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Veröffentlicht am 25.10.2024

Werden Blaire und Jax ihren Weg finden?

Perfect Redemption
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Zum Inhalt:
Jax Deneris war einmal ein gnadenloser und erfolgreicher Kämpfer, der von seinen Gegnern gefürchtet wurde, bis in ein Ereignis völlig aus der Bahn geworfen hat. Nun weiß er nicht, wie es für ...

Zum Inhalt:
Jax Deneris war einmal ein gnadenloser und erfolgreicher Kämpfer, der von seinen Gegnern gefürchtet wurde, bis in ein Ereignis völlig aus der Bahn geworfen hat. Nun weiß er nicht, wie es für ihn weitