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Veröffentlicht am 17.09.2024

Historischer Wohlfühlroman

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
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Dieser Roman ist der Auftakt einer Reihe mit drei Bänden.
Es geht um Maria, die nach ihrer Ausbildung zur Hebamme ihren eigenen Weg als Hemamme findet.

Der Einstieg in den Roman ist durch den eingängigen, ...

Dieser Roman ist der Auftakt einer Reihe mit drei Bänden.
Es geht um Maria, die nach ihrer Ausbildung zur Hebamme ihren eigenen Weg als Hemamme findet.

Der Einstieg in den Roman ist durch den eingängigen, flüssigen Schreibstil sehr leicht. Er nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise, der man sich nur schwer entziehen kann.
Der Roman liest sich wie eine liebevolle Hommage an alle Hebammen. Man bekommt mit, welchen Hürden die Gebärenden und vor allem auch die Hemanmen in der damaligen Zeit bewältigen mussten und welche medizinischen und moralischen Standards vorherrschen. Es geht aber auch um Freundschaft, Heimat, Traditionen und Liebe.
Von vielen beschriebenen gesellschaftlichen Standards wusste ich vorher nichts und bin froh, dass wir diese hinter uns gelassen haben. Insofern war das Buch an vielen Stellen auch sehr lehrreich.

Mir gefällt auch das matte Buchcover, das sich wie Aquarell Papier anfühlt in Kombination mit der glatten Schrift. Es wirkt dadurch sehr hochwertig.
Wer mehr über den Alltag einer Hebamme im 19. Jahrhundert erfahren möchte und einen gemütlichen Wohlfühlroman sucht, in den man sich stundenlang vertiefen kann, der kann bei diesem Roman bedenkenlos zuschlagen.

Die beiden anderen Teile werden im Mai und November 2025 veröffentlicht.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Eine beeindruckende Darstellung der zerstörerische Kraft von "overthinking"

Mein Mann
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Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt mit seinem eingängigen und humuristischen Schreibstil.
Die Gedanken der überempfindlichen Ehefrau, die jede Banalität (vorwiegend die, ihres Mannes) überinterpretiert, ...

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt mit seinem eingängigen und humuristischen Schreibstil.
Die Gedanken der überempfindlichen Ehefrau, die jede Banalität (vorwiegend die, ihres Mannes) überinterpretiert, still einsteckt und sich nur ihrem Tagebuch anvertraut, erscheinen absurd, ja teils sogar amüsant. Sie laden aber auch dazu ein, seine eigenen toxischen Gedankenmuster zu hinterfragen.

Das zentrale Thema des Romans wird auch durch die fehlende Namensnennung der Protagonistin und ihres Mannes verdeutlicht.
Das Offensichtliche wird nicht angesprochen. Emotionalität über Rationalität.

Mir hat das Buch geholfen, zu hinterfragen, in welchen Lebensbereichen ich selbst zu sehr auf der emotionalen Ebene agiere und damit den den Blick für das Wesentliche verstelle.
Außerdem habe ich mich erstmalig mit der phantastischen Wahrnehmung einer Synästhetikerin beschäftigt.
Es gibt viel zu entdecken zwischen den Zeilen und viel, worüber man sich Gedanken machen KÖNNTE. ;)

Der Prolog hat mich umgehauen und die Story für mich perfekt abgerundet.
Ich hatte insgesamt sehr viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Ein spannender Pageturner

Abgrundtiefer Hass
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Wow, was für ein fesselnder Pageturner! Man ist sofort mitten im Geschehen und hat kaum Gelegenheit zum Aufatmen. Es gibt keine unnötigen Längen, die Kapitel sind angenehm kurz. Normalerweise mag ich keine ...

Wow, was für ein fesselnder Pageturner! Man ist sofort mitten im Geschehen und hat kaum Gelegenheit zum Aufatmen. Es gibt keine unnötigen Längen, die Kapitel sind angenehm kurz. Normalerweise mag ich keine Zeitsprünge oder Perspektivwechsel, hier ergeben sie aber total Sinn. Jedes Kapitel ist wie ein kleines Puzzlestück, bei dem man denkt, jetzt müsse man die Antwort doch bald haben.

Die Gefahr ist förmlich spürbar, aber doch noch nicht ganz zu greifen. Die konstante Spannung trieb mich nur so durch das Buch, so dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste.

Der Thriller ist zum Glück nicht blutig. Dafür geht es um Kinder, was für die meisten ohnehin schwierig zu verdauen ist. Es werden jedoch keine konkreten Brutalitäten geschildert, was ich gut finde.

Mir gefällt auch der leichte Schreibstil der Autorin. Schon in den ersten Seiten kann man die im Buch beschriebene Umgebung förmlich riechen. Die Charaktere und deren Handlungen und Gefühle wirken authentisch. Lediglich die Tagebucheinträge erscheinen mir nicht wie die eines Kindes. Das tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.
Ich werde nach diesem gelungenen Thriller auf jeden Fall noch mehr Werke von Helene Falk lesen!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Bewegende Geschichte

Ava liebt noch
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Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat sogar meine eigene kleine Welt ein bisschen aus den Angeln gehoben und meine Sicht auf Ehen, aber auch das Frau- und Muttersein verändert.
Die Story geht ...

Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es hat sogar meine eigene kleine Welt ein bisschen aus den Angeln gehoben und meine Sicht auf Ehen, aber auch das Frau- und Muttersein verändert.
Die Story geht sehr in die Tiefe. Ich habe beim Lesen so viele Gefühle gefühlt, wie kaum ein anderes Buch in mir bisher wecken konnte. Dabei ist die Geschichte so authentisch und nicht vorhersehbar. Ava und Kieran sind mir sehr ans Herz gewachsen und es war mir eine Freude, sie durch die Jahre zu begleiten.

Danke für dieses wundervolle Werk!

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Veröffentlicht am 23.07.2024

Ein bewegender Roman über Familie, Freundschaft und die Suche nach Antworten aus der Vergangenheit

Die Frühstücksfrauen - Ein Geheimnis in Pommern
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In dem Buch steckt mehr, als man hinter dem gemütlich anmutenden Cover erwarten würde.

Eine junge Frau begibt sich auf Spurensuche ihrer Familiengeschichte in Pommern, dem heutigen Polen.
Es ist ein ...

In dem Buch steckt mehr, als man hinter dem gemütlich anmutenden Cover erwarten würde.

Eine junge Frau begibt sich auf Spurensuche ihrer Familiengeschichte in Pommern, dem heutigen Polen.
Es ist ein bewegender Roman über Familie, Freundschaft und die Suche nach Antworten aus der Vergangenheit.

Das Herzstück der Geschichte behandelt das Thema Flucht und Vertreibung im zweiten Weltkrieg. Details aus dieser Zeit werden in Erinnerungsfragmenten der dementen Mutter beschrieben.
Die Rückblenden sind dabei recht kurz und nicht zu detailliert, sodass ich sie beim Lesen nicht als zu belastend empfunden habe.
Das Buch ist daher trotz der schweren Thematik als Urlaubsleltüre geeignet!
Im Vordergrund steht die spannende Suche nach der Familiengeschichte und die Entwicklung der Protagonisten.

Das Ende ist bewegend. Genau wie das Nachwort der Autorin, aus das ich für mich persönlich noch wichtige Informationen ziehen konnte.
Das Buch hat mich sogar mit meiner eigenen Familiengeschichte noch mehr versöhnen lassen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehung für diesen spannenden und bewegenden Roman und ein großes Danke an Eva Seifert!

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