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Veröffentlicht am 05.01.2025

Für meinen Geschmack zu langatmig und uninteressant

Winterzauber in den Hamptons
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Ich möchte gleich vorneweg klarstellen, dass ich mich bei etwa der Hälfte entschieden habe, den Roman nicht zu Ende zu lesen. Das liegt nicht daran, dass ich die Geschichte schlecht fand. Sie hat mich ...

Ich möchte gleich vorneweg klarstellen, dass ich mich bei etwa der Hälfte entschieden habe, den Roman nicht zu Ende zu lesen. Das liegt nicht daran, dass ich die Geschichte schlecht fand. Sie hat mich einfach nicht genug gepackt, um mich weiter zu interessieren. Und bei so vielen tollen BücIch möchte gleich vorneweg klarstellen, dass ich mich bei etwa der Hälfte entschieden habe, den Roman nicht zu Ende zu lesen. Das liegt nicht daran, dass ich die Geschichte schlecht fand. Sie hat mich einfach nicht genug gepackt, um mich weiter zu interessieren. Und bei so vielen tollen Büchern, die noch darauf warten, gelesen zu werden, möchte ich mich einfach nicht durch zweihundert weitere Seiten quälen.

Nun aber noch ein paar mehr Details dazu, was mir gefallen hat und was nicht.

WINTERZAUBER IN DEN HAMPTONS war mein zweites Buch von Mandy Baggot und weil ich mich noch gerne an WINTERZAUBER IN NOTTINGHILL und das wundervolle Weihnachtsgefühl der Geschichte zurückerinnere, habe ich kurz vor Weihnachten zu diesem Roman gegriffen. In der Hoffnung auf ganz viel weihnachtliche Stimmung. Und diese kann das Buch durchaus verbreiten. Die Stimmung ist mit ungewöhnlichen Weihnachtstraditionen zwar unkonventionell, aber durchaus festlich und familiär. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Tod von Harriets Großmutter einen großen Schatten über die Geschichte wirft und sie deshalb nicht das Gute-Laune-Buch war, das mich für gewöhnlich über die Feiertage hinweg begleitet.

Was es mir am schwersten gemacht hat, überhaupt mit dem Buch warmzuwerden, war der sehr zähe, langweilige Einstieg. Der Einstieg, der uns Harriet und ihre Baustellen im Leben vorstellen soll, zieht sich zu sehr.

Die Hauptfigur Mack war mir relativ sympathisch, Harriett hingegen war zu passiv und oberflächlich. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass sie noch in einer Beziehung ist und es hat mich genervt, dass sie ihrem Partner nie die Stirn geboten hat. Die Chemie oder gar Gefühle zwischen Harri und Mack waren für mich leider weder erkennbar noch greifbar und ich finde es sehr schade, wie lückenhaft die Informationen zu ihrer früheren Brieffreundschaft sind.
Die Nebenfiguren sind an sich ein lustiger Haufen, haben mich aber auch nicht wirklich überzeugt.

Mein Fazit:
WINTERZAUBER IN DEN HAMPTONS ist eine 0815-Weihnachtsgeschichte mit für meinen Geschmack uninteressanten Themen und einer Protagonistin samt Noch-Freund, die mich nerven. Was mich dazu bewegt hat, das Buch abzubrechen, liegt vermutlich vor allem am persönlichen Geschmack. Dennoch finde ich einfach, dass die Autorin Weihnachtsbücher geschrieben hat, die man diesem hier vorziehen kann.hern, die noch darauf warten, gelesen zu werden, möchte ich mich einfach nicht durch zweihundert weitere Seiten quälen.

Nun aber noch ein paar mehr Details dazu, was mir gefallen hat und was nicht.

WINTERZAUBER IN DEN HAMPTONS war mein zweites Buch von Mandy Baggot und weil ich mich noch gerne an WINTERZAUBER IN NOTTINGHILL und das wundervolle Weihnachtsgefühl der Geschichte zurückerinnere, habe ich kurz vor Weihnachten zu diesem Roman gegriffen. In der Hoffnung auf ganz viel weihnachtliche Stimmung. Und diese kann das Buch durchaus verbreiten. Die Stimmung ist mit ungewöhnlichen Weihnachtstraditionen zwar unkonventionell, aber durchaus festlich und familiär. Allerdings muss ich auch sagen, dass der Tod von Harriets Großmutter einen großen Schatten über die Geschichte wirft und sie deshalb nicht das Gute-Laune-Buch war, das mich für gewöhnlich über die Feiertage hinweg begleitet.

Was es mir am schwersten gemacht hat, überhaupt mit dem Buch warmzuwerden, war der sehr zähe, langweilige Einstieg. Der Einstieg, der uns Harriet und ihre Baustellen im Leben vorstellen soll, zieht sich zu sehr.

Die Hauptfigur Mack war mir relativ sympathisch, Harriett hingegen war zu passiv und oberflächlich. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass sie noch in einer Beziehung ist und es hat mich genervt, dass sie ihrem Partner nie die Stirn geboten hat.
Die Nebenfiguren sind an sich ein lustiger Haufen, haben mich aber auch nicht wirklich überzeugt.

Mein Fazit:
WINTERZAUBER IN DEN HAMPTONS ist eine 0815-Weihnachtsgeschichte mit für meinen Geschmack uninteressanten Themen und einer Protagonistin samt Noch-Freund, die mich nerven. Was mich dazu bewegt hat, das Buch abzubrechen, liegt vermutlich vor allem am persönlichen Geschmack. Dennoch finde ich einfach, dass die Autorin Weihnachtsbücher geschrieben hat, die man diesem hier vorziehen kann.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 13.12.2024

Covent Garden mit ein wenig Schnee und vielen nervigen Figuren

Covent Garden im Schnee
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Darum geht es:
Tillys ewiger Kampf mit der modernsten Technik geht in die nächste Runde, als sie aus Versehen einen Virus versendet und damit die Frustration des neuen Leiters der IT auf sich zieht. Prompt ...

Darum geht es:
Tillys ewiger Kampf mit der modernsten Technik geht in die nächste Runde, als sie aus Versehen einen Virus versendet und damit die Frustration des neuen Leiters der IT auf sich zieht. Prompt hat sie eine persönliche Computerschulung bei besagtem IT-Chef Marcus, dem hochnäsigen, kontrollierten, verboten attraktiven Feind von ihrer Kreativität am Hals. Und nur, wenn sie sich gut schlägt, erhält die Maskenbildnerin die lang ersehnte Beförderung.
Während die Vorweihnachtszeit voranschreitet und Tillys chaotische Art Marcus gleichermaßen in den Wahnsinn treibt und verzaubert, fühlen sich die beiden mehr zu einander hingezogen als erwartet. Dabei ist Tilly doch glücklich verlobt, oder?

Meine Meinung:
Der Titel COVENT GARDEN IM SCHNEE schien mir herrlich winterlich-weihnachtliche Stimmung zu versprechen, und die im Klappentext angedeutete Enemies to Lovers-Romance mit völlig unterschiedlichen Protagonisten sprach mich sehr an. Allerdings passten meine Erwartungen leider nicht zu der Geschichte, die ich wirklich gelesen habe.

Der Roman wird vollständig aus Tillys Perspektive erzählt. Der Schreibstil liest sich zwar flüssig, doch die Wortwahl wirkte manchmal altmodisch auf mich, sodass ich im Lesefluss immer wieder über die ein oder andere Formulierung gestolpert bin.
Mit Tilly als Protagonistin bin ich mal mehr, mal weniger gut klargekommen. Was ich an ihr sehr mochte, war ihre geradezu übersprudelnde Kreativität und ich habe es sehr genossen, mit ihr hinter die Kulissen eines Opernhauses blicken zu dürfen. Besonders die vielen Erklärungen rund um die Maskenbildnerei fand ich faszinierend und informativ.
Zugleich muss ich aber auch sagen, dass Tilly einige nervige Charaktereigenschaften besaß. Für eine Frau über dreißig wirkt sie alles andere als erwachsen. Stattdessen musste ich mich immer wieder wundern, wie man so wenig Verantwortungsbewusstsein und so viel Naivität besitzen kann. Zwar hat sie sich im Laufe des Romans verändert, aber dieser Wandel empfand ich als sehr langsam und damit mühselig zu beobachten.

