Das Schulfest steht vor der Tür und Shikimori und Izumi erinnern sich an das letztjährige Schulfest, an dem sie zwar noch nicht zusammen waren, aber jeder hatte gehofft, vom anderen eingeladen zu werden. ...
Das Schulfest steht vor der Tür und Shikimori und Izumi erinnern sich an das letztjährige Schulfest, an dem sie zwar noch nicht zusammen waren, aber jeder hatte gehofft, vom anderen eingeladen zu werden. So wird auch dieses Schulfest zu einer Art Jahrestag für die beiden. Sie haben allerdings nur wenig Zeit, um sich zu sehen und dann ist Izumi auch noch für die Bibliothek eingeteilt, zusammen mit dem Schulschwarm Kamiya, die heimlich in Izumi verknallt ist.
Schulfeste sind in Shojo-Mangas ein Standardelement, aber ich bin immer wieder fasziniert auf wie viele unterschiedliche Arten es in die Geschichten eingebunden wird. Hier gibt es gleich mehrere originelle Ideen, die das Standardmotiv aufpeppen und sehr amüsant machen. Dazu wird die Geschichte um einen neuen Charakter erweitert, was der Gesamtstory sehr gut tut.
Auch der 4. Band ist sehr unterhaltsam, wunderschön gezeichnet und immer für eine Überraschung gut. Ich mag die Reihe sehr!
Miki ist immer noch ganz durcheinander von Gintas unerwarteter Liebeserklärung. Sollte die harsche Abfuhr, die ihr damals so zu schaffen gemacht hat, wirklich auf einem Missverständnis beruhen? Das belastet ...
Miki ist immer noch ganz durcheinander von Gintas unerwarteter Liebeserklärung. Sollte die harsche Abfuhr, die ihr damals so zu schaffen gemacht hat, wirklich auf einem Missverständnis beruhen? Das belastet ihre Freundschaft mit Ginta sehr, doch als Arimi, die eigentlich hinter Yuu her ist, plötzlich mit Ginta schäkert, fragt sich Miki unwillkürlich, wem ihre Gefühle nun eigentlich gelten. Yuu ist in der Zwischenzeit widerwillig Teil der Tennis-AG geworden, um im Turnier das Team zu verstärken. Dabei müssen er und Ginta feststellen, dass sie den gleichen Rivalen haben, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Der zweite Band ist ein großer, bunter Wirrwarr aus Gefühlen, Rivalitäten, Lügen und Geheimnissen – und dabei nimmt die Geschichte gerade erst Fahrt auf. Witzig, überraschend und immer wieder mit neuen Wendungen lässt auch dieser Band keinerlei Langeweile aufkommen. Ob man sich mit Miki fragt, wer nun der Auserwählte ist, mit Yuu und Ginta überraschende Gemeinsamkeiten entdeckt werden oder man dem großen Geheimnis von Mikis bester Freundin auf die Spur kommt, der Lesespaß ist garantiert. Die bildschönen Zeichnungen tun ihr Übriges, um diese Reihe zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Der Cliffhanger auf der letzten Seite, lässt einen sofort zum nächsten Band greifen.
Seit Kiki sich dafür entschieden hat ihrer Mutter in den Hexenkünsten nachzueifern hat sie gewusst, dass sie an ihrem dreizehnten Geburtstag ihr zu Hause verlassen muss. Traditionell muss sie dann ein ...
Seit Kiki sich dafür entschieden hat ihrer Mutter in den Hexenkünsten nachzueifern hat sie gewusst, dass sie an ihrem dreizehnten Geburtstag ihr zu Hause verlassen muss. Traditionell muss sie dann ein Jahr lang alleine leben und nur mit ihren Hexenkünsten über die Runden kommen. Leider beschränken sich Kikis Hexentalente aufs Fliegen und sie hat einen Hang zur Tollpatschigkeit. Doch das hält sie und ihren Hexenkater Jiji nicht auf und beide stürzen sich in das große Abenteuer erwachsen zu werden.
Endlich erscheint die Romanvorlage zum süßen Ghibli-Film auf Deutsch und sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Eine wunderschöne, witzige Kindergeschichte mit einer bezaubernden Heldin und einem knurrigen kleinen Kater. Die großen und kleinen Schwierigkeiten, die Aufregungen und Enttäuschungen, die man erlebt, wenn man auf eigenen Füßen stehen muss, werden hier kindgerecht und unterhaltsam erzählt. Niedliche Illustrationen runden die Geschichte ab.
Lange hat die Übersetzung dieses preisgekrönten japanischen Kinderbuchklassikers auf sich warten lassen, doch das Warten hat sich gelohnt. Ein zeitloses, bezauberndes Kinderbuch, das in jedem Alter begeistert. Der einzige Trost, den der Leser hat, wenn die letzte Seite gelesen hat: es ist der erste Band. Schon bald fliegt Kiki wieder und ich bin wahnsinnig gespannt, welche Abenteuer im zweiten Buch auf mich warten.
Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker – bekannt als das Kleeblatt, geraten bei einer Rast mitten unter die berüchtigten Finders – einer Gesellschaft von Banditen, die für ihre Raubüberfälle bekannt sind. ...
