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Veröffentlicht am 01.06.2026

Seit Langem das langweiligste Buch, das ich gelesen habe

Der Tote im Strandkorb
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Bibliographische Angaben

Titel: Der Tote im Strandkorb
Autor: Anna Johannsen
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Taschenbuch, 282 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Auf Amrum, der kleinen ...

Bibliographische Angaben

Titel: Der Tote im Strandkorb
Autor: Anna Johannsen
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Taschenbuch, 282 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Auf Amrum, der kleinen nordfriesischen Insel, wird der Leiter eines Kinderheims tot am Strand aufgefunden. Die örtliche Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, bis das Landeskriminalamt die Obduktion des Leichnams veranlasst und Ermittlungen einleitet. Hauptkommissarin Lena Lorenzen wundert sich darüber, dass Kriminaldirektor Warnke ausgerechnet ihr diesen Fall überträgt. Wenige Monate zuvor hatte er sie noch wegen eigenmächtiger Ermittlungen aus einer Sonderkommission abgezogen und ihre Herunterstufung beantragt.

Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, holt die Erinnerung ein: Sie hat die Insel vierzehn Jahre zuvor im Streit mit ihrem Vater verlassen. Während der Tage auf Amrum trifft sie ihre herzliche Tante Beke wieder und läuft schon am ersten Tag Erck über den Weg, ihrer einstigen großen Liebe.

Der Fall erweist sich als kompliziert. Nicht nur die Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Toten geraten unter Verdacht, sondern es tauchen auch mysteriöse Kontakte auf. Erst nach und nach wird Lena klar, warum ihr Chef ausgerechnet sie nach Amrum geschickt hat.

Meine Meinung:
Was, bitte, sollte das denn sein? Ein Satz mit „X“. Das war absolut NIX!
Ich habe selten einen Krimi gelesen, der langweiliger war, als dieser.

Ich habe zu keinem, wirklich KEINEM! Der Protagonisten einen Zugang gefunden. Die Charaktere wurden sehr sehr oberflächlich dargestellt.

Spannung wurde auf den 282 Seiten nicht ein einziges Mal erzeugt im Gegenteil! Eine langweilige Befragung reihte sich an die nächste. Es wurden 3 Fragen gestellt, ZACK .. war die Befragung beendet. Und dann wundern sich diese Blitzbirnen von Kommissaren (Jaha … Lena Lorenzen hatte tatsächlich noch so ein Jüngelchen kurz nach der Ausbildung bei sich), dass sie nichts in Erfahrung gebracht haben. Komisch.

Diese Dahingeplätscher der Geschichte wird auf Dauer wirklich anstrengend zu lesen und man hat keine Lust mehr auf das nächste Kapitel.
Ich habe das Buch mehrfach aus der Hand gelegt und konnte mich nicht aufraffen weiterzulesen.

Mein Fazit:
Schade. Aus der Geschichte hätte so viel mehr werden können. Ich werde das Buch (aus oben genannten Gründen) nicht weiterempfehlen. Vor mir bekommt es leider nur 1 Stern.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Definitiv KEIN "Pageturner"

Ostfriesenzorn
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Bibliographische Angaben

Titel: Ostfriesenzorn
Autor: Klaus-Peter Wolf
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 11.02.2021
Taschenbuch, 504 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Der 15. Ostfriesenkrimi – Ann Kathrin ...

Bibliographische Angaben

Titel: Ostfriesenzorn
Autor: Klaus-Peter Wolf
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 11.02.2021
Taschenbuch, 504 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Der 15. Ostfriesenkrimi – Ann Kathrin Klaasen und eine Ermittlung, die so nie hätte geführt werden dürfen.

Sie will Urlaub machen auf Langeoog und am Strand entspannen. Dabei ist ihr Schicksal längst besiegelt. Denn der Mörder weiß genau, wo er sie später am Abend finden und ihr den Weg in die Ewigkeit zeigen wird. Sie ist das erste Opfer, weitere werden folgen. Bei ihren Ermittlungen erhält Ann Kathrin Klaasen unerwartet Hilfe von Dr. Bernhard Sommerfeldt. Eine Finte oder ein ehrliches Hilfsangebot?


Meine Meinung

Ich habe schon deutlich bessere Fälle aus dieser Reihe gelesen. Obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) ich sowohl die Reihe um Ann Kathrin als auch die Trilogie im Dr. Sommerfeldt sehr mag, war dieses Buch doch eines, das so gar nicht gebraucht hätte. Es gibt wieder einen Serienkiller, denn Ann Kathrin und ihre Kollegen jagen. Dazu befreien sie Dr. Sommerfeldt aus dem Gefängnis. Das würde so niemals stattfinden und ist deshalb sehr unrealistisch. Auch habe ich mich gefragt: Fällt den Polizisten sonst nichts mehr ein, wie sie ermitteln sollen. Ermitteln kann man das in diesem Buch auch nicht nennen, denn außer der Aktion, dass sie Sommerfeldt freilassen, passiert in diese Richtung nicht viel.

Überhaupt zieht sich das Geschehen hier wahnsinnig in die Länger. Ich empfand es über weite Strecken sogar als langweilig und habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt. Ich war froh, als ich die letzte Seite fertig hatte.

Was mich auch sehr gestört hat: In diesem Buch findet man alle paar Seiten „Reklame“. Reklame für die Bücher der Sommerfeldt-Reihe des Autors und, was ich noch viel schlimmer fand, alle Paar Seiten wurde die Lebensgefährtin des Autors, Bettina Göschl und ihr Wirken erwähnt. Dann hat sie offenem Fenster gesungen oder ihre Klampfe beim Lagerfeuer gezupft (nicht ohne zu erwähnen, dass sie ja Sängerin ist), dann spielen die Handys der Ermittler irgendeinen ihrer Songs. Zum guten Schluss wohnte sie in der Nachbarschaft und ist eine gute Freundin von Ann Kathrin. An allen möglichen und unmöglichen Stellen wurde sie erwähnt. Genauso wie das Café ten Cate. Das ist mir auch schon in den Vorgängerbänden aufgefallen. Leider.

Mein Fazit:
504 Seiten dahingeplätscherte Geschichte mit Werbung für die Lebensgefährtin, Lieblingsbuchhandlungen und -Cafés. Spannung: NULL. Das ist kein Buch, das ich weiterempfehlen werde. Vor mir gibt es hier 1 Stern, denn mehr ist es nicht wert.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Der schlechteste King, den ich je gelesen habe

Holly
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Bibliographische Angaben

Titel: Holly
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 20.09.2023
Taschenbuch, 636 Seiten

Der Inhalt dieses Buches ist schnell umrissen.

Holly ist Privatermittlerin ...

Bibliographische Angaben

Titel: Holly
Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 20.09.2023
Taschenbuch, 636 Seiten

Der Inhalt dieses Buches ist schnell umrissen.

Holly ist Privatermittlerin und soll das Verschwinden einer jungen Frau aufklären. Ein altes Professoren-Ehepaar kidnappt immer wieder möglichst junge Menschen (je jünger, je lieber) und bringt diese um. Dann werden Teile dieser Leichen verspeist, andere Teile werden zu einem Balsam verarbeitet. Damit wollen die beiden alten Herrschaften ihre Arthritis lindern. Viel mehr gibt es zur Handlung auch schon nicht zu sagen.

Dieses Buch ist mit Abstand das Schlechteste, was ich jemals aus der Feder von Stephen King gelesen habe. Oder vielmehr, dass ist das erste Buch von Stephen King, dass ich nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe es nach etwas mehr als 200 Seiten abgebrochen.

Diese Geschichte hätte Potenzial haben können was richtig Großes zu werden. Stattdessen sucht man vergeblich nach Spannung und findet stattdessen jede Menge Covid-Parolen wie Maske tragen, ja niemandem die Hand geben, auf alle Fälle impfen lassen, jeder der nicht geimpft ist, liegt im Krankenhaus und stirbt. Wenn es mal nicht um Covid geht, dann wird auf die Raucher geschimpft und 100-mal erklärt, wie schädlich das doch ist. Auch vor Trump-Bashing macht King in diesem Buch nicht Halt.

