Hospital Romance mit Drama
No Cure for LoveDas wunderschöne Cover mit dem passenden Farbschnitt hat mich sofort angesprochen – und da ich Geschichten mit Krankenhaus-Setting liebe, war meine Vorfreude auf No Cure for Love groß.
Die Handlung dreht ...
Das wunderschöne Cover mit dem passenden Farbschnitt hat mich sofort angesprochen – und da ich Geschichten mit Krankenhaus-Setting liebe, war meine Vorfreude auf No Cure for Love groß.
Die Handlung dreht sich um Ellen, die ihren Berufseinstieg im St. Elias Krankenhaus wagt und dort auf ihren neuen Kollegen Timo trifft. Zwischen Klinikalltag, familiären Erwartungen und eigenen Karriereplänen geraten die beiden immer wieder aneinander – und ineinander –, was zu einer Mischung aus Romantik, Konflikten und Drama führt. Die Geschichte spielt in einem relativ kurzen Zeitraum, in dem viel passiert, manchmal vielleicht sogar ein bisschen zu viel.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man schnell vorankommt. Besonders die medizinischen Szenen wirken authentisch – kein Wunder, da die Autorin selbst Ärztin ist. Das hat mir sehr gefallen und dem Buch Glaubwürdigkeit verliehen.
Mit den Protagonisten bin ich allerdings unterschiedlich warm geworden: Timo fand ich von Anfang an sympathisch, bodenständig und verständnisvoll. Ellen dagegen hat mich mit ihrer sprunghaften Art oft frustriert. Ihre Entscheidungen wirkten für mich nicht immer nachvollziehbar, und in manchen Momenten fand ich sie sogar etwas unreif für ihr Alter und ihren Beruf.
Die Tropes sind klassische Hospital Romance-Elemente: Workplace Romance, Opposites Attract, eine Prise Enemies to Lovers und natürlich jede Menge Drama. Leider ging mir die Liebesgeschichte manchmal zu schnell und ich konnte die Gefühle zwischen den beiden nicht immer spüren.
Insgesamt eine tolle Geschichte für zwischendurch, die mich aber nicht komplett überzeugen konnte.