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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2024

Langfristige Folgen

Sobald wir angekommen sind
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Der innere Zwiespalt und die Befürchtungen von Ben sind von dem Autor sehr gut beschrieben worden. Wunderbar herausgearbeitet hat er die Folgen, die das dritte Reich bei den Juden lebenslang hinterlassen ...

Der innere Zwiespalt und die Befürchtungen von Ben sind von dem Autor sehr gut beschrieben worden. Wunderbar herausgearbeitet hat er die Folgen, die das dritte Reich bei den Juden lebenslang hinterlassen hat. Ständig mit einem Damoklesschwert im Rücken leben zu müssen, ist nicht gerade förderlich, um ein angenehmes Leben zu führen.

Ben ist jüdischer Abstammung und lebt in der Schweiz. Sein Vorbild ist Stefan Zweig, ein berühmter Schriftsteller. Als vermeintlicher Autor wartet er bislang vergebens auf seinen Durchbruch. Dies wiederum hat zur Folge, dass er in ständigen Zweifeln und Ängsten lebt. Von seiner Frau Marina und seinen beiden Kindern lebt er getrennt. Aus Angst vor einem dritten Weltkrieg flüchtet Ben trotz aller Differenzen mit seiner Ex-Familie nach Brasilien. Außen vor bleibt seine Freundin Julia.

Ein bemerkenswerter Roman, kurzweilig und aufschlussreich.

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Veröffentlicht am 07.06.2024

Dunkle Machenschaften

Mittsommerlügen
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Ehrlich: Ich habe mich schwer getan das Buch zu lesen. Irgendwie habe ich auch zwischendurch den Durchblick verloren. Eine riesige Menge an Namen und Protagonisten haben es mir nicht leicht gemacht.

Die ...

Ehrlich: Ich habe mich schwer getan das Buch zu lesen. Irgendwie habe ich auch zwischendurch den Durchblick verloren. Eine riesige Menge an Namen und Protagonisten haben es mir nicht leicht gemacht.

Die lebenslustige Maria verschwindet in einer Mittsommernacht im Jahr 1983. Ihre kleine Tochter Terese wird von ihren Eltern und ihrer Freundin betreut. Marias Mutter glaubt nicht, dass ihre Tochter einfach so verschwunden ist und sucht verzweifelt nach ihr. Die Zeit vergeht. Fünfzehn Jahre später kehrt Terese nach Dalshyttan zurück und findet die verschwunden Tagebücher ihrer Mutter. Verborgene Informationen gelangen an die Öffentlichkeit.

Das Buch findet sicherlich die richtigen Leser. Leider bin ich es nicht.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Nicht meines

Das Gegenteil von Erfolg
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Leider konnte mich das Buch nicht fesseln. Es war schon recht langatmig und ich habe mich beim Lesen etwas schwer getan.

Lorrie, Angestellte bei der Stadtverwaltung, verheiratet, zwei Kinder, bewirbt ...

Leider konnte mich das Buch nicht fesseln. Es war schon recht langatmig und ich habe mich beim Lesen etwas schwer getan.

Lorrie, Angestellte bei der Stadtverwaltung, verheiratet, zwei Kinder, bewirbt sich um eine Beförderung als Teamleiterin. Lorrie schafft den Spagat zwischen den Herausforderungen ganz gut. Deshalb geht sie auch davon aus, dass ihre Beförderung reine Formsache ist. Ihre Vorgesetzte ist da ganz anderer Meinung und genau an dem Tag, als Lorrie ihr Projekt der Öffentlichkeit vorstellen will, teil die Chefin ihr mit, dass es mit der Beförderung nichts wird. Ein verhängnisvoller Tag nimmt seinen Verlauf. Leider trägt auch Alex, die Freundin von Lorrie zu dem Desaster bei.

Das Buch ist nicht meines, allerdings denke ich, dass es Geschmackssache ist.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Wunderbare Urlaubslektüre

Dunkle Verwicklungen auf La Palma (Calderón und Rodriguez ermitteln 1)
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Leider fehlte mir bei diesem Buch etwas die Spannung. Ich habe zwar ständig überlegt, wer den Mord begangen haben könnte, aber ich war nur halbherzig dabei. Zeitweilig war mir die Geschichte etwas zu ...

Leider fehlte mir bei diesem Buch etwas die Spannung. Ich habe zwar ständig überlegt, wer den Mord begangen haben könnte, aber ich war nur halbherzig dabei. Zeitweilig war mir die Geschichte etwas zu überfrachtet. Prima war die Beschreibung von Land und Menschen auf den Kanaren, ebenso wie die kulinarischen Spezialitäten, die einfach dazugehören.

Am Strand von La Palma wird die Leiche einer männlichen Person gefunden. Dabei handelt es sich um den bekannten Bauunternehmer Alvaro Martinez, der gerade ein großes Hotelprojekt auf der Insel verwirklichen wollte. Damit rücken Gegner dieses Neubaus in den Mittelpunkt der Ermittlungen der Polizei. Der Journalist Ben und die Buchhändlerin Naira glauben nicht daran und machen sich auf den Weg, den wahren Mörder zu finden.

Ein Krimi, der für Kanaren-Fans eine wunderbare Urlaubslektüre ist.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Schwere Schuld

Astrids Vermächtnis
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Das Buch war schwer zu lesen und teilweise auch langatmig. Auf über 650 Seiten erzählt der Autor von Aberglauben, Mythen, dem schweren Leben im 17. Jahrhundert bis hin zur deutschen Besetzung Norwegens ...

Das Buch war schwer zu lesen und teilweise auch langatmig. Auf über 650 Seiten erzählt der Autor von Aberglauben, Mythen, dem schweren Leben im 17. Jahrhundert bis hin zur deutschen Besetzung Norwegens im 2. Weltkrieg. Die Protagonisten sind so beschrieben, dass man sich gut hineinfinden kann.

Zu Beginn erfährt der Leser von dem Leben der Schwestern Hekne im 17. Jahrhundert, die als siamesische Zwillinge zur Welt kamen. Von der Außenwelt argwöhnisch betrachtet, vom Vater geliebt und vom Pfarrer geschützt, solange es möglich war. Kurz vor ihrem Tod haben die Schwestern begonnen, einen Teppich zu weben, der mit vielen Voraussagen versehen war, wobei diese auch den Pfarrer betrafen. Zwei Glocken, die zu Ehren der Schwestern gegossen wurden, sollten niemals getrennt werden. Doch das ließ sich nicht realisieren, eine Glocke wurde nach Dresden verbracht, die andere blieb in Butangen.

Fast 400 Jahre später tobt der zweite Weltkrieg und die Nazis zogen in Norwegen sein. Eine Nachfahrin der Hekne-Schwestern schließt sich dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten an. Ihr Bruder jedoch folgte den Schergen und sorgt mit dieser Abtrünnigkeit für das Zusammenführen der Glocken. Wie ein roter Faden zieht sich das Leben der Hekne-Zwillinge durch das Buch.

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