Kurz und gut es geht um Politik, Covid und das Privatleben von Holly. Die eigentliche Handlung – spricht das Kidnapping der jungen Leute und alles was damit zusammenhängt – findet nur ganz am Rand statt.

Ich bin eigentlich ein großer Fan der Romane von Stephen King gewesen. Aber so einen Schrott hat er wirklich noch nie produziert. Das wird immer schlimmer.

Mein Fazit:
Das war definitiv der allerletzte Stephen King, den ich gelesen habe bzw. ich habe ihn abgebrochen. Dafür ist mir sowohl meine Zeit wie auch mein Geld wirklich zu schade. Ich vergebe hier 1 Stern, weil ich muss. Verdient hat es dieses Buch sicher nicht.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Der schlechteste Thriller seit langem

Mit kaltem Kalkül
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Bibliographische Angaben:

Titel: Mit kaltem Kalkül
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Knaur
Taschenbuch, 358 Seiten
Erscheinungsdatum: 02.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Sabine Yao und der Wettlauf um ...

Bibliographische Angaben:

Titel: Mit kaltem Kalkül
Autor: Michael Tsokos
Verlag: Knaur
Taschenbuch, 358 Seiten
Erscheinungsdatum: 02.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Sabine Yao und der Wettlauf um das Leben eines vermissten Kindes!

Die Spezialeinheit „Extremdelikte“ um Dr. Sabine Yao untersucht auch diesmal wieder ungewöhnliche Todesfälle: Zwei in schwarze Samtkleider gehüllte und bizarr entstellte Tote, die im Wald an einem Gestell hängen, geben ebenso Rätsel auf wie ein Tatort in einer Bauwagensiedlung, wo ein Toter zwischen Kinderspielzeug, fetischartigen Utensilien und Perücken liegt.

Noch weiß kein Ermittler, dass der jordanische Ex-Geheimdienstler Khalaf unter Hochdruck nach dem verschwundenen achtjährigen Yasser sucht. Ihm vertrauen die Bewohner der Neuköllner High-Deck-Siedlung mehr als der Polizei. Khalaf findet heraus, dass Yasser nicht das erste verschwundene Kind aus der Siedlung ist – und dass hinter diesem Fall etwas Grauenvolles steckt.

Als eine Kinderleiche gefunden wird, beginnt Sabine Yao zu erkennen, dass fernab der sichtbaren Berliner Strukturen eine urbane Schattengesellschaft existiert, die einen Blick hinter die Kulissen kaum verzeiht. Ermittlerin Monica Monti jedoch, Leiterin der vierten Mordkommission des Berliner LKA, schert es weder, was die Vernunft vorgibt, noch, was alle anderen denken. Sie folgt ihrem Instinkt …


Meine Meinung:

Ich kann den Hype um dieses Buch überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich habe mich sehr schwer damit getan, dieses Buch zu Ende zu lesen. Ich bin nur sehr schwer in die Geschichte hineingekommen. Das liegt daran, dass dieses Buch alle (spätestens) 3 Seiten wieder an einen anderen (Tat-)Ort bzw. zu einem anderen Protagonisten springt. Fürchterlich. 3 Seiten geht es um das entführte Kind, die nächsten 3 Seiten um irgendeine Sektion einer Leiche, dann wieder zum nächsten (Tat-)Ort. Schlimm, einfach nur schlimm. Zumal viele dieser Mini-Kapitel wirklich über sind und nichts, aber tatsächlich gar nichts für die eigentliche Geschichte tun.

Auch mit den sehr blass dargestellten Protagonisten konnte ich mich in keinster Weise anfreunden. Ja, die waren halt da. Mehr aber auch nicht.
Ebenso haben mich die ständigen Wiederholungen gestört. Ich muss nicht zum zehnten Mal lesen „die italienischstämmige Ermittlerin“ oder „ehemaliger jordanischer Geheimdienstler“ usw. usw.. Das reicht einmal völlig aus, damit es der Leser kapiert.

