Es ist eine sehr bewegende Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat.
Wo das Meer auf Hoffnung trifftRomy braucht dringend eine Auszeit, sie will einfach nur weg. Als freie Journalistin bietet sich ihr die Möglichkeit, für zwei Monate nach Norderney zu gehen, um eine Reportage über die Insel zu schreiben. ...
Romy braucht dringend eine Auszeit, sie will einfach nur weg. Als freie Journalistin bietet sich ihr die Möglichkeit, für zwei Monate nach Norderney zu gehen, um eine Reportage über die Insel zu schreiben. Kaum angekommen, lernt sie Jakob kennen, der ebenfalls Journalist ist und ihr seine Heimat zeigt. Eines Tages findet sie im Briefkasten des Ferienhauses einen 70 Jahre alten Brief, der sie und Jakob neugierig macht. Als sie weitere Briefe auf dem Dachboden finden und lesen, offenbart sich ihnen ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In der Gegenwart verfolgen wir die Geschichte von Romy und Jakob, die sich beim gemeinsamen Lesen der Briefe immer näher kommen, obwohl Romy eigentlich keine Beziehung will, und die Geschichte von Else und Marianne. Elses grausames Schicksal hat mich tief berührt. Mir standen oft die Tränen in den Augen. Die tiefe Freundschaft zwischen den beiden Frauen ist etwas ganz Besonderes. Marianne tut alles, um ihrer Freundin zu helfen und obwohl sie sich dabei selbst in Gefahr bringt, gibt sie ihre Freundin nicht auf.
Es ist grausam, was damals passiert ist und noch grausamer finde ich, dass diese Dinge heute immer noch totgeschwiegen werden. Das darf nicht sein, diese Dinge müssen bekannt werden. Dass die Frauen nicht darüber gesprochen haben, kann ich gut verstehen. Was hätte sie erwartet, wenn sie damals darüber gesprochen hätten?
Eine Geschichte über die dunkelste Zeit unserer Geschichte, über große Freundschaft und Hoffnung die mich emotional total berührt hat.
5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.