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April1985

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2024

Gefühlvoll geschrieben und voller Poesie

i fell in love with hope
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'I Fell in Love with Hope' ist eine Geschichte über Krankheit, Verlust, über den Tod und das Leben, vorallem aber über Freundschaft und Hoffnung. Das Krankenhaus ist zentraler Schauplatz und ...

'I Fell in Love with Hope' ist eine Geschichte über Krankheit, Verlust, über den Tod und das Leben, vorallem aber über Freundschaft und Hoffnung. Das Krankenhaus ist zentraler Schauplatz und der Ort, an dem sich die Wege von Sam, Neo, Coer, Sony und Hikari kreuzen. Durch Sam, die Erzählfigur, lernen sich nicht nur die Jugendlichen untereinander kennen, wir lernen durch Sams Stimme jeden einzelnen von ihnen kennen - erfahren von ihren Schicksalen und Gefühlen. Dabei springt die Handlung immer wieder in die Vergangenheit. Eine Reise durch Sams Erinnerungen.
Das Thema Krankheit ist die ganze Zeit präsent. Aber durch die entstehenden Freundschaften erlebt man mit den Protagonisten viele Momente des Glücks und der Hoffnung. Und mit Sam kommt eine Figur ins Spiel, die von Anfang an ein kleines Rätsel darstellt.

'I Fell in Love with Hope' ist eine sehr poetische, blumig verspielte und wortgewaltige Geschichte. Man braucht Zeit und und Ruhe beim Lesen, damit sich die Worte und Metaphern richtig entfalten können. Shakespeare und Hamlet sind stetiger Begleiter. An manchen Stellen fand ich die Wortspiele etwas zu drüber. Weniger ist manchmal mehr. Trotzdem hat mir der Roman insgesamt sehr gut gefallen.

Fazit:
Ein wundervoller Roman über Krankheit, Hoffnung und Freundschaft, gefühlvoll geschrieben und voller Poesie. Ein absolutes Herzensbuch!


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Veröffentlicht am 16.04.2024

Skurril, originell und witzig

Die Brontës gingen zu Woolworths
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Skurril, originell, witzig und sehr liebevoll ist dieser besondere Roman von Rachel Ferguson, der bereits im 1931 das Licht der Welt erblickt hat. Ich habe mich sehr auf die Neuauflage, aus dem Englischen ...

Skurril, originell, witzig und sehr liebevoll ist dieser besondere Roman von Rachel Ferguson, der bereits im 1931 das Licht der Welt erblickt hat. Ich habe mich sehr auf die Neuauflage, aus dem Englischen übersetzt von Sabine Reinhardus, gefreut. Zurecht, denn ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen.

Die drei Schwestern Deidre, Katrine und Shiel haben ein ungewöhnliches Hobby. Sie erfinden Geschichte und Personen, führen fiktive Gespräche und Freundschaften. Das Verhalten der skurrilen Familie führt nicht selten zu Verwirrung. Und das ist auch beim Lesen dieses ungewöhnlichen Romanes so. Die Geschichte ist wirr, Realität und Fiktion verschwimmen. Aber, der Roman ist auch unglaublich witzig, hat mich oft zum Lachen gebracht und mich in der Zeit zurück versetzt. Ich habe das Buch gerne gelesen.

Fazit
Fantasie und Realität verschwimmen in dieser Wiederentdeckung aus dem Jahr 1931. Wer Lust auf eine humorvolle, skurrile, manchmal etwas verworrene Geschichte hat, sollte sich die Schwestern Deidre und ihre beiden Schwestern nicht entgehen lassen .

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Der Drache in dir und mir

Ein Zuhause für deinen Drachen
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Ich gestehe, ich habe mich sofort verliebt, als ich die wundervollen Illustrationen zum ersten Mal gesehen habe. Und auch meine 4-jährige Tochter war geklaut begeistert eine neue, drachenstarke ...

Ich gestehe, ich habe mich sofort verliebt, als ich die wundervollen Illustrationen zum ersten Mal gesehen habe. Und auch meine 4-jährige Tochter war geklaut begeistert eine neue, drachenstarke Geschichte für sich zu entdecken.

Wir haben uns mit Mari und der uraltjungen Frau ins Abenteuer gestürzt und gemeinsam eine Welt voller Gefühle erkundet. Was es dabei mit dem Drachen auf sich hat, muss jeder selbst entdecken.

So schön die Botschaft auch ist, muss ich leider auch sagen, dass meine Tochter diese noch nicht greifen konnte. Die Metapher mit dem Drachen hat sie noch nicht verstanden. Und auch der Schreibstil, welcher zwar wunderschön poetisch ist, ist für die Altersgruppe nicht wirklich passend. Ich habe die Sätze kurzerhand gekürzt und vereinfacht vorgelesen.

Ich werde das Buch fürs erste beiseite legen und eventuell in einem Jahr nochmal einen Versuch wagen.

Fazit
Wunderschöne illustriert und voller Poesie. Für 4-jährige allerdings noch zu schwer zu erfassen.