Leider ist Tilly nicht die einzige Figur, die mit unreifem Verhalten gesegnet ist. Auch ihr Verlobter Felix ist mir deutlich auf die Nerven gegangen und meine Lust weiterzulesen schwand mit jedem Mal, das Tilly ihm wieder verziehen hat und die angekündigte Lovestory zwischen Marcus und ihr somit weiter auf später verschob.

Generell muss ich gestehen, dass ich mich durch die erste Hälfte des Buches wirklich quälen musste und obwohl mir die zweite Hälfte leichter fiel, gab es doch einige Stellen, die mir so nicht gefallen haben. Außerdem war COVENT GARDEN IM SCHNEE viel mehr Love Triangle als gedacht, was einfach nicht meins ist.
Ich habe beim Lesen oft überlegt, das Buch abzubrechen, aber das ist einfach nicht meine Art. Schlussendlich hat die Tatsache, dass Marcus mir recht sympathisch war und ich das Knistern zwischen ihm und Tilly gut herausgearbeitet fand, durch den Roman geholfen.

Mein Fazit:
Rückblickend würde ich COVENT GARDEN IM SCHNEE nicht nochmal lesen, denn nun weiß ich, dass es einfach nicht dem entspricht, was ich gerne lese. Neben meinen Schwierigkeiten mit den nervigen Figuren und der Langatmigkeit der Storyline war ich ziemlich enttäuscht darüber, wie wenig präsent die Weihnachtsstimmung im Großteil des Buches ist. Tatsächlich setzt sie erst ganz am Ende ein und auch wenn ich das Setting der Londoner Oper genossen habe, fehlte mir das versprochene Wintergefühl sehr. Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Eine Romantasy, bei der weder Fantasy noch Romance überzeugen können und unfertig wirken

Die Elite von Ashriver - Hidden Secrets
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„Ich bin nicht verknallt in ihn. Ich mag ihn eben nur ein bisschen mehr als geplant.“

Darum geht es:
Jade hat alles dafür gegeben und riskiert, an der Ashriver Academy studieren zu dürfen. Als Sirene ...

„Ich bin nicht verknallt in ihn. Ich mag ihn eben nur ein bisschen mehr als geplant.“

Darum geht es:
Jade hat alles dafür gegeben und riskiert, an der Ashriver Academy studieren zu dürfen. Als Sirene hat sie es verdient, dort zu sein, doch sie ist anders als die anderen Übernatürlichen in Phoenix. Und das darf niemals jemand erfahren.
Asher ist der erste Kommilitone, dem Jade an der Academy begegnet und schon geraten ihre Ziele, Hoffnungen und Träume ins Wanken. In Ashers Nähe fällt es Jade schwer ihre Gefühle oder gar ihre Magie zu kontrollieren.
Kann sie dennoch endlich diesen Neuanfang wagen? Endlich ein Leben führen, in dem sie ein Zuhause, Freunde und sogar die Liebe findet?

Meine Meinung:
HIDDEN SECRETS ist der erste Band der Trilogie „Die Elite von Ashriver“ und für mich war es weniger eine Frage als ein Muss, dieses Buch zu lesen. Mit den Romantasy-Geschichten von Valentina Fast hatte ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht, deshalb war ich mir sicher, dass ich auch dieses Buch lieben würde. Doch da habe ich mich wohl kräftig getäuscht.

Aber fangen wir erstmal beim Positiven an. Es gibt eine Sache, die ich dem Buch einfach zugutehalten muss. Es zieht einen in seinen Bann. Ich kann nicht abstreiten, dass die Story eine durchgängige Grundspannung besitzt, die einen nach wenigen Seiten in einen Sog zieht, wodurch man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. Auch wenn ich mich stellenweise so sehr über die Figuren oder die Handlung aufgeregt habe, dass ich das Buch am liebsten gegen die nächste Wand geworfen hätte, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es weitergeht und endet.

Ehrlich gesagt war es das leider auch schon mit dem Lob, denn in den weiteren Aspekten hat sich einiges an Kritik angesammelt. HIDDEN SECRETS ist eine Dark-Academia-Romantasy-Geschichte, was mich einen gewissen Fantasy-Anteil erwarten ließ. Und bei Fantasy gibt es gewisse Aspekte, die ein Buch erfüllen sollte, wobei der wichtigste für mich das Worldbuilding ist, denn es ist die Basis, die Grundlage der Geschichte. Doch das Worldbuilding hier war minimal und damit nicht ansatzweise ausreichend. Die Umgebung der Akademie wird noch am besten beschrieben, doch die Akademie selbst, ihre Abläufe, Regeln und Mitglieder kommen zu kurz. Selbst am Ende des Buches kann man die übernatürliche Welt nur erahnen. Was die einzelnen Übernatürlichen für eine Magie besitze, wie ihre Magie funktioniert oder mit anderen interagiert – einfach alles, was man sich über Magie fragen kann – wird kaum erklärt. Ich habe den Fantasy-Anteil daher weder greifen noch verstehen können, weshalb die Handlung oft sehr willkürlich, wenn nicht gar konstruiert wirkte. Hinzu kommen Unstimmigkeiten, Widersprüche und Plot Holes.

Dieses Problem zieht sich durchs gesamte Buch. Es gibt zahlreiche Handlungen und Themen, doch im Gesamten ist alles zu viel, es herrscht ein undurchsichtiges Chaos und es gibt weder den Raum noch die Zeit für angemessen Erklärungen.

Die Figuren konnte ich ebenso wenig verstehen. Erzählt wird das Buch mit wechselnder Perspektive zwischen Asher und Jade. Jade war an sich okay. Ich wurde nicht recht mit ihr warm und wunderte mich oft über ihre gutgläubig-planlose Art, aber ihre Sichtweise zu lesen war angenehm. Asher mochte ich anfangs gerne, doch je besser man ihn kennenlernt, desto mehr entpuppt er sich als weltfremder Sprössling aus reichem Hause. Dabei erfüllt er so ziemlich jedes Klischee und kombiniert dies mit Naivität in Größe XXL. Keine gute Kombi, denn sein Denken, Handeln und Empfinden entzog sich meinem Verständnis.
Ich fand die Protas für sich also schwer greifbar, was sicherlich mit dafür verantwortlich ist, dass ihre Lovestory kaum bei mir ankam. Hier lief jede Entwicklungsstufe ihres Kennenlernens und Näherkommens sehr knapp und gewöhnlich ab, wodurch mögliche Gefühle nur kurz aufwallten und es nicht durch die Seiten bis zu mir schafften.

Da ich mit den Hauptfiguren nicht warm wurde, blieb zunächst die Hoffnung, eine Nebenfigur liebzugewinnen. Doch diese waren extrem schwer zu durchschauen und fast alle überraschten mich irgendwann negativ.

Die Lovestory ist nach diesem Band abgeschlossen, die Handlungsstränge werden vermutlich/hoffentlich in den Folgebänden mit anderen Pärchen wieder aufgegriffen. Doch ich bezweifle, dass am Ende der Reihe wirklich alle kleinen und großen Fragen geklärt sein werden. Hinzu kommen die teilweise unsympathischen zukünftigen Protas, weshalb ich davon absehen werde, die Reihe weiter zu verfolgen.

