Platzhalter für Profilbild

olilene

Lesejury Star
offline

olilene ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit olilene über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Schlechtestes Buch ALLER ZEITEN.

Women
1

Ich bin richtig sauer, dass ich Lebenszeit an dieses "Buch" verschwendet habe!

Wo soll ich anfangen? Ich gebe 2 Sterne, aber wirklich nur, weil das Buch so schlecht war, dass es mich so sehr gecatcht ...

Ich bin richtig sauer, dass ich Lebenszeit an dieses "Buch" verschwendet habe!

Wo soll ich anfangen? Ich gebe 2 Sterne, aber wirklich nur, weil das Buch so schlecht war, dass es mich so sehr gecatcht hat und ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe sooo selten ein Buch an einem Tag gelesen, deshalb dafür 2 Sterne. Das hätte nicht jedes Buch geschafft.
Aber das war auch alles.

Es ist schon ziemlich abschreckend und seltsam, in einem ellenlangen Vorwort zu lesen, wie toll dieses Buch angeblich sei. Unangenehm.

Zunächst: Aus welchem Grund wird diees Buch so gehyped und angeblich in der Community gefeiert? Für mich vollkommen unverständlich! Ich konnte mich mit dem Buch weder identifizieren, noch hat es mich ansatzweise berührt oder unterhalten. Das ist richtiger "Müll" - so hart es klingt. Es gab kein einziges Kapitel, in dem ich mich nicht gefragt habe "Ist das ihr Ernst?" Ich war beim Lesen ständig genervt, habe den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie man so etwas ernsthaft schreiben kann.

Das Buch hat NICHTS, aber auch gar nichts mit Romantik zu tun. Die ganze "Liebe" der Charaktere beruht auf angeblicher sexueller Anziehung, die ich nicht einmal nachvollziehen kann - weil alles, was interessante Frauen ausmacht, hier einfach nicht vorkommt. Diese Finn ist der letzte Mensch, mit dem ich was zu tun haben wollen würde. Nach wenigen Stellen war mir sofort klar, dass sie eine Narzisstin ist (und das wurde immer wieder im Buch bestätigt.) Dass sie außerdem eine Partnerin hat und sie MEHRMALS absichtlich betrügt, ist extrem fragwürdig. Beide Figuren wissen davon und romantisieren somit Fremdgehen!

Das Ende vom Buch war von Anfang an klar. Man hätte sich die ganze lieblose "Hanldung" einfach sparen können. Und am Ende habe ich nichts gelernt. Es gab keinen Wow-Moment. Es war einfach plötzlich ganz ruppig vorbei.

Von dem ständigen Alkohol- und Drogenkonsum, der hier total verherrlicht wird, mal ganz abgesehen. Unglaublich, dass so ein "Buch" angeblich Welterfolge verzeichnet.

Das einzig Positive ist, dass die Kapitel recht kurz sind und es so dermaßen schlecht ist, dass man nicht anders kann, als es zu Ende zu lesen. Aber das ist wirklich kein Lob.

Der Schreibstil ist ehrlich gesagt kein SCHREIBSTIL. Die Person, die das verfasst hat, hat wohl einfach ein Tagebuch geschrieben - oder jemandem ihre Geschichte erzählt. Aber das hat nichts, wirklich gar nichts mit einem Roman zu tun.

LASST MICH EINS FESTHALTEN: Das Buch hat (leider) nicht das Geringste mit Selbstfindung oder der Entdeckung der eigenen Identität zu tun. Es handelt lediglich von einer toxischen, narzisstischen Frau, die mit einer naiven und durchaus moralisch fragwürdigen anderen Frau eine Affäre hat. Es steckt voller Stereotypen und ist NULL realistisch. Dabei ist es zu keinem einzigen Zeitpunkt romantisch oder auch nur ansatzweise erotisch. Selbst die Szenen, die vor Leidenschaft nur so prickeln sollten, sind so stumpf und emotionslos aufgeschrieben, dass ich mich frage, ob die Autorin so etwas WIRKLICH erlebt hat. Denn das gesamte Buch klingt wie von einem Mann geschrieben, der nicht die geringste Ahnung hat, wie es WIRKLICH ist, sich in eine Frau zu verlieben!!!

