"Inhaltlich ganz anders als Band 1"
All Our Golden DreamsNachdem Ende von Band 1 hatte ich erwartet, dass dieses Buch die Geschehnisse des ersten Teils wieder aufnehmen würde.
Allerdings hat die Haupthandlung des vorherigen Bandes hier nur noch eine kleine Rolle ...
Nachdem Ende von Band 1 hatte ich erwartet, dass dieses Buch die Geschehnisse des ersten Teils wieder aufnehmen würde.
Allerdings hat die Haupthandlung des vorherigen Bandes hier nur noch eine kleine Rolle eingenommen.
Die Handlung hat eine 180 Grad Wendung hingelegt.
Auf einmal standen Themen wie Essstörungen und psychische Probleme im Vordergrund.
Die Themen wurden mit dem richtigen Feingefühl behandelt und hatten auch ihren Charme, aber ich habe die Bücher gekauft, weil ich eine Mischung aus Krimi und Roman lesen wollte.
Der erste Teil konnte diese Themen noch bieten, aber hier war dieses Element kaum noch vertreten.
Keine mystischen Geheimnisse im Zusammenhang mit einem unerklärlichen Mord in einem berühmten Hotel, sondern gefühlt nur noch diese ernsten Themen.
Vor allem gab es keinerlei Anzeichen für diese Wendung im Verlauf des Buches.
Dieses Thema war auf einmal, aus dem Nichts, da.
Das war ein totaler Bruch in der Handlung.
Ryan und Ellis waren wie im ersten Teil zwei nette Protagonisten, die man gerne im Laufe der Geschichte begleitet hat.
Beide haben mit ihren Taten und Reaktionen die Themen so realitätsnah wie möglich gestaltet.
Obwohl ich sagen muss, dass mir Ellis etwas zu perfekt waren.
Ich glaube nicht, dass im echten Leben jeder so mustergültig mit der Situation umgegangen wäre.
Das Ende der Geschichte fand ich schön gewählt, besonders, weil die Autorin damit vermittelt, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen und sich seinen Problemen zu stellen.
An sich eine schöne Dilogie, die nur leider nicht meinen Geschmack treffen konnte.
Wenn ich ein Buch kaufe, dass eine Mischung aus Krimi und Liebe verspricht, erwarte ich auch eine solche Handlung.
Die Haupthandlung um den mysteriösen Mord hätte gerne um diese zwei Themen ergänzt werden können, aber nicht, wie hier, komplett überrannt werden müssen.