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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2024

Für Kinder und im Herzen junggebliebene Erwachsene

Pumuckl, Tiergeschichten
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Die "Pumuckl Tiergeschichten", basierend auf den Geschichten von Ellis Kaut, wurden weiterentwickelt von Uli Leistenschneider und illustriert von Nataša Kaiser. Da ich als Kind den Pumuckl mochte (und ...

Die "Pumuckl Tiergeschichten", basierend auf den Geschichten von Ellis Kaut, wurden weiterentwickelt von Uli Leistenschneider und illustriert von Nataša Kaiser. Da ich als Kind den Pumuckl mochte (und immer noch mag), musste ich dieses Buch meiner kleinen Nichte (bald fünf Jahre alt) als Vorlesebuch schenken.

Das Buch ist in viele kleine Tiergeschichten unterteilt, die eine perfekte Länge zum Vorlesen haben. Die Geschichten sind dazu passend und putzig illustriert, was das Lesevergnügen zusätzlich steigert. Die Geschichten sind inhaltlich sehr unterhaltsam und enthalten auch viele Reime, die zur Belustigung der Zuhörerschaft beitragen.

Insgesamt ein sehr schönes Kinder- und Vorlesebuch, das ich allen großen und kleinen Pumucklfans ans Herz lege. Denn bei diesem Buch dürfen auch die großen "Kinder" nostalgisch werden und ihren Spaß am Schabernack des kleinen Kobolds haben!

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Schöner Regionalkrimi mit nachdenklichen Untertönen

Lückenbüßer (Kluftinger-Krimis 13)
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"Lückenbüßer" ist der neue Roman um den Kult-Kommissar Kluftinger. Ich habe bereits alle vorherigen Ausgaben gelesen und empfehle allen Neulingen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

Mir gefiel der Kriminalroman ...

"Lückenbüßer" ist der neue Roman um den Kult-Kommissar Kluftinger. Ich habe bereits alle vorherigen Ausgaben gelesen und empfehle allen Neulingen, die Reihe von Beginn an zu lesen.

Mir gefiel der Kriminalroman sehr gut, auch wenn die Spannung vielleicht nicht ganz so hoch ist wie bei anderen Romanen des Genres. Ich fühlte mich dennoch insgesamt sehr gut unterhalten. Das lag unter anderem daran, dass die Autoren wichtige gesellschaftliche Themen anreißen, die den Kommissar und sein Team zum Nachdenken bringen – allerdings ohne erhobenen Zeigefinger. Es findet meiner Meinung nach eher eine Reflexion statt, die dennoch klar Position bezieht. Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, ist der reduzierte Anteil Klamauk in diesem Roman. Es gab vorherige Ausgaben, bei denen es mir persönlich zu viel Groteske war. Kluftinger kommt mir im "Lückenbüßer" dafür deutlich authentischer vor.

Alles in allem ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit einer speziellen Hauptfigur. Wer Klufti mag, dürfte trotz reduziertem Humor auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Bis in alle Endlichkeit
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"Bis in alle Endlichkeit" ist der zweite Thriller von James Kestrel, den ich gelesen habe. Ich bin wie bei seinem Erstlingswerk "Fünf Winter" hin und weg von diesem Autor. Er besitzt die seltene Fähigkeit, ...

"Bis in alle Endlichkeit" ist der zweite Thriller von James Kestrel, den ich gelesen habe. Ich bin wie bei seinem Erstlingswerk "Fünf Winter" hin und weg von diesem Autor. Er besitzt die seltene Fähigkeit, mich als Lesende mit seinen Büchern in einen Sog zu ziehen, aus dem ich nicht mehr auftauchen möchte.

Von Beginn an nahm mich "Bis in alle Endlichkeit" gefangen, so spannend und unterhaltsam – bis hin zu den lakonischen Kommentaren der Hauptfigur – ist dieser Thriller. Die Lektüre ist trotz manch brutaler Elemente ein steter Genuss. Im Stile eines Film noir kommt es zu immer neuen Wendungen, die der Geschichte weitere Dynamik verleihen. Dabei gelingt es dem Autor, nicht ins Absurde abzurutschen. Auch die düstere Atmosphäre, die ab der ersten Seite des Buches beinahe mit Händen zu greifen ist, hat James Kestrel hervorragend in die Zeilen eingewoben.

Insgesamt ein absolut empfehlenswerter Thriller für Fans des Genres und für Liebhaber:innen des Film noir.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Sommerlich leichter Krimi

Mord und Espresso
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"Mord und Espresso" von Elisabeth Horn ist der dritte Fall der Gardasee-Krimi-Reihe, erschienen im Servus Verlag. Ich lese diese Reihe besonders gern, weil es ein Krimi für zwischendurch ist. Sommerlich, ...

"Mord und Espresso" von Elisabeth Horn ist der dritte Fall der Gardasee-Krimi-Reihe, erschienen im Servus Verlag. Ich lese diese Reihe besonders gern, weil es ein Krimi für zwischendurch ist. Sommerlich, leicht, aber keineswegs seicht. Fabio und seine Partnerin Carlotta/Charlotte sind ein interessantes Duo, das zusammen souverän Fälle löst.

Auch diesmal wartet am Gardasee ein verzwickter Fall auf das Ermittlerpaar, das mit Lokalkolorit und interessanten Wendungen aufwartet. Als Urlaubs- und Sommerlektüre für Krimifans sehr zu empfehlen! Der flüssige Schreibstil ist genau das Richtige für ein entspanntes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Toller, berührender Debütroman

Und dahinter das Meer
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"Und dahinter das Meer" ist der Debütroman von Laura Spence-Ash und eine absolute Entdeckung!

Von Anbeginn der Lektüre nahm mich das Buch mit seinem flüssigen Schreibstil in seinen Bann. Der Roman ist ...

"Und dahinter das Meer" ist der Debütroman von Laura Spence-Ash und eine absolute Entdeckung!

Von Anbeginn der Lektüre nahm mich das Buch mit seinem flüssigen Schreibstil in seinen Bann. Der Roman ist unterteilt in die verschiedenen Blickwinkel der einzelnen Protagonistinnen und Protagonisten, was mir beim Lesen sehr viele Eindrücke und Gefühle vermittelte, ohne dass es dabei zu sentimental wurde.

Die schwierige Zeit, mit Krieg in Europa und einem jungen Mädchen, das fernab der Heimat ihren Weg geht, kommt im Roman sehr gut zur Geltung. Obendrein beleuchtet es einen Aspekt der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der mir bisher unbekannt war. Laura Spence-Ash schafft es dabei nicht nur, den Zeitgeist einzufangen, sondern auch widerstreitende Gefühle in Worte zu fassen. Zudem ist die Geschichte des Romans für mich nachvollziehbar und hat für meinen Geschmack keine unrealistischen Wendungen.

Die Fragen "Woher komme ich?", "Wo will ich hin?", "Wo ist meine Heimat?" werden in diesem Roman klug gestellt und – wie das Leben so spielt – auf die ein oder andere Weise beantwortet, ohne dass dabei zu viel Pathos ins Spiel kommt. Das gefiel mir hier ausgesprochen gut.

"Und dahinter das Meer" von Laura Spence-Ash kann ich allen empfehlen, die historische Romane mögen, die auch vor den größeren Fragen des Menschseins nicht Halt machen.

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