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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2017

Schlichter Krimi

Venezianische Schatten
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Also es ist der dritte Fall für Luca Brassoni, einem Kriminalkommisar in Venedig. Ich habe die ersten zwei Bände nicht gelesen, empfehle sie aber dringend sie zu lesen, bevor man mit dem dritten beginnt, ...

Also es ist der dritte Fall für Luca Brassoni, einem Kriminalkommisar in Venedig. Ich habe die ersten zwei Bände nicht gelesen, empfehle sie aber dringend sie zu lesen, bevor man mit dem dritten beginnt, um es sich selbst zu erleichtern. Inhaltlich geht es um eine Mordserie in Venedig, die es aufzudecken gibt und parallel gerät Luca privat in eine Misere, indem es eine Frau gibt, die womöglich von ihm schwanger geworden war und nun auf einen Vaterschaftstest besteht, was seiner derzeitigen Freundin natürlich nicht gefällt und deshalb die Liebe beider in eine tiefe Krise fällt. Insgesamt muss ich sagen, es fing spannend an und eigentlich war es auch bis zum Schluss spannend, da es immer wieder Drehungen und Wendungen gab, die mich vollends verwirrt haben in dem ganzen Chaos von Opfern und wer denn nun der Mörder war. Was ich kritisieren will ist aber die eine bestimmte Szene, in der zwei Opfer sich in einem versifften Keller befinden mit Fesseln und einer Matratze. Das alles erinnerte mich viel zu sehr an den Film "Saw", was mich wirklich sehr gestört hatte. Man sollte keine Ideen kopieren. Niemals. Aber ich konnte mich sehr mit einigen Opfern identifizieren, die sich in Italiener vergucken und es schlimm endete für sie. Für mich bisher zum Glück nicht. Innovativ war nicht viel, es ist einfach ein Krimi, ein guter, wenn es nicht die eine besagte Kopie geben würde.

Veröffentlicht am 14.09.2017

zu viel des Guten

Sicht Unsichtbar - Der dritte Fall für Schnyder&Meier
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In Sicht Unsichtbar geht es um den 3. Fall, den das Ermittlerpaar Schnyder und Meier lösen, wobei sie auch eheliche Probleme zu lösen haben, da Schnyder gern arbeiten würde, aber Meier sie lieber zu Hause ...

In Sicht Unsichtbar geht es um den 3. Fall, den das Ermittlerpaar Schnyder und Meier lösen, wobei sie auch eheliche Probleme zu lösen haben, da Schnyder gern arbeiten würde, aber Meier sie lieber zu Hause beim Baby sehen würde. Zu allem Überfluss ist Schnyder dann auch noch schwanger, obwohl ihr das in dem Zeitpunkt so gar nicht in die Tüte passt.
Nun sieht es so aus, dass in ihrem Dorf in der Schweiz ein Todesopfer gibt und sie ermitteln in der Richtung, da es nicht nach einem natürlichen Tod aussieht. Nur kurz darauf findet man eine Juristin ebenfalls tot auf - wieder ein Mordopfer. zeitgleich verschwindet eine junge Frau. Ist sie vielleicht die Mörderin? Oder der Ranger, den alle in dem Dorf beschuldigen und er sich im Wald versteckt hat? Zu allem Übel wird erneut eine Person innerhalb von 4 Tagen getötet. (Sehr unwahrscheinlich, deshalb ein großes Minuspunkt).
Letztlich will ich das Ende dennoch nicht verraten. Ich habe die ersten beiden Fälle von Schnyder und Meier nicht gelesen, doch denke ich, dass ich das wohl jetzt im Nachhinein besser getan hätte, denn es kommen 46 Charaktere vor. Das ist mir wirklich viel zu viel gewesen. Während dem Lesen hatte ich mir einen Zettel zurechtgelegt, auf das ich immer die Namen und Berufe notiert hatte. Womöglich gab es die meisten der Charaktere schon in den ersten 2 Bändern, sodass die Autorin gezwungen war neue einzuarbeiten, um einen neuen spannenden Fall zu erfinden und ihn aufzulösen, doch das war einfach nur sehr verwirrend. Etwas weniger hätten dem Buch sicherlich nicht geschadet. Obwohl es für mich auch den Effekt hatte, dass es gerade durch die vielen Charaktere sehr realitätsbezogen war, denn in den meisten Romanen tauchen eine oder zwei Handvoll Menschen auf. Jeder Mensch auf der Erde hat ja wohl bitte mit mehr als 5-10 Menschen Kontakt! Jedoch ist es aber einfacher für Autoren und Leser, wenn man sich auf wenige Personen konzentrieren kann und bei ihnen eine Entwicklung sehen kann. Das habe ich in dem Buch etwas vermisst, da ich mir nicht sicher war, auf wen der 46 Charaktere ich mich bitte zu fokussieren hatte. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen zu viel in die Länge gezogen war, womöglich hätten zwei Morde auch ausgereicht, ein bisschen überzogen im Allgemeinen also. Das Ende kam dann auf wenigen Seiten sehr knapp und uz rasch meiner Meinung nach. Schade. Wenn man sich durch 400 Seiten hätte ich einen längeren Epilog erhofft.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Langatmig

