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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2023

Bedingungslose Freundschaft.... Über den Tod hinaus!

Und wir tanzen, und wir fallen
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Was würdest du tun, wenn deine beste Freundin im Sterben liegt? Eine Frage, die ich mir auch gestellt habe, als ich das Buch gelesen habe.

Ash opfert sich auf, um für ihre beste Freundin Edi da zu sein, ...

Was würdest du tun, wenn deine beste Freundin im Sterben liegt? Eine Frage, die ich mir auch gestellt habe, als ich das Buch gelesen habe.

Ash opfert sich auf, um für ihre beste Freundin Edi da zu sein, mit der sie ein Leben lang alles geteilt hat. Ihre Tage springen zwischen Hospiz, Familie und ihrem Job.

Aber wo bleibt sie dabei? Die Frage stellt sich für sie nicht.

Fazit: Ich habe nur schwer Zugang zur Geschichte und den beiden Protagonistinnen gefunden. Wobei ich sagen muss, dass sich der Kern der Geschichte eigentlich am meisten um Ash dreht von der man eigentlich eher den Eindruck bekommt, dass sie die ganze Geschichte wie einem Film erlebt... Irgendwie emotionslos und traumatisiert? Sie scheint ihre Gefühle zu kompensieren, in dem sie als "Schwester" im Hospiz hilft und die wildesten Bettgeschichten pflegt. Aber die Familie und ihre Freunde geben ihr den Halt in dieser schweren Zeit.

Auch wenn der Stoff definitiv nicht einfach ist, hat Autorin es geschafft der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit mit kleinen Schmunzelmomenten zu verschaffen. Aber die am Klappentext erhofften Anekdoten und Geschichten sind aus meiner Sicht doch etwas kurz gekommen...

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Geschichten eines Lebemanns

Der Frauenausborger
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Rainer Caofal ist tot. Er glaubt, sofort, dass ihn jemand ermordet hat. Doch wer? Und so blickt er auf Szenen seines Lebens als „Frauenausborger“ zurück.

Rainer finde ich als Protagonist und Erzähler ...

Rainer Caofal ist tot. Er glaubt, sofort, dass ihn jemand ermordet hat. Doch wer? Und so blickt er auf Szenen seines Lebens als „Frauenausborger“ zurück.

Rainer finde ich als Protagonist und Erzähler seines eigenen Lebens doch etwas gewöhnungsbedürftig. Er definiert sich ausschließlich über sein Dasein als Frauenausborger, und so liebt er es sich an vergebene Frau heranzumachen, und so die dazugehörenden Männer mit denen er bekannt ist, zu hintergehen. Doch mehr als ein einziges Mal, will er von den Frauen nicht; keine Affäre, keine Beziehung. Und so endet sein Leben in der Seniorenresidenz Juventus...

Rainer erzählt zum einen seine Erinnerungen an einzelne „Ausborgungen“, aber auch aktuelle Geschichten aus der Seniorenresidenz. Doch irgendwie habe ich nicht wirklich Zugang zu ihm gefunden. Auch entsteht in den Geschichten keine emotionale Tiefe. Und ob die Geschichte den Namen Krimi verdiehnt, bleibt mal dahin gestellt.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Geschichten einer Generation

Freizeit
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Franziska ist eine junge Frau, die ihr Geld mit Texten für Rapper oder Werbung. Als sie an ihrem ersten Roman arbeitet, lässt sie sich vom Leben ihrer Freunde inspirieren. Sie lenkt sich mit dem Lesen ...

Franziska ist eine junge Frau, die ihr Geld mit Texten für Rapper oder Werbung. Als sie an ihrem ersten Roman arbeitet, lässt sie sich vom Leben ihrer Freunde inspirieren. Sie lenkt sich mit dem Lesen von Social-Media-Beiträgen fremder Menschen von ihrem eigenen Leben ab und wünscht sich doch nur, dass alles so wäre wie früher. Sie wünscht sich, dass sie gern frei wäre. Alles wäre leicht und unbeschwert. Sie sehnt sich nach der Zeit während des Studiums, ihre Freunde und ihren Aufenthalt in Paris zurück.

Die Episoden in der Gegenwart erscheinen zusammenhanglos. Auch die Rückblenden erfolgen ohne Übergang und Zeitangaben. Daher wird man leider immer wieder im Lesefluss unterbrochen.

So kann man auch die Gefühlswelt der Protagonistin nur schwer verstehen. Sie erscheint eher planlos und unsicher, doch kann man als Leser nicht wirklich erkennen, woran das liegt. Und so stellt sich mir immer wieder die Frage, wo die Autorin mit der Geschichte eigentlich hin will. Heikle Themen wie Depression und Suizid wurden nur angeschnitten. Auch die Skriptschnipsel aus Franziskas Roman wirkt manchmal auf mich, wie aus dem nichts in den Text geworfen. Alles in allem viel es mir schwer eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen.




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