Mein Fazit:
Ich finde es wirklich schade, dass DIE ELITE VON ASHRIVER mich nicht überzeugen konnte, weil ich mich sehr darauf gefreut hatte. Die Grundidee der Akademie mit all den Übernatürlichen war vielversprechend, aber die Geschichte wirkt nicht wie ein fertiges Buch, sondern wie ein erster oder zweiter Entwurf auf mich. Die Story wollte zu viel auf einmal, wodurch leider weder Romance noch Fantasy mich begeistern konnten.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen für den Lesefluss und die Spannung des Buches, aber empfehlen kann ich es nicht. Wer sich allerdings für Band zwei oder drei interessiert, sollte dieses Buch im Voraus lesen, um die Rahmenhandlung zu kennen.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Eine Liebesgeschichte, die mich mit mehr Fragen als Antworten zurücklässt

Marrying Dr. Flawless
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Darum geht es:
Ikaros und Vanessa sind seit sechs Monaten verheiratet, doch noch immer sind sie Fremde füreinander. Ihre Ehe ist arrangiert. Vanessa hat ihre Freiheit aufgegeben, um ihrer Familie mit deren ...

Darum geht es:
Ikaros und Vanessa sind seit sechs Monaten verheiratet, doch noch immer sind sie Fremde füreinander. Ihre Ehe ist arrangiert. Vanessa hat ihre Freiheit aufgegeben, um ihrer Familie mit deren finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Und Ikaros hilft seiner Familie, indem er nicht länger für schlechte Schlagzeilen sorgt. Doch miteinander wirklich glücklich werden? Das können die beiden nicht. Oder? Schließlich können sie nicht leugnen, dass ihre körperliche Anziehung immens ist. Aber das macht noch keine glückliche Ehe …

Meine Meinung:
MARRYING DR. FLAWLESS ist der zweite Band der Angelis Memorial Reihe. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann theoretisch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Ich selbst habe den ersten Band der Reihe nicht gelesen und muss deshalb sagen, dass ich beim Lesen etwas verunsichert war. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob mir wirklich Vorwissen gefehlt hat, aber ich hatte zumindest das Gefühl. Deshalb empfehle ich, den ersten Band erst zu lesen und dann MARRYING DR. FLAWLESS.

Ich wollte die Geschichte ursprünglich lesen, weil der Klappentext meinem Geschmack entsprach und eine humorvolle Geschichte versprach. Und genau so wirkte das erst Kapitel auf mich, denn Vanessa und Ikaros treffen zum ersten Mal aufeinander, als sie im gleichen Bett aufwachen, ihr One-Night-Stand durch einen heftigen Blackout aber beide mehr oder weniger vergessen haben.
Doch dann findet ein Zeitsprung zum zweiten Kapitel statt und von da an tat ich mir schwer, mich in der Story zurechtzufinden. Hinzu kam, dass die Geschichte ganz anders war, als der Klappentext sie beschrieben hat. Ich habe mich darauf gefreut, Ikaros dabei zu beobachten, wie er Vanessa für sich gewinnt, während sie ihm das Eheleben zur Hölle macht, damit er die Scheidung einfordert. Stattdessen handelt die Geschichte davon, dass Vanessa sich mit der Ehe zu arrangieren versucht, während Ikaros vor seinen Gefühlen davonläuft.

Ab dem zweiten Kapitel sind Vanessa und Ikaros bereits verheiratet und alles, was im letzten Jahr seit ihrem One-Night-Stand passiert ist, blieb ein großes Rätsel für mich. Leider kamen auch immer mehr Fragezeichen in meinem Kopf hinzu. Grundsätzlich mag ich es, im Laufe eines Buches manche Geheimnisse zu lösen und Fragen beantworten zu können. Das spornt zum Weiterlesen an. Doch hier hatte ich das Gefühl, dass Ikaros und Vanessa viel mehr wussten als ich, weshalb ich ihnen nie ganz folgen konnte. Im ersten Drittel befürchtete ich sogar, den Überblick über all die offenen Fragen zu verlieren. Und vielleicht habe ich das auch, denn ich bin mir jetzt, am Ende der Geschichte, noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich alles verstehen konnte, was passierte und sich entwickelte.

