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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2024

Ein Krimi der anderen Art

Der 1. Patient
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Die bekannte Ärztin Sasha Müller steht unter Anklage, nachdem ein Patient bei einer Routine-OP verstorben ist. Bei der Operation hat ihr unter anderem ein KI-System geholfen. Nach der Obduktion kommt Rechtsmediziner ...

Die bekannte Ärztin Sasha Müller steht unter Anklage, nachdem ein Patient bei einer Routine-OP verstorben ist. Bei der Operation hat ihr unter anderem ein KI-System geholfen. Nach der Obduktion kommt Rechtsmediziner Justus Jarmer zu dem eindeutigen Schluss, dass ein Behandlungsfehler vorliegt.

Ihr Verteidiger Rocco Eberhardt stellt sich unter anderem folgende Frage: Gehört statt seiner Mandantin nicht eigentlich die KI auf die Anklagebank – oder gar der Entwickler?

Das Buch war der erste Justiz-Krimi, den ich jemals gelesen habe und ich musste feststellen, dass ich sie nicht besonders gerne mag. Für mich ist es einfach zu viel Justiz und etwas zu wenig Krimi.

Trotz allem ist das Buch gut geschrieben und es ist auch bei mir teilweise Spannung aufgekommen. Man versteht die verschiedenen Sichtweisen, auch diese von dem Gründer der im Buch vorkommen KI. Vor allem der dritte Teil des Buches, der „Showdown“ hat mir gut gefallen, da es dort richtig zur Sache ging und mich das Ende bzw. die Aufklärung des Falles überrascht hat.

Die beiden Autoren haben es auf jeden Fall geschafft, des Krimi sehr realistisch zu gestalten, aber auch gleichzeitig so, dass man als alles versteht und trotzdem beim Gericht „mittendrin“ ist.

Es handelt sich definitiv um einen sehr lesenswerten Krimi und ich würde das Buch jedem empfehlen, der Justiz-Krimis mag. Ich habe halt festgestellt, dass sie einfach nicht unter meine Favoriten fallen.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Hat meine Erwartungen leider nicht getroffen...

REM
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Der Schreibstil war zwar okay, aber nichts Besonderes. Die Spannung war für mich so ein Auf und Ab – manchmal war sie da, aber dann ist sie auch schnell wieder verloren gegangen. Als Horror-Thriller hat ...

Der Schreibstil war zwar okay, aber nichts Besonderes. Die Spannung war für mich so ein Auf und Ab – manchmal war sie da, aber dann ist sie auch schnell wieder verloren gegangen. Als Horror-Thriller hat es für mich leider gar nicht funktioniert 😕 Dafür haben einfach die richtigen Grusel-Momente gefehlt – von echtem Horror war für mich nichts zu spüren.

Gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel 👍 Die mag ich total gerne, weil sie normalerweise richtig Tempo reinbringen. Aber bei diesem Buch gelang das nicht so und es ging relativ schleppend voran für mich.

Die Charaktere waren insgesamt in Ordnung. Alysee und Nico fand ich teilweise auch sympathisch, aber so richtig ans Herz gewachsen ist mir leider niemand. Ich weiß jedoch nicht, woran das lag.

Insgesamt war das Buch kein kompletter Flop, aber eben auch weit entfernt von dem, was ich mir erhofft hatte 😬📚

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Naja...

Komm spielen
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Der Schreibstil war insgesamt okay, konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen. Das Lesen fiel mir teilweise etwas schwer und manche Stellen haben sich eher schleppend angefühlt.

Die Spannung war ...

Der Schreibstil war insgesamt okay, konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen. Das Lesen fiel mir teilweise etwas schwer und manche Stellen haben sich eher schleppend angefühlt.

Die Spannung war zwar vorhanden, allerdings hätte ich mir deutlich mehr Wendungen, Überraschungen und allgemein mehr Nervenkitzel gewünscht. 🔍
Am Anfang hat mich das Buch außerdem etwas verwirrt, was sich mit der Zeit zwar gelegt hat, dafür hat mich das Ende dann wieder komplett verloren. Leider hat mir dieses auch nicht wirklich gefallen. Vielleicht habe ich mir generell was anderes erwartet gehabt. 🤔

Die Charaktere waren mir insgesamt zu oberflächlich, weshalb ich zu niemandem eine richtige Bindung aufbauen konnte. Genau das hat mir beim Lesen sehr gefehlt.

Grundsätzlich war das Buch also okay, aber definitiv kein Highlight für mich. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es viele Leser:innen geben wird, die die Geschichte lieben werden. 📖✨

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Naja...

All das Böse, das wir tun
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Zwei Fälle, dreißig Jahre Unterschied und möglicherweise derselbe Täter.

Vor dreißig Jahren verhaftete die Polizistin Itala Caruso einen mutmaßlichen Mörder, der angeblich drei Mädchen umgebracht haben ...

Zwei Fälle, dreißig Jahre Unterschied und möglicherweise derselbe Täter.

Vor dreißig Jahren verhaftete die Polizistin Itala Caruso einen mutmaßlichen Mörder, der angeblich drei Mädchen umgebracht haben soll. Doch im Gefängnis stirbt eine unschuldige Person.

Dreißig Jahre später wird die Schülerin Amala entführt, und ihre Tante setzt alles daran, sie zu finden. Diese Tante war damals die Verteidigerin des mutmaßlichen Täters. Bei ihrer Suche erhält sie bald Unterstützung von Gerry, der ebenfalls auf der Suche nach dem verschwundenen Mädchen ist – und zwar mit allen Mitteln. Wird es gelingen, Amala zu retten? Wer steckt hinter dieser schrecklichen Tat?

Das Buch begann vielversprechend und hat mir anfangs gut gefallen. Der Schreibstil war ansprechend, und in einigen Passagen war die Spannung tatsächlich hoch. Leider gab es jedoch Kapitel, die mir gar nicht zusagten und mich teilweise langweilten.

Die Perspektiven von Amala, Gerry und teilweise auch ihrer Tante fand ich spannend und gelungen. Allerdings gefiel mir die Darstellung von Itala aus der Vergangenheit nicht. Diese Kapitel waren mir zu lang – einmal über 30 Seiten ohne Unterbrechung – und schienen unnötig gestreckt, wodurch ich den Spannungsbogen verlor.

Zudem war mir Itala sehr unsympathisch, und ich konnte mich mit ihrer Figur nicht anfreunden. Im Gegensatz dazu mochte ich Gerry und Amala und konnte gut mit ihnen mitfiebern und rätseln.

Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch mich nicht überzeugen konnte und ich deutlich mehr erwartet hatte. Da Geschmäcker jedoch verschieden sind, ist dies nur meine persönliche Meinung, und es wird sicherlich Leser geben, die das Buch lieben.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Zu wenig Krimi für meinen Geschmack

Das Schweigen des Wassers
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Arno Groth beginnt seinen neuen Job. Kurz darauf wird die Leiche von Siegen Eck gefunden, angeblich war es Selbstmord. Aber war es das wirklich? Arno und sein Kollege sind auf der Suche nach der Wahrheit. ...


Arno Groth beginnt seinen neuen Job. Kurz darauf wird die Leiche von Siegen Eck gefunden, angeblich war es Selbstmord. Aber war es das wirklich? Arno und sein Kollege sind auf der Suche nach der Wahrheit.

Das Buch spielt in Mecklenburg-Vorpommern kurz na der Wiedervereinigung. Meiner Meinung nach, hätte der Krimi viel Potenzial gehabt, hat mich aber leider enttäuscht. Generell sind die Themen sehr vielfältig. Es geht einerseits um die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland, sowie um Trauer und auch um Kindheitserinnerungen.

Das Buch hat spannend begonnen aber jedoch stark nachgelassen. Es waren viele unnötige und in die Länge gezogenen Ausführungen, bei denen die ganze Spannung verloren ging. Obwohl es zwischendurch immer wieder kurzzeitig spannend wurde, konnten diese kurzen Phasen das Buch nicht retten. Es wird gefühlt ewig hin und her ermittelt und immer auf der selben „Stelle getreten“.

Für mich persönlich, war es wirklich schwer zu lesen, da es sehr zäh und langweilig war. Von einem Kriminalroman der mit Sätzen wie „… der einen einsaugt und nicht mehr loslässt“ hätte ich mir mehr erwartet, vor allem im punkto Spannung. Auch die Charaktere waren mir nicht sehr sympathisch und ich konnte mich auch nicht in sie hineinversetzen.

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und ich würde es nicht nochmal lesen.

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