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Veröffentlicht am 26.08.2024

Eine 100% ehrliche Lebens- und Liebesgeschichte, die einen verändert

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Darum geht es:
Ella hatte es nie einfach im Leben und als junge, alleinerziehende Mutter von Zwillingen wird sie es auch nie haben. Aber sie hat ihren großen Bruder Ryan als Stütze und ihre Kinder Maisie ...

Darum geht es:
Ella hatte es nie einfach im Leben und als junge, alleinerziehende Mutter von Zwillingen wird sie es auch nie haben. Aber sie hat ihren großen Bruder Ryan als Stütze und ihre Kinder Maisie und Colt bringen sie täglich zum Lächeln. Dann schlägt die Tragik des Lebens mit voller Wucht zu. Maisie wird schwerkrank und Ryan stirbt bei einem Einsatz.
Beckett ist Soldat und nie lange genug an einem Ort, um anzukommen. Er kennt es nicht anders, will es nicht anders. Bis er über seinen besten Freund und Kollegen Ryan dessen Schwester Ella kennenlernt. Ella und ihre Kinder klingen nach dem Zuhause, das er immer gewollt und nie verdient hat. Doch als Ryan stirbt und in seinem Abschiedsbrief Beckett darum bittet, für Ella da zu sein, zögert Beckett nicht länger. Wird er endlich ankommen und glücklich werden können? Oder wird er auf ewig von Chaos und Unglück verfolgt?

Meine Meinung:
ALLES, WAS ICH GEBEN KANN zu lesen, war die pure Achterbahnfahrt der Gefühle. Und ich weiß, dass man diese Floskel öfter liest und auch ich habe schon das ein oder andere Buch so empfunden. Aber erst dieser Roman gibt dem Ausdruck seine Daseinsberechtigung. Nie war es passender, ein Buch eine emotionale Achterbahnfahrt zu nennen als bei ALLES, WAS ICH GEBEN KANN.
Der Roman handelt von den höchsten Höhen und den tiefsten Tiefen des Lebens und fühlt sich beim Lesen einfach nur echt an. Nichts an der Geschichte wirkt konstruiert und ich werde das Gefühl nicht los, dass irgendwo da draußen eine Ella und ein Beckett zusammen dem Schicksal trotzen. Ella und Beckett teilen die wertvollsten Glücksmomente und die schmerzvollste Traurigkeit. Ihre Liebe ist ebenso wahr wie ihr Schmerz ehrlich und authentisch ist.

Der Roman handelt von der großen Liebe, die voller Romantik und Leidenschaft ist, aber kein bisschen romantisiert und erst recht nicht perfekt ist. Der Roman ist ein Liebesroman und ist es zugleich nicht. Denn die Liebe ist nur eines von zahlreichen Themen (Familie, Freundschaft, Verlust, Trauer, Krankheit), aber am Ende führt alles auf die Liebe zurück.

Es geht bei der Entscheidung, das Buch zu lesen, nicht um die Frage, ob das Buch gut ist. Denn dies steht außer Frage. Das Buch ist nicht nur gut, es ist so gut, dass es aus einer anderen Galaxie zu stammen scheint. Das Buch ist voller Perfektion, die im besten Sinne ihre unperfekten Ecken und Kanten hat.
Ich liebe den Erzählstil mit wechselnden Perspektiven und den Briefen am Anfang eines jeden Kapitels, die Stück für Stück Ella und Becketts tolle Brieffreundschaft erzählen.
Ich liebe den wundervollen Schreibstil, der auf Englisch ebenso wie auf Deutsch schön und angenehm zu lesen ist.
Ich liebe das Setting, die Kleinstadt Telluride in Colorado, mitten in der Natur, voll Schönheit und behaglicher Atmosphäre.
Ich liebe die Protagonisten: Ella für ihre Stärke und ihre Liebe. Für die wundervolle Mutter, die sie ist. Beckett für sein großes Herz und seine Kraft. Für den Fels in der Brandung, der er ist. Die Protagonisten sind nahbar, ihre Gefühle greifbar. Obwohl die zwei manchmal sehr unterschiedlich sind, kann man sie gleichermaßen verstehen und mit ihnen empfinden.
Und ich liebe die Nebenfiguren. Ellas wunderbare Kinder, die mir immer ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Ellas liebe Freunde. Und Havoc – der tierische Superstar im Buch.

Also, wie gesagt, es geht nicht darum, ob das Buch so gut ist, dass man es lesen sollte. Es geht um die Frage, ob man sich bereit für das Buch fühlt. Denn es ist das emotionalste und vor allem das ergreifendste Buch, das ich je gelesen habe. Und ich kenne durchaus emotionale Liebesgeschichten; ich lese Jojo Moyes, Colleen Hoover und Brittainy C. Cherry. Aber Rebecca Yarros ist eine Klasse für sich.
Ich habe geweint wie bei keinem anderen Buch. ALLES, WAS ICH GEBEN KANN bricht einem das Herz nicht, nein. Es reißt einem das Herz heraus, um es dann zu zerfetzen, zerschmettern und zersplittern. Aber wisst ihr was? Das ist okay. Denn dieses Buch ist ein Erlebnis, das ich nicht mehr hergeben möchte. Es ist eine Erkenntnis, die ich nicht mehr missen möchte. Rebecca Yarros‘ Worte sind besonders. Die Geschichte ist einmalig. Und der Roman im Gesamten ist weiser als alle Ratgeber dieser Welt zusammen.

Mein Fazit:
ALLES, WAS ICH GEBEN KANN zu lesen, hat mich daran erinnert, weshalb ich Bücher so sehr liebe. Und nicht nur das. ALLES, WAS ICH GEBEN KANN ist mein Grund zu lesen. Der Roman stellt die Kraft und Bedeutung von Worten, von Geschichten unter Beweis.
Vielleicht kann ein Buch nicht die ganze Welt verändern (oder vielleicht doch). Aber es kann zumindest MEINE Welt verändern. Und eure auch!
Den Roman mit 5 von 5 Sterne zu bewerten erscheint mir wie die Untertreibung unserer Zeit, denn er ist Lichtjahre von jeglichen Bewertungsrastern entfernt. Lest ALLES, WAS ICH GEBEN KANN, Punkt.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Eine absolute Gute-Laune-Lovestory

Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe
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Darum geht es:
Lina ist sich ziemlich sicher, glücklich zu sein. In ihrem Job als Ingenieurin ist sie erfolgreich und in New York fühlt die junge Spanierin sich wohl. Nur zwei Baustellen gibt es in ihrem ...

Darum geht es:
Lina ist sich ziemlich sicher, glücklich zu sein. In ihrem Job als Ingenieurin ist sie erfolgreich und in New York fühlt die junge Spanierin sich wohl. Nur zwei Baustellen gibt es in ihrem Leben. Zum einen fällt es ihr zunehmend schwerer, ihre Familie von ihrem Glück zu überzeugen, da Lina Dauer-Single ist. Aus gutem Grund zwar, aber ihre Familie macht sich ständig Sorgen. Zum anderen ist da Aaron, ein Kollege von ihr, mit dem sie keine zehn Minuten im gleichen Raum sein kann, ohne einen Streit anzustacheln.
Was passiert wohl, wenn beide Baustellen kollidieren?
Aus Versehen erzählt Lina ihrer Familie von einem festen Freund, den es in Wahrheit gar nicht gibt. Und ausgerechnet Aaron bietet ihr an, als Fake-Freund auszuhelfen. Zum Glück hat Line noch einige Wochen Zeit, eine andere Lösung als Aaron zu finden. Nur leider scheint dieser nicht so schnell aufgeben zu wollen.

Meine Meinung:
SPANISH LOVE DECEPTION ist das Debüt von Elena Armas und bereits vor einiger Zeit erschienen. Damals gab es einen ziemlichen Hype um das Buch, aber irgendetwas hat mich davon abgehalten, den Roman zu lesen. Rückblickend verstehe ich mich selbst nicht, denn nun bin ich mehr als froh, wieder über das Buch „gestolpert“ zu sein. SPANISH LOVE DECEPTION war mein erstes Buch der Autorin – und es wird sicherlich nicht mein letztes von ihr gewesen sein.

Die Geschichte hat mich vom ersten Kapitel an überzeugt. Sie wird vollständig aus Linas Sicht erzählt und der Schreibstil macht großen Spaß zu lesen. Die Dialoge sind stets genial und spritzig, die Story im Allgemeinen absolut amüsant.
Die Handlung ist durchweg kurzweilig und war ganz anders als erwartet. Davon bin ich allerdings sehr positiv überrascht. Eigentlich hatte ich eine sommerliche Lovestory mit viel Spanien-Vibes erwartet, stattdessen ist das Buch zu großen Teilen eine Office-Romance. Diese Art von Liebesgeschichten liebe ich grundsätzlich, und hier ist die Mischung aus Office- und Urlaubs-Setting wirklich gelungen und interessant zu lesen.
Die Lovestory selbst ist absolut Slowburn und einfach genial. Ich habe es geliebt, Lina und Aaron kennenzulernen, das Knistern zwischen ihnen lange vor den beiden wahrzunehmen und zu beobachten, wie sie sich in kleinen Schritten annähern. Obwohl die Kapitel nie aus Aarons Perspektive geschrieben sind, lernt man ihn unglaublich gut kennen. Und vor allem lieben. Denn Aaron … er ist einfach großartig, der perfekte Bookboyfriend und der perfekte Gegenspieler zu Lina. Auch Lina habe ich so, so gerne gehabt. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und sorgt immer wieder für Erfrischung sowie kleinere und größere Schmunzler. Ich habe die beiden also regelrecht ins Herz geschlossen und die Dynamik zwischen ihnen könnte nicht besser sein. Lustige Schlagabtausche, liebesvolles füreinander da sein und zu guter Letzt darf auch der Spice nicht fehlen. Für mich ist das die perfekte Mischung für einen perfekten Liebesroman.

Mein Fazit:
SPANISH LOVE DECEPTION ist eines dieser Bücher, das einen die Welt um sich herum vergessen lässt und bei dem sich hundert Seiten wie eine einzige anfühlen. Ich habe es geliebt, Lina und Aaron auf diesem Stück ihres gemeinsamen Weges begleiten zu dürfen und das Buch am Ende mit einem überaus zufriedenen und vor allem glücklichen Lächeln geschlossen. SPANISH LOVE DECEPTION ist die vollkommene Romcom, ein absolutes Gute-Laune-Buch und klares Must-Read für alle Romantiker:innen, Slowburn-Fans und Liebhaber:innen von witzigen Figuren. Die Idee der Geschichte erinnert mich an „The Hating Game“ bzw. „Küss mich, Mistkerl“ (Buch und Film) von Sally Thorne – das vielleicht als Anhaltspunkt. Wobei ich SPANISH LOVE DECEPTION noch genialer fand. Ich vergebe volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Grandiose Fantasy, welche die Kunst eines Pageturners versteht

Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
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„Nicht alles Licht ist gut. Nicht alles Dunkel ist böse.“

Darum geht es:
Strenge Regeln garantieren die Sicherheit im Europa der Zukunft. Doch Avi kennt die Schattenseiten dieser Regeln, denn sie bestrafen ...

„Nicht alles Licht ist gut. Nicht alles Dunkel ist böse.“

Darum geht es:
Strenge Regeln garantieren die Sicherheit im Europa der Zukunft. Doch Avi kennt die Schattenseiten dieser Regeln, denn sie bestrafen Avis reine Existenz mit dem Tod. Daher teilt sie mit ihrer Zwillingsschwester eine Identität als Aviana. Doch als Ana schwer erkrankt, droht ihr Geheimnis aufzufliegen. Avi würde alles tun um ihre Schwester zu retten – auch sich selbst versklaven, um so für Anas Arztkosten aufzukommen.
Doch dann wird sie von dem ersten Soldaten des Fürsten, Ren, ersteigert. Avi weiß, wenn er ihr Geheimnis erfährt, ist das ihr Todesurteil. Aber sie ahnt noch lange nicht, welche Kette von dramatischen Ereignissen ihre Versteigerung in Wirklichkeit ausgelöst hat.

Meine Meinung:
Valentina Fast erzählt in STOLEN CROWN eine atemberaubend-spannende Romantasy-Geschichte über das Europa der Zukunft. Ein Krieg hat die Welt verwüstet und seine Waffen die Menschheit verändert. Es gibt Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten – Menschen erster und zweiter Klasse. Außerdem gibt es die Fae und ihre Magie. Und dann gibt es noch weitere Wesen, die es aber nicht geben dürfte. Avi ist eine von ihnen.
Zusammen mit Avi lernen wir diese völlig fremde und zugleich einigermaßen vertraute Welt kennen, zu welcher unser Kontinent werden könnte. Das Worldbuilding hat mich sehr beeindruckt. Es ist vielschichtig und clever, hält immer wieder Überraschungen und neue Details bereit. Außerdem ist das Worldbuilding dem Umfang eines Fantasy-Standalones angepasst, das heißt es sprengt weder den Rahmen und hinterlässt offene Fragen, noch fehlt es an Kreativität und Genialität.

Die Geschichte schafft es von Anfang an, die Leser:innen zu fesseln. Zunächst durch die Faszination darüber, diese fremde Welt kennenzulernen. Dann folgt mit der nervenauftreibenden Auktion, durch die Avi in die Hände von Soldat Ren fällt, direkt das nächste Highlight. Und jener spannenden Storyline, die das Buch anfangs verspricht, wird es mehr als gerecht. Die Story ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und jeder toppt den vorangegangenen geradezu mit seiner Spannung und den vielfältigen Emotionen. Vor allem wurde mir je weiter ich las klar, wie perfekt durchdacht alles ist. Ich habe selten eine so clevere Storyline gelesen, so frei von jeglichem noch so kleinen Plothole, so rund und jedes Detail wird wieder aufgegriffen und jedes Thema zu Ende gebracht.

Thematisch ist das Buch breit aufgestellt. Darüber möchte ich nicht zu viel verraten, weil der Reiz des Buch darin liegt, zu erkennen, was das große Ganze hinter all den Abschnitten und Themen ist. Trotzdem kann ich schonmal verraten, dass STOLEN CROWN besonders allen Fans von Geschichten wie „Tribute von Panem“ gefallen wird, weil durchaus ein paar Parallelen zu erkennen sind. Etwa die unterschiedlichen Fürstentümer, ähnlich wie Distrikte oder die sogenannten Sinnesspiele, die mich ähnlich fasziniert haben wie die Hungerspiele.

Ebenfalls mehr als überzeugen konnten mich die Figuren. Der Großteil wird aus Avis Sicht erzählt, die eine sehr sympathische, authentische Heldin ist. Ihre Entwicklung mitzuverfolgen ist beeindruckend und sehr unterhaltsam. Avi nimmt uns Leser:innen sozusagen an sie Hand, was sie als Protagonistin nahbar macht und das gesamte Geschehen greifbar. Der Antagonist Ren ist lange ein spannendes Mysterium, das sich erst nach und nach aufklärt. Der Wunsch, Ren noch besser kennenzulernen, ist sicherlich ein weiterer Grund, weshalb sich das Buch zu einem regelrechten Pageturner entwickelt. Und dann ist da natürlich noch die zarte Lovestory zwischen Ren und Avi. Der Fantasy-Anteil überwiegt den Romance-Anteil zunächst und es ist eher eine Slow-Burn-Geschichte. Aber schließlich sind Romance und Fantasy so untrennbar miteinander verbunden, wie ich es selten gelesen habe und ich liebe dieses Duo von Avi und Ren einfach. Auch die Nebenfiguren sind großartig. Sie wachsen einem nach und nach richtig ans Herz und überraschen mit ihrem wahren Gesicht.

Mein Fazit:
STOLEN CROWN macht alles richtig und hat alles, was ein wahrer Pageturner braucht. Das Lesevergnügen ist so spannend wie unterhaltsam, actionreich und emotional. Vom Worldbuilding über die runde Storyline bis hin zu den nahbaren Hauptfiguren und den sympathischen Nebenfiguren ist alles perfekt und gelungen. Wer mal wieder so richtig von einer Geschichte gefesselt werden möchte, wer nach einem Romantasy-Standalone mit Highlight-Potenzial sucht oder eine Geschichte mit leichtem „Tribute von Panem“-Feeling lesen möchte, ist mit STOLEN CROWN bestens beraten. Von mir gibt es selbstverständlich 5 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Ein Hoffnungsschimmer in Papierform

Denn ohne Liebe werden wir zerbrechen
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„Manchmal müssen wir zu Scherben werden, bevor wir uns wieder zusammensetzen können.“

Darum geht es:
Oliver und sein Zwillingsbruder Alex sind unzertrennlich. Sie teilen sogar ihre Liebe zur Musik und ...

„Manchmal müssen wir zu Scherben werden, bevor wir uns wieder zusammensetzen können.“

Darum geht es:
Oliver und sein Zwillingsbruder Alex sind unzertrennlich. Sie teilen sogar ihre Liebe zur Musik und haben hart gearbeitet, um heute erfolgreich mit ihren eigenen Liedern zu sein. Sie haben noch eine große Karriere vor sich, als ein Autounfall alles verändert. Alex stirbt und Oliver erkrankt in seiner Trauer an einer Depression. Wenn die Gedanken zu laut werden, ertränkt er seine Gefühle in Alkohol. Dabei begegnet er der Kellnerin Emery, die als alleinerziehende Mutter Tag für Tag kämpft. Sie fragt Oliver, ob es ihm gut gehe. Er antwortet ihr mit der Wahrheit.
Und so beginnt die Geschichte der beiden. Die Geschichte, in der sie sich gegenseitig zu retten versuchen. Aber wird ihnen das mit all ihren Wunden und Narben gelingen?

Meine Meinung:
Ich bin seit dem ersten Buch, das ich von Brittainy C. Cherry gelesen habe, ein erklärter Super-Fan ihres zauberhaften Schreibstils, ihrer liebenswerten Charaktere und ihrer herzzerreißenden Geschichten. Natürlich liebe ich manche ihrer Bücher noch mehr als andere. Und als ich damals DENN OHNE MUSIK WERDEN WIR ERTRINKEN, also den ersten Band der Mixtape-Reihe, gelesen habe, dachte ich wirklich, meinen All-Time-Favorit von ihr gefunden zu haben. Und dann kann DENN OHNE LIEBE WERDEN WIR ZERBRECHEN.

Obwohl es der zweite Band der Reihe ist, ist das Buch ein Standalone ohne Bezug zum ersten Band. Es gibt kein Vorwissen, das man haben oder brauchen könnte und ob man zuerst den einen oder den anderen Band liest, ist egal.

„Ich verbrachte mein Leben mit dem Versuch, abzuheben und zu fliegen, doch meine Ängste holten mich immer wieder zurück.“

Der Roman beginnt mit einem hyper-emotionalen Prolog, weshalb mich die Geschichte nicht nur sofort abgeholt, sondern wahrhaftig mitgerissen hat. Wir lernen Oliver am Abend des Unfalls kennen und ich schloss ihn direkt ins Herz. Er ist introvertiert, und wie das bei introvertierten Menschen ist, missverstehen andere ihre leisere Art. Doch in Wahrheit sind introvertierte Menschen enorm einfühlsam und gefühlsbetont. Sie wählen ihre Worte mit Bedacht und wählen die Menschen sorgfältig, die sie in ihr Leben und in ihr Herz lassen. All das ist Oliver, all das verkörpert er, in all dem werden sich einige Leser:innen wiedererkennen.

„Er redete kaum und sagte doch so viel.“

Mitzuerleben, wie Oliver seine andere Hälfte, seinen Zwillingsbruder verliert, war das erste Mal, dass dieses Buch mir das Herz gebrochen hat. Und im Laufe der Geschichte wurde mir das Herz immer und immer wieder gebrochen – ganz typisch für ein Buch der Autorin eben. Aber jedes Mal war es die Emotionen und die Tränen wert, denn jedes Mal errichtet die Geschichte aus den Herzenstrümmern etwas viel Schöneres.
Während ich beispielsweise mit Oliver getrauert habe und verfolgte, wie die Depression ihn weiter und weiter in die Tiefe riss, entwickelte er sich zu einer richtigen Herzensfigur für mich. Oliver verkörpert für mich das Leben mit Depressionen, ebenso wie er den beständigen Heilungsprozess symbolisiert. Er meinte an einer Stelle, dass manche Menschen einfach trauriger geboren werden als andere – und wer immer das nachvollziehen kann, wird in Oliver eine Art Verbündeten finden. Olivers Geschichte ist, was Menschen wie ihm Hoffnung gibt, weil sie nicht allein sind. Seine Geschichte zeigt, dass es auch dann ein Happy End geben kann, wenn zeitenweise die schlechten die guten Tage überwiegen.

Auch Emerys Geschichte hat mich berührt. Sie ist ein Sonnenschein-Mensch. Ihr Optimismus hält sie über Wasser und ihr vor Liebe volles Herz hat mich zutiefst beeindruckt. Wenn man Emery als Mutter erlebt, muss man sie schlichtweg lieben.
Beide Figuren haben ihre Hürden zu überwinden, was mir zu lesen gefallen hat, weil die Geschichte damit ausgeglichen ist. Außerdem haben sich die beiden Figuren perfekt ergänzt. Ihre Dynamik zusammen war wunderschön. Ihre Liebe entwickelt sich gemächlich, weil sie von Anfang an in die Tiefe geht. Zu verfolgen, wie beide eine Verbindung zueinander aufbauen, ergibt ein gefühlvolles, fesselndes, berührendes Leseerlebnis. Ihre Liebe ist vielleicht süß und leiser, büßt dabei aber nichts an Leidenschaft ein. Die Liebe der beiden ist für mich das Sinnbild von Romantik. Eine Liebesgeschichte wie ihre ist der Grund, weshalb ich Liebesromane lese.

Es gibt noch so viel mehr, was mir an dem Roman gefallen hat. Etwa die Tatsache, dass es eine Romanze für all uns Fan-Girls da draußen ist. Für alle, die wie Emery einen heimlichen Star-Crush habe.
Außerdem habe ich die Nebenfiguren sehr ins Herz geschlossen. Emerys zuckersüße Tochter ist ein Wirbelwind, der für viele Lacher sorgt. Die herzliche Nachbarin bringt eine unglaubliche Weisheit in die Geschichte, dass ich mehr daraus lernte, als aus so manchem Ratgeber. Und mit Olivers Team fühlt man sich sofort wohl und geborgen, weil sie die Freunde sind, die wir alle uns wünschen.
Die Thematiken sind allesamt emotional. Während mich beim ersten Band die Tragik gefesselt hat, mochte ich diesen Band für die Greifbarkeit, Alltäglichkeit der Themen. Depressionen sind ein Thema, mit dem sich viele Menschen in ihrem Alltag konfrontiert sehen. Das Buch besitzt zwar eine Triggerwarnung und mag ungelesen tiefsinnig, bedrückend oder melancholisch wirken, doch für mich ist es ein Hoffnungsschimmer in Papierform. Und das ist etwas, was in meinen Augen nur diese Autorin schafft. Nur BCC hat die Fähigkeit, die traurigste Geschichte warm, herzlich und hoffnungsvoll zu erzählen, sodass sie einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

„Ich mag es, dass dein Lächeln immer wie ein Geheimnis wirkt, das du nur mit wenigen Menschen teilst.“

Wer die Bücher der Autorin mag, sollte nicht länger zögern und den Roman lesen. Für alle, die ihre Bücher noch nicht kenne, ist dieser Roman ebenso perfekt, weil DENN OHNE LIEBE WERDEN WIR ZERBRECHEN das typische Brittainy C. Cherry-Buch ist. Es vereint alles, was ich an ihrem Stil so liebe und das auf einem Level, das mich einfach sprachlos macht. Es ist ein Roman, bei dem man nicht nur die Taschentücher parat halten sollte, sondern auch genügend Haftnotizen, weil man praktisch jeden Satz als wundervolles Zitat auszeichnen und in Erinnerung behalten möchte.

Mein Fazit:
Ich liebe den Roman als ultimatives BCC-Buch.
Ich liebe den Roman als poetisches Meisterwerk.
Ich liebe den Roman als heimlichen Ratgeber für die dunklen Zeiten im Leben.
Ich liebe den Roman als Paradebeispiel für eine Liebesgeschichte der romantischsten, aufrichtigsten, leidenschaftlichsten Art.
Ich liebe den Roman als 5 Sterne-Highlight.
Ich liebe den Roman als Herzensbuch.
Ende der Geschichte.

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Dieser Liebesroman ist all das, wonach ich so lange gesucht habe

One last shot - Macht es am Ende doch noch Klick?
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»Ich will ein Date mit einer Frau, die an mich glaubt, so wie bei dem Pärchen in „Natürlich blond“. Die meine beste Freundin ist, wie in „Harry und Sally“. Ich will, dass mein Herz wie wild klopft, wenn ...

»Ich will ein Date mit einer Frau, die an mich glaubt, so wie bei dem Pärchen in „Natürlich blond“. Die meine beste Freundin ist, wie in „Harry und Sally“. Ich will, dass mein Herz wie wild klopft, wenn ich eine Nachricht von ihr bekomme, so wie in „E-Mail für dich“.«

Darum geht es:
Als das weltberühmte Model Emerson die Erinnerung an einen zehn-Jahre alten Hochzeitspakt auf ihrem Handy liest, hat sie gerade die Trennung von einem weiteren vermeintlichen Traumkerl hinter sich. Seit Jahren sucht sie nach der großen Liebe, nach ihrer anderen Hälfte. Doch niemand hat sie je so vervollständigt wie Theo damals. Und so langsam dämmert Em, dass niemand auf der Welt ihre „media naranja“ sein kann - außer Theo. Also nutzt sie den auslaufenden Heiratspakt als letzte Möglichkeit auf eine zweite Chance und zieht alle Register. Ein Shooting in Italien mit Theo als Fotograf, das sie ihre Karriere kosten, ihr aber auch die Liebe ihres Lebens sichern könnte.
Doch zwischen ihnen ist viel passiert und die zehn Jahre Funkstille haben den zweien noch mehr Hürden in den Weg gestellt. Werden sie dennoch zueinander finden oder sich dieses Mal endgültig verlieren?

Meine Meinung:
Meine Liebe für Liebesromane entdeckte ich durch Friends-to-Lovers-Geschichten und so wurden sie zu meinem Lieblingstrope. Am liebsten gepaart mit einer Second-Chance Geschichte. Erst seit etwa einem Jahr habe ich andere Lieblingstropes – hauptsächlich, weil ich nie so ganz die Geschichte gefunden habe, die ich mir unter meinem Lieblingstrope vorgestellt habe. ONE LAST SHOT habe ich ganz ohne Erwartungen gelesen und bin praktisch zufällig über die Geschichte gestolpert, nach der ich so lange gesucht habe. Die süßeste Friends-to-Lovers-Geschichte und die romantischte zweite Chance für die Liebe überhaupt. Ems und Theos Geschichte eben.

Man kann schon jetzt ahnen, dass diese Rezension sehr, sehr positiv ausfallen wird. Doch was hat mich an diesem Debüt von Betty Cayouette begeistert?

Ich war vom ersten Satz an in die Geschichte verliebt. Zu Beginn lernen wir nämlich Emerson von ihrer privaten Seite aus kennen – als Em, die eine hoffnungslose Romantikerin und vielleicht ein bisschen zu vernarrt in romantische Komödien ist. Eine Em, mit der wir Liebesromanleserinnen natürlich besonders relaten können ;)
Passend zu diesem Einstieg entwickelt sich das Buch zu DER Romcom schlechthin. Die Geschichte zaubert beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht, verführt uns zum Schmunzeln, Kichern und ja, auch zum peinlich Grunzen. Außerdem entlockt sie (und dieser Effekt verstärkt sich im Laufe des Romans sogar noch) wieder und wieder verträumte Seufzer. In ganz typischer Romcom-Manier ist die Storyidee vielleicht etwas zu romantisch um wahr zu sein. Und ja, man muss sich darauf einlassen können, dass sich die Rahmenhandlung innerhalb einer Woche abspielt. Aber ganz ehrlich? Es funktioniert definitiv und die Idee, das Buch in einen ablaufen Countdown aufzuteilen, hätte nicht genialer sein können! Außerdem sind die einzelnen Tage natürlich vollgepackt mit Ereignissen und Hürden, die Theo und Emerson überwinden müssen. Aber was ungelesen übertrieben wirken mag, geht beim Lesen total auf. Der Roman beschert erfrischende Spannung und (wortwörtlich) köstliche Unterhaltung.

Wer meine Worte ganz genau gelesen hat, wird sich vielleicht schon gefragt haben, weshalb ich von Rahmenhandlung im Speziellen spreche. Das bringt mich zu einem meiner Lieblingsaspekte der Storyline: Die Autorin hat eine ganz besondere Erzählweise gewählt. Abgesehen von den, in wechselnder Perspektive geschriebenen Kapiteln der Second-Chance-Hauptlovestory, gibt es dazwischen Kapitel aus der Vergangenheit – ebenfalls mit wechselnder Perspektive. Während wir in der Gegenwart also miterleben, wie Em und Theo sich ein zweites Mal annähern, verfolgen wir zugleich, wie sie in der Highschool beste Freunde wurden und sich schließlich die Welt bedeuten. Besonders betonen möchte ich hierbei, dass ich beide Handlungsstränge zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte gleichermaßen genossen und geliebt habe und auf beiden Zeitebenen kaum erwarten konnte, weiterzulesen. Alles ergänzt sich perfekt, läuft zusammen und rundet sich gegenseitig ab.

Die Autorin hat eine Geschichte mit tollen Figuren geschaffen und mich damit überrascht, wie sehr ich manche Nebenfiguren liebgewonnen habe, die ich anfangs nicht einschätzen konnte. Meine Favoriten sind aber definitiv Em und Theo. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bisherigen und folgenden Bookboyfriends entschuldigen, weil leider niemand von ihnen Theo mehr das Wasser reichen kann. Er ist einfach alles und seine Liebe für Emerson ist echt, aufrichtig, grenzenlos.
Emerson ist eine beeindruckende junge Frau. Models als Protagonisten und Shootings als Setting kannte ich bisher noch nicht, weshalb ich es geliebt habe, durch Emerson diese Branche kennenzulernen. Emerson ist eine Figur, mit der man sich wohlfühlt. Sie inspiriert durch ihre Stärke und ihren Mut.

Kurzum liebe ich Theo und Emerson als Figuren und wofür sie stehen – einzeln und gemeinsam. Die beiden zeigen uns, dass es in der Liebe (und im Leben) weit mehr als nur richtige oder falsche Entscheidungen gibt. Und dass es auch nach vermeintlich falschen Entscheidungen immer weitergeht.

Mein Fazit:*
Ich habe mich wirklich auf diese sommrige Geschichte mit italienischem Setting gefreut. Aber als ich nach knapp hundert Seiten bereits erkannte, zu welchem Highlight sich der Roman für mich entwickelte, war ich ganz ehrlich überrascht. ONE LAST SHOT handelt von ernsten Themen wie Traumata, Entwicklung und den Tücken des Lebens. Die meisten hätten Ems und Theos Geschichte daher als Lebensgeschichte mit Liebe geschrieben, aber nur Betty Cayouette schafft es, aus den Themen nichts weniger als eine wundervolle Liebesgeschichte zu erschaffen. Ich bin absolut begeistert, absolut verliebt und kann ONE LAST SHOT schon jetzt als mein persönliches Sommer-Lesehighlight küren. Während Em und Theo sich auf die Suche nach ihrer media naranja machten, wurde das Buch zu „mi media naranja“. Deshalb vergebe ich wohlverdiente 5 Sterne für diese Second-Chance-Best-Friends-to-Lovers-Lovestory. Meine ausdrückliche Leseempfehlung kommt von Herzen!!!

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