Ich habe lange gebraucht, mit den Hauptfiguren warmzuwerden. Vanessa war mir anfangs zumindest einigermaßen sympathisch, was es etwas leichter machte. Ikaros hingegen habe ich sehr lange nicht wirklich verstehen können. Ihn habe ich im Laufe des Buches trotzdem noch ziemlich liebgewonnen, Vanessa hingegen lies mich gegen End hin etwas zweigespalten zurück. Einerseits konnte ich verstehen, wieso sie handelte wie sie es tat. Andererseits hätte ich mir gewünscht, es wäre anders. Insgesamt habe ich aber das Gefühl, Vanessa und Ikaros nicht wirklich kennengelernt zu haben, weil mir Szenen gefehlt haben, in denen sie sich im Stillen mit sich selbst, ihren Empfindungen und Gedanken auseinandergesetzt haben. Das Buch bestand fast ausschließlich aus Ereignissen und Dialogen, doch eine Figur lernt man eben durch ihren inneren Charakter viel besser kennen.

Was wirklich gelungen ist, ist der Spice. Man muss spicy Szenen natürlich lesen mögen, aber wer dies tut, wird bei diesem Buch perfekt unterhalten. Weil ich insgesamt nicht wirklich mit Ikaros und Nessi mitfiebern konnte, konnte ich auch mit der Lovestory nicht immer Schritt halten. Trotzdem ist das Knistern und Prickeln darin wirklich gelungen und durch die Seiten hindurch spürbar.

Mein Fazit:
MARRYING DR. FLAWLESS ist eine spicy Liebesgeschichte mit Krankenhaussetting und zwei Protagonisten, die nicht nur einander, sondern auch sich selbst besser kennen- und verstehen lernen. Auch wenn ich einige Botschaften der Geschichte gelungen finde, hat das Buch im Gesamten meinen Geschmack nicht getroffen. Ich habe mich nicht nur mit den Figuren, sondern auch mit der Storyline selbst schwergetan. Anstatt mich auf die Lovestory einlassen zu können, war mein Kopf beim Lesen voller Fragen, doch das Buch lieferte nur oberflächliche Antworten. Deshalb vergebe ich 2 von 5 Sternen und werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Eine (zu) schmale Gratwanderung

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Liv liebt ihren Beruf (Konditorin), aber sie hasst ihren Job (bei einem Starkoch, der mehr Schein als Sein ist). Sie würde trotzdem nie von sich aus kündigen, schließlich möchte sie mehr aus ihrer Karriere ...

Liv liebt ihren Beruf (Konditorin), aber sie hasst ihren Job (bei einem Starkoch, der mehr Schein als Sein ist). Sie würde trotzdem nie von sich aus kündigen, schließlich möchte sie mehr aus ihrer Karriere machen. Doch dann kommt Braden Mack, der Kumpel ihres Schwagers und Gründer des Secret Bookclubs, mit seinem Date ins Restaurant und alles läuft schief. Am Ende des Abends steht Liv ohne Job, aber mit einem folgenschweren Geheimnis auf dem Herzen und einem reuevollen Mack an der Backe da. Auch als Liv das Geheimnis gegen Gerechtigkeit eintauschen will, weicht ihr (H)Erzfeind ihr nicht mehr von der Seite …

DIE LIEBESROMAN-MISSION ist der zweite Band der THE SECRET BOOK CLUB-Reihe. Vorkenntnisse aus dem ersten Band sind nicht erforderlich um das Buch zu lesen. Ich kenne den ersten Band dennoch, was mein Grund war, den Roman zu lesen.

Die Reihe – oder zumindest die ersten Bände – sind vergleichsweise „alt“ (ich finde, in dem Genre ist ein zwei Jahre altes Buch schnell in der Öffentlichkeit vergessen) und ich lese sie erst jetzt, weil ich mir Anfang sehr unsicher war, ob sie meinen Geschmack treffen würde. Die Meinungen sind sehr zwiegespalten, doch schlussendlich war ich neugierig und als ich den ersten Band gelesen habe, war ich überraschender Weise total begeistert. Ich habe den Roman damals total geliebt. Die Geschichte war sweet, lustig, themenstark und einfach mal anders. Klar, dass ich die Reihe weiterverfolgen musste.

Und dann kam DIE LIEBESROMAN-MISSION. Das war einfach nicht mein Buch. Ich habe schon gemerkt, dass ich mir schwergetan habe, ins Buch zu finden. Zuerst fand ich, dass es einen langatmigen Start hatte. Es hat mich einfach nicht gecatcht. Dann wurde recht schnell klar, was die Thematik des Romans sein würde (hier möchte ich nicht spoilern) und das hat die Stimmung dann automatisch etwas gedrückt. Nicht, weil es kein gutes Thema wäre, denn das Thema ist echt wichtig und stark. Aber es ist eben auch ein sehr ernstes und bedrückendes Thema. Nicht der Stoff eines unterhaltsamen Liebesromans, wie ich ihn erwartet hatte.

Mein Hauptproblem war die Art, wie mit dem Thema umgegangen wird. Wie die Figuren damit umgehen. Mein Problem war Liv, die Protagonistin. Sie war zu anstrengend, zu engstirnig, zu wenig empathisch (und das bei einem Thema, das Einfühlsamkeit wirklich verlangt und voraussetzt) und gerade in ihrem Tatendrang ignorant. Das Thema ist so oder so eine Gradwanderung, weil es sicher kein Fahrplan gibt, wie Betroffene damit umgehen sollten. Vor allem ist es aber ein Thema – zumindest meiner Meinung nach – bei denen einzig die Betroffenen darüber entscheiden können und dürfen, wie man damit umgeht. Und egal wie ihre Entscheidung ausfällt, sie muss respektiert, oder zumindest akzeptiert werden. Und diese Akzeptanz hat mir total gefehlt.

Dazu kommt, dass die Autorin gerne unterhaltsame Romane schreibt, aber hier passte das einfach nicht. Es hat dem Ganzen eine unpassende Heiterkeit verliehen, das Thema auf dem schmalen Grat zur Lächerlichkeit behandelt. Die Heldenmission, die für eine Lösung der Problematik sorgen sollte, war einfach überzogen. Wenn man das Buch mit einem ironischen Zwinkern liest, passt es zwar irgendwie, aber dies ist im Grunde keine Geschichte, die man mit einem ironischen Zwinkern lesen sollte.

Wer mir gefallen hat, das war Mack. Doch der kam mit einer eigenen Geschichte, die untergegangen ist. Auch Liv hatte genug in ihrem eigenen Leben zu lösen. Das ignorierte sie aber lieber und ihre Probleme lösten sich irgendwie nebenher – obwohl sie genug Stoff für eine Story gewesen wären. Daraus resultierte dann die Lovestory, die öfter unterging, als es zum Thema Liebesroman passt.

Mein Fazit:
Dieser zweite Band ließ alles vermissen, was mich im ersten Band noch für die Reihe begeistern konnte. Der Zugang zu den Figuren gelang mir eher mäßig, der Start war holprig, der Mittelteil hat mich das Buch öfter mal zur Seite legen lassen, das Ende war zumindest ein passender Abschluss. Was im ersten Band witzig und unterhaltsam war, war im zweiten Band schlichtweg schräg. THE SECRET BOOKCLUB kam zu kurz und ich habe es vermisst, eine zweite Geschichte in der Geschichte zu lesen. Denn das war es, was die Reihe für mich ausgemacht hat. Ich bin enttäuscht, werde dem nächsten Band aber eine Chance geben. Für DIE LIEBESROMAN-MISSION vergebe ich 2 Sterne.

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