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Veröffentlicht am 21.07.2024

Eigene extravagante Liebesgeschichte

Wolke Sieben ganz nah
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Wow. Das war eine sehr ungewöhnliche, besondere Geschichte. Aber auf eine positiv überraschende Art. Nach dem Leseeindruck habe ich zwar schon eine humorvolle Erzählung erwartet, aber das war dann doch ...

Wow. Das war eine sehr ungewöhnliche, besondere Geschichte. Aber auf eine positiv überraschende Art. Nach dem Leseeindruck habe ich zwar schon eine humorvolle Erzählung erwartet, aber das war dann doch sehr überraschend.
Zu Beginn bin ich ein bisschen über den Schreibstil gestolpert, eben weil so viele witzige Vergleiche darin enthalten waren. Aber das hat sich schnell gelegt. Lustig war es aber wirklich sehr. Eine perfekte Geschichte für Zwischendurch, wenn man mal wieder lachen möchte.
Auf jeden Fall kann gesagt werden, dass es genauso extravagant, wie die Idee der Geschichte weiter ging.

Delphi ist eine sehr tollpatschige junge Frau, die durch eine Aneinanderkettung verrückter Geschehnisse lernt, ihr Leben richtig zu leben und zu genießen. Dabei trägt sie ihre Gedanken auf der Zunge, weshalb sie sich immer wieder in komische Situationen bringt. Für ihre Liebsten würde sie aber alles tun. Und es war schön zu sehen, wie sich dieser Kreis immer mehr erweitert hat.

Cooper ist dahingehen ein richtiger Griesgram. Auch wenn sein Verhalten ein verständlichen Grund hat, ist es einfach schön, wie Delphi ihn auftauen lässt.

Die Wortgefechte zwischen den beiden habe ich einfach geliebt. Die Reise zu ihrem Seelenverwandten war geprägt von Abenteuer und Wendungen. Den eigentlichen Plottwist zum Schluss habe ich ab einem gewissen Punkt erahnt. Die Umsetzung hat mich dann aber doch sehr überrascht. Letztendlich war es ein super Buch für zwischendurch. Ab und zu gab es Längen und ich hatte das Gefühl Delphi tritt auf der Stelle. Aber diese wurden schnell durch interessante Abenteuer abgelöst. Ich hätte mir gewünscht, dass die Nebencharaktere noch ein bisschen mehr Tiefe bekommen hätten. So hätte ich die Emotionen auf jeden Fall noch besser greifen können.

Ich bin immer noch ein bisschen verwirrt, aber im positiven Sinne. Die Geschichte wird mir noch lange im Kopf bleiben. Es ist definitiv eine Leseempfehlung für eine extravagante Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Starke Steigerung nach dem ersten Band

All That We Are Together (2)
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Was für ein besonderer Schreibstil. Im letzten Band habe ich noch bemängelt, dass ich mit ihm einfach nicht warm geworden bin. Jetzt wusste ich, was mich erwartet und ich konnte es einfach genießen. Ich ...

Was für ein besonderer Schreibstil. Im letzten Band habe ich noch bemängelt, dass ich mit ihm einfach nicht warm geworden bin. Jetzt wusste ich, was mich erwartet und ich konnte es einfach genießen. Ich habe noch nie erlebt, dass man mit einem so emotionslosen Schreibstil so viele Emotionen übertragen kann. Die Geschichte wurde mit einer emotionalen Distanz geschrieben und gleichzeitig ging sie direkt unter die Haut. Zusätzlich hat dieser Schreibstil der aus kurzen Sätze und Kapitel bestand, eine Sogwirkung entfacht, die mich dazu veranlasst hat, das Buch an einem Stück zu lesen.
Was aber geblieben ist, sind die wichtigen Themen. Es ist die Fortsetzung einer unfassbar tiefgründigen Geschichte und ich bin froh, dass sie nicht an Tiefe verloren hat.

Ich habe schnell wieder in die Geschichte hinein gefunden und konnte mich Stück für Stück für die Charaktere erwärmen. Was ich bei Band 1 noch als kopflose Situation bemängelt habe, ergeben im Nachhinein Sinn.
Was mich unheimlich gefreut hat und was ich in gewisser Weise auch erwartet habe, ist die Sicht der Dinge aus Axels Gedankenwelt zu erfahren. Es werden Antworten geliefert, Taten begründet und Missverständnisse aufgeklärt. Aber vor allem werden Wunden auf eine sehr ergreifende Art und Weise geheilt.

Wer mich kennt weiß, dass ich Geschichten liebe, aus denen Botschaften
mitgenommen werden können, aus denen vielleicht sogar etwas gelernt werden kann. Aber vor allem liebe ich Geschichten, die einen nicht loslassen. Und die Geschichte zwischen Leah und Axel ist so eine.
Es wird einem vermittelt, wie wichtig Freiheit ist, was Freiheit für einen sein kann und wie wichtig es ist, jemanden dessen Freiheit zu überlassen. Und es wird wieder einmal gezeigt, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen ist. Letzteres ist zwar keine Weltneuheit, aber immer wieder wichtig zu erwähnen.

Und ich fand wirklich großartig, wie die Protagonisten ihren Weg gegangen sind. Was es bedeutet füreinander da zu sein, sich Räume zu lassen und wie sie an all den Herausforderungen gewachsen sind. In Hinblick auf den ersten Band ist das eine großartige Entwicklung.

Ich tue mich immer schwer eine Liebesgeschichte über zwei Bände zu lesen. Für mich entstehen dort oft Längen, die nicht unbedingt hätten sein müssen oder durch einen Band vermieden werden können. Natürlich möchte ich dann trotzdem wissen, wie es weitergeht. Aber dann finde ich es eben schön, wenn die Umsetzung keine Längen aufweist. Das klappt meiner Meinung nach immer ganz gut, wenn beide Charaktere und dessen Sicht beleuchtet werden. Und auch wenn aus der Erzählersicht sich nichts geändert hat, hatte man das Gefühl, dass in diesem Band vor allem Axel besser verständlich wurde. Und das, obwohl trotzdem irgendwie der Fokus auf Leah lag.

Meiner Meinung nach ist das ein klassischer Fall davon, dass man der Reihe eine zweite Chance geben muss. Es war für mich kein perfekter Reihenabschluss, weil immer noch manche Fragen offen geblieben sind und auch manche Situationen trotzdem nicht ganz schlüssig für mich waren, aber ich bin auf jeden Fall froh, dass ich weiter gelesen habe. Und das lag vor allem auch daran, dass mich irgendwas ja Band 1 nicht losgelassen hat, auch wenn ich das nicht klar definieren kann.

Falls du Zweifel nach dem ersten Band hattest, überlegt es dir noch mal. Ich fand den zweiten Band wirklich gut. Wenn du keine Zweifel hattest, dann lies es auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 22.05.2024

„Denn was war Stille schon anderes als Gedanken, für die es einfach nicht die richtigen Worte gab?“

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
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Eine Hackerin mit einer zweiten Chance. Ein stummer Literaturnerd mit einer bewegten Vergangenheit. Zwei Welten, die nicht besser hätten zusammen passen können. Wäre da nicht nur die Wahrheit.

Wie so ...

Eine Hackerin mit einer zweiten Chance. Ein stummer Literaturnerd mit einer bewegten Vergangenheit. Zwei Welten, die nicht besser hätten zusammen passen können. Wäre da nicht nur die Wahrheit.

Wie so oft fühlt sich Alexandras Schreibstil einfach nur wie ankommen an. Ankommen, in einer neuen Welt. In einer Welt, die unfassbar authentisch beschrieben wird. Mal ganz davon abgesehen, dass Seattle wirklich schön zu seinen scheint, finde ich die LSC wirklich großartig. Ich mag das Konzept, dass Hochbegabte ihre Begabung studieren dürfen und gleichzeitig in allen grundlegenden Fächern unterrichtet werden. Zusätzlich wird der Alltag an der Uni so beschrieben, als würde man essen selbst erleben. Ich liebe es einfach in Bücher abzutauchen.

Harlow ist ein hochintelligente, junge Frau. Dabei ist ihr beschützerinstinkt unfassbar ausgeprägt. Für ihre Liebsten würde sie alles tun. Sie brennt für ihre Form der Gerechtigkeit. Auch, wenn es nicht immer der ganz legale Weg ist. Es ist wunderschön zu sehen, wie Zack ihr die Augen öffnet und sie sich Stück für Stück zu einer verantwortungsbewussteren Har entwickelt. ich bewundere sie für ihren Kampfgeist.

Zack ist dabei die liebste Person auf Erden. Er unterstützt sie sofort, bei allen Dingen und gibt ihr ganz viel Halt. Er hat seine eigene bewegende Vergangenheit und dennoch schafft er es, sich Har zu öffnen.

Manchmal braucht man keine Worte, um sich zu verstehen. Ich glaube besser kann man die Beziehung zwischen Zack und Harlow nicht besser beschreiben. Sowohl ihre Freundschaft, als auch alles andere, was passiert.

Ich bin unfassbar Fan davon, dass mit der Thematik des Hackens und der Gebärdensprache eine erfrischende Romance erschienen ist. Ich habe nämlich noch nie etwas darüber gelesen und fand die Umsetzung wirklich grandios.

Lakestone Campus of Seattle What We Fear ist für mich ein wirklich gelungener Auftakt der neuen Reihe. Ich freue mich auch schon unfassbar auf den nächsten Teil. Dennoch kommt es für mich nicht an die Tales of Sylt Reihe heran. Ich möchte dazu sagen, dass die Tales of Sylt Reihe meine absolute Lieblingsreihe im Bereich Romance ist. Ich bin mir auch nicht so genau sicher, was mich ein bisschen gestört hat. Für mich war die Geschichte nicht ganz rund. Das könnte zum einen daran liegen, dass das Thema Hacken, als nicht so schlimm angesehen wird. Zum anderen kann es auch daran liegen, dass Zack trotz seiner Aussagen und seiner Vergangenheit kein konsequentes Handeln zeigt. Ich hätte mir gerade bei der Szene zum Schluss noch mehr Gedanken oder Zweifel gewünscht.

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Veröffentlicht am 21.05.2024

„Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
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Ein Buch über einen Hörbuchsprecher? Welcher Bookie war da nicht sofort begeistert? Ich auf jeden Fall!

Zeilenflüstern war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes sein. Ich ...

Ein Buch über einen Hörbuchsprecher? Welcher Bookie war da nicht sofort begeistert? Ich auf jeden Fall!

Zeilenflüstern war mein erstes Buch der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes sein. Ich bin dank des flüssigen Schreibstils nur so durch die Seiten geflogen. Natürlich war das Thema dahingehend auch ein Grund, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Klara ist ein total liebenswerter und sanfter Charakter. Sie ist sehr in sich gekehrt, aber wenn sie die Möglichkeit bekommt, dann bricht es aus ihr heraus. Sie ist dahingehend geprägt durch ihre Vergangenheit und es war wunderschön zu lesen, wie sie sich entwickelt hat und immer mehr sie selbst wurde.

Noel geht es zu Beginn nicht gerade besser. Er befindet sich in einer Lebenskrise und findet in Klara den Halt, den er so dringend braucht. Gleichzeitig versucht er sich selbst zu finden und sich den Platz freizuhalten, den er braucht.

Noel und Klara haben wirklich schön miteinander harmoniert. Zusammen mit Jesse und Franka haben sie mein Herz erobert und mich super neugierig auf die Geschichte zwischen Franka und Felix zurückgelassen.

Mich haben zwischendurch nicht alle Gefühle erreicht und ich hatte in einigen Situationen das Gefühl, dass etwas Tiefe gefehlt hat. Das schadet der Geschichte aber überhaupt nicht. Für mich war es in der Situation perfekt. Ich habe eine locker, leichte Romance gesucht, in der ich einfach Abtauchen kann und sie in Zeilenflüstern gefunden.

Ebenfalls eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.05.2024

Toller Reihenauftakt!

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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Ein Netz aus Intrigen und Geheimnisse. Eine Schule für Hexen, Drachen, Vampiren und noch viele weitere magische Wesen. Und mittendrin eine Nixe, die ihre Fähigkeiten erst noch kennenlernen muss und in ...

Ein Netz aus Intrigen und Geheimnisse. Eine Schule für Hexen, Drachen, Vampiren und noch viele weitere magische Wesen. Und mittendrin eine Nixe, die ihre Fähigkeiten erst noch kennenlernen muss und in der noch unbekannte Kräfte schlummern.

Das Cover, der Titel und der Farbschnitt haben mich schon sehr neugierig gemacht. Zusammen mit dem Klappentext war ich überzeugt. Über Nixen habe ich noch nie etwas gelesen und das wollte ich unbedingt nachholen.

Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas ungewöhnlich. Ich kann gar nicht direkt sagen wieso, aber ich bin anfangs darüber gestolpert. Ein Glück hat es sich schnell gelegt.
Unabhängig davon wurde ich direkt mit Spannung in die Geschichte empfangen und bereits nach ein paar Seiten hatte ich so viele Fragen, dass ich unbedingt weiterlesen musste.

Wäre ich vor Ort, würde ich wohl sagen, dass das Setting atemberaubend ist. Zumindest stelle ich es mir genauso vor. Die Unterwasserwelt wird wirklich schön beschrieben und lässt einen in Tagträume versinken.

Devin ist eine super starke und taffe Protagonistin. Wer mich kennt, weiß, dass ich das an Protagonistinnen liebe. Noch dazu ist sie super schlagfertig. Sie spricht erst bevor sie denkt. Teils ist das super witzig, teils tritt sie dadurch in einige Fettnäpfchen. Vor allem, da sie sich nicht immer helfen lassen will uns ihre Sturheit siegt. Devin durchlebt eine wundervolle Charakterentwicklung. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss in so kurzer Zeit etwas so wichtiges, wie ihre Herkunft bzw. ihr Familiengeheimnis zu erfahren. Vor allem, wenn das Leben danach so auf den Kopf gestellt wird.

Umso besser, dass ihr Chaleb direkt hilft sich einzuleben. Er ist ihr Fels in der Brandung und unterstützt sie, wo er nur kann. Dabei bleibt er aber super geheimnisvoll und unnahbar. Mit der Zeit taucht auch er Stück für Stück auf. Aber gerade nach dem Schluss fragt man sich, wer er eigentlich ist.

Ich möchte an dieser Stelle auch einmal die Nebenfiguren thematisieren. Der found family Trope ist nicht nur auf Devin zurückzuführen, sondern auch auf Chaleb, Lilou und Alvar. Es war wirklich schön zu lesen, wie sich die vier gefunden und unterstützt haben.

Zwischendurch war die Geschichte etwas sprunghaft und an manchen Stellen hat mir ein bisschen die Tiefe gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass manche Erklärungen ein bisschen zu oberflächlich waren, und das dort ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten.

Für mich war die Geschichte über die Nixen etwas außergewöhnliches für Zwischendurch. Ich möchte auf jeden Fall den nächsten Band auch noch lesen. Ich muss unbedingt wissen, was es mit diesem Cliffhanger auf sich hat!

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