Profilbild von NalasBuchBlog

NalasBuchBlog

Lesejury Star
offline

NalasBuchBlog ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NalasBuchBlog über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2024

Entspricht leider nicht den Erwartungen

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
0

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr ein Leben lang eine Maske tragen müsstet und ihr dadurch eure Umgebung verschreckt? Oder eure Umgebung euch deshalb abstoßend findet?

Genauso ergeht es der Protagonistin ...

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr ein Leben lang eine Maske tragen müsstet und ihr dadurch eure Umgebung verschreckt? Oder eure Umgebung euch deshalb abstoßend findet?

Genauso ergeht es der Protagonistin in diesem Buch.
Vor vielen Jahren hatte ihr Vater – ein Puppenmacher - einen Vertrag unterzeichnet, dass er dem Vertragspartner zu jeder Jahreszeit eines seiner Kinder überlässt. Was er damit jedoch nicht ahnte war, dass der Partner es dabei nicht auf die Puppen abgesehen hat.
Kann Miyo ein Schlupfloch finden und den Fängen entgehen?

Der Schreibstil des Buches passt sehr gut zur Protagonistin. Er ist distanziert, lässt nicht zu viele Gefühle und Gedanken durchscheinen und die Handlungen sind eher einzelne aneinander gereihte Szenen, aus denen sich eine komplette Geschichte zusammensetzt.
Genau das ist es auch, womit ich meine Probleme hatte. Denn ich wurde leider nicht mit den Figuren oder den Geschehnissen warm. Vieles war mir am Ende zu schnell abgehandelt, über zuvor noch sehr wichtige Themen wurde schnell hinweggegangen.

Zu verschiedenen Zeitpunkten werden immer wieder Parallelen zu realen Ereignissen in dieser Zeit gezogen. Was diese jedoch mit dem Buch zu tun haben, bleibt mir auch nach dem Beenden ein Rätsel. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht.
Auch bleibt der Leser mit zu vielen offenen Fragen zurück. Weshalb dem Buch ein paar mehr Seiten sehr gutgetan hätten.

Wirklich schön hingegen ist die Gestaltung des Covers. Der Einband und die silbernen Ornamente und Schriftzüge machen wirklich etwas her und sind ein ziemlicher Augenfang.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2023

Hat mich leider so gar keine Weihnachtswunder spüren lassen

Weihnachtswunder von Manhattan
0

Heute möchte ich euch gerne einen Weihnachtsroman vorstellen, bei dem es um Cathy geht, die ein Jahr zuvor ihren Vater am Weihnachtsmorgen verloren hat und seither nicht mehr an Weihnachten und seine Wunder ...

Heute möchte ich euch gerne einen Weihnachtsroman vorstellen, bei dem es um Cathy geht, die ein Jahr zuvor ihren Vater am Weihnachtsmorgen verloren hat und seither nicht mehr an Weihnachten und seine Wunder glaubt. Außerdem gibt es da Nick, der alles daransetzt, dass sie die verlorengegangene Liebe an Weihnachten wiederfindet.

Die Idee für dieses Weihnachtsbuch mochte ich sehr gern, da es immer irgendwo einen Menschen gibt, der aufgrund seiner Erfahrungen eines vergangenen Weihnachtsfestes auch alle zukünftigen meidet.

Der Schreibstil war recht flüssig, sodass man das Buch wunderbar zwischendurch lesen kann. Eine Trigger Warnung auf den ersten Seiten wäre jedoch von Vorteil gewesen, da es auch Themen wie Krebs, Verlust eines geliebten Menschen und Kinderhospiz anspricht.

Was die Geschichte selbst und die Figuren anbelangt, so bin ich leider nicht wirklich damit warmgeworden. Es gibt viele Parallelen zu anderen Weihnachtsfilmen und -geschichten, was an und für sich nicht schlecht ist. Aber eben, weil diese Themen bekannt sind, wurden diese kurz erwähnt (Christmas Chronicles oder Polarexpress), sodass man sich dennoch den einen oder andern Nebensatz gewünscht hätte.

Ein Hauptbestandteil des Buches war eine langjährige Auseinandersetzung zwischen Cathy und ihrer Mutter oder ihrer damaligen besten Freundin Cindy. Leider wurden die Lösungen in wenigen Absätzen abgehandelt, sodass es noch ungreifbarer wurde und mich etwas weiter von dem Buch entfernt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2023

Das Buch hat leider so gar nicht das gehalten, was es verspricht

Die Geister von New York
0

Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich ...

Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich verlaufene Séance und sollte eigentlich die Grundlage eines seiner neuen Bücher sein. Da die tatsächlichen Ereignisse jedoch so unglaubwürdig erschienen und zu viel von der unwirklichen Welt preisgeben, wurde dieses abgeändert und das Original gilt seither als verschollen.

Die ersten Kapitel des Buches fand ich super spannend und wollte es gar nicht so recht aus der Hand legen. Doch dann nahmen die seltsamen Ereignisse ihren Lauf und es wirkte für mich immer weniger attraktiv zum Lesen.

Die Charaktere wirkten für mich etwas unnahbar und unrealistisch dargestellt. Wenn man bedenkt, dass die Hauptperson Lionel noch nie etwas mit Magie zu tun hatte und plötzlich in eine solche Welt hineinstolpert, erwartet man, dass diverse Dinge in Frage gestellt werden. Hier passierte eher das Gegenteil. Lionel war zu allem bereit. Alle Magie, die er ausprobierte, gelangen ihm nach wenigen Anläufen, selbst in schwierigen Situationen.

Wird das Werk im Gesamten betrachtet, so wirkt es auf mich wie mehrere Ideen für verschiedene Bücher, die zu einem Exemplar zusammengebunden wurden, um die Seiten zu füllen. Denn plötzlich tauchen in der Welt des Poe-Manuskriptes Wesen wie Ghule, Dämonen und Götter auf, die eigentlich gar nichts damit zu tun hatten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2023

Leider hält es nicht das, was es verspricht

Gallant
0

Das Buch hat mich aufgrund seines unglaublich schönen Covers und dem Buchschnitt in seinen Band gezogen. Nachdem ich die liebevolle Gestaltung im Inneren gesehen habe und der Klappentext auch ganz interessant ...

Das Buch hat mich aufgrund seines unglaublich schönen Covers und dem Buchschnitt in seinen Band gezogen. Nachdem ich die liebevolle Gestaltung im Inneren gesehen habe und der Klappentext auch ganz interessant klang, ist es in den Einkaufskorb gewandert.

Die Geschichte beginnt ganz sacht mit dem Leben der Protagonistin, die in einem Waisenhaus lebt und eines Tages vollkommen überraschend einen Brief von ihrem Onkel bekommt. Dieser lädt sie zu sich nach Hause in sein Anwesen ein.
Dort ankommen erfährt sie, dass ihr Onkel bereits seit einem Jahr tot ist und sie einen Cousin hat, der sich nun zusammen mit 2 Haushältern um das Anwesen kümmert.
Weiterhin erfährt sie nichts – außer der vollkommenen Abwehrhaltung ihres Cousins.

Leider muss ich gestehen, dass mich dieses Buch so gar nicht erreichen konnte und man manches wirklich nicht nach seinem hübschen Einband beurteilen sollte…
Das Buch hat unglaublich viel Potential, jedoch wurde es hier nicht ausgeschöpft: Denn weder fand ich die Story spannend, noch haben die Charaktere etwas hergemacht. Auch nach dem Lesen weiß ich nicht, was das Buch ausmacht, denn zu viele Fragen bleiben am Ende einfach ungeklärt.
Was die Spannung anbelangt, so nimmt diese im zweiten Buch etwas an Fahrt auf, verliert diese aber sogleich wieder, sodass sich die Erzählung zieht wie Kaugummi.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2026

Man sollte ein Buch nicht nach dem Cover werten

Party of Liars
0

Was einem bei dem Buch natürlich sofort ins Auge sticht, ist das wunderschöne Cover. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich noch mehr fasziniert davon. Denn dieser klingt nach einem ...

Was einem bei dem Buch natürlich sofort ins Auge sticht, ist das wunderschöne Cover. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich noch mehr fasziniert davon. Denn dieser klingt nach einem sehr packenden Psychothriller, dessen Setting eine glamouröse Party in einer luxuriösen Villa mit viel Drama, Geheimnissen und dunklen Abgründen verspricht.
Obwohl das Buch durchaus interessante Ansätze bietet, konnte es mich am Ende leider nicht vollkommen überzeugen, da ihm über weite Strecken der nötige Nervenkitzel fehlte.

Die Geschichte lies sich zwar flüssig lesen, plätscherte jedoch über weite Strecken eher ereignislos vor sich hin. Statt der erwarteten, durchgehenden Hochspannung zog sich die Handlung stellenweise wie Kaugummi. Auch das titelgebende Netz aus Lügen blieb lange Zeit flacher als erhofft. Es fühlte sich viel eher wie ein Beziehungsdrama an.

Erst gegen Ende konnte mich das Buch dann kurzzeitig mitreißen. Nämlich genau dann, als die Ereignisse rund um den Vater und die beste Freundin enthüllt wurden. Diese späte Auflösung bringt die lang ersehnte Dynamik in die Geschichte und verknüpft die Fäden auf eine unerwartete Weise.
Für mich persönlich war dies der einzige wirklich fesselnde Aspekt der gesamten Handlung. Schade ist nur, dass man als Leser einen sehr langen Atem braucht, um an diesen Punkt zu gelangen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere