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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2024

Schöner Krimi

Signora Commissaria und der lachende Tod
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Kommissarin Giulia kehrt in ihre Heimatstadt Florenz zurück und muss gemeinsam mit Luigi und dem blinden Enzo direkt einen Serienmord aufklären. Der Täter schneidet den Opfern die Kehle auf und verpasst ...

Kommissarin Giulia kehrt in ihre Heimatstadt Florenz zurück und muss gemeinsam mit Luigi und dem blinden Enzo direkt einen Serienmord aufklären. Der Täter schneidet den Opfern die Kehle auf und verpasst ihnen ein verzerrtes Lachen für die Ewigkeit. Dabei hinterlässt er keinerlei Spuren, nur Stofftaschentücher mit den Initialen des nächsten Opfers.

Ein mysteriöser Hinweis führt Sie schließlich zu einer der einflussreichsten Familien Italiens.



Aufgrund des Covers bin ich stark von einem Cozy-Crime ausgegangen, dabei ist dem gar nicht so.

Man konnte sehr schön mitlesen und sich in die italienische Szenerie hineinversetzen. Die Ermittler waren sympathisch und die Morde interessant.

Allerdings war mir von Anfang an klar- bereits beim Besuch der Mutter des Busfahrers-, welches Motiv dahintersteckte und nach dem ominösen Anruf auch wer. Dadurch war zwar die Spannung dahin.



Das Buch enthält immer wieder zu den in der Geschichte dargestellten Speisen die passenden Rezepte um es nachzukochen- Total süß!

Außerdem scheint es bereits weitere Teile von Giulia, Luigi und Enzo zu geben, was an dieser Geschichte überhaupt keine Beeinträchtigungen darstellt.

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Guter Krimi zum Philosophieren

Die Vollendete
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Margret ist ein musikalisches Wunderkind und lebt wohlhabend und mit ihrem Mann Karl zusammen, der für sie sogar seine Karriere in der Kirche aufgab und stattdessen ein hervorragender Arzt wurde.

Doch ...

Margret ist ein musikalisches Wunderkind und lebt wohlhabend und mit ihrem Mann Karl zusammen, der für sie sogar seine Karriere in der Kirche aufgab und stattdessen ein hervorragender Arzt wurde.

Doch was, wenn der Arzt sich über Gott stellt und über Leben und Tod entscheidet?
In diesem Falle hat er Margret, die ihrem Krebsleiden erliegen sollte, das Gehirn entnommen und in den Körper seiner Geliebten Sophie eingepflanzt. Nach und nach kommen immer mehr Unklarheiten über Karls Vorgehen ans Licht, denn diese Operation war nicht der einzige Eingriff...

Wer hat das Recht darüber, über Leben und Sterben zu entscheiden? Gibt es eine Unsterblichkeit, wenn ja, was würde das für die Welt bedeuten?

Becker hat einen sehr guten Schreibstil, bildlich und verständlich. Gefühle und Gedanken kann sie den Lesern sehr gut vermitteln. Auch die Protagonisten werden sehr authentisch durch das gesamte Buch geführt.

An einigen Passagen denkt man über die Situation nach und reflektiert sich an Margrets Stelle. Was würde ich tun, wenn ich in einem anderen Körper stecken würde?

Der einzige Kritikpunkt von mir ist, dass ich aufgrund der Werbung noch etwas mehr Pepp erwartet hätte. So gut der Anfang auch war, hat mir dann die Spannung gefehlt. Für einen Thriller, ja sogar Psycho-Thriller ist die Spannung auf eher niedrigem Niveau gehalten. Schlaflose Nächte, wie das Cover suggeriert, muss man nicht befürchten.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Gute Unterhaltung

Abgrundtiefer Hass
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Der kleine Yanik wird beim Einkauf mit seiner Mutter entführt und später in einem Brunnen mitten im Wald wiedergefunden. Doch der Junge ist nicht der einzige gewesen..

Eine Leiche, seit mindestens 30 ...

Der kleine Yanik wird beim Einkauf mit seiner Mutter entführt und später in einem Brunnen mitten im Wald wiedergefunden. Doch der Junge ist nicht der einzige gewesen..

Eine Leiche, seit mindestens 30 Jahren dort unten. Dazu ein Tagebuch, ein "Verrückter" und ein Vogel- Doch wie passt das alles zusammen? Wer hat es auf kleine Jungs abgesehen und wieso hat es niemand mitbekommen?

Der Schreibstil ist klar, einfach und auf den Punkt gebracht. Man verschwindet direkt in der Geschichte und rätselt mit, was mir sehr gefällt. Genauso gut finde ich die Perspektivwechsel zu Simo und die entsprechenden Überschriften.

Es gibt keine blutigen Szenen, dafür ist es auf eine andere Art brutal.

Den Ermittler Mikael Kohonen empfand ich persönlich eher unsympathisch, anders als seinen Partner Anders. Vielleicht lag es auch daran, dass Anders von seiner Arbeit berichtete und Mikael scheinbar nur da saß und Tagebuch las.

Alles in allem ist es aber eine gute Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Empfehlung

Das Netzwerk des Blutes: Ein Krimi aus London
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Abigail, ehemalige Polizistin, Emma, ehemalige Anwältin und Isla, ehemalige Journalistin arbeiten in ihrer gemeinsamen Detektei.

Dabei ist Abigail die Protagonistin. Sie trauert noch immer über den Verlust ...

Abigail, ehemalige Polizistin, Emma, ehemalige Anwältin und Isla, ehemalige Journalistin arbeiten in ihrer gemeinsamen Detektei.

Dabei ist Abigail die Protagonistin. Sie trauert noch immer über den Verlust ihres Verlobten von vor einem Jahr und schwört sich, den Mörder zu finden. Bobby wurde erschossen, als dieser wegen Organhandels ermittelte.

Die drei Frauen bekommen einen neuen Fall: es geht um Jacob Moore, der nicht mehr vom Joggen zurückkam. Eine Lösegeldforderung geht schief und Abigail muss sich gemeinsam mit ihren Freunden überlegen, wie sie die Banden stoppen können.



Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und durch die Ich-Form, hauptsächlich von Abigail, bekommen die Leser auch Gedanken oder Gefühle vermittelt. Es gibt einen guten Spannungsbogen und ein interessantes Ende.

Wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, ist das überhaupt nicht schlimm.

Es war mal erfrischend anders, zum einen Buch aus Sicht von 3 Detektivinnen zu lesen und zum anderen ein Buch, das den Mord sehr gering thematisiert. Die Frauen können anders an den Fall herangehen als die Polizei und recherchieren, dennoch sehr clever und logisch.

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Veröffentlicht am 21.06.2024

Schöne Kurzgeschichten über das Leben

Heimkommen
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Das Buch umfasst insgesamt sechs bzw. sieben Kurzgeschichten.

Dabei geht es- wie der Titel schon sagt- um alles was die Menschen individuell mit Heimkommen in Verbindung bringen.

Mir gefallen die ersten ...

Das Buch umfasst insgesamt sechs bzw. sieben Kurzgeschichten.

Dabei geht es- wie der Titel schon sagt- um alles was die Menschen individuell mit Heimkommen in Verbindung bringen.

Mir gefallen die ersten drei am besten, die vorrangig eher eine Heimat anstatt als Menschen betrachten. Die erste Geschichte spricht mich aus familiären Gründen am meisten an.

Die letzten Geschichten fand ich teilweise ein wenig kompliziert.

Dazu kommt, dass der Schreibstil schon ein paar Jahre alt ist und sich manchmal ein wenig schwerer liest.

Trotzdem geht es hier um rührende Fälle über das Leben. Wie man es mit wem verbringt oder verbracht hat. Geht ans Herz!

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