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Veröffentlicht am 13.02.2024

Vier junge Frauen streben nach den Sternen, aber doch auf sehr unterschiedlichen Wegen

Himmelsstürmerinnen - Wir greifen nach den Sternen
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Bereits das Cover und die Aufmachung des Buchs haben mich angesprochen. Und Sarah Lark macht es Lesenden leicht in die Geschichte hineinzufinden dank ihres angenehmen Schreibstils. Der Roman beginnt im ...

Bereits das Cover und die Aufmachung des Buchs haben mich angesprochen. Und Sarah Lark macht es Lesenden leicht in die Geschichte hineinzufinden dank ihres angenehmen Schreibstils. Der Roman beginnt im Jahr 1873, als die drei adligen schottischen Cousinen Ailis, Donna und Haily mit jetzt schon ungleichen Charakteren vier Jahre alt sind. Etwas später kommt Emily, die Tochter einer Bediensteten, als vierte Protagonistin hinzu. Nach einem gemeinsamen Besuch der Mädchenschule in Schottland verschlägt es sie in die weite Welt, wo sich ihre Wege im weiteren Verlauf zumindest teilweise trennen. Jede entwickelt sich einzeln zu einer Persönlichkeit mit ganz besonderen Vorstellungen und Fähigkeiten, aber auch ihr Verhältnis zueinander spielt immer wieder eine Rolle. Zudem treffen sie auf weitere interessante Protagonisten, die den Roman bereichern. Der vorliegende erste Band der Dilogie endet 1892 in Boston und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Lesende erwartet wesentlich mehr, als dem Klappentext zu entnehmen ist. Das Buch ist in sechs Teile mit Untertiteln unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen empfand ich als gut gelungen. Zwar werden viele historische Themen der Zeit angesprochen, aber ich empfand es nicht als ermüdend oder überfrachtet. Die Entwicklungen waren teilweise überraschend und nicht immer vorhersehbar. Ein sympathisches Nachwort der Autorin klärt über die historischen Hintergründe Endes des 19. Jahrhunderts auf.

Das Buch hat mich im Ergebnis sehr gut unterhalten, es war abwechslungsreich und ich habe das ein oder andere dazugelernt. Wer Unterhaltungsromane mit historischem Hintergrund mag, der macht bei dieser Lektüre nichts falsch.

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Veröffentlicht am 08.01.2022

Der Zoo ist ein Ort der Ablenkung, der Unterhaltung und der Freude (S. 345)

Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1)
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Vor der Lektüre war ich der Meinung, dass Cover und Titel eindeutig zeigen: Es handelt sich um einen historischen Roman, in dem Frauen die Hauptrolle spielen und vergab aufgrund einer Leseprobe vorerst ...

Vor der Lektüre war ich der Meinung, dass Cover und Titel eindeutig zeigen: Es handelt sich um einen historischen Roman, in dem Frauen die Hauptrolle spielen und vergab aufgrund einer Leseprobe vorerst 4 Sterne mit Luft nach oben.

Nach der Lektüre muss ich meinen ersten Eindruck von Cover und Titel revidieren. Sie passen leider nicht 100 % zum Inhalt. Zum einen spielen nicht die zwei Schwestern Emma und Greta die Hauptrolle, sondern insbesondere Emma und der Tierarzt Julius. Zum anderen kümmert sich Emma als Tierpflegerin vorzugsweise um eine Orang-Utan-Dame und nicht um Elefanten.

Inhaltlich bin ich aber nicht enttäuscht worden und vergebe gerne 4,5 Sterne. Angefangen mit dem Prolog im Sommer 1914 spielt die eigentliche Geschichte verteilt über 31 Kapitel Ende 1917 / Anfang 1918 und endet schließlich mit einem Epilog im Frühling 1918. Die Hauptprotagonisten sind äußerst sympathisch, ihre Handlungen und Gefühle sind gut nachvollziehbar. Auch die Nebenfiguren sowie Szenerie sind sehr gut und realistisch geschildert.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte. Ich wollte das Buch ungern aus der Hand legen, denn es hat mich wirklich gut unterhalten. Band 2 der Schönbrunn-Saga steht schon auf meinem Wunschzettel.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Ein sehr lesenswerter historischer Familienroman

Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher
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Das Cover zeigt, dass es sich um einen historischen Roman handelt und passt perfekt zu der Zeit der 1920er. Auch die anfängliche Widmung finde ich sehr schön.

Die Geschichte spielt rund um die „Heimat ...

Das Cover zeigt, dass es sich um einen historischen Roman handelt und passt perfekt zu der Zeit der 1920er. Auch die anfängliche Widmung finde ich sehr schön.

Die Geschichte spielt rund um die „Heimat des gedruckten Wortes und das größte Verlagsimperium Europas“. Hauptprotagonistinnen sind drei Frauen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters und ihre Familien, die jede auf ihre Art und Weise etwas mit dem Ullsteinverlag zu tun haben. Bei einem Großteil der Protagonisten und Protagonistinnen handelt es sich um historische Persönlichkeiten, andere wiederum sind fiktiv. Die Leserin erfährt nebenbei etwas über die Politik und Gesellschaft sowie das Berlin der damaligen Zeit. Der Roman ist dadurch sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Wer historische Familienromane mag, wird dieses Buch mögen.

Meine Lieblingszitate:
„Es kommt nicht darauf an, wer man ist, sondern auf das, was man tut.“
„Es ist zwar schön, von Dingen zu träumen, aber noch viel besser, sie in die Tat umzusetzen.“

Mein Fazit: 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.06.2021

Eine fantastische Geschichte zum Selberlesen für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren

Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe
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Rick Nautilus ist der Hauptprotagonist dieses Romans mit beeindruckender Fantasie von Ulf Blanck, den man bereits als Autor der Drei Fragezeichen kennt. Mit der Ozeanerin Ava und dem Piratenjungen Emilio ...

Rick Nautilus ist der Hauptprotagonist dieses Romans mit beeindruckender Fantasie von Ulf Blanck, den man bereits als Autor der Drei Fragezeichen kennt. Mit der Ozeanerin Ava und dem Piratenjungen Emilio erlebt er ein aufregendes Abenteuer. Bereits das bunt gestaltete Cover des Buchs bietet einen Vorgeschmack auf den Inhalt.

Insbesondere aufgrund seines Vorwissens über die Nautius durch „20.000 Meilen unter dem Meer“ war Junior direkt begeistert. Sein Lieblingscharakter ist der Piratenjunge Emilio. Er fand die Geschichte aufregend, manchmal etwas unrealistisch, aber durchaus spannend. Die schönen und genau richtig dosierten Illustrationen haben die Lektüre perfekt ergänzt. Große Schrift und angenehme Kapitellänge machten es ihm leicht, dieses Buch zügig selber zu lesen.

Juniors Fazit lautet: 4,5 Sterne und Lust auf den zweiten Band

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Veröffentlicht am 08.02.2021

Ein wirklich bewegender historischer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht.

Helenes Versprechen
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17 Kapitel prall gefüllt mit der Schilderung von Schicksalen, die die dunkelste Vergangenheit Deutschlands mit sich gebracht hat. Der Leser begleitet die Protagonistin Helene sowie ihre Familie und Freunde ...

17 Kapitel prall gefüllt mit der Schilderung von Schicksalen, die die dunkelste Vergangenheit Deutschlands mit sich gebracht hat. Der Leser begleitet die Protagonistin Helene sowie ihre Familie und Freunde von 1923 bis 1957. Als Jüdin verlebt sie zunächst eine unbeschwerte Jugendzeit, die aufgrund der Machtergreifung der Nazis ein jähes Ende nimmt. Erste Liebe, schwerwiegende Entscheidungen und der Kampf ums Überleben spielen genauso eine Rolle wie selbstloses Handeln und dennoch hoffnungsvolle Blicke in die Zukunft. Die Ereignisse und Emotionen überschlagen sich manchmal, aber durch den angenehmen Schreibstil der Schriftstellerin habe ich auch die Zeitsprünge als unkompliziert empfunden.

Der Roman hat mich tief bewegt und zum Nachdenken angeregt. Abgerundet wird er durch interessante Nachbemerkungen zum Hintergrund der Geschichte. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus. Einzig die Länge der Kapitel hat mich persönlich nicht so angesprochen, weshalb ich einen halben Stern abziehe.

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