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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2024

Tolles Buch

Die Burg
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Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, und ich muss sagen, ich war sofort begeistert. Der Milliardär Nevio baut in einer alten, verfallenen Burg einen hochmodernen Escape Room. Dieser Escape ...

Meinung: Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, und ich muss sagen, ich war sofort begeistert. Der Milliardär Nevio baut in einer alten, verfallenen Burg einen hochmodernen Escape Room. Dieser Escape Room wird von KI gesteuert, die die Fähigkeit hat, die gesamte Erfahrung individuell anzupassen. Man kann der KI Anweisungen geben, wie das Szenario verlaufen soll: welches Thema es haben soll, der Schwierigkeitsgrad und wie viel Zeit den Spielern zur Verfügung steht, um herauszukommen. Es werden fünf Tester eingeladen, um den Raum zu prüfen. Sie haben keine Ahnung, was sie erwartet. Die KI kennt jedoch jedes ihrer Geheimnisse, was die Situation noch spannender und unheimlicher macht, da die Tester nicht wissen, dass sie mit ihnen spielt. Die Umsetzung dieser Idee fand ich sehr gelungen, obwohl ich selbst nicht mit den Testern tauschen wollte.

Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und hält den Leser bis zur letzten Seite gefesselt.

Allerdings empfand ich das Ende als etwas zu kurz abgehandelt. Die Auflösung war nicht allzu überraschend, aber dennoch stimmig und zufriedenstellend. Insgesamt hatte ich sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2024

Tolles Buch, was mich überrascht hat

Ein Mann zum Vergraben
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Meinung: Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt. Ehrlich gesagt, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen an dieses Buch. Umso überraschender war es, wie schnell mich die Geschichte in ihren ...

Meinung: Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt. Ehrlich gesagt, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen an dieses Buch. Umso überraschender war es, wie schnell mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Zuerst lernen wir Sally kennen. Sie ist schon lange mit Jim verheiratet, hat immer unter häuslicher Gewalt gelitten und jetzt liegt Jim tot in der Küche, erschlagen mit der Bratpfanne ihrer Oma. Für Sally bedeutet das einerseits Befreiung, andererseits muss sie sich nun der Herausforderung stellen, Jim verschwinden zu lassen, ohne selbst ins Gefängnis zu gehen. Durch einen glücklichen Zufall trifft sie auf drei Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht und denselben drastischen Ausweg gewählt haben. Diese unerwartete Begegnung führt zu einer Freundschaft zwischen den vier Frauen. Gemeinsam stehen sie nun vor einem gewaltigen Problem: Vier Freundinnen, vier Leichen – wie sollen sie ihre toten Männer loswerden? Das Buch behandelt ein sehr ernstes Thema, nämlich häusliche Gewalt, auf eine bemerkenswert eindringliche Weise. Trotz der Schwere des Themas gelingt es der Autorin, durch einen leichten Humor eine gewisse Leichtigkeit in die Erzählung zu bringen, die mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, was den Lesefluss fördert. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig ausgearbeitet, besonders faszinierend fand ich, wie sich die Freundschaft zwischen den Frauen entwickelt hat. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Leid mit, was die Tiefe der Handlung verstärkt. Ihre Schicksale haben mich sehr berührt und immer wieder habe ich mir die Frage gestellt: Warum verlassen die Frauen ihre Männer nicht? Gelegentlich wirkte die Geschichte auf mich etwas unrealistisch, besonders in Bezug auf die Leichtigkeit, mit der die Frauen ihre problematische Situation handhaben. Das Ende war für mich relativ vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, und ich habe mit den Damen mitgelitten und mitgefiebert.
Eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Tolles Buch

Der Sturm: Vernichtet
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Meinung: Diese Fortsetzung knüpft nahtlos an den Vorgänger an, was für Fans der Reihe ein großer Pluspunkt ist. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder völlig in die Geschichte vertieft und freute ...

Meinung: Diese Fortsetzung knüpft nahtlos an den Vorgänger an, was für Fans der Reihe ein großer Pluspunkt ist. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder völlig in die Geschichte vertieft und freute mich darauf, mehr über Tom und Mascha zu erfahren.

Die Frage, ob Tom und Mascha Kira finden und retten können, zieht sich als roter Faden durch die gesamte Handlung. Die Spannung steigt mit jeder Seite, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man das Buch in einem Rutsch lesen kann. Ich bewundere, wie Karen es schafft, ihre Geschichten so zu schreiben, dass man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt ist. Die kurzen und knackigen Kapitel tragen dazu bei, dass man gar nicht merkt, wie schnell man vorankommt. In dieser Story passiert einiges, sowohl im privaten Bereich der Charaktere als auch bei den Ermittlungen. Es gibt Rückschläge und unerwartete Wendungen, die das Leben der Charaktere beeinflussen. Diese authentische Darstellung der Höhen und Tiefen des Lebens macht die Geschichte besonders glaubwürdig und mitreißend. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen.