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Veröffentlicht am 28.02.2024

Sloane und Lucian

Things We Left Behind (Knockemout 3)
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Mir hat's wieder sehr gut gefallen in Knockemount, mit der Clique, die man von Band 1 an begleitet. Ich muss zwar gestehen, dass ich Band 2 aktuell noch nicht gelesen habe. Macht aber gar nix, ...

Mir hat's wieder sehr gut gefallen in Knockemount, mit der Clique, die man von Band 1 an begleitet. Ich muss zwar gestehen, dass ich Band 2 aktuell noch nicht gelesen habe. Macht aber gar nix, da jeweils eigenständige Geschichten erzählt werden. Im Abschlussband dreht sich alles um Bibliothekarin Sloane und Geschäftsmann Lucian "Luzifer". Lucian und Sloane kennen sich seit ihrer Kindheit, sind im selben Freundeskreis und können sich aufs Blut nicht ausstehen. Wenn da nicht diese gegenseitige Anziehung wäre.

Lucy Scores Schreibstil bzw. die Übersetzung sind wieder einmal großartig. Mit viel Witz und bissigen Dialogen fliegt man nur so durch die Seiten. Neben der Liebesgeschichte gibts auch wieder etwas Suspense, wodurch gut Spannung reinkommt. Genauso durch die Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Protagonisten; zu Ereignissen, die mich wirklich erschüttert haben.

Sloane und Lucian mochte ich beide total gerne. Sloane ist ein Freigeist mit lockerer Zunge. Sie genießt ihr Leben, allerdings passiert gleich zu Anfang etwas, das ihr Leben aus der Bahn wirft. Besagtes Ereignis ruft Lucian auf den Plan. Lucian ist knallhart, zu mindest nach Außen. Und er ist ein Macho wie er im Buche steht und ich hätte ihn für seine besitzrrgreifende Art zeitweise gerne eine geklatscht. Aber, er ist auch da, wenn er gebraucht wird und er beschützt Sloane vor allem Gefahren. Auch wenn sich Sloane und Lucian hassen, spürt man sofort das Knistern und Prickeln. Das ist Lucy Score richtig gut gelungen.

'Things we left behind' ist mit über 500 Seiten ein kleines Dickerchen; Längen bleiben nicht aus bzw. werden mit viel Matratzensport gefüllt. Etwas weniger hätte meines Erachtens nicht geschadet.

Nichtsdestotrotz hat mir der Abschluss richtig gut gefallen und ich wurde super unterhalten.

Fazit
Unterhaltsame Enemies-to-Lovers bzw. Second-Chance-Story mit ziemlich hohen Spice-Anteil und etwas Suspense. Ich mochte die Mischung.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Lustiges Feenabenteuer mit tollen Illustrationen

Mina Wirbelfee (Bd. 1)
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Also am besten haben uns - meiner 4-jährigen Tochter und mir - die Illustrationen gefallen. Die Geschichte hat aber auch total Spaß gemacht, auch wenn ich als Mama ein paar Dinge etwas befremdlich ...

Also am besten haben uns - meiner 4-jährigen Tochter und mir - die Illustrationen gefallen. Die Geschichte hat aber auch total Spaß gemacht, auch wenn ich als Mama ein paar Dinge etwas befremdlich fand.

Mina ist 7 Jahre alt und eine Fee. Pünktlich zu ihrem 7. Geburtstag erhält sie einen Brief von Feenkönigin Mirabella, in welchem steht, welche besondere Gabe sie besitzt. Doch Mirabellas Handschrift ist alles andere als leserlich. Mina beschließt kurzerhand persönlich zu Mirabella zu reisen. Mit dabei Dackel David und Warze Wanda und jede Menge Abenteuer.

Zoe Magdalena hat mit Mina eine tolle, kleine Heldin erschaffen. Mina weiß genau was sie will. Sie ist mutig, hilfsbereit und hat ein genaues Ziel vor Augen. Mit viel Witz wird man auf eine abenteuerliche Reise mitgenommen. Gemeinsam mit Mina und ihren Freunden treffen wir auf böse Blumen, weinende Weiden und starke Meerjungfrauen. Jedes Kapitel war außergewöhnlich und ich muss wirklich die Kreativität der Autorin loben. Manche Dinge waren dann aber doch etwas befremdlich für mich. So zum Beispiel Warze Wanda. Ja genau, eine Warze, die nicht gerade schön anzusehen ist und die abgesehen davon eher zu einer Hexengeschichte gepasst hätte. Und auch die starken Meerjungfrauen hätten wir uns anders dargestellt gewünscht. Meine Tochter hat genaue Vorstellungen von Meerjungfrauen. Die bärtigen Männer haben da nicht reingepasst.
Teilweise war der Text auch ein bisschen holprig zum (Vor)lesen. Manche Passagen waren richtige Zungenbrecher.
Nichtsdestotrotz hat die Geschichte irrsinnig Spaß gemacht, war spannend, abenteuerlich und auf jeden Fall kreativ und außergewöhnlich.

Fazit:
Ein spaßiges Feenabenteuer mit einer toughen kleinen Heldin. Wunderschön illustriert.

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