Auch wurden zu jedem hier beschriebenen Leichenfund irgendwelche Vergleiche gezogen. Dann wurde seitenweise z.B. der Fall Dutroux aus Belgien aufgerollt. Uninteressant und völlig unerheblich für die Geschichte.
Ich habe das alles wirklich nur noch quergelesen.

Aufgeteilt sind die 358 Seiten in 96!! Kapitel. Das fördert den Lesefluss genauso wenig wie die ewigen Wiederholungen.

Spannung habe ich auch vergeblich gesucht. Auf einen Thriller bin ich erst recht nicht gestoßen. Ganz im Gegenteil. Das war gähnend langweilig … ja einfach langatmig.

Ich habe wohl etwas völlig anderes erwartet. Ich bin ganz ehrlich: Hätte ich mir das Buch selbst gekauft, ich hätte es nach spätestens 100 Seiten abgebrochen. Es kann halt nicht allen alles gefallen.

Mein Fazit:
Ich bin hier maßlos enttäuscht und würde dieses Buch auf keinen Fall weiterempfehlen. Das war mein erster und ganz sicher auch letzter Tsokos. 1 Stern, weil ich den vergeben muss.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Soooooo langweilig

So bitter die Rache
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Darum geht es:
Ellen Holst kehrt nach mehreren Jahren im Ausland mit ihrem Sohn 14jährigen Tristan zurück nach Deutschland. Dazu hat sie das kleine Städtchen Heiligendamm auserkoren. Sie hofft Ihrem Sohn ...

Darum geht es:
Ellen Holst kehrt nach mehreren Jahren im Ausland mit ihrem Sohn 14jährigen Tristan zurück nach Deutschland. Dazu hat sie das kleine Städtchen Heiligendamm auserkoren. Sie hofft Ihrem Sohn damit einen Gefallen zu tun. Da er in diplomatischen Kreisen aufgewachsen ist, musst er die ersten 14 Jahre seines Lebens ständig umziehen. Nun haben sich die Eltern getrennt und Ellen hofft darauf, in der Siedlung Vineta zur Ruhe zu kommen, Freunde zu finden, einfach ein normales Leben beginnen zu können. Erst beim Einzug in ihr neues Haus erfährt sie, dass vor sechs Jahren dort drei Menschen ermordet wurden. Ellen will sich davon aber nicht ins Bockshorn jagen lassen. Doch irgendwas geht dort vor sich. Die Nachbarn sind alle samt seltsam. Es verschwinden Dinge aus ihrem Haus. Ellen fühlt sich beobachtet. Hat das alles was mit dem Geschehnissen von vor 6 Jahren zu tun?

Meine Meinung:
So etwas langweiliges habe ich schon ewig nicht mehr in den Fingern gehabt. Ich habe dem Buch 200 Seiten lang eine Chance gegeben. Vergebens. Es passiert … NIX!! Überhaupt NIX! Eine detaillierte Beschreibung reiht sich an die nächste noch detaillierte Beschreibung. Wir springen in der Zeit hin und her zwischen 2010 und 2016. Sämtliche Charaktere werden zwar sehr detailliert beschreiben. Trotzdem habe ich zu keinem einen Zugang gefunden. Und außer der Beschreibung von Charakteren, Gegenden, Häusern und Rosenbüschen ist absolute Flaute. Spannung? Auch wenn ich noch so sehr gesucht habe, ich habe sie nicht gefunden. Im Gegenteil. Das Buch liest sich, als wenn einem jemand ein Stillleben beschreibt. Mehr nicht.

Der Schreibstil ist zwar in Ordnung. Es lässt sich alles recht zügig lesen. Aber ansonsten fehlt es für einen Krimi wirklich an allem. Insgesamt hat das Buch 412 Seiten. Ich habe es nach knapp 200 Seiten aber aufgegeben.

Mein Fazit:
Krimi? … Thema verfehlt! Man hat nichts verpasst, wenn man es nicht liest. Ich würde es auf gar keinen Fall weiterempfehlen und kann hier wirklich nicht mehr als einen mageren Stern vergeben. Sorry!

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