Sam Hawkins, Dick Stone und Will Parker – bekannt als das Kleeblatt, geraten bei einer Rast mitten unter die berüchtigten Finders – einer Gesellschaft von Banditen, die für ihre Raubüberfälle bekannt sind. Das lässt sie das Schlimmste für den Siedlertreck befürchten, der von einem mittelmäßigen Scout mehr schlecht als recht durch den gefährlichen Westen geführt wird. Sehr bald stoßen auch der Hobble-Frank und Tante Droll dazu, die zu ihrem Staunen im Siedlertreck gute Bekannte aus Deutschland treffen, nicht zuletzt den Kantor Emeritus Aurelius Hampel, der der eigentliche Anstifter der Auswanderung war. Er selbst ist auf der Suche nach Motiven für eine Heldenoper, was ihn und seine Gefährten in haarsträubende Situationen bringt. Da können die Helden des Westens nicht anders als sich der Auswanderer anzunehmen, zumal neben weißen Banditen auch Unruhen unter Indianerstämmen die Gegend unsicher machen.
Ein spannender Abenteuerroman, der bestens unterhält. Heiko Grauel setzt die Charaktere so unvergleichlich in Szene, dass man jeden einzelnen von ihnen deutlich vor Augen hat – vom spaßigen Hobble-Frank über den verpeilten Kantor bis hin zur resoluten Rosalie Ebersbach, der eigentlichen Herrin über die Auswanderer.
Dieser Winnetou-Roman verzichtet auf große Indianerkämpfe, auf blutige Massaker unter den weißen Banditen und auf wiederholte Gefangennahmen und Befreiungsaktionen. Vieles bleibt in der Ankündigung und doch ist die Geschichte spannend und toll ausgearbeitet wie man es von Karl May gewohnt ist. Selbstverständlich sind auch Winnetou und Old Shatterhand dabei, die die Helden des Westens erst vervollständigen.
Als Kritikpunkte bleiben der Kantor, der einem in seiner Verpeiltheit, Trampeligkeit und Kompositionsversessenheit schließlich wahnsinnig auf den Keks geht und Hobble-Frank, der mit seiner geballten, schwafeligen Pseudo-Gelehrsamkeit zunehmend an Witz verliert. Weniger wäre wirklich mehr gewesen. Der dritte Charakter, mit dem ich hader, ist Frau Rosalie Ebersbach. Eine der durchaus interessanten Frauenfiguren Karl Mays: stark, selbstbewusst, lässt sich von nichts und niemandem etwas sagen oder etwas verbieten. Sie wird durchaus als starke Frau inszeniert, wirkt dann aber wieder lächerlich und nervig, wenn sie zum Beispiel an Kämpfen teilnehmen will ohne Ahnung von Waffen zu haben, sich in Dinge einmischt, von denen sie nichts versteht, nur weil sie glaubt, dass sie was zu sagen haben müsste. Ihre Art mag ich überhaupt nicht, doch als durchaus ernsthaft inszenierter starker Frauencharakter ist ihre Rolle in der männerdominierten Geschichte interessant und nicht unwichtig.
Ein Hörbuch, das von Heiko Grauel perfekt inszeniert wurde. Er hat die Spannung der Geschichte gut inszeniert und bringt den Witz einzigartig zur Geltung, vom Gebrauch des Dialektes über das Setzen der Pointen bis zur Pathetik des Kantors. Großartige Hörbuch-Unterhaltung!
Der Rote Cornel hat große Pläne. Zusammen mit seinen Tramps plant er diverse Überfälle, um schließlich am Silbersee den legendären Indianerschatz zu heben. Doch schon zu Beginn seiner Unternehmungen verleitet ...
Der Rote Cornel hat große Pläne. Zusammen mit seinen Tramps plant er diverse Überfälle, um schließlich am Silbersee den legendären Indianerschatz zu heben. Doch schon zu Beginn seiner Unternehmungen verleitet ihn die Gier zu einem verhängnisvollen Fehler. Ein Raub setzt Old Firehand, Tante Droll und zwei Indianerhäuptlinge auf seine Fersen. Auf der Flucht zieht er auch die Aufmerksamkeit Winnetous und Old Shatterhands auf sich. Eine Jagd beginnt, die durch große Gefahren führt und neue Freundschaften festigt.
Mein allererstes Karl-May-Buch und für mich bis heute das Beste. Unzählige Abenteuer mit fast allen Helden des May-Universums und das Hörbuch hat mich genauso überzeugt wie das Print-Exemplar. Heiko Grauel liest mit angenehmer Stimme. Nicht allen Charakteren kann er einen unverwechselbaren Stil geben, aber dafür treten auch viel zu viele auf. Gelesen kommt gerade der Humor, der May auszeichnet, zur Geltung. Tante Droll mit altenburgischer Mundart und Hobble-Franks Sächsisch sind phantastisch und urkomisch umgesetzt. Schon im Buch war man stets verleitet diese Szenen laut zu lesen. Auch die gereimten Sätze des Gunstick-Uncle entfalten erst gelesen ihre volle Wirkung.
Am liebsten würde ich die CD sofort von vorne anfangen. Oder die nächste kaufen. Auch wenn ich die Sätze fast mitsprechen kann, konnte ich mich nicht davon losreißen und 12 CDs wurden kürzer als gedacht. Allerdings hätte man sich mehr Gedanken darüber machen können wo und wie eine CD endet. Mitten im Gespräch ist doch etwas unglücklich gewählt. Außerdem hat es mich verwirrt, dass das Ende des Buches von dem der CD abweicht. Ich kenne zwei Buchversionen und beide enden identisch. Nur die CD weicht in einem wesentlichen Punkt ab. Hat Karl May mehrere Manuskripte (wo hätte er dafür die Zeit hernehmen sollen?) oder nach welchem Motto werden die Karl-May-Romane vom Verlag bearbeitet und verändert? Ich kann nicht glauben, dass der Tosa-Verlag nach einer anderen Vorlage gearbeitet hat.
Trotzdem liebe ich dieses Hörbuch und will mehr davon! „Der Schatz im Silbersee“ bleibt ein zeitloses, spannendes Abenteuer zum immer wieder Hören und Lesen!