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Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein atmosphärischer Rügenkrimi mit spannender Handlung und tierischen Problemen.

Hohes Tier
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Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen, das Leben auf Rügen wird beschaulich und die Landschaft bildhaft schön gezeigt, die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und es geht um Tierhaltung bzw. gestörten ...

Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen, das Leben auf Rügen wird beschaulich und die Landschaft bildhaft schön gezeigt, die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet und es geht um Tierhaltung bzw. gestörten Katzenwahn und Hundewelpenmafia.

Ich konnte gut in die Geschichte und die Gegend eintauchen und kann mir diesen Krimi auch gut als Urlaubslektüre vorstellen. Hier wird zwar ermittelt, aber immer aus einem Blickwinkel, der dank Lilo an der offiziellen Seite der Polizei vorbeigeht. Ihre Aktionen laden zu einem Schmunzeln ein und wie so häufig, hat sie auch Erfolg bei ihren Nachforschungen.
Die Ergebnisse teilt sie mit Oskar, ihrem biertrinkender Nachbarn und ebenfalls Expolizist, und mit ihrer Tochter Verena, die wie Lilo die Kommissarinnenlaufbahn eingeschlagen hat und in just dem Fall der Frauenleiche ermitteln muss.

Für Tierfreunde ist es traurig zu lesen, dass hier zahlreiche vernachlässigte Katzen aufgefunden werden und ebenso viel zu junge, mit Parasiten befallene Hundewelpen. Doch sie kommen in die Obhut des ansässigen Tierheims, in dem sich Ehrenamtliche und Angestellte um die Tiere kümmern. Wie die Arbeit dort verläuft, wird ausführlich geschildert.

Mit geschickten Wendungen und Einblicken in die mafiöse Struktur des Welpenhandels wird hier die Ermittlung zu der gefundenen Leiche verknüpft. Eigentlich ermittelt offiziell ja Verena, aber hinter den Kulissen zieht Lilo die Strippen der Ermittlung.

Der Erzählstil ist flüssig und liest sich sehr unterhaltsam, dabei gibt die gezeigte Inselatmosphäre den besonderen Wohlfühlcharakter.

Es ist auch nett zu erleben, wie sich Lilo und Oskar auch privat immer näher kommen.

Ein atmosphärischer Rügenkrimi mit Wohlfühlcharakter, viel Spannung und einer logischen Aufklärung. Ich bin gespannt auf weitere Fälle für Lilo & Co.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Tolle Beauty-Geheimnisse über Grundlagen für ein gelungenes Make-up durch Step-by-Step-Vorschläge

Make-Up
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Xelly zeigt in diesem Buch Grundlagen und Beauty-Geheimnisse, mit denen sie auch prominente Kundinnen wie Sylvie Meis begeistert. In vielen Step-by-Step-Fotos erfahren die Leserinnen, wobei es beim Make-Up ...

Xelly zeigt in diesem Buch Grundlagen und Beauty-Geheimnisse, mit denen sie auch prominente Kundinnen wie Sylvie Meis begeistert. In vielen Step-by-Step-Fotos erfahren die Leserinnen, wobei es beim Make-Up und der Frisur ankommt, um mit kleinem Einsatz große Wirkung zu erzielen.

Das Tolle an diesem Buch sind die Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ein perfektes Make-up.

Xelly ist Make-Up-Artistin, sie stellt sich mit ein paar einführenden Worten zu ihrer Person vor und dann geht es auch schon los. Sie gibt Grundinformationen über die verschiedenen Hauttypen, deren Pflege mit Tages- und Nachtcremes, über Fältchen, Poren, Nägel, Haare und Zähne. Halt alles, was den Körper äußerlich ausmacht.

Zuerst wird erklärt, wie man seine Vorzüge ins Licht setzt, kleine Makel verdeckt und das Erscheinungsbild natürlich hervorhebt. Xelly verdeutlicht, wie wichtig Bewegung, gesunde Ernährung, genügend Flüssigkeit für den Körper und ein stressfreier Lebensstil ist, um gesund und frisch auszusehen. Besonders gut gefällt mir ihr Rauchverbot zugunsten einer schönen Haut. Es ist wichtig, die Haut regelmäßig zu pflegen, den Körper gesund und fit zu halten, denn eine optimal versorgte Haut ist die Grundlage für jedes Make-Up.

"Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beschließt, du selbst zu sein. " Zitat Coco Chanel

Mit diesem Motto startet die Schmink-Schulung.

Es folgt informatives Basiswissen zu Foundation, Concealer, Puder, Blush etc. Wie erfolgt der Auftrag, wie setze ich Highlights? Wie schminke ich meine Lippen und Augen? Dazu gibt es viele Modelbeispiele in Form von Vorher- Nachher-Bildern, die die Anwendung bildhaft verdeutlichen. Es wird auch auf Fehler hingewiesen, was man vermeiden sollte und wie man kleine Patzer einfach beheben kann. Die Hinweise zu möglichen Make-up Fehlern finde ich hilfreich.

Was muss ich bei meiner Gesichtsform beachten, wie trage ich Wimperntusche auf und wie lang sollte ein Lidstrich sein? Welche Form können Augenbrauen haben und wie sieht die perfekte Form aus? Dazu gibt es ein anschauliches Bild.

Dieses Buch gibt Grundlagenwissen zur Haut, aber auch zu den einzelnen Make-up-Produkten und gibt mit speziellen Schminktipps Vorschläge, die insgesamt sehr natürlich wirken und die Vorteile der Models ins rechte Licht setzen. Die Ausstrahlung ist das Entscheidende.

Die Vorstellung der von Xelly geschminkten Celebrities finde ich ganz witzig, doch die Nachvollziehbarkeit ist sicherlich für jede einzelne Frau etwas schwierig.


Mit diesem Buch erhält man Basiswissen über Make-up, es spricht eher die jüngere Generation von Frauen an, die Models sind auch sehr jung. Dabei finde ich es klasse, wie entschieden Xelly verdeutlicht, wie wichtig ein gesunder Körper ist. Man muss mit sich selbst im Reinen sein und kleine Makel im Aussehen einfach akzeptieren. Manches kann man durch Make-up verdecken, viele Vorzüge hervorheben. Schminke soll unterstützen, nicht völlig verändern.

Dieses Buch eignet sich wunderbar für Schminkanfängerinnen, denn es lädt zum Informieren und Nachschminken ein. Mit vielen Beauty-Tipps erfährt man Grundlagenwissen für ein gelungenes Make-up durch Step-by-Step-Vorschläge.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein umfangreiches und sehr informatives Buch für alle Liebhaber von Meisen.

Das verborgene Leben der Meisen
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Vögel faszinieren mich auf besondere Weise, gerade die kleinen Meisen sind mir ans Herz gewachsen. Denn sie bleiben im Winter und ich kann sie an meinem Futterhaus dann täglich beobachten. Und gerade ihr ...

Vögel faszinieren mich auf besondere Weise, gerade die kleinen Meisen sind mir ans Herz gewachsen. Denn sie bleiben im Winter und ich kann sie an meinem Futterhaus dann täglich beobachten. Und gerade ihr ausgeprägtes Familienleben macht sie den Menschen sympathisch.

Warum sollen wir uns für diese Tiere interessieren? Ganz einfach: Heimische Vögel sind unsere wichtigsten Bioindikatoren. Immer mehr Arten verschwinden, ein Grund mehr, sich mit ihrem Verhalten zu beschäftigen und zu versuchen, ihren Lebensraum und ihre Art zu erhalten.

Fogende Meisenarten gibt es:

Die auch hierzulande bekannten Blau- und Kohlmeisen, seltener die Tannen- und Haubenmeisen und dann die nordischen Arten der Weiden-, Sumpf- und Lapplandmeisen.

Andreas Tjernshaugen zeichnet auf lebendige Weise ein großartiges Bild aus der Welt der Meisen. Sie sind einzigartig und beeindruckend und ihr Verhalten wird meisterhaft gezeigt. Er hat eine bunte Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Beobachtungen und den Erkenntnissen von anderen Forschern zusammengetragen und bringt dem Leser diese kleinen Vögel unterhaltsam näher. Dabei orientiert er sich hauptsächlich an den Gegebenheiten seiner Heimat, Norwegens.

Wenn Sachbücher so unterhaltsam erzählt werden, sind sie genau nach meinem Geschmack. Auf diese lockere Art kann man auch viel interessierter das Erzählte verfolgen als es bei richtig "drögen" Sachbüchern der Fall ist.
Die Intelligenz und Anpassungsfähigkeit dieser kleinen Vögel ist bemerkenswert und anhand dieses Buches kommt man immer wieder zu neuen Erkenntnissen und wird damit zum staunenden Beobachter gemacht.

Es gibt auch Tipps zur Fütterung und den Bau und die Aufhängung von Nistkästen, ferner zur Vogelbeobachtung und die Erkennung von Vogelrufen und Gesängen.

In einer Zeit, in der man den dramatischen Rückgang der Vogelbestände befürchtet, macht dieses Buch Hoffnung auf ein Weiterleben dieser kleinen gefiederten Freunde. Vögel sind intelligent und anpassungsfähig und ich hoffe, sie werden es schaffen, sich auch weiterhin in ihrem Lebensraum zu behaupten.

Dieses Sachbuch bietet einen unterhaltsamen und interessanten Einblick in das Leben der Meisen. Hobbyornithologen werden hiermit ihre Freude haben.

Veröffentlicht am 06.11.2017

So koche ich am liebsten, schnell und ohne großen Aufwand mit wenig Zutaten! Mein neues Lieblingskochbuch!

Björn Freitag – Smart Cooking
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Björn Freitag kenne ich von seinen Kochauftritten im TV. Obwohl er ein Sternekoch ist, so finden sich in seinen Beiträge doch immer bodenständige Gerichte und er wirkt als Typ immer sehr natürlich und ...

Björn Freitag kenne ich von seinen Kochauftritten im TV. Obwohl er ein Sternekoch ist, so finden sich in seinen Beiträge doch immer bodenständige Gerichte und er wirkt als Typ immer sehr natürlich und normal. Umso gespannter war ich auf sein neues Kochbuch "Smart Cooking", denn auch wenn ich gern koche, so mag ich keine großen Experimente und eher die einfache Landhausküche. Einfach Kochen, geht das? Wir werden sehen!

Mit "Smart Cooking" trifft er genau meinen Kochgeschmack. Einfache Zutaten, wenige Handgriffe und Kochutensilien und dennoch schmackhafte Küche wird hier geboten. Zwar gibt es einige sehr einfache Gerichte, wie Toast und Würstchen im Schlafrock, die kann aber auch der blutigste Anfängerkoch zubereiten. Ansonsten findet sich unter einer große Vielfalt an Gerichten für jeden Geschmack etwas. Die Gerichte sind hübsch angerichtet, die Fotos überzeugen schon allein vom Anblick und machen Appetit. Auch die Anleitungen sind gut verständlich und klar beschrieben und es werden nur bekannte Zutaten verwendet. Hier gibt es kein Chichi, sondern nur bodenständige Küche und einige vorbereitete Produkte aus der Convenience Küche wie Tiefkühlware oder Trockenprodukte.

Es geht los mit einer Basicsliste. Raffiniert erscheint hier die Zutatenaufteilung in Basics und frische Zutaten. Das erleichtert das Einkaufen auf einen Blick.

Einfaches mit Fleisch: Rindergulasch mit Rotwein, Rinderfilet, Bratwurst und Chili. Von fein bis alltäglich ist alles dabei.

Sauerkraut mit Mango und Kassler klingt toll. Würstchen im Schlafrock finde ich etwas abgedroschen. Lamm mit Aubergine ist dagegen moderner. Es fehlen häufig die Beilagen, wie bei den Kalbsrouladen, aber die stellen ja keine großen Anforderungen an die Fähigkeiten eines Kochs.

Einfaches mit Geflügel: Brokkoli, Bergkäse und Hähnchenschinken, das klingt pikant und dennoch simpel. Blumenkohl, Hähnchen mit Cachewkernen in Kokosmilch möchte ich definitiv nachkochen.

Einfaches mit Gemüse: Pilze mit Schupfnudeln

Einfaches mit Fisch und Meeresfrüchten: Zander, Shrimps oder Gambas, geräucherte Forelle, Bananen Curry mit Blumenkohl und Lachs oder aber der gute alte Brathering... Wer hier nichts findet, dem ist nicht zu helfen.

Einfache Suppen und Salate:

Bei der Zitronengras-Curry-Garnelen Suppe zeigt sich der Sternekocheinfluss schon eher. Der Salat aus Nordseekrabben mit Eiern, Avocado und Feldsalat punktet schon allein durch die norddeutschen Krabben.

Grundrezepte:

Nudeln, Pesto, Puffer, Pizzateig, über ein paar Grundkenntnisse sollte jeder Hobbykoch verfügen.

In diesem Kochbuch zeigt der Sternekoch, wie einfach Hausmannskost sein kann, lecker aussehen und schmecken natürlich ebenfalls.

Ohne großen Aufwand kann man schnell, einfach und köstlich kochen. Dieses Buch erhält meine volle (Koch-) Sternezahl! Wer ein neues Lieblingskochbuch sucht, der sollte sich dieses Werk einmal ansehen!

Veröffentlicht am 06.11.2017

Ein Buch, das nicht nur großartig geschrieben ist, sondern auch inhaltlich taucht man bewegt ein in die Welt der Bienen!

Die Geschichte der Bienen
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"Alle, die sich mit Bienen auskannten, wussten, dass man mit Honig eigentlich nicht reich werden konnte... Das große Geld lag in der Bestäubung, denn ohne Bienen war die Landwirtschaft aufgeschmissen." ...

"Alle, die sich mit Bienen auskannten, wussten, dass man mit Honig eigentlich nicht reich werden konnte... Das große Geld lag in der Bestäubung, denn ohne Bienen war die Landwirtschaft aufgeschmissen." Zitat S. 141

"Die Geschichte der Bienen" ist ein ganz besonderes Buch. Es hat mich tief ergriffen und mit seinen Schicksalen sehr berührt. Denn es wirft die Frage auf, ob die Menschen auch ohne Bienen existieren können und natürlich auch, wie man die Bienenvölker vor dem Aussterben retten kann. Aber es geht auch um zwischenmenschliche Beziehungen, Hoffnungen, Ziele und Selbstverwirklichung und das Miteinander der Generationen.

Anhand von drei parallel erzählten Geschichten geht es in drei Zeitebenen, deren Gemeinsamkeit der Bezug zu den Bienen ist.

Im Jahr 1852 beschäftigt sich der englische Biologe und Samenhändler William Savage mit der Verbesserung der Imkerei und konstruiert neuartige Bienenstöcke.

In Ohio, USA lebt 2007 der Imker George, dessen Traum ein Unternehmen ist, das Hunderte von Bienenstöcken umfasst und das in der Familie durch seinen Sohn Tom weiter geführt wird. Leider kommt es zu einem unerklärlichen Verschwinden seiner Bienen.

In China schreibt man das Jahr 2098 und es gibt keine Bienen mehr.
Die Arbeit der Bienen, das Bestäuben von Blüten, wird nun von Hand durch Tausende Arbeiter vorgenommen. Wir begleiten die Arbeiterin Tao auf der Suche nach ihrem Kind.

Diese Geschichten lesen sich klar verständlich, sie wirken authentisch und die Personen und ihre Konflikte werden gut sichtbar. Sie alle verbindet ein gemeinsames Band: Die Existenz der Bienen. Bewegender kann kein Buch erzählt werden.
Die Autorin hat ein echtes Schreibtalent, alles erscheint so leicht erzählt und ist doch voller Brisanz.

Man wird unweigerlich in die Geschichten hineingesogen.
Wie kommt William wieder auf die Beine? Was treibt George zu seinem Lebensplan an und was geht in China vor?

Gleichzeitig erfährt man einiges über Bienen, ihr Schwärmverhalten, die verschiedenen Bienenwesen von Königin, Arbeiterin oder Drohne und das Leben in ihren Bauten.
Aber es wird auch deutlich gemacht, wie sehr die Bienen gefährdet sind. Nicht nur Milben, Krankheiten, Kälte und Regen machen ihnen zu schaffen, auf lange Sicht können mit Pestiziden vergiftete Pflanzen für den Untergang dieser Spezies sorgen.
Aber die alles verbindende Frage ist, ob die Menschheit ohne Bienen bestehen kann!


Was für ein besonderes und lesenswertes Buch! Es hat mich tief ergriffen und mit seinen Schicksalen sehr berührt. Das Wissen über Bienen lässt die Hoffnung aufkeimen, dass für diese Spezies alles menschenmögliche getan wird, um ihr Aussterben zu verhindern.

Denn das Schicksal der Bienen ist auch unser Schicksal!