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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2023

Ein erfrischendes Setting mit Charakterfokus und kleinen Schwächen

Dark Syrup – Das Aroma von Rauch und Honig
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Die Idee eines Urban-Fantasy-Romans, in dem Hexen in einem malerischen Café sitzen und magische Getränke schlürfen, klang für mich von Anfang an sehr verlockend. Das einzigartige Konzept mit den Flaschengeistern ...

Die Idee eines Urban-Fantasy-Romans, in dem Hexen in einem malerischen Café sitzen und magische Getränke schlürfen, klang für mich von Anfang an sehr verlockend. Das einzigartige Konzept mit den Flaschengeistern und der flüssige, leicht zugängliche Schreibstil hat mich direkt in seinen Bann gezogen.
Doch verliert sich die Handlung meiner Meinung nach oft zu sehr in nebensächlichen Details und in ausufernden Lügen der Hauptfigur, wodurch die Spannung leidet und die tieferen Aspekte des magischen Settings, von dem ich sehr gerne noch mehr erfahren hätte, in den Hintergrund rücken. Diese Konflikte führten zwar zu einer gewissen Tiefe der Protagonistin Rosa, aber die ständige Beschäftigung mit ihren teils unnötigen Schwindelein und Ängsten sorgten dafür, dass sie für mich an Sympathie verlor.

Für mich bietet das Buch eine fesselnde Idee und frische Impulse für das Genre, auch wenn der Lesespaß streckenweise durch den Fokus der Erzählelemente für mich auf der Strecke blieb. Für Fans von Urban Fantasy, die Wert auf eine ausgeprägte Figuren legen, könnte dieser Roman jedoch durchaus seinen Reiz haben, sofern sie bereit sind, über einige Längen hinwegzusehen.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Konnte leider nich 100%ig überzeugen

Die Bücher der Unsterblichkeit 1: 2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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Wie bereits erwähnt, hat mich die Story leider nicht gecatcht. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich mir nicht erklären kann, warum. Kela ist eine starke und taffe Protagonistin, die für ihre Meinung einsteht ...

Wie bereits erwähnt, hat mich die Story leider nicht gecatcht. Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich mir nicht erklären kann, warum. Kela ist eine starke und taffe Protagonistin, die für ihre Meinung einsteht und trotz der magischen Gegebenheiten Nero, dem typischen Bad Boy, die Stirn bietet. Beide Charaktere sind sympathisch gezeichnet und auch der trockene Schlagabtausch hat durchaus seine Momente. Doch die Story lebt auch durch die Story, die zwar nicht neu und aufregend jedoch durchaus unterhaltsam ist und zum Nachdenken anregt.
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Ich vermute jeder hat einfach so Tage, in denen er sich nicht auf eine Story einlassen kann. Ihr kennt das vielleicht auch.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Sehr viel Spice und Emotionen

Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High
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In Vivien Summers Werk begleiten wir Kit und Conner abwechselnd zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens und das auf eine tiefgründige und einnehmende Weise. Besonders spannend, aber auch plausibel empfand ...

In Vivien Summers Werk begleiten wir Kit und Conner abwechselnd zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens und das auf eine tiefgründige und einnehmende Weise. Besonders spannend, aber auch plausibel empfand ich dabei die Charakterentwicklung, die die beiden in der Zwischenzeit vollzogen haben. Anfangs noch unerfahren, verletzlich, aber hart im Nehmen stellten sie sich jeder Herausforderung. Vier Jahre später sind sie jedoch gezeichnet von ihren Erfahrungen, ihrem Schmerz aber auch ihren Gefühlen und haben sich – wie vermutlich viele von uns – weiterentwickelt. Welche Themen zu der Charakterentwicklung geführt haben, werden im Laufe der Story aufgedeckt und ich muss gestehen, dass es sehr dramatische und herzzerreißende Momente waren, die mir es schwer gemacht haben, das Buch erneut zur Hand zu nehmen – was jedoch positiv zu bewerten ist.

Mir persönlich waren es jedoch für die Länge des Werkes zu viele spicy Momente. (Wie kann sie das nur sagen?) Für mich haben die beiden versucht ihren Schmerz mit Bettgeflüster zu entgegnen. Auch wenn diese Methode durchaus seinen Reiz hat, würde ich eine nachhaltigere und professionellere Herangehensweise auf Dauer bevorzugen.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Ein atmosphärischer Slowburner

A Night of Promises and Blood
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Zugegeben, anhand des Klappentextes habe ich einen Urban-Fantasyroman erwartet. Weit gefehlt. Das Werk ist ein Slowburner, dessen Fokus auf der Charakter- & Beziehungsentwicklung liegt und das begleitet ...

Zugegeben, anhand des Klappentextes habe ich einen Urban-Fantasyroman erwartet. Weit gefehlt. Das Werk ist ein Slowburner, dessen Fokus auf der Charakter- & Beziehungsentwicklung liegt und das begleitet mit einem Hauch Magie.

Trotz anfänglicher Missverständnisse, habe ich dann dennoch in die Geschichte gefunden, was eindeutig an den sympathischen Figuren lag. Dabei ist Winnie das absolute Gegenteil einer klassischen Buchprotagonistin. Winnie ist sehr introvertiert und programmiert für ihr Leben gern an ihrem Kunstprojekt. Dabei ist sie immer bedacht ihre kleine Schwester nicht aus den Augen zu lassen. Die Beziehung der beiden Schwestern wirkte für mich dabei nicht nur besonders authentisch, sondern brachte auch eine gewisse Dynamik in die Geschichte ein, sodass ich das Buch, obwohl ich kein Verfechter von Slowburnern bin, nicht aus der Hand legen konnte. Leider hatte ich mit dem Loveinterest Jo lange Zeit meine Schwierigkeiten. Obwohl Jo als geheimnisvolle Kunststudentin ein faszinierender Charakter ist, konnte ich die Anziehung der beiden bis zum Perspektivenwechsel nicht nachvollziehen. Sobald ich jedoch die Beziehung aus Jos Sicht wahrnehmen konnte, hat sich mir ihre Beziehung mehr als nur erschlossen.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Süße Y/A Geschichte trifft auf Naturschutz

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Ich bin ehrlich. Ich mochte Prudence überhaupt nicht. Sie hat hohe Erwartungen an ihre Umwelt, verbeißt sich gern in ihre für sie korrekten Ansichten und an Einfühlsamkeit und Geduld scheint es ihr schlichtweg ...

Ich bin ehrlich. Ich mochte Prudence überhaupt nicht. Sie hat hohe Erwartungen an ihre Umwelt, verbeißt sich gern in ihre für sie korrekten Ansichten und an Einfühlsamkeit und Geduld scheint es ihr schlichtweg zu mangeln. Das Absurde daran? Sie ähnelt mir, als ich in ihrem Alter war. Und obwohl ich ihr oftmals eine klatschen hätte können, verstand ich ihren maßlosen Ehrgeiz und die damit verbundene Unsicherheit. (Boah war ich schrecklich) Diese Authentizität hat mir an dem Buch sehr gefallen. Auch, dass die Art von Mensch zu Konflikten neigt, ist mir durchaus nicht ubbekannt. So kann man sich auf viele Wortgefechte freuen, die vor allem kindisch und unnötig sind — Teenies eben.

Die ein oder andere Länge hatte das Werk für mich schon. Vor allem wenn Pru sich mit ihren Freunden austauscht. Umso spannender empfand ich die Textpassagen um die Rettungsstation. Man hatte wirklich das Gefühl etwas lernen zu können.

Das Schönste am Werk für mich war jedoch die Botschaft, die es überträgt. Diese werde ich euch nun nicht spoilern, aber sie zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bestandteiler des Buches. Die Geschichte, die Figuren und auch auf die Arbeit in der Rettungsstation. Das Schicksal hätte es nicht besser gekonnt.

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