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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2023

Buntes Bild von Gesellschaft, Träumen und Einstellungen....

Kami & Mika – Die phantastische Reise nach Wolkenhain
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Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht ein Überrschungspaket. Es ist bunt und wirkt als hätten Kinder es gestaltet, was sehr gut zu der Geschichte passt. Der Schreibstil ist eher gehoben und zumeist flüssig. ...

Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht ein Überrschungspaket. Es ist bunt und wirkt als hätten Kinder es gestaltet, was sehr gut zu der Geschichte passt. Der Schreibstil ist eher gehoben und zumeist flüssig. Die Welt Wolkenhain ist ähnlicch wie unsere reale Welt, nur mit ein paar phantastischen Wesen und sprechenden Häusern. Es war eine eher anspruchsvolle Geschichte und daher eher für ältee Kinder gedacht, da einige kritische Themen wie Umwelt, Gesellschaft und Familie vorkommen. Es war eine wunderschöne Reise, dennoch hatte ich oftmals das Gefühl, dass etwas fehlt und auch manchmal zu sehr darauf hingewiesen wurde, dass manche Charaktere besonders sind. Diversität in Büchern ist wichtig, dennoch darf sie nicht zu sehr aufgedrückt werden oder gar zu betont werden. Protagonist*innen sollen natürlich wirken und ihre besonderen Eigenschaften durchscheinen oder nebenbei erwähnt werden. Dennoch ist es eine schöne Geschichte und zeigt, wie wichtig Freundschaften und Familie sind.

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Interessante Aspekte...

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu
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Dieses Werk ist eine interessante Mischung aus chinesischem Einfluss in der USA und Cowboy/Wild West-Setting. Zuerst onnte ich den chinesischen Protagonisten mit dem Wild West-Settig nicht ganz in Enlang ...

Dieses Werk ist eine interessante Mischung aus chinesischem Einfluss in der USA und Cowboy/Wild West-Setting. Zuerst onnte ich den chinesischen Protagonisten mit dem Wild West-Settig nicht ganz in Enlang bringen, es wurde jedoch im Laufe der Zeit einfacher. Es ist eine interessante Zeit und der Schreibstil ist sehr reich an Bildern. Zusätzlich ist die Geschichte flüssig zu Lesen. Mir fiehl es ein wenig schwer, den Protagonisten zu fühlen und Tiefgang in den Charakteren zu finden. Die Geschichte zieht sich ein wenig, ist jedoch ruhig und wie ein Film. Der Protagonist arbeitet seine Liste ab und verfällt seinen Erinnerungen an seine Liebste. Trotz diesem Aspekts, sind seine Beweggründe eher unbedeutend und es ommt nicht wirlich zu einem gewaltigen Showdown.

Es ist eine interessante Geschichte, da es der Anfang der Opiumwelle in der USA beschreibt und der Protagonist symphatisch erschein, wengleich er andere Menschen tötet. Es ist zu empfehlen, da es einige interessante Aspekte beinhaltet, flüssig zu Lesen ist und vom Autor gut recherchiert wurde.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Ein Wohlfühlkrimi mit Flair...

Die rätselhaften Honjin-Morde
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Der Plot findet im Winter 1937 statt und führt die Leser*innen nach Okamura. Der ganze Ort ist in Aufruhr: Statt einer schillernden Hochzeitsnacht für das junge Paar der bekannten Ichiyanagi-Famile, wird ...

Der Plot findet im Winter 1937 statt und führt die Leser*innen nach Okamura. Der ganze Ort ist in Aufruhr: Statt einer schillernden Hochzeitsnacht für das junge Paar der bekannten Ichiyanagi-Famile, wird das Laken mit Blut getränkt. Der Fall gibt viele Rätsel auf, war das Zimmer von innen verschlossen. Nicht nur ein Schrei hat den Tod angekündigt, sondern auch die Melodie einer Koto.War es der sonderbare Mann mit nur drei Finern, der im Ort nach der Familie gefragt hat? Der Privatermittler Kosuke Kindaichi will den Fall unbedingt lösen.

Dieses Werk wird als Japans Antwort auf Agatha Christie angepriesen, was ich jedoch nicht bezeugen kann. Ich habe nur Verfilmungen von Agatha Christie gesehen und nicht gelesen. Was jedoch zutrifft ist, dass es ein Wohlfühlkrimi ist. Der Schreibstil hat etwas typisch japanisches, was bedeutet, dass er eher nüchtern ist, jedoch in seiner Ausdrucksweise beim Lesen Bilder heraufbeschwört und etwas leicht melancholisches besitzt. Ich war leider noch nicht in Japan, dennoch konnte ich mich in ein älteres Japan hineinversetzten und hatte beim Lesen das Gefühl, ein Hauch von Schnee und Kirschblüten läge in der Luft. Auch konnte ich die Koto hören und ich fand das Setting sehr atmosphärisch.