Für mich als Autorin queerer Liebesromane ist so ein Buch eine unverschämte Beleidigung!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 15.04.2025

Nettes Buch, aber falsches Sprachniveau.

Le Café de la plage
0

Ich habe da leider einiges zu meckern...

Als blutiger Anfänger einer Sprache kannst du nicht mit Geschichten starten - wenn du kein Grundvokabulat besitzt, Sätze nicht verstehst und keine Ahnung von der ...

Ich habe da leider einiges zu meckern...

Als blutiger Anfänger einer Sprache kannst du nicht mit Geschichten starten - wenn du kein Grundvokabulat besitzt, Sätze nicht verstehst und keine Ahnung von der Sprache hast, wie will man einer Geschichte folgen?

Sprachniveau A1 ist das erste Sprachniveau und entspricht dem Niveau eines Anfängers. Es kennzeichnet erste Grundsprachkenntnisse. Was kann man mit A1 - laut Google?

Man versteht und verwendet vertraute, alltägliche Ausdrücke und einfache Sätze
Man kann sich und andere vorstellen
Man kann Fragen stellen und beantworten
Man kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen
Man kann auswendig gelernte einfache Wörter und Wendungen benutzen
Man kann sich in einfachen Situationen zurechtfinden

Ich habe ein Jobangebot aus Paris enthalten, bei dem das geforderte Niveau B1 war. Dennoch habe ich mehr als die Hälfte des Buchs nicht verstanden. Klar, die Vokabel an der Seite hilfen ein wenig. Aber ich müsste viel mehr Wörter nachschlagen. So macht das Lesen keinen Spaß. Es ist eher ein genervtes Durchblättern, weil man einfach zu wenig versteht.

Das Buch an sich ist aber bestimmt nett. Wenn man es versteht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Nicht für meine Altersklasse.

50 Wörter für Liebe
0

Das Buch hat natürlich grundsätzlich ein richtig schönes Thema und es eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Man lernt darin sicherlich Dinge, die man so noch nicht wusste, und wird zum Nachdenken angeregt. ...

Das Buch hat natürlich grundsätzlich ein richtig schönes Thema und es eignet sich auch sehr gut als Geschenk. Man lernt darin sicherlich Dinge, die man so noch nicht wusste, und wird zum Nachdenken angeregt. Ich muss aber sagen, dass das Buch für mich eher eine "Qual" war, wenn man es so direkt sagen kann, weswegen ich es nach wenigen Seiten abgebrochen und verschenkt habe. So ein langweiliges Buch habe ich wirklich sehr lange nicht mehr gelesen. Was natürlich sehr schade ist, aber der Erzählstil ist so dermaßen nüchtern und oberflächlich, dass es meinem Leserherz wehtut. Ich fühlte dabei weder Liebe für das Thema, noch Liebe für die Liebe. Da hätte man wirklich viel intensiver und romantischer schreiben können. Oder bildhafter. Es ist so unglaublich sachlich. Was erwartet man auch von einem Mann! Kein Lesevergnügen für mich, aber vielleicht ist es auch nicht für meine Altersklasse geeignet. Empfehle es ab 40.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2025

Zu viel Spice

Degrees of Engagement
0

Puh, ich bin leider etwas enttäuscht. Denn es hat sehr gut angefangen und ich habe die ersten Seiten wirklich schnell weggelesen. Der Schreibstil ist locker, easy und macht Spaß. Zum Klappentext passt ...

Puh, ich bin leider etwas enttäuscht. Denn es hat sehr gut angefangen und ich habe die ersten Seiten wirklich schnell weggelesen. Der Schreibstil ist locker, easy und macht Spaß. Zum Klappentext passt es nur so semi-gut, weil ich andere Erwartungen hatte...

Das Cover gefällt mir nicht, da es nicht meinem Stil entspricht. Es ist sehr amerikanisch gehalten und im typischen Comic-Stil. Leider nicht meins. Aber der Farbschnitt ist schön.

Das Thema ist an sich gut gewählt, weswegen ich mich auch für dieses Buch entschieden habe. Fake-Dating, MINT ist auch mal eine Abwechslung als immer nur romantische Cafés oder Autoren als Figuren. Wissenschaft in Büchern ist erfrischend, das kann man ab und zu lesen. War auch gut umgesetzt. Leider war die Hauptperson schon am Ende ihres Studiums und man hat nicht mehr sonderlich viel davon mitbekommen.

Irgendwie hat sich die Frau (deren Namen ich mir nicht gemerkt habe) nur noch im Kreis gedreht. Sie sucht nach Anerkennung, ihre Familie & Freunde unterstützen sie kaum und sind eher daran interessiert, dass sie "endlich" heiratet. Niemand nimmt ihre Karriere so richtig ernst. Dann kommt der Mann und ab hier geht es nur noch bergab....

Dabei begann es wirklich gut und es war so schön einfach und herrlich ehrlich geschrieben. Ab und zu ist es im Buch auch witzig und die Dialoge sind gut.

ABER der Spice war einfach zu viel, zu oft da. Es war teils unrealistisch und klischeebeladen. Als würde das ganze Buch nur darum gehen, möglichst spicy zu sein. Es gibt fast keine Handlung.

Dass das Buch damit wirbt, "anders" zu sein, verstehe ich nicht. Anders ist an dem Buch leider nichts. Die altbekannten Klischees, viel zu genretypisch dargestellt und das zum Teil auch sehr überspitzt. Habe den Sinn in dem Buch nicht gefunden, leider.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2023

Nette Idee, aber nein

Und wir tanzen, und wir fallen
0

Es fällt mir schwer, diese Rezension zu schreiben, denn sie fällt leider nicht besonders positiv aus. Ich möchte es aber loben, denn ein Buch über das Thema Krebs und Tod generell zu schreiben, ist nicht ...

Es fällt mir schwer, diese Rezension zu schreiben, denn sie fällt leider nicht besonders positiv aus. Ich möchte es aber loben, denn ein Buch über das Thema Krebs und Tod generell zu schreiben, ist nicht einfach. So Bücher gibt es selten und es war eine intensive Leseerfahrung - oder so ähnlich.

Denn was im Klappentext und in der Leseprobe als emotionales und auch trauriges Buch dargestellt wurde, entpuppt sich im Buch eher als ein "gewöhnlicher" Roman.

Klar, die Handlung dreht sich oft um die Erkrankung von Edi und vieles spielt sich im Hospiz oder im Krankenhaus ab. Zeitweise scheint sich die Handlung auch immer um dasselbe Thema zu drehen. Aber ansonsten kam es mir vor, als würde ich einen ganz normalen Roman lesen.

Es war oft soft und auch mal lustig. Die großen Gefühle haben mir jedoch gefehlt und ich konnte nicht jeden Handlungsstrang nachvollziehen, weil ich persönlich das ein oder andere in der Situation anders gemacht hätte.

Der Schreibstil war nicht besonders, es war eher langatmig und man wartet sehr lange auf die Spannung. Es passiert das halbe Buch über einfach viel zu wenig und dann alles auf einmal. Dadurch hatten die Charaktere für mich auch keine besondere Tiefe und waren nicht greifbar.

Der ein oder andere Nebencharakter ging ganz in Ordnung, aber die beiden Hauptfiguren mochte ich nicht sonderlich. Dann ging es irgendwo doch wieder um Romance, wähernd man eigentlich einen reinen Freundschaftsroman erwartet hat.

Das Potenzial war ja da und es hätte ein sehr emotionales Buch werden können, aber aufgrund des Schreibstils und der Charaktere wurden die Emotionen für mich nicht greifbar und ich bin eher enttäuscht, da ich so auch zu einem anderen Buch hätte greifen können, wenn ich vorher gewusst hätte, wie langatmig es werden wird...

Eine Empfehlung für alle, die sich trotzdem darauf einlassen wollen, die viel Geduld mitbringen und die sich in die Thematik hineinlesen möchten. Man darf aber nicht zu viel Erwartungshaltung mitbringen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere