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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

Brynn und Kace

Lakestone Campus of Seattle, Band 2: What We Lost (Band 2 der unwiderstehlichen New-Adult-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Alexandra Flint)
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Ich habe den ersten Teil sehr geliebt, weil neben der Romance auch wichtige Themen angesprochen wurden. Auch hier geht es wieder thematisch um seltenere Dinge, wie den Alleinerziehenden Vater als Student ...

Ich habe den ersten Teil sehr geliebt, weil neben der Romance auch wichtige Themen angesprochen wurden. Auch hier geht es wieder thematisch um seltenere Dinge, wie den Alleinerziehenden Vater als Student und Brynn, die sich endlich von ihrer Familie und deren Vorstellungen für ihre Zukunft lösen will. Lace bringt zudem noch einige Päckchen mit, denn er weiß nicht, wer sein Vater ist, hat vor kurzem seine Mutter verloren und setzt sich mit seiner turbulenten Vergangenheit auseinander, aus der er dank seiner Tochter, die unerwartet zu ihm kam, herausgefunden hat.

Ich war erstaunt, dass dieser Teil der Reihe zwei komplett neue Figuren hervorbringt, die aber super miteinander harmonieren. Ich hatte zwar erwartet mehr über bereits bekannte Charaktere zu lesen, wie zum Beispiel Lucie, da setze ich jetzt auf den nächsten Band, der definitiv noch kommen muss, denn Band 2 endet mit einem cliffhanger.

Leider gab es für mich ein paar unlogische Dinge, die ich aber nicht nennen kann, da ich sonst zu sehr Spoiler und die Reaktionen waren manchmal etwas überdramatisch. Aber insgesamt hat es mir wieder gut gefallen. Nicht ganz so stark, wie Band 1, aber dennoch eine schöne Geschichte.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Abenteuerlich

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Es war das erste Buch des Autoren, das ich bisher gelesen habe. Daher weiß ich nicht, ob das unerwartete mystische, teilweise wie ein Fantasy Roman anmutende Element des Romanes typisch ist. Vom Klappentext ...

Es war das erste Buch des Autoren, das ich bisher gelesen habe. Daher weiß ich nicht, ob das unerwartete mystische, teilweise wie ein Fantasy Roman anmutende Element des Romanes typisch ist. Vom Klappentext her hätte ich es jedenfalls nicht erwartet.
Grace ist bereits pensionierte Lehrerin, als sie plötzlich und komplett unerwartete ein Haus auf Ibiza erbt. Von einer früheren Freundin, mit der sie jedoch schon lange keinen Kontakt hatte, die aber in ihrem neuen Domizil immer wieder betont hatte, dass Grace ihr mal das Leben gerettet hatte, als sie ihr einen Rat gab.
So taucht Grace ab in die neue Umgebung, versucht das mysteriöse Verschwinden ihrer Freundin zu entschlüsseln und entdeckt dabei unglaubliche Kräfte und Fähigkeiten.
Sehr gut hat mir der Aufhänger des Romans gefallen, dass sich ein ehemaliger Schüler bei Grace meldet und sie ihm dann diese abenteuerliche Geschichte erzählt. Aber mir wurde es dann zwischenzeitlich etwas zu mystisch. Ich mag zwar Fantasy, aber so unerwartet und eigentlich in einem Roman, der einige spannende Botschaften unserer realen Welt vermitteln kann, war es mir etwas zu viel.

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Veröffentlicht am 22.08.2024

Neues Leben

The Monet Family – Shine Bright Like a Treasure
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Für Hailie ändert sich schlagartig alles, als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und als sie plötzlich zu einem Vincent Monet in die USA ziehen soll, ist ihre ...

Für Hailie ändert sich schlagartig alles, als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt und als sie plötzlich zu einem Vincent Monet in die USA ziehen soll, ist ihre erste Vermutung, man habe diesen über seine Tochter informiert. Doch ihr Vater lebt nicht mehr, stattdessen holt ihr großer Bruder sie zu sich. Es stellt sich heraus, dass sie insgesamt 5 Halbbrüder hat, die alle zusammen in einem großen Anwesen leben. Wer sind diese jungen Männer und stimmen die Gerüchte, die in der Schule erzählt werden? Nur langsam kann Hailei die teilweise ihr gegenüber sehr verschlossenen Brüder kennenlernen und die Geheimnisse lüften.

Ein spannendes Jugendbuch, bei dem auch Action nicht zu kurz kommt. Was mich allerdings störte war die Selbstverständlichkeit von Gewalt, die die Jungs Anwesen, um Hailei zu schützen. Strenge Regeln, die sie nicht nachvollziehen kann und immer wieder das Schweigen über die Wahrheit. Zum Glück löst sich alles verständlich auf (was die Gewalt dennoch nicht entschuldigt und bei einem Jugendbuch wäre da etwas Sensibilität angebracht).

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Veröffentlicht am 03.08.2024

Selbstliebe als Schlüssel

Vom Dating-Frust zur glücklichen Beziehung
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Ich muss gestehen, ich habe ein wenig etwas anderes beim Inhalt erwartet. Denn wirklich um einen Beziehungsratgeber handelt es sich nicht. Vielmehr um einen Weg zur besseren Beziehung zu sich selbst. Die ...

Ich muss gestehen, ich habe ein wenig etwas anderes beim Inhalt erwartet. Denn wirklich um einen Beziehungsratgeber handelt es sich nicht. Vielmehr um einen Weg zur besseren Beziehung zu sich selbst. Die Aufarbeitung alter Muster, das erkennen des eigenen Bindungsstiles und viel Selbstreflexion stehen dabei im Fokus. Gut sind die vielen Seiten, die wirklich dazu einladen, es auch als Arbeitsbuch zu verwenden und eigene Gedanken zu notieren. Einfache Bilder dienen der Veranschaulichung des vermittelten Inhaltes. Jedoch lässt einen die letzte Grafik etwas alleine zurück. Mit der Frage. Wieso? Also wieder zurück zur Selbstreflexion. Aber manchmal kommt man trotz aller Reflexion nicht dahinter, denn bei Beziehungen gehören nun mal mindestens zwei Personen dazu und jede davon hat eine eigene Seite. Dass eine gute Portion Selbstliebe unabdingbar für eine gut funktionierende Beziehung ist, ist mir klar, daher bringt der Ratgeber für mich nicht viel Neues, ich kann mir aber vorstellen, dass es für manche genau richtig ist. Denn es vermittelt definitiv sehr gut und ist leicht zu lesen, gut verständlich.

Ich hätte mir etwas mehr Input zum Datingprozess gewünscht., ich auch das ist so individuell für zwei Personen, dass man da vermutlich nicht wirklich einen umfassenden Ratgeber herausbringen kann. Denn den Frust durch dating Apps kann das Buch nicht nehmen, nur, dass man lockerer damit umgeht und es nicht auf sich persönlich bezieht, wenn es wieder nicht klappt.

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Veröffentlicht am 03.08.2024

Ohne Humor ist alles nichts

Zwischen Depression und Witzelsucht
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Sven Regener beleuchtet den Vunor in der Literautur, oft mit dem Blick auf seine eigenen Werke, die als humorvoll gelten, obwohl sie ernste Geschichten erzählen. Besonders interessant fand ich die Theorie ...

Sven Regener beleuchtet den Vunor in der Literautur, oft mit dem Blick auf seine eigenen Werke, die als humorvoll gelten, obwohl sie ernste Geschichten erzählen. Besonders interessant fand ich die Theorie der dreiteilung, die aber aus einer Laudatio stammen, die am Ende des Buches noch einmal in voller Länge zu finden ist. Leider wiederholt sich dadurch einiges in ganzen Passagen, dennoch eine sehr interessante Lektüre, die sicherlich auch for Schreibanfänger:innen oder Autor:innen vor der ersten Veröffentlichung sehr spannend ist, denn auch das Loslassen und die Machtlosigkeit der Interpretation durch andere ist hier ein Thema. Sehr lesenswert.

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