszubrechen, um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Zufällig stößt sie dabei auf die Möglichkeit, in Afrika eine sechswöchige Rangerschule zu besuchen. Sie nimmt ein Mini-Sabbatical und bricht auf zu neuen Ufern. In Afrika angekommen muss sie immer wieder feststellen, dass der Dschungel und die Politik oft mehr gemeinsam haben als gedacht.

Mein Eindruck:
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"Als Pressereferentin tue ich nämlich genau das: Tag für Tag starte ich meine Arbeit mit Zeitung lesen, versuche mir einen Überblick über die politische Großwetterlage zu verschaffen. Daraus werden Informationen gezogen und Aktivitäten für den Tag entwickelt. Jeden Morgen gibt es eine Presselage in unserem Team, wo es genau darum geht: Was ist in den letzten Stunden passiert? Was ist die Gemengelage im politischen Berlin? Welches Thema wollen wir bespielen? Welcher Fährte sollte nachgegangen werden? Nichts anderes machen wir hier auch gerade. Herrlich, wie sich manche Sachen dann einfach doch kaum ändern. Nur dass ich mich nicht über ein Politiker-Interview in der Süddeutschen Zeitung beuge, sondern über eine Hyänenspur im Sand."

Mir gefiel der Stil der Autorin sehr. Offen und selbstkritisch, aber auch mit einer Prise Humor erzählt sie sehr flüssig über ihre eigenen Selbstzweifel, ihre Erfahrungen in der Rangerausbildung und welche Erkenntnisse sie dabei nicht nur über die Umwelt Afrikas und die Politik, sondern auch über sich selbst zieht. Das Buch ist mit seinen 190 Seiten recht kurz, gerne hätte es etwas länger sein dürfen.
Zwar lagen für mich einige Parallelen mit Politikern auf der Hand, aber es hat Spaß gemacht, tiefer in die Tierwelt Afrikas einzutauchen und auch einiges nicht bekanntes Wissen darüber zu erlangen. Besonders genossen habe ich die Anekdoten, die Frau Henk aus der Politik erzählt und die ich teilweise auch noch nicht kannte.

Interessant fand ich auch die Rangerausbildung an sich, ich wusste nicht, dass man diese in sechs Wochen absolvieren kann und nach Bestehen der Prüfung gleich Touristensafaris durchführen darf. Dabei kommen auch kritische Aspekte des Tourismus und der Thematik der Wilderei immer wieder auf. Diese hätten für mich gerne noch ausführlicher sein können. Da der Fokus der Autorin jedoch eher auf den Parallelen der "hohen Tiere" Berlins mit der afrikanischen Tierwelt liegt, würde dies hier aber zu weit führen. Dafür rundet eine Auflistung von Organisationen, die sich für Artenschutz in Afrika einsetzen, das Buch in diesem Punkt für mich ab.

Fazit:
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Amüsante und kurzweilige Reise auf den afrikanischen Kontinent, die Parallelen zwischen Politik und Dschungel aufzeigt

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Veröffentlicht am 14.02.2023

Die Zeit, in der Jesus lebte

Die Welt in der Jesus lebte. Eine Entdeckungsreise. Der Alltag vor 2000 Jahren: Kinder-Sachbuch über die Zeit, in der das Neue Testament entstand. Für kleine Zeitreisende ab 8 Jahren
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Gestaltung:
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Das Buchformat ist Hardcover und etwas größer als DIN A4. Die Seiten sind aus etwas dickerem Papier und durchgehend farbig bedruckt. So kann man das Buch gut auf dem ...

Gestaltung:
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Das Buchformat ist Hardcover und etwas größer als DIN A4. Die Seiten sind aus etwas dickerem Papier und durchgehend farbig bedruckt. So kann man das Buch gut auf dem Schoß oder dem Tisch durchblättern und es ist wertig verarbeitet. Pro Doppelseite wird ein Thema aus dem Alltagsleben zu der Zeit, in der Jesus lebte, aufgegriffen und mit Grafiken erklärt. Man kann das Buch mal hochkant oder mal längs halten. Dadurch kommt Abwechslung beim Stöbern auf. Die Farben sind sehr angenehm: zwar bunt, aber nicht mit zu knalligen Farben. Optisch ist das Buch sehr gelungen!


Mein Eindruck:
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In diesem Buch werden Kinder (aber auch Erwachsene!) eingeladen, das Alltagsleben von Jesus kennenzulernen, um so die Bibel aus ihrem Kontext heraus besser verstehen zu können. Die Themen sind sehr vielfältig gewählt: Angefangen von der Gesellschaftsstruktur über die Kleidung, Nahrung und Reisemethoden der Menschen bis hin zu Gesetzen, Strafen, dem Umgang mit Tod uvm. werden alle wichtigen Dinge erklärt.

Ich habe das Buch mit meiner neunjährigen Tochter gelesen. Nachdem wir ursprünglich das Buch kapitelweise lesen wollten, sind wir jedoch schnell davon abgekommen, da sich dies als anstrengend und nicht zielführend erwies. Die Absicht, pro Doppelseite ein Thema abzuhandeln, gefiel uns sehr gut, dadurch hat man alles kompakt vor Augen. Die Schrift ist dadurch jedoch relativ klein geraten. So ist das Lesen/Vorlesen recht schwierig, vor allem an Stellen, an denen der Text auch noch schwarz auf dunklem Untergrund ist wie z. B. am unteren Ende der Gesellschaftspyramide.

Das Buch ist schön aufgebaut, liefert jede Menge spannende Informationen und doch empfinde ich es an manchen Stellen als nicht "rund". Sicherlich kann hier nicht alles umfassend beantwortet werden und für Kommunionsunterricht, Religionsunterricht oder andere ähnliche Gruppen ist es super, um Denk- und Diskussionsanstöße zu liefern. Aber die Übergänge zwischen den Informationen sind m. E. etwas holprig an manchen Stellen und warfen bei uns zusätzliche Fragen auf. Es eignet sich daher m. E. nicht, dass Kinder es ganz alleine lesen oder es einfach nur so vorgelesen wird. Man braucht auf jeden Fall immer noch Zeit, um zusätzlich einige Dinge zu recherchieren und im Dialog/Gespräch zu klären.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man für den Gruppenunterricht eine Doppelseite als Plakat kopiert und diese als Gesprächsbasis verwendet.
Aufgrund der schönen Gestaltung und des Faktenreichtums kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der den Alltag von Jesus und somit die Bibel besser verstehen möchte und auf jeden Fall allen, die religiöse Gruppengespräche mit Kindern führen möchten.

Fazit:
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Faktenreiches und wunderschön illustriertes Sachbuch zum Alltag von Jesus

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