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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2024

Langweilig

Retter der Drachen – Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1)
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Das schöne Cover und die Illustrationen des Buches haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich habe dieses Buch mit meinem Sohn gelesen, da er Drachen sehr mag. Der Titel und Klappentext versprechen ein ...

Das schöne Cover und die Illustrationen des Buches haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich habe dieses Buch mit meinem Sohn gelesen, da er Drachen sehr mag. Der Titel und Klappentext versprechen ein großes Abenteuer. 


Wir waren etwas enttäuscht von dieser Geschichte. Der Anfang ist vielversprechend: In der Drachenwelt herrscht ein böser Drachen. Die kleine Lea bekommt plötzlich ein Drachenei und muss es vor dem bösen Drachen beschützen. Kurz darauf schlüpft ein Drachenbaby, doch die Geschichte nimmt nie richtig Fahrt auf. 

Lea muss sich um den Drachen kümmern, sie bringt ihn zur Schule, und läuft ihm hinterher als er den Schulkeller erkundet. Irgendwann gibt es ein bisschen Spannung, als Lea und ihre Freunde die Spione des bösen Drachens finden und fangen müssen. Da diese Spione Fliegen sind, würde ich das Fliegen-Fangen nicht "Abenteuer" nennen. 

Mein Sohn fragte immer wieder, wann die Figuren gegen den bösen Drachen kämpfen würden. 

Dies tun sie nicht. 

Ich finde es auch langweilig, dass Lea ein Drachenei bekommt nur um sofort in eine Mutter-Rolle zu schlüpfen. Anscheinend dürfen Mädchen in 2024 immer noch kein Abenteuer erleben.

Veröffentlicht am 11.10.2024

Hätte besser sein können

L wie Lafer
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Nachdem ich mein letztes Kochbuch gekauft hatte, habe ich mir versprochen, dass dies mein allerletztes sein würde. Dann habe ich das Lafer Kochbuch gesehen und musste es natürlich unbedingt haben. 

Bei ...

Nachdem ich mein letztes Kochbuch gekauft hatte, habe ich mir versprochen, dass dies mein allerletztes sein würde. Dann habe ich das Lafer Kochbuch gesehen und musste es natürlich unbedingt haben. 

Bei diesem Buch bin ich aber etwas zwiegespalten. 

Die Auswahl an Rezepten finde ich sehr gut. Es sind schließlich Lafers Lieblingsrezepte, auch wenn sie nicht jeden Geschmack entsprechen. 

Die Fotos sind hervorragend und machen hungrig. Die Anleitungen sind klar und stichpunktartig geschrieben. Das finde ich hilfreich, besonders bei komplexen Rezepten. Allerdings feht manchmal etwas. Es steht zum Beispiel in einem Rezept, dass man die Zutaten "kräftig anbraten" soll, aber nicht wie lange oder bis zu welchem Zustand. Im Allgemeinen fehlt mir eine Übersicht der Vorbereitungs- und Garzeiten für jedes Rezept. 

Die Stepanleitungen mit Fotos finde ich beruhigend, aber nicht besonders aussagekräftig. Oft werden einfache Rezepte gezeigt, ich hätte aber lieber Fotos für die komplizierteren gehabt. Ich brauche ja nicht sehen, wie man Gemüse in einen Topf eingibt oder Brühe dazugibt. Ich möchte stattdessen sehen, wie es nach dem "kräftigen anbraten" aussieht.

Veröffentlicht am 21.09.2024

Eher langweilig

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Dieses Buch habe ich mir ausgesucht, weil ich Fantasy-Bücher gern lese und der Klappentext eine humorvolle, ungewöhnliche Geschichte versprach. Ich bin leider etwas enttäuscht. 

Die Geschichte finde ich ...

Dieses Buch habe ich mir ausgesucht, weil ich Fantasy-Bücher gern lese und der Klappentext eine humorvolle, ungewöhnliche Geschichte versprach. Ich bin leider etwas enttäuscht. 

Die Geschichte finde ich eher langatmig. Die Einleitung läuft über einen Prolog und drei Kapitel, je aus der Sicht einer anderen Figur. Erst nach einem Drittel des Buches wird eine Drachenjagd erwähnt. Es dauert noch ein paar Kapitel, bis die Figuren wirklich auf dem Weg sind. 

Der Schreibstil ist poetisch und literarisch, mit langen, floskelhaften Sätzen. Den Text finde ich eigentlich nicht schlecht geschrieben, nur etwas mühsam zu lesen. Vielleicht klingt er besser im englischen Original. Es gibt eine gewisse Ironie im Erzählstil, die man als Humor betrachten kann. Ich war aber durch die komplizierten Wörter und Formulierungen zu abgelenkt, um den Humor zu genießen.

Veröffentlicht am 18.08.2024

Schöne Idee, aber ich mag den Zeichenstil nicht

Jetzt gehe ich in die Kita
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Das kleine Pappbuch "Jetzt gehe ich in die Kita" erzählt den ersten Kitatag von Juna. Juna hat zwei Geschwister: eins geht schon in die Schule, das andere geht auch zur Kita. Mit Papa und Bruder Oskar ...

Das kleine Pappbuch "Jetzt gehe ich in die Kita" erzählt den ersten Kitatag von Juna. Juna hat zwei Geschwister: eins geht schon in die Schule, das andere geht auch zur Kita. Mit Papa und Bruder Oskar macht sich Juna auf dem Weg zur Kita. Im Buch werden unterschiedliche Themen rund um den Kitaalltag thematisiert: das Ankommen, die Garderobe (inklusive die überall verstreuten Schuhe), das Kennenlernen, und so weiter. Über Diversität wurde auch nachgedacht: im Buch werden Gebärdehandzeichen erwähnt. 

Es ist ein gutes Buch für Kinder, die mit zwei oder drei Jahren in die Kita kommen. Meine Kinder waren mit einem Jahr in der Kita. Da wären sie zu jung für dieses Buch gewesen.

Was mir nicht besonders gut gefallen hat, sind die Zeichnungen. Die Figuren wirken nicht freundlich und ich finde die Gesichtsausdrücke teilweise erschreckend. 

Im Allgemeinen eine gute Idee, aber die Umsetzung hätte besser sein können.

Veröffentlicht am 11.08.2024

Drei Disney Märchen

Disney Prinzessinnen - Starke Heldinnen - Volle Girl Power. Erstleseabenteuer
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Dieses Buch enthält die Geschichten von Belle (Die Schöne und das Biest), Rapunzel und Tiana (Küss den Frosch) aus den Disney Zeichentrickfilmen. Das Buch ist also mit Szenen aus den Filmen illustriert. ...

Dieses Buch enthält die Geschichten von Belle (Die Schöne und das Biest), Rapunzel und Tiana (Küss den Frosch) aus den Disney Zeichentrickfilmen. Das Buch ist also mit Szenen aus den Filmen illustriert. Die Aufmachung finde ich passend für ein Erstlesebuch: vollseitige, farbenfrohe Bilder und nicht zu viel Text. Die Texte sind auch nicht zu kompliziert und schwierige Wörter werden in einem Glossar erklärt. 

Inhaltlich finde ich das Buch allerdings verbesserungswürdig. Die Märchen wurden natürlich verkürzt und vereinfacht, was dazu führt, dass die Geschichten etwas langweilig klingen und ein paar Details fehlen. Ich bin auch nicht sicher, ob ich Belle als "starke Heldin" bezeichnen würde... sie wird ja die ganze Zeit rumgeschubst und heiratet dann einen Prinz. Ihre Beziehung mit dem Biest ist auch ein bisschen fragwürdig. Den ganzen Film fand ich eigentlich ziemlich cringe, als ich mir den vor ein paar Jahren nochmal angeschaut hatte.