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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

Spannende Einblicke in die Welt des Orgelbaus

Die Orgelbauerin
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Weimar 1919 Paula ist die Tochter eines Orgelbauers. Sie interessiert sich sehr für das Handwerk. Ihr größter Wunsch ist es, Orgelbauerin zu werden. Das ist damals undenkbar und ihr Vater ist nicht bereit, ...

Weimar 1919 Paula ist die Tochter eines Orgelbauers. Sie interessiert sich sehr für das Handwerk. Ihr größter Wunsch ist es, Orgelbauerin zu werden. Das ist damals undenkbar und ihr Vater ist nicht bereit, seine Tochter zu unterstützen.Es kommt zu einem heftigen Streit und Paula verlässt ihre Heimat. Unterstützung und Verständnis findet sie bei Hans Meichelbeck. Hans tut alles, um Paula in ihrem Traum zu unterstützen, doch sie stößt überall auf Widerstand und muss viele Hindernisse überwinden. Wird es ihr gelingen, ihren Traum zu verwirklichen?

Die Geschichte von Paula ist sehr interessant. Sie ist eine starke Frau, die genau weiß, was sie will und das auch durchsetzt. Egal mit welchen Hindernissen sie konfrontiert wird, sie findet einen Weg. Das war damals nicht einfach.

Ich bin leider sehr schwer in die Geschichte reingekommen, sie hat mich am Anfang nicht so richtig gepackt, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Die Thematik rund um den Orgelbau fand ich spannend und auch gut erklärt. Die politische Situation war zu dieser Zeit sehr schwierig, auch hier bekommt man einen guten Einblick, wie schlecht es den Menschen ging und vor welchen Herausforderungen sie standen.

Die Geschichte punktet durch gute Recherche, authentische Charaktere und viele interessante Informationen rund um den Orgelbau.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Gelungener Abschluss der Reihe

Skye
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Es wird Winter in Culloch Castel. Weihnachten steht vor der Tür und die Bewohner planen einen Weihnachtsmarkt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Amanda, die keine Gelegenheit auslässt, das ganze ...

Es wird Winter in Culloch Castel. Weihnachten steht vor der Tür und die Bewohner planen einen Weihnachtsmarkt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Amanda, die keine Gelegenheit auslässt, das ganze Dorf gegen die McCullochs aufzuhetzen.
Ela schmiedet einen Plan, um alles zum Guten zu wenden und trifft dabei auf John, ihre Jugendliebe. Bald flattern die Schmetterlinge, in ihrem Alter, das kann doch nicht wahr sein, oder?

Dies ist der dritte Teil der Reihe und somit auch der Abschluss. Ich fand es schön zu lesen, wie sich alles in der Familie entspannt und alle zusammen Weihnachten feiern. Besonders gefreut habe ich mich, dass Ela ihre eigene Geschichte bekommt. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was da alles passiert, und das ist eine ganze Menge, das müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Für mich ein gelungener Abschluss der Reihe. Jani Friese hat das winterliche Culloch- Castel sehr bildhaft beschrieben. Die Geschichte zwischen Ela und John fand ich so herzerwärmend, einfach toll. Genau das Richtige für die besinnliche Zeit. Das Cover ist einfach wunderschön.
Da der Vorgänger für mich persönlich mit Abstand das beste Buch von Jani Friese ist, kann ich hier leider keine 5 Sterne vergeben, obwohl mir die Geschichte sehr gut gefallen hat und man sie sich nicht entgehen lassen sollte.
Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Neuanfang in Italien?

Sommertage im Veneto
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Als Flora kurz vor ihrem 30. Geburtstag ein altes Foto von sich findet, fragt sie sich, was aus ihrem Ich von damals geworden ist. Sie hatte so viele Träume und Pläne für ihr Leben. Sie beschließt sich ...

Als Flora kurz vor ihrem 30. Geburtstag ein altes Foto von sich findet, fragt sie sich, was aus ihrem Ich von damals geworden ist. Sie hatte so viele Träume und Pläne für ihr Leben. Sie beschließt sich selbst zu finden und reist nach Italien. Dort am Meer will sie ihr verlorenes Ich wiederfinden. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihr und so landet sie mit ihrem alten Fiat 500 in dem kleinen Dorf Murgano. Das verlassene Landhaus Casa Rosa, in dem sie vorübergehend wohnt, weckt in ihr eine ungekannte Leidenschaft.

Murgano ist nicht nur ein wunderschönes Fleckchen Erde, nein, auch die Menschen sind sehr herzlich, zumindest die meisten ;). Flora fühlt sich sofort wohl, findet Freunde und der gutaussehende Giorgio lässt ihr Herz höher schlagen. Bald hat sie das Gefühl, dazuzugehören. Gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen will sie dem Casa Rosa neues Leben einhauchen. Doch so einfach, wie es scheint, ist es nicht.

Frederike Hieronymi hat hier eine wunderbare Geschichte geschrieben, die zeigt, dass es nie zu spät ist, seinen Träumen zu folgen und dass man manchmal einfach nur mutig sein muss. Die bildhaften Beschreibungen und die kleinen feinen Details geben das Dolce Vita total wieder. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und habe sie sehr genossen.

Eine Kleinigkeit hat mich allerdings gestört. Für mich war etwas zu viel Italienisch im Buch. Da ich die Sprache nicht spreche, hat es meinen Lesefluss gestört.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Solider historischer Krimi mit interessanten Ermittlern

Geheimnisse in der Grünen Mark
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Der Arzt Titus Pyrner weilt zur Sommerfrische in der Kaltwasserheilanstalt Frohnleiten. Als jemand, der nicht Nein sagen kann, wird er ungewollt in den Fall eines spurlos verschwundenen Kurgastes verwickelt.
Untersuchungsrichter ...

Der Arzt Titus Pyrner weilt zur Sommerfrische in der Kaltwasserheilanstalt Frohnleiten. Als jemand, der nicht Nein sagen kann, wird er ungewollt in den Fall eines spurlos verschwundenen Kurgastes verwickelt.
Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum leitet die Ermittlungen, ausgerechnet er. Ein alter Schulfreund von Titus, der ihn wegen seiner roten Haare und Sommersprossen immer Titus Feuerfuchs genannt hat.
Werden die beiden es schaffen, zusammenzuarbeiten und den Fall zu lösen?
Die beiden Detektive haben mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gibt immer wieder Wendungen, so dass es durchgehend spannend bleibt.
Der Schreibstil ist angenehm, der Dialekt gibt dem Ganzen ein besonderes Flair. Ein Kapitel umfasst immer einen Tag, das gefällt mir sehr gut. Auch die Zitate am Anfang der Kapitel finde ich toll.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden, aber das hat sich dann gelegt.
Der Krimi hat mir gut gefallen. Das Setting und die Zeitepoche hat die Autorin gut vermittelt, auch die Prise Humor hat mir gut gefallen.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.06.2024

Eine tolle Liebesgeschichte am sagenumworbenen Loreley- Felsen

Loreley - Die Frau am Fluss
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Bacherach im Jahr 1817: Julie arbeitet als Magd im Gasthaus ihres Vormunds. Sie hat es nicht leicht, fühlt sich nicht willkommen und wünscht sich oft, bei ihrer blinden Schwester in der Burgruine zu leben. ...

Bacherach im Jahr 1817: Julie arbeitet als Magd im Gasthaus ihres Vormunds. Sie hat es nicht leicht, fühlt sich nicht willkommen und wünscht sich oft, bei ihrer blinden Schwester in der Burgruine zu leben. Ihre Schönheit und die magische Aura, die sie ausstrahlt, sind immer wieder Gesprächsthema im Dorf und sorgen für Ärger. Selbst der Pfarrer behandelt sie, als sei sie der Teufel persönlich.
Als Johann seine Schwester verliert, die einzige, die ihm aus der Familie geblieben ist, hält ihn nichts mehr in der Heimat. Er bricht auf und findet Arbeit in Karlsruhe, wo gerade an der Rheinbegradigung gearbeitet wird. Nach einem schrecklichen Zwischenfall kehrt er der Großbaustelle den Rücken, wird Schiffer und lernt Julie kennen und lieben.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Aber dann hat es mich gepackt und ich habe gespannt den Weg von Julie und Johann verfolgt. Die Begradigung des Rheins fand ich sehr spannend, welche Schwierigkeiten es gab und wie dieses für die damalige Zeit riesige Projekt umgesetzt wurde. Auch die Anfänge der Dampfschifffahrt fand ich sehr spannend. Die Autorin hat die Liebesgeschichte sehr gut mit den historischen Ereignissen verwoben.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Durch die verschiedenen Handlungsstränge bleibt die Spannung erhalten.Es gibt viele Geheimnisse, die leider nicht gelüftet werden, das Buch endet mit einem Cliffhanger. Hier muss man wohl auf den zweiten Teil warten. Toll finde ich das Nachwort und die detaillierte Karte des Rheins.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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