Mein Kritikpunkt wäre jedoch, dass ich mich nicht richtig in die Charaktere hineinversetzten konnte. Ich konnte leider nicht mitermitteln und bin mehr durch die Seiten geflogen ohne wirklich hängen zu bleiben.

Im Großen und Ganzen ist es ein Wohlfühlkrimi, der nicht zu brutal ist und dennoch den Samurai-Flair alter Zeiten aufbringen und durch seinen leicht poetischen und dennoch neutralen Schreibstil mitreißen kann. Das Cover ist auch ein Hingucker und ich freue mich, es im Regal stehen zu haben. Denn den Flair, den man Japan zuspricht ist zu spüren und auch die Auflösung ist gelungen.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Gibts nicht, gibt es nicht...

Keine bösen Tiere
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Jedes Tier ist besonders, manche jedoch erst auf den zweiten Blick: „Keine bösen Tiere“ ist ein Buch für Kinder und Erwachsene, die noch etwas lernen wollen. Jedem Tier werden vier Seiten gewidmet, wobei ...


Jedes Tier ist besonders, manche jedoch erst auf den zweiten Blick: „Keine bösen Tiere“ ist ein Buch für Kinder und Erwachsene, die noch etwas lernen wollen. Jedem Tier werden vier Seiten gewidmet, wobei auf der ersten Doppelseite die Tiere böse und hässlich dargestellt werden. Bekannte Vorurteile werden aufgezeigt, um auf der nächsten Seite wiederlegt zu werden. Ein kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle ist, dass manche Aussagen ein wenig zu plakativ waren und ein paar Fakten zu ungenau ausgefallen sind. Aufgemacht ist dieses Buch mit vielen Illustrationen, wobei die Seiten immer extrem Gegensächlich ausgefallen sind. Dies bedeutet, dass auf der ersten Doppelseite die Tiere übertrieben gefährlich und hässlich dargestellt wurden und auf der nächsten sehr süß mit riesigen Kulleraugen. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn die Tiere weder das eine Extreme, noch das andere im Zeichenstil verkörpert hätten. Denn ein Regenwurm ist weder grässlich noch sonderlich niedlich. Er ist da und hat eine Aufgabe. Andererseits gefallen mir Hyänen sehr gut obwohl viele Menschen sie unförmig finden. Rundum ist es ein schönes Werk, mit dem Kinder und Erwachsene zusammen Tiere neu entdecken können und manch ein Vorurteil sogar ausgeräumt werden kann. Es könnten noch viel mehr Tiere darinstehen, jedoch ist es so nicht schlecht für den Anfang.

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Veröffentlicht am 18.06.2022

Wieder diese ungesagten Dinge...

The Truest Thing - Jeder Moment mit dir
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Es ist der 4. Band der Reihe und ich kenne außerdem nur noch den 3. Band. Samantha Young schreibt solide Liebesgeschichten, die realistisch sind und symphatische Protagoist*innen haben. Gleichfalls sind ...

Es ist der 4. Band der Reihe und ich kenne außerdem nur noch den 3. Band. Samantha Young schreibt solide Liebesgeschichten, die realistisch sind und symphatische Protagoist*innen haben. Gleichfalls sind die Nebencharaktere liebenswert und die Settings sehr schön beschrieben. Ähnlich wie im 3. Band der Reihe werden einige Dinge nicht zwischen den Protagonisten ausgesprochen. Emery ist eine symphatische Protagonistin, jedoch versteckt sie ihre wahren Gefühle und es ist eine Art Katz-und-Maus-Spiel, bis endlich über die wahren Gründe und die Vergangenheit bzw. Problem miteinander geredet wird. Hartwell als Setting ist auch dieses Mal bezaubernd und die Nebencharaktere sind einem ans Herz gewachsen. Der Schreibstil ist in typischer Samantha Young-Manier toll. Er ist mitreisend und bringt an manchen Stellen eine gewisse Spannung auf.

Letztendlich ist es wieder eine gute und solide Geschichte, in die man sich reinfallenlassen kann, ohne zu überzogenem Drama. An er ein oder anderen Stelle istes ein wenig zu drüber, jedoch nicht zu unrealistisch. Es war schön zu lesen, jedoch nicht so tiefgründig und berührend.

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