Es geht in diesem Roman hin und her . In die Vergangenheit und wiedr zurück. Ein Ehepaar in der Kries unternimmt diese Zeitreise, als Flugantrieb dienen die unterschiedlichen Mix- Tapes die in der Vergangenheit ...
Es geht in diesem Roman hin und her . In die Vergangenheit und wiedr zurück. Ein Ehepaar in der Kries unternimmt diese Zeitreise, als Flugantrieb dienen die unterschiedlichen Mix- Tapes die in der Vergangenheit aufgenommen wurden. Mich kann diese Zeitreise leider nicht komplett überzeugen.. Langatmig und ohne Spannung. Ich habe tatsächlich überlegt dieses Buch nicht zu Ende zu lesen und habe mich dann tapfer durchgearbeitet.
Leicht geschrieben und mit sehr kurzen Kapitel die es mir teilweise schwierig gemacht haben in die Geschichte einzutauchen. Irgendwie hat sich bei mir so überhaupt kein Bild von der Kommissarin aufgebaut.
Es ...
Leicht geschrieben und mit sehr kurzen Kapitel die es mir teilweise schwierig gemacht haben in die Geschichte einzutauchen. Irgendwie hat sich bei mir so überhaupt kein Bild von der Kommissarin aufgebaut.
Es ist für mich das erste Buch das ich aus dieser Reihe lese und bin mir wirklich unsicher ob ich das Buch überhaupt mag . Und doch habe ich es immer wieder aufgenommen , denn was ist der Clodine passiert das sie in einer Nervenklinik landet und vorher nackt am Strand herum läuft? Clodine ist eine Freundin der Kommissarin und da hätte ich tatsächlich mehr Emotionen erwartet. Ziemlich stumpf reagiert die Kommissarin und wird erst empathischer als sich ein zweiter ähnlicher Fall auftut. Das finde ich jedoch sehr unglaubwürdig und schade.
Von diesem Roman hatte ich mir im Vorfeld sehr viel versprochen, wurde jedoch letztlich enttäuscht. Die Autorin wählt das Leben der Großmutter als zentrales Thema, was grundsätzlich viel Potenzial birgt. ...
Von diesem Roman hatte ich mir im Vorfeld sehr viel versprochen, wurde jedoch letztlich enttäuscht. Die Autorin wählt das Leben der Großmutter als zentrales Thema, was grundsätzlich viel Potenzial birgt. In der Tat finden sich interessante Passagen, insbesondere jene, die sich mit dem Ort Garmisch-Partenkirchen sowie der Situation der jüdischen Bevölkerung während der NS-Zeit befassen – etwa mit den Deportationen nach Dachau und anderen Lagern.
Auch die Entwicklung des Hauses Amalia von einer privaten Wohnstätte hin zu einem Hotel sowie die Schilderungen besonderer Gäste hätten einen spannenden Erzählrahmen bieten können. Leider fehlte es dem Werk insgesamt an inhaltlicher Tiefe und emotionaler Resonanz. Die einzelnen Kapitel waren oft sehr kurz gehalten; kaum hatte man sich auf eine Geschichte eingelassen, wurde sie abrupt beendet, um gleich durch eine neue abgelöst zu werden – ebenfalls nur flüchtig behandelt.
Was mir besonders fehlte, war die emotionale Dimension: Eine stärkere Auseinandersetzung mit den inneren Empfindungen der Figuren hätte der Erzählung deutlich mehr Ausdruckskraft verliehen. Stattdessen wirkten viele Episoden oberflächlich und wie aneinandergereihte Momentaufnahmen, die es dem Leser schwer machten, sich wirklich einzulassen.
Bedauerlich, denn das erzählerische Potenzial und die historischen Bezüge des Romans sind durchaus vorhanden. Es bleibt der Eindruck, dass hier weit mehr möglich gewesen wäre, hätte man sich mehr Zeit für die Ausarbeitung und emotionale Tiefe genommen.
Positiv hervorzuheben ist hingegen die ansprechende Gestaltung des Covers. Abschließend lässt sich sagen: Was für mich persönlich nicht funktioniert hat, könnte durchaus bei anderen Leserinnen und Lesern auf Begeisterung stoßen – Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
"Bozen, Anfang der Neunziger" fängt atmosphärisch stark an: Eine bitterkalte Januarnacht und der Fund einer toten Prostituierten. Commissario Luther Krupp, noch neu im Dienst und fest entschlossen, das ...
"Bozen, Anfang der Neunziger" fängt atmosphärisch stark an: Eine bitterkalte Januarnacht und der Fund einer toten Prostituierten. Commissario Luther Krupp, noch neu im Dienst und fest entschlossen, das Gesetz nicht zu beugen, steht vor einem gewaltigen Fall.
Leider war dieses Buch nicht meins. Es hatte zu viele Längen und es hat sehr lange gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Die Wortwahl konnte mich nicht überzeugen – die Sätze wirkten oft abgehackt und wenig flüssig. Durch diese Längen kam bei mir auch kaum Spannung auf. Einige Absätze erschienen mir überflüssig, und es fühlte sich so an, als ob die Handlung nicht wirklich voranschritt.
Für Krimifans mag das Buch vielleicht okay sein, aber meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Das Cover war edel und vielversprechend gestaltet, aber die Geschichte selbst zog sich unglaublich in die Länge. Besonders der Anfang hätte viel mehr Spannung erzeugen müssen. Schade, dass das Potenzial nicht genutzt wurde!
Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Frauen über 50, die sich am Münchener Bahnhof treffen. Aufgrund eines Bahnstreiks können sie nicht wie geplant nach Hamburg reisen. Diese Ausgangssituation ...
Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Frauen über 50, die sich am Münchener Bahnhof treffen. Aufgrund eines Bahnstreiks können sie nicht wie geplant nach Hamburg reisen. Diese Ausgangssituation entwickelt sich zu einer gemächlichen Erzählung .
Positives
Der Roman hat seine positiven Seiten, besonders in seiner Fähigkeit, eine entspannte und unaufgeregte Leseerfahrung zu bieten. Für Leserinnen und Leser, die eine leichte und entspannende Lektüre suchen, kann dieses Buch eine gute Wahl sein. Es eignet sich besonders gut als Urlaubslektüre, um am Strand oder im Garten zu relaxen, ohne sich zu sehr in die Geschichte hineinziehen zu müssen.
Jedoch gibt es einige Aspekte, die den Lesegenuss mindern könnten. Die Handlung plätschert recht langsam dahin, was dazu führen kann, dass das Buch sich "unendlich lang" anfühlt. Ein bisschen mehr Action und Spannung hätte der Geschichte sicherlich gut getan. Besonders die häufigen Erwähnungen von Bahnverspätungen wirken übertrieben und tragen wenig zur eigentlichen Geschichte bei. Der Bahnstreik als zentrales Element wäre ausreichend gewesen, um die Handlung in Gang zu setzen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Roman seine Stärken in der entspannten Atmosphäre und der leichten Lektüre hat, aber durch die langsame Handlung und die überflüssigen Details zu den Bahnverspätungen an Reiz verliert. Es ist eine nette Geschichte für den Urlaub, um abzuschalten und zu entspannen, aber für Leserinnen und Leser, die eine spannendere und dynamischere Handlung bevorzugen, könnte der Roman enttäuschend sein.