Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2024

Schwierig

Nur nachts ist es hell
0

Elisabeth Brugger hat in den 1920er Jahren Medizin studiert. Zur damaligen Zeit war das extrem schwierig. So richtig Unterstützung erhält sie von ihrem Bruder Eugen und auch von ihrem Mann. Denn als verheiratete ...

Elisabeth Brugger hat in den 1920er Jahren Medizin studiert. Zur damaligen Zeit war das extrem schwierig. So richtig Unterstützung erhält sie von ihrem Bruder Eugen und auch von ihrem Mann. Denn als verheiratete Frau mit Kind ist es doppelt schwer. In ihrer Familie gibt es einige Geheimnisse und auch sie selbst hat davon einige.

Das Buch war für mich sehr schwierig zu lesen und gerade im ersten Drittel war ich mehrfach versucht, es abzubrechen. Der Grund sind die extremen Zeitenwechsel. Oft hatte ich überhaupt keine Idee, worum es eigentlich geht. Und gerade, wenn ich mich ein bisschen eingelesen hatte, kam wieder ein totaler Bruch. Hilfreich war am Ende der Stammbaum der Familie, so dass ich wenigstens die Personen, die zur Familie gehören, zuordnen konnte. Im Verlaufe des Buches wurde es mit dem Lesen zwar etwas besser, aber ich fand vor allem zur Hauptfigur Elisabeth keinen wirklichen Zugang. Die Geschichte wird eher wie ein Bericht erzählt, über weite Strecken fehlen jegliche Emotionen. Erst gegen Ende des Buches gibt es davon welche. Manche Kapitel erzeugten bei mir das Gefühl, dass die Weltgeschichte hier unbedingt untergebracht werden musste, obwohl das eigentlich nicht wirklich nötig war. Alles in allem bin ich froh, mit dem Lesen zum Ende gekommen zu sein, und kann nicht wirklich eine Leseempfehlung aussprechen. Ich möchte aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2024

Schwierig

Krummes Holz
0

Georg, genannt Jirka kommt nach 5 Jahren aus dem Internat zurück auf den elterlichen Hof. Der landwirtschaftliche Betrieb ist inzwischen kaum noch rentabel und stark heruntergewirtschaftet. Seine Oma ist ...

Georg, genannt Jirka kommt nach 5 Jahren aus dem Internat zurück auf den elterlichen Hof. Der landwirtschaftliche Betrieb ist inzwischen kaum noch rentabel und stark heruntergewirtschaftet. Seine Oma ist dement, seine Schwester ist tagelang nicht da und er selbst weiß auch nicht so recht, was er eigentlich da will. Von seinem Vater fehlt jede Spur.

Mich lässt das Buch sehr unentschlossen zurück. Und ich finde es extrem schwierig. Dabei meine ich nicht das reine Lesen, der Stil ist sehr angenehm und gut lesbar und man wird irgendwie in die Geschichte hineingebracht. Allerdings wechselt ständig die Zeitangabe, ich brauchte immer eine Weile, um zu erkennen, in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Inhaltlich konnte ich allerdings sehr wenig damit anfangen. Die Kindheit der Geschwister war frustrierend, der Vater stark sadistisch. Ohne, dass eigentlich erklärt wird, warum er wirklich so geworden ist. Die Andeutungen reichten mir nicht aus. Die Suche von Jirka nach sich selbst ist zwar irgendwie nachvollziehbar, aber es hat mich emotional nicht wirklich angesprochen. Irgendwie sind in dieser Familie alle verkorkst. Das Ende war für mich einfach nicht akzeptabel. Es tut mir leid, aber ich kann keine wirkliche Leseempfehlung aussprechen. Dazu ist das Buch zu speziell.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2024

Viele Wendungen

Die Insel des Zorns
0

Die berühmte Schauspielerin Lana Farrar fährt mit ihrem viel jüngeren Mann und einigen engen Freunden zu Ostern auf ihre Privatinsel in Griechenland. Dort erleben sie einen Sturm und kommen nicht von der ...

Die berühmte Schauspielerin Lana Farrar fährt mit ihrem viel jüngeren Mann und einigen engen Freunden zu Ostern auf ihre Privatinsel in Griechenland. Dort erleben sie einen Sturm und kommen nicht von der Insel herunter. Die Nacht endet mit einem Mord…

Ich bin etwas unschlüssig, wie ich insgesamt das Buch beurteilen soll. Der Anfang ist rasant und lässt sich wunderbar lesen. In der Mitte war dann für meine Begriffe ein Hänger, als die Geschichte sehr ins Philosophische abdriftete. Ich hatte so meine Probleme damit, dass der Ich-Erzähler mich sozusagen persönlich anspricht. Ich mag diese Art von Büchern nicht. Am Ende gab es dann unheimlich viele Wendungen. Anfangs war das noch sehr spannend, danach war es mir einfach auch ein wenig zu viel. Das ging so bis zum Ende. Irgendwie hatte ich das Problem, dass mir eigentlich fast keine der Personen nur ansatzweise sympathisch wurden. Von einem Thriller hatte ich mir mehr versprochen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2026

Leider langweilig

Mord im Christmas Express
0

Roz ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und auf dem Weg nach Fort Williams. Dort erwartet ihre Tochter ihr erstes Kind. Es ist der Tag vor Weihnachten und durch einen Schneesturm fährt so gut wie kein ...

Roz ist aus dem Polizeidienst ausgeschieden und auf dem Weg nach Fort Williams. Dort erwartet ihre Tochter ihr erstes Kind. Es ist der Tag vor Weihnachten und durch einen Schneesturm fährt so gut wie kein Zug mehr. Doch Roz hat Glück und bekommt den einzigen Zug, der in Richtung Schottland unterwegs ist. Leider entgleist der Zug auf der Strecke im Nirgendwo und dann gibt es auch noch einen Mord....

Zuallererst muss ich das wirklich wunderbar passende Cover zu dem Buch loben. Danach gibt es für mich leider nicht mehr viel positive Sachen. Das Buch wird mit Agatha Christie verglichen und als moderne Version ausgegeben. Doch leider ist jedes Buch der bekannten Autorin um Längen besser als dieser Mord im Christmas Express. Denn das Buch ist wirklich sehr langweilig. Es hat 330 Seiten und dafür habe ich vier komplette Abende gebraucht, um mich wirklich durchzuquälen. Zwei Drittel lang passiert so gut wie gar nichts und alles und jedes wird ausführlich beschrieben (und nervt teilweise wirklich). Spannung ist nicht vorhanden. Die moderne Version enthält auch alle politisch korrekten Themen. Der Mordgrund ist zwar verständlich und auch wichtig, was das Thema angeht, trotzdem erwarte ich von einem Krimi in erster Linie auch Unterhaltung und viel Spannung. Die fehlt hier zum großen Teil. Deswegen kann ich das Buch nicht empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2026

Enttäuscht

Zorn – Die Akte Heinlein
0

Schröder hat einen Dackel namens Dumbo und Zorn geht mit ihm nicht ganz freiwillig Gassi. Der Hund macht sich selbstständig und bringt eine abgetrennte Hand zurück. Schröder und Zorn ermitteln, doch der ...

Schröder hat einen Dackel namens Dumbo und Zorn geht mit ihm nicht ganz freiwillig Gassi. Der Hund macht sich selbstständig und bringt eine abgetrennte Hand zurück. Schröder und Zorn ermitteln, doch der Körper zu der Hand fehlt immer noch. Und so richtig vorwärts geht das Ganze auch nicht.

Ich mag die Bücher um Zorn und Schröder, doch der 15. Band hat mich eigentlich nur enttäuscht. Ich muss es so deutlich sagen, die Geschichte an sich war komplett spannungslos und das konnte das Ende dann auch nicht mehr retten. Die vielen Seiten der Fieberfantasien haben mich irgendwann extrem gelangweilt und ich habe sie tatsächlich quer gelesen. Mir fehlte das charmant Witzige in den Dialogen von Schröder und Zorn. Das Ende konnte mich überhaupt nicht überzeugen und ich gebe die zwei Punkte nur, weil ein Bonuspunkt für die Reihe dabei ist, mit dem ich hoffe, das nächste Buch wird besser.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere