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Veröffentlicht am 18.09.2024

Ein besonders lesenswerter „Underdog“-Liebesroman

Unverbesserlich stur
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Darum geht es:
Mad Creek ist keine normale amerikanische Kleinstadt – sie ist die Heimat von Gestaltenwandlern. Daher ist Lance Beaufort nicht nur Sheriff, sondern als Border Collie zugleich Beschützer ...

Darum geht es:
Mad Creek ist keine normale amerikanische Kleinstadt – sie ist die Heimat von Gestaltenwandlern. Daher ist Lance Beaufort nicht nur Sheriff, sondern als Border Collie zugleich Beschützer aller Hunde/Menschen seines Rudels. Als Tim in der Stadt auftaucht, riecht Lance die Gefahr geradezu … und beginnt, Tim hinterher zu schnüffeln. Dieser ist aber nicht begeistert davon, den Polizisten ständig um sich zu haben, weshalb Lance ihm künftig Besuche in Hundegestalt abstattet.
Doch je länger Lance auf diese Art Zeit mit Tim verbringt, desto größer wird der Wunsch in ihm, auch als Mensch Zeit mit dem sympathischen Gärtner zu verbringen.

Meine Meinung:
Auf UNVERBESSERLICH STUR bin ich völlig zufällig gestoßen und ich habe mich direkt in die Storyidee verliebt. Ich habe inzwischen schon die ein oder andere Gestaltenwandler-Geschichte gelesen, aber dass die Figuren die Gestalt eines Hundes annehmen, war mir neu. Ich liebe Hunde (und habe eine große Schwäche für Gay-Romance), weshalb ich das Buch direkt gekauft habe. Und diese Entscheidung habe ich keine Sekunde bereut.

Die Thematik von Gestaltenwandlern mag nach Fantasy klingen, aber Fantasy ist in keiner Weise Bestandteil der Geschichte. Stattdessen ist UNVERBESSERLICH STUR eine liebenswerte Gay-Romcom durch und durch, die eben auf einer besonders kreativen und nicht ganz realistischen Idee basiert.

Aber gerade diese Idee von Hundmenschen (oder wenn man so will Menschhunden) ist einfach genial und toll umgesetzt. Im Buch wird das Konzept dieser Figuren noch genauer erklärt, weshalb ich hier nicht zu viel vorwegnehmen möchte. Aber so viel muss ich sagen: Diese Idee ist sooo süß und absolut was fürs Herz und für alle Romantiker:innen.

Die Figuren haben mir super gefallen. Tim ist ein sehr unsicherer Charakter und beim Lesen war ich richtig stolz auf seine Entwicklung. Seine Unsicherheiten machen ihn nahbar und ich hatte ihn ganz doll lieb. Lance ist ein perfekter Gegenpol zu Tim. Zunächst wirkt der Polizist total selbstsicher, aber auch er hat seine Ängste und Schwächen. Anfangs scheint Lance stur und dickköpfig, aber eigentlich kann man ihn nur gernhaben. Die Dynamik der beiden Figuren war passend und es machte richtig Spaß, ihre Geschichte zu lesen.

Die Nebenfiguren sind ein herrlich schräger Haufen, die dem Klischee einer verrückten, heimeligen Kleinstadt alle Ehre machen. Außerdem mischen sie die Handlung toll auf und sorgten bei mir für die ein oder andere Überraschung und unerwartete Wendung oder Auflösung.

Mein Fazit:
UNVERBESSERLICH STUR ist alles andere als ein populärer Liebesroman, aber ich bin mir ganz sicher, dass viele von euch wundervolle Lesestunden in Mad Creek verbringen können. Ich bin jedenfalls richtig vernarrt in die extravagante Kleinstadt und möchte unbedingt im nächsten Band über eine bisherige Nebenfigur dorthin zurückkehren. Für Band eins gibt es von mir sehr lesenswerte 4 von 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung für alle mit einem Herz für Hunde und einem Hang zur Romantik.

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Veröffentlicht am 24.08.2024

Lesenswerte Second Chances: Meine zweite Chance für diese Reihe

Belladaire Academy of Athletes - Rivals
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Darum geht es:
Lova und Luis gelten als DIE Nachwuchstalente im Profitennis an der Belladaire Academy of Athlets. Und nicht nur das verbindet die beiden, sondern auch eine gemeinsame Vergangenheit. Eine ...

Darum geht es:
Lova und Luis gelten als DIE Nachwuchstalente im Profitennis an der Belladaire Academy of Athlets. Und nicht nur das verbindet die beiden, sondern auch eine gemeinsame Vergangenheit. Eine wundervolle, glückliche Vergangenheit als junges Liebespaar, die umso hässlicher und unglücklicher endete. Heute wollen sie nichts mehr voneinander wissen – bis Lova in Luis‘ Trainingsteam wechselt und mit ihm um einen Platz im Elite-Team konkurriert.
Plötzlich sind sie gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen und schnell kochen die Emotionen hoch. Zwischen Krieg auf dem Platz und Streit nach dem Training, müssen die beiden erkennen, dass die Vergangenheit doch noch nicht abgeschlossen ist.

Meine Meinung:
RIVALS ist der zweite Band in der Belladaire Academy of Athlets-Reihe und zugleich, das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und das zweite Buch, welches ich aus dieser Reihe gelesen habe. Und um ehrlich zu sein, war ich mir ziemlich sicher, RIVALS nie zu lesen. Ich habe vor einigen Monaten den ersten Band der Reihe gelesen und dieser konnte mich so gar nicht überzeugen. Mit dem ein oder anderen Sneak Peak auf die Dynamik zwischen Lova und Luis hat er mich aber dennoch neugierig auf Band zwei gemacht. Ich war hin und hergerissen, weil ich eine Reihe eigentlich nur weiterverfolge, wenn der ersten Band mir gefallen hat. Aber schließlich stand ich in der Buchhandlung, hatte diesen Roman in der Hand und ich hatte das Gefühl, ihn lesen zu MÜSSEN. Und dieses Gefühl hat mich nicht getäuscht.

Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive zwischen Luis und Lova erzählt. Der Schreibstil ist ausführlich und bildhaft, wodurch man in die Story eintauchen kann und alles vor dem inneren Auge sieht. Ich habe es sehr genossen, Lova und Luis kennenzulernen, da beide tolle Charaktere sind. Je spannender die Geschichte und je kontroverser die Themen wurden, desto mehr wurde mir auch bewusst, wie gelungen die Autorin die Hauptfiguren vorgestellt und einem ans Herz gelegt hat. Zunächst war ich ganz im Bann der Frage, ob nun Lova oder Luis die Schuld daran trägt, wie ihre erste Chance verlaufen ist. Und zugleich konnte ich mich in beide Seiten toll hineinversetzen und ich fand ihre Gefühle und Probleme authentisch dargestellt. Obwohl die Figuren im Laufe der Geschichte aufgrund ihrer Schwierigkeiten an meinen Nerven gezehrt haben, war das nichts Negatives, sondern einfach der Beweis, dass die Story mich gecatcht hat.

Wie schon gesagt fängt die Autorin das Setting und die Atmosphäre mit ihren Worten super ein. Auch die Nebenfiguren sind eine echte Bereicherung für die Geschichte und ihre kleinen Nebenhandlungen bringen frischen Wind in die Handlung. Auch thematisch konnte mich das Buch überzeugen, obwohl man lange rätseln und abwarten muss, bis ganz klar wird, was genau das Kernthema ist. Aber das passt insgesamt zum Wesen dieses Liebesromans. Er nimmt sich Zeit, geht in die Tiefe und die Lovestory ist absolut Slowburn. Slowburn, Haters to Lovers, Rivals to Lovers und Second Chance – diese ganz spezielle Mischung aus Tropes geht meiner Meinung nach voll auf.

Zwei Kleinigkeiten möchte ich noch anmerken. Die Geschichte der beiden umfasst etwa 460 Seiten, was im Romancebereich schon einiges ist. Entsprechend ist der Roman besonders für jene zu empfehlen, die gerne ausführliche Liebesschmöker lesen. Zwischendurch hatte der Roman ein paar Längen, auch der Anfang zieht sich rückblickend und wenngleich ich der Meinung bin, dass das Buch durchaus die 460 Seiten gebraucht hat, hätte manchmal mehr Schwung gutgetan.
Bezüglich des Schreibstils muss ich sagen, dass mir die Abwechslung in der Wortwahl gefehlt hat. Besonders, was Beschreibungen anging, wurde es mit der Zeit lahm.

Mein Fazit:
RIVALS hat mir gezeigt, dass ein Band keine Reihe definiert und Second Chance somit nicht ohne Grund eines meiner Lieblingstropes ist. Bei dieser Trilogie hat sich meine zweite Chance nach dem enttäuschenden ersten Band echt gelohnt. Und nun möchte ich unbedingt noch den dritten Band lesen ;)
Alles in allem vergebe ich für RIVALS 4 von 5 Sterne. Es ist die perfekte Lovestory für alle mit einer Schwäche für Slowburn, Second Chance, Rivals und/oder Enemies to Lovers. Ich kann die Geschichte sowohl erklärten Fans von Sports Romance empfehlen als auch allen, die eine sportlich angehauchte Lovestory gerne lesen.

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Veröffentlicht am 11.08.2024

Eine authentische Romcom für alle mit einem Herz für die Wissenschaft

The Soulmate Equation – Sie glaubt an die Macht der Zahlen, bis er ihr Ergebnis ist
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»Aber ich sehe ihn an – und er sieht mich an -, und ich bin mir sicher, wir denken beide dasselbe: auf keinen Fall.«

Darum geht es:
Jess ist eine junge, alleinerziehende Mutter und ihre Tochter Juno steht ...

»Aber ich sehe ihn an – und er sieht mich an -, und ich bin mir sicher, wir denken beide dasselbe: auf keinen Fall.«

Darum geht es:
Jess ist eine junge, alleinerziehende Mutter und ihre Tochter Juno steht für sie an erster Stelle. Es macht ihr nichts aus, ihr Liebesleben weit hintenanzustellen - nur manchmal wünscht sie sich eine Schulter zum Anlehnen. Im Zuge eines solchen Moments meldet sie sich bei DNADuo an – eine Dating-App, deren Ziel es ist, den persönlichen Seelenverwandten durch die Gene zu finden. Eigentlich glaubt Jess nicht wirklich an diese Idee. Und spätestens, als sie ihr Match erfährt – den Treffer mit der höchsten je dagewesenen Übereinstimmung – bereut sie, je teilgenommen zu haben. Denn ihr Match ist ausgerechnet der Erfinder von DNADuo, der mürrische Wissenschaftler River …

Meine Meinung:
THE SOULMATE EQUATION war ein absoluter Spontankauf bei mir. Ich habe vor einiger Zeit bereits THE UNHONEYMOONERS von Christina Lauren gelesen und obwohl ich die Geschichte zwar unterhaltsam fand, hat mich das Autorinnenduo nicht vollkommen von sich überzeugt. Doch dann hatte ich in der Buchhandlung plötzlich diesen Roman in der Hand, habe kurz darin gestöbert … und war von der Storyidee augenblicklich gecatcht.

Die ersten zwei, drei Kapitel des Romans fand ich noch schleppend, doch sobald die Handlung rund um DNADuo, dem Seelenverwandten-Algorithmus sozusagen, losging, wurde es richtig unterhaltsam.
Zwischen Jess und River herrschen zu Beginn dezente Enemy-Vibes und sie haben wirklich nicht den besten Start miteinander. Umso mehr zum Schmunzeln gibt es für uns Leserinnen. Die Entwicklung der Dynamik zwischen den zweien fand ich schlichtweg gelungen. Das Tempo ist nicht zu schnell, nicht zu langsam und wie sie miteinander umgehen, fand ich süß und authentisch.

Die dritte-Person-Erzählung hat mir überraschend gut gefallen und ich habe mich damit wohlgefühlt. Insgesamt fand ich den Schreibstil angenehm zu lesen und die Wortwahl abwechslungsreich. Lediglich wenn die Themen wissenschaftlicher wurden (und das ist bei zwei Wissenschaftler-Hauptfiguren und diesem Thema nun mal vorprogrammiert) hat mein Gehirn hin und wieder abgeschaltet. Hier haben mich die zahlreichen Fachbegriffe gelangweilt und ich finde, man hätte das Thema vereinfachter erklären können. Ist aber vielleicht Geschmackssache.

Die Geschichte wird komplett aus Jess‘ Perspektive erzählt, wodurch man sie besonders umfangreich kennenlernt und sie war mir stets sympathisch. Sie ist eine junge, alleinerziehende Mutter einer bezaubernder Siebenjährigen und macht ihren Job einfach toll. Jess hadert mit alltäglichen Sorgen und jongliert mit einigen Problemchen, was sie als Figur sehr nahbar macht.
Dass es keine Kapitel aus Rivers Perspektive gibt, fand ich zunächst schade, weil ich es in Liebesromanen einfach gerne lese, die Story aus verschiedenen Sichtweisen zu erleben. Ich habe aber schnell erkannt, dass die Geschichte auch ohne weitere Perspektive sehr gut auskommt und wir River ausreichend kennenlernen können. Nichtsdestotrotz glaube ich rückblickend, dass Rivers Perspektive erfrischend und abwechslungsreich gewesen wäre. Obwohl ich den Roman nämlich sehr gerne gelesen habe, fand ich ihn zwischendurch ein klein wenig zäh und da hätte frischer Schwung sicherlich nicht geschadet.

Mein Fazit:*
THE SOULMATE EQUATION wollte ich aufgrund der Storyidee von ungewöhnlichem Dating lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses kreative Thema wurde toll umgesetzt und facettenreich ausgearbeitet. Die Geschichte macht Spaß zu lesen, sie hat eine Prise Humor, ist romantisch und überzeugt mit sehr herzlichen Figuren. Empfehlen kann ich die Geschichte an alle, die eine authentische Romcom mit spannendem Gedankenspiel und ein paar sexy Wissenschaftlern lesen wollen. Man sollte sich aber natürlich darüber bewusst sein, dass das Ziel des Romans romantische Unterhaltung und die Handlung entsprechend eher vorhersehbar ist. Ich vergebe lesenswerte 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Eine erfrischende Lovestory, die man nicht mehr aus der Hand legen kann und will

Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart
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„Wenn uns nichts mehr bleibt, dann haben wir immer noch unseren Humor.“

Darum geht es:
Lexie hat noch nie etwas im Leben geschenkt bekommen – im Gegenteil. Doch das hält sie nicht davon ab, das Beste ...

„Wenn uns nichts mehr bleibt, dann haben wir immer noch unseren Humor.“

Darum geht es:
Lexie hat noch nie etwas im Leben geschenkt bekommen – im Gegenteil. Doch das hält sie nicht davon ab, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Und das bedeutet, Regeln, Gesetze und Grenzen manchmal nicht ganz so genau zu nehmen. Als der reiche Schnösel Logan Maxx ihr ein Geschäft anbietet, will sie eigentlich direkt ablehnen, denn die Aktion ist ihr zu groß. Doch besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Es soll also ein Deal wie jeder andere werden. Aber Logan ist nunmal nicht wie jeder andere …

Meine Meinung:
UNLOCK MY HEART ist der Auftaktband der Golden Heights-Dilogie. Beide Bände handeln von anderen Pärchen, die Lovestory selbst ist also in sich abgeschlossen. Dennoch gibt es ein Thema, dass beide Bände miteinander verbindet und das nach Band eins noch nicht ganz abgeschlossen ist. Aber keine Sorge, es gibt keinen fiesen Cliffhanger ;)

Als ich den Roman zu lesen begann, konnte ich kaum glauben, wie schnell die Seiten und Kapitel an mir vorbeizogen. Die Story hat mich von der allerersten bis zur allerletzten Seite in ihren Bann gezogen und ich habe es schlichtweg genossen, weiterzulesen. Das Buch wird oft als unterhaltsam und witzig mit spritzigen Dialogen angepriesen und damit wird wirklich nicht übertrieben. UNLOCK MY HEART ist Unterhaltung pur. Der Schreibstil ist kurzweilig und amüsant, etwa durch die schrägen Metaphern und Vergleiche. Auch die Figuren mit ihren Eigenheiten sorgen für Erfrischung. Hinzu kommt die Art, wie Saskia Louis mit Klischees spielt, manche Klischees geradezu überstrapaziert und somit einen ganz eigenen Humor kreiert.
Ich habe den Roman vor allem wegen der humorvollen Lovestory lesen wollen. Lexies Nebenerwerb sorgt außerdem für Spannung, die sicherlich ebenfalls einen Anteil an der „Sogwirkung“ der Geschichte hat. Ich möchte aber anmerken, dass der Roman in erster Linie eine erfrischende Liebesgeschichte ist, und man keine wirklichen Thriller-Elemente oder Romantic-Suspense erwarten sollte. Mir persönlich sind die reinen Lovestorys sowieso lieber, weshalb die Geschichte meinen Geschmack absolut getroffen hat.

Beim Lesen habe ich mich sowohl mit dem Setting als auch mit den Figuren wohlgefühlt. Es gibt einige tolle Nebenfiguren, die sehr liebevoll angelegt sind und die ich richtig ins Herz geschlossen habe. Lexie als Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch und ich fands es toll, eine Geschichte mit einer derart taffen Heldin zu lesen. Außerdem habe ich Lexie als eine reife, intelligente junge Frau kennengelernt, die zwar nicht immer richtig handelt, die sich ihrer Handlungen aber absolut bewusst ist und deshalb sehr aufrichtig ist. Mit Logan habe ich mich erst mit jedem weiteren Kapitel aus seiner Sicht mehr erwärmen können. Am Ende hatte ich ihn ganz doll lieb und fand ihn süß, doch am Anfang macht er als wandelndes reiches Badboy-Klischee keine allzu gute Figur. Aber auch das handhabt die Autorin wirklich gut und authentisch.

Die Lovestory zwischen Lexie und Logan hat mich absolut überzeugt und ich liebe die Dynamik zwischen den zweien. Sie passen perfekt zusammen, obwohl sie auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen möchten. Die Lovestory ist zwar nicht so Enemies to Lovers wie ich erwartet habe, dennoch ist sie sehr unterhaltsam und ich liebe es, wie Logan und Lexie sich immer auf Augenhöhe begegnen und sich gegenseitig Kontra geben.

Alles in allem habe ich nichts an der Geschichte auszusetzen. Manchmal laufen die Dinge vielleicht etwas zu glatt, es gibt ein paar viele Zufälle. Aber das ist nichts, was stört, es fällt nur auf und man kann darüber lachen.

Abschließend bliebt mir nur noch zu sagen, dass mich dieser erste Band der Golden Heights-Dilogie extrem neugierig auf Band zwei macht und ich mich darauf freue, weiterzulesen ;)

Mein Fazit:
UNLOCK MY HEART ist eine kurzweilige, erfrischende Liebesgeschichte zum Wohlfühlen und Amüsieren. Die Geschichte war vielleicht nicht perfekt, aber ich habe sie sehr zu lesen geliebt. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne sowie eine klare Leseempfehlung an alle, die gerne über Klischees lachen und eine Schwäche für not-so-bad-Badboys haben.

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Veröffentlicht am 05.07.2024

Das perfekte Buch für den literarischen Sommerurlaub

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„Du hast nicht verloren. Du hast nur nicht gewonnen.“

Darum geht es:
Vor einem Jahr stand Louisa mit einem Fuß schon an der Spitze der Weltrangliste im Frauentennis. Dann knickte sie mit dem anderen Fuß ...

„Du hast nicht verloren. Du hast nur nicht gewonnen.“

Darum geht es:
Vor einem Jahr stand Louisa mit einem Fuß schon an der Spitze der Weltrangliste im Frauentennis. Dann knickte sie mit dem anderen Fuß folgenschwer um und musste eine lange Verletzungspause hinnehmen. Kurz vor ihrem Comeback ist sie nun voller Ängste, Druck und Zweifel. Der Sommer auf Hawaii, in der Tennisschule ihrer Patentante, soll ihr deshalb den nötigen Push verleihen.
Angekommen auf der Insel kämpft Louisa mit dem ungewohnten Klima und wird beim Joggen am Strand bewusstlos. Ihr Nachbar Vince ist es, der ihr zur Hilfe eilt. Vince, der ein attraktiver Surferboy ist. Vince, dessen Lächeln ihr weiche Knie verpasst. Vince, der ihr bei ihrer nächsten Begegnung plötzlich die kalte Schulter zeigt.
Louisa weiß, eine Sommerliebe ist das letzte, was ihre holprige Karriere gerade benötigt. Ihr Herz fragt sich trotzdem, was mit Vince los ist …

Meine Meinung:
Lilly Lucas ist spätestens seit der Cherry-Hill-Reihe eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen und so war die Sache klar, dass ich ihre neue Hawaii-Love-Reihe unbedingt lesen muss.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unglaublich einfach. Das Buch beginnt mit einigen Zeitungsausschnitten, durch die wir Louisas Weg in der Profi-Tennis-Welt kennenlernen und verfolgen. Davon war ich direkt überzeugt, denn es ist einfach ganz typisch für Lilly Lucas, so viel Infos und Kontext derart präzise auf den Punkt zu bringen.
Auch mit dem Erzählstil fühlte ich mich direkt wohl. Das ganze Buch wird aus Louisas Perspektive erzählt, wodurch wir Lou ausführlich kennen- und verstehen lernen. Louisa ist 22 Jahre alt und ich mochte die Frische, die die Lovestory durch jüngere Protagonisten an sich hatte. Außerdem ist Louisa eine absolute Powerfrau, dabei aber nicht befremdlich beeindruckend, sondern nahbar und inspirierend. Lous Entwicklung im Laufe der Geschichte ist vielleicht nicht gewaltig und man nimmt sie auch eher unterbewusst wahr. Rückblickend hat Louisa sich aber durchaus verändert und zeigt zugleich, dass es manchmal nur kleinere Entwicklungen sind, die einen großen Unterschied machen.
Vince als Antagonist mochte ich ebenfalls gerne. Wenn die Geschichte nur aus einer Perspektive erzählt wird, habe ich grundsätzlich das Bedenken, dass die andere Hauptfigur zu fremd bleibt. Aber ich weiß von Lilly Lucas, dass sie dieses Problem gut umschiffen kann. Somit konnte ich Vince durch die Zeilen kennenlernen. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich manche Dinge über ihn gerne genauer erfahren hätte und ich ihm noch die ein oder andere Frage zu stellen wüsste. Ich finde, dass Vince interessante Themen in die Geschichte einbrachte, die aber nur angeschnitten wurden.
Mehr und mehr ins Herz geschlossen habe ich die großartigen Nebenfiguren. Ich kann es kaum erwarten, nach Hawaii zurückzukehren, um manche von ihren als Protagonisten näher kennenzulernen und die Entwicklung der anderen in der Nebenhandlung weiter zu verfolgen.

Der absolute Pluspunkt der Geschichte war definitiv das Setting. Und obwohl ich mich nie für einen Urlaub auf Hawaii entscheiden würde, habe ich mich unfassbar dabei wohlgefühlt, meinen literarischen Urlaub dort zu verbringen und zumindest auf diese Weise in Vinces gemütlichem Hostel einzuchecken. Lilly Lucas hat es mal wieder geschafft, die Farben, Düfte, Geräusche mit ihren Worten einzufangen. Ich hatte das Gefühl, selbst über den Sand zu joggen, die Brise des Meeres auf meiner Haut zu spüre, erste wacklige Versuche auf einem Surfbrett zu unternehmen. Einfach Hawaii zu genießen. Unglaublich, wie die Autorin das schafft.

Mein Fazit:
Man merkt: Ich habe viel Positives zum Buch zu sagen. Und genau genommen nichts Negatives. Ich bin durch die Kapitel geflogen, konnte alles um mich herum vergessen und habe den genialen Humor genossen. Ich liebte die Lovestory, weil sie so authentisch war. Es fühlte sich schlichtweg echt an, wie zwei Fremde sich zögerlich annähern. Wie sie verwirrt sind, wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen, obwohl sie sich noch gar nicht so gut kennen. Wie sie anfangs unbeholfen miteinander umgehen, aneinander vorbeireden. Wie manche Dinge noch peinlich sind, andere schon fast merkwürdig vertraut. Das alles macht die Lovestory aus.
Aber ich muss auch gestehen, dass dieses Buch nicht das eine ist, das aus der Masse heraussticht. Es ist eines, das großen Spaß zu lesen macht, das ich auch gerne nochmal lesen werde. Aber es ist keines, das besonders in Erinnerung bleiben wird, das besonders in die Tiefe geht oder nachhaltig berührt. Es ist einfach eine schöne Liebesgeschichte.

Und so vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle THIS COULD BE LOVE als schöne, süße, humorvolle Sommerlektüre. Es ist vielleicht nicht mein liebstes Buch der Autorin, zeigt aber all das, was ich an der Autorin liebe und vor allem ist dieser erste Band ein gelungener Start in die neue Reihe. Ich kann es kaum erwarten, zurückzukehren!

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