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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2025

Solide Romance mit Luft nach oben

Botanic Hearts
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„Botanic Hearts“ von Melanie Sweeney ist ein Buch, von dem ich irgendwie mehr erwartet habe. Pflanzen, Bücher und eine Enemies-to-Lovers-Geschichte klangen für mich vielversprechend – besonders das süße ...

„Botanic Hearts“ von Melanie Sweeney ist ein Buch, von dem ich irgendwie mehr erwartet habe. Pflanzen, Bücher und eine Enemies-to-Lovers-Geschichte klangen für mich vielversprechend – besonders das süße Cover und der Spruch „Books are her love language. Flowers are his…“ haben mich sofort angesprochen. Doch leider hat. Mich die Story nicht ganz so gepackt.
Im Mittelpunkt der Story stehen der Gärtner Jack und die Bibliotheksleiterin Tansy, deren Beziehung zunächst einmal von vielen Sticheleien geprägt ist. Die Idee gefiel mir am Anfang, allerdings verlor diese Art der Story für mich schnell an Reiz. Vor allem zu Jack konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbauen. Ich mochte seinen Charakter irgendwie nicht so ganz, was es mir schwer machte, die Liebesgeschichte der beiden zu verfolgen und zu genießen. Auch Tansy blieb mir emotional etwas fern.
Der Schreibstil war in Ordnung, wurde mit der Zeit aber zunehmend langatmig. Das hatte zur Folge, dass einige wichtige Aspekte wie Charakterentwicklung oder dramatische Ereignisse immer wieder zu oberflächlich wirkten.
Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch, das mich aber nicht besonders begeistert hat.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Sommer, Geheimnisse – und Luft nach oben

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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Das sommerliche Setting an Malibus Stränden und die Idee rund um ein Team junger Lifeguards haben mich sofort angesprochen. Das Cover passt gut dazu – stimmungsvoll, wenn auch nicht besonders auffällig. ...

Das sommerliche Setting an Malibus Stränden und die Idee rund um ein Team junger Lifeguards haben mich sofort angesprochen. Das Cover passt gut dazu – stimmungsvoll, wenn auch nicht besonders auffällig. Die Story bietet Potenzial: ein geheimnisvoller Vorfall aus dem letzten Jahr, komplizierte Gefühle und eine angespannte WG-Situation zwischen Sutton und Ben.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, dennoch hat es etwas gedauert, bis ich in die Geschichte fand. Leider blieb der Rettungsschwimmer-Alltag, den ich spannend fand, zu sehr im Hintergrund. Auch die Nebenfiguren blieben für mich blass – besonders Layla, deren Freundschaft zu Sutton oft behauptet, aber wenig gezeigt wird. Die Handlung war solide, aber wenig überraschend, und das große Geheimnis hatte ich früh erahnt.
Insgesamt ein netter Sommerroman mit guten Ansätzen, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Neustart in der Kleinstadt

The One I Left Behind
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Schon das Cover von „The One I Left Behind“ verspricht eine gefühlvolle Geschichte voller Wärme – und genau das bekommt man auch. Die liebevolle Gestaltung passt nicht nur wunderbar zur Atmosphäre der ...

Schon das Cover von „The One I Left Behind“ verspricht eine gefühlvolle Geschichte voller Wärme – und genau das bekommt man auch. Die liebevolle Gestaltung passt nicht nur wunderbar zur Atmosphäre der Geschichte, sondern spiegelt auch die Protagonisten sehr treffend wider. Es ist selten, dass ein Buchcover die Figuren so gut einfängt wie hier.
Im Mittelpunkt der Story stehen Ben und Gillian. Ben ist ein ehemaliger Footballstar, der nach über zehn Jahren in seine Heimat zurückkehrt – und damit direkt in die Vergangenheit. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Gillian. Gillian ist alleinerziehende Mutter und auf dem Weg, sich ein neues Leben als Anwältin aufzubauen. Zwischen beiden flackern alte Gefühle auf, doch der Weg zurück zueinander ist in einer Kleinstadt alles andere als einfach.
Die Geschichte punktet mit einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, sich von Seite zu Seite treiben zu lassen. Besonders hervorzuheben sind die Protagonisten: beide wirken lebendig, glaubwürdig und sympathisch.
Auch wenn die Handlung insgesamt stimmig ist, bleibt sie für mich jedoch in vielen Momenten vorhersehbar. Überraschungen sucht man hier vergeblich – was allerdings dem Lesevergnügen kaum schadet. Wenn man aber genau das sucht, bekommt man eine romantische, herzerwärmende Geschichte mit Charme und RomCom-Vibes.
Für mich ist das Buch ein schöner, wenn auch nicht außergewöhnlicher Start in die Reihe. Es eignet sich perfekt für alle, die sich eine gefühlvolle, locker-leichte Liebesgeschichte wünschen, bei der man einfach mal abschalten kann.
Alles in allem eine süße Kleinstadt-Romanze mit liebenswerten Charakteren, flüssigem Stil und viel Herz – aber eben ohne große Überraschungen.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Naturgenuss mit schwacher Erzählkraft

Zwei in einem Leben
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„Zwei in einem Leben“ von David Nicholls erzählt die Geschichte von Marnie und Michael, die beide sowohl ihre gescheiterten Beziehungen als auch die Erlebnisse der Vergangenheit hinter sich lassen wollen. ...