Du hättest es wissen können
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Normalerweise breche ich ein Buch ab, wenn die ersten 50 Seiten mich nicht vom Hocker reißen. Ich habe mich diesmal aber durchgerungen. Das Werk ist von der Idee her ganz interessant gedacht, allerdings ...

Normalerweise breche ich ein Buch ab, wenn die ersten 50 Seiten mich nicht vom Hocker reißen. Ich habe mich diesmal aber durchgerungen. Das Werk ist von der Idee her ganz interessant gedacht, allerdings hapert es an der Umsetzung meiner Meeinung nach leider grotesk. Der Text besteht zum großen Teil aus Unnütz und Inhaltlosigkeit, was alles nur ins Negative streckt. Erst nach 100 Seiten kommt Spannung auf. Jemand stirbt und der eigene Mann ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt - dabei ist man selbst eine renommierte Psychologin, die gerade einen Beziehungsratgeber auf den Markt gebracht hat - ist ihre eigene Beziehung dabei selbst kaputt, ohne dass sie es selbst wissen konnte? Falls man sich dennoch entschließen sollte, das Buch zu lesen, sollte man vielleicht die ersten 200 Seiten überfliegen, denn erst da ergibt der Text auch Sinn, denn bis dahin wird der Psychologin eigentlich nur abstruses Zeug an den Kopf geworfen, um ja dem Titel "Du hättest es wissen können" gerecht zu werden. Ab S. 300 nimmt das Buch endlich richtig Fahrt auf und es werden endlich die Abstrusitäten logisch aufgeklärt.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Kurzweilig unterhaltend

Ein Moment fürs Leben
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Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, ...

Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, dass sie realistisch sein kann, dass sie passieren könnte - mir und anderen. Hier hat sie allerdings mal wieder ihre Fantasie genutzt und den Vogel abgeschossen. Leider keine witzige Geschichte, in der eine Frau einen oder zwei Männer trifft und lustige Anekdoten mit ihnen erlebt und am Ende die wahre Liebe erkennt. Ich werde das Buch nicht erneut lesen.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Durchwachsen

Der Bruder
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Leider hat mich dieses Buch schwer enttäuscht. Als erstes hat das Werk die ersten Kapitel große Zeit- und Ortsprünge, dass es mir schwer gefallen ist mitzukommen. Als sich dies langsam eingependelt hat, ...

Leider hat mich dieses Buch schwer enttäuscht. Als erstes hat das Werk die ersten Kapitel große Zeit- und Ortsprünge, dass es mir schwer gefallen ist mitzukommen. Als sich dies langsam eingependelt hat, wurde klarer, worauf die Geschichte zusteuert. Leider verspricht die Inhaltsangabe aber mehr zu sein als es faktisch ist. Die zwei Frauen begegnen sich erst gegen Ende des Buchs, wobei die eine ihr persönliches Problem schon ziemlich gelöst hat.
Zudem würde ich im Nachhinein erst mit dem ersten Werk von Zander beginnen.