Die Reihe ist zwar nicht blutig geschrieben, aber dennoch spannend. Die Atmosphäre ist oft düster und bedrückend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wachsen einem schnell ans Herz. Ich konnte von Anfang an eine Bindung zu ihnen aufbauen und habe mit ihnen gelitten und gehofft. Besonders das Ende hat mich überrascht, da ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet habe. Es war eine schlüssige und befriedigende Auflösung der offenen Fragen, auch wenn eine Frage unbeantwortet blieb, was die Vorfreude auf die nächsten Bände steigert.

Eine klare Leseempfehlung

⭐️⭐️⭐️⭐️,5/5⭐️

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Veröffentlicht am 17.07.2024

Tolles Buch

Unter Schwestern
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Meinung: Mein erstes Buch der Autorin und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein. Diese packende Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Zwillinge Amelie und Franziska hatten seit ...

Meinung: Mein erstes Buch der Autorin und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein. Diese packende Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Zwillinge Amelie und Franziska hatten seit langem keinen Kontakt mehr, bis eines Tages Amelie plötzlich bei Franziska auftaucht. Amelie bittet Franziska um einen ungewöhnlichen Gefallen: Sie sollen für eine Woche die Rollen tauschen. Diese Idee, die die Schwestern schon oft in ihrer Jugend ausprobiert haben, erscheint auf den ersten Blick harmlos. Früher haben sie in der Schule und sogar bei ihren Beziehungen die Rollen gewechselt, ohne dass jemand etwas bemerkt hat. Amelies Bitte kommt zu einer Zeit, in der sie dringend eine Auszeit braucht. Franziska, die ihrer Schwester helfen möchte, willigt ein und taucht in Amelies Leben ein. Schnell stellt sich die Frage, ob Amelies Mann und Sohn den Unterschied bemerken würden. Die Situation spitzt sich jedoch zu, als Amelie zum vereinbarten Zeitpunkt des Rücktausches nicht erscheint. Die Spannung steigt, als die Leiche einer gemeinsamen Freundin gefunden wird. Was zunächst wie ein Selbstmord aussieht, führt dazu, dass Franziska, die noch immer als Amelie lebt, unter Mordverdacht gerät.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Man hat das Gefühl, über die Seiten zu fliegen. Die Charaktere sind detailreich und authentisch ausgearbeitet, sodass man sich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann. Die Geschichte nimmt immer mehr an Spannung zu. Bis zum Schluss habe ich gerätselt, jede neue Wendung hat mich überrascht. Das Ende war völlig unerwartet – genau das, was ich mir von einem guten Thriller wünsche.

Absolut empfehlenswert für alle, die eine fesselnde und spannende Lektüre suchen!

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Veröffentlicht am 06.07.2024

Tolles Buch

Das falsche Blut (Ishikli-Caner-Serie 2)
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Es ist düster und geheimnisvoll, perfekt für einen Thriller. Obwohl es mein erstes Buch von Philipp Gravenbach ist, bin ich sicher, dass es nicht mein ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Es ist düster und geheimnisvoll, perfekt für einen Thriller. Obwohl es mein erstes Buch von Philipp Gravenbach ist, bin ich sicher, dass es nicht mein letztes sein wird. Ein kleines Mädchen wird nachts auf einer Pariser Straße gefunden, völlig blutüberströmt, stumm und mit einem Bild von Ishikli Caner in der Hand. Die Tragödie setzt sich fort, als ihre Mutter bei einem Schusswechsel getötet wird. Im Kern des Buches stehen zwei Hauptthemen: Menschenhandel und ein skrupelloser Pharmakonzern, der über Leichen geht, um seine Interessen durchzusetzen. Diese beiden Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben und halten die Spannung konstant hoch. Die Charaktere sind vielschichtig und authentisch dargestellt. Besonders beeindruckt hat mich Ishikli Caner, eine ehemalige Auftragskillerin der türkischen Mafia, die die Seite gewechselt hat. Ebenso überzeugend ist Kommissar Meissner. Er ist ein Mann von Integrität und Herz, den man sofort ins Herz schließt. Werden sie das kleine Mädchen retten können?

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, was dazu beiträgt, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Trotz der schweren Themen gelingt es ihm, die Grausamkeit, Blutigkeit und Brutalität der Geschichte so zu präsentieren, dass sie genau meinen Geschmack trifft.
Das Ende des Buches bleibt offen, was die Vorfreude auf den dritten Band erhöht. Vielleicht werde ich in der Zwischenzeit auch noch den ersten Band lesen, um die gesamte Geschichte von Anfang an zu erleben.

Eine Leseempfehlung meinerseits

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