„Zwei in einem Leben“ von David Nicholls erzählt die Geschichte von Marnie und Michael, die beide sowohl ihre gescheiterten Beziehungen als auch die Erlebnisse der Vergangenheit hinter sich lassen wollen. Ihre langsame Annäherung während einer gemeinsamen Wanderung durch die englische Landschaft ist der Mittelpunkt des Romans. Diese Hauptaussage über den Roman findet sich auch im zweideutigen Cover, welches entweder einen Weg oder zwei küssende Menschen darstellen kann.
Die Naturbeschreibungen finde ich wirklich gelungen und machen Lust darauf, selbst wandern zu gehen. Auch die kleinen Karten und Etappenbeschreibungen, die immer wieder im Roman zu finden sind, sind ein schönes Detail. Man kann damit die Wanderroute richtig nachvollziehen. Für Liebhaber von Wanderungen und Natur dürfte das besonders ansprechend sein.
Leider bleiben die anfänglichen Stärken des Buches für mich genau dort – in der Beschreibung der Umgebung. Die Charaktere selbst wirkten auf mich im Laufe der Geschichte irgendwie immer weniger überzeugend und ich konnte mit ihnen nicht so ganz warm werden. Die Gespräche der Hauptpersonen sind oft wenig spannend. Das kann auch daran liegen, dass mir der Humor des Buches nicht unbedingt zugesagt hat und wahrscheinlich auch nicht jedermanns Geschmack ist. Der Vergleich einer Leiche mit einem Braten, wirkt für mich doch eher geschmacklos als witzig, was mich dann auch von diesem Roman abgeschreckt hat.
Der Schreibstil hat mir leider auch nicht ganz zugesagt. Am Anfang konnte ich noch folgen, aber im Laufe der Zeit konnte ich das Buch nicht mehr flüssig lesen, was es mir schwer gemacht hat, richtig in die Geschichte einzutauchen. Dann wurde die Perspektive oft gewechselt, was eigentlich gut ist, aber ohne Vorankündigung war ich dann doch oft verwirrt, wer jetzt eigentlich spricht. Insgesamt hatte ich das Gefühlt, dass sich die Handlung sehr in die Länge zieht und mich am Ende auch nicht ganz glücklich macht.
Damit konnte mich „Zwei in einem Leben“ leider nicht ganz überzeugen. Die schönen Naturbeschreibungen reichen für mich nicht aus, um über die langatmige Erzählweise hinwegzusehen.

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Okay für zwischendurch

Triple Duty Bodyguards (Why Choose 2)
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In diesem Buch geht es um Briar, die aufgrund eines Vorfalls mit einem Stalker drei neue Bodyguards einstellt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen und ich bin flüssig durch das Buch gekommen. ...

In diesem Buch geht es um Briar, die aufgrund eines Vorfalls mit einem Stalker drei neue Bodyguards einstellt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen und ich bin flüssig durch das Buch gekommen. Gefallen hat mir der Perspektivwechsel, weil man so in verschiedene Figuren blicken kann. Die Geschichte an sich hat mir gefallen, jedoch konnte ich die ein oder andere Handlung der Charaktere nicht nachvollziehen und sie machen im Laufe der Handlung nicht wirklich eine Entwicklung durch. Jede der Figuren ist schwer von der Vergangenheit vorbelastet und manchmal werden Dinge aufgedeckt, warum sie so sind. Doch trotzdem scheint es mir nachwievor unschlüssig, wie man im einen Moment um sein Leben fürchten kann und dann direkt mit einem oder allen Bodyguards ins Bett geht. Es war manchmal ein großes Durcheinander. Von dem süßen, unschuldigen Cover darf man sich definitiv nicht täuschen lassen, denn es geht heiß her. Der Spice war mir teils zu viel, denn es wird relativ plump jedes einzelne Detail beschrieben. Jedoch wird im Klappentext bereits darauf verwiesen, dass es viel und intensiven Spice gibt - mit so viel habe ich aber nicht gerechnet. Für zwischendurch mal nett zu lesen, bräuchte ich jetzt aber nicht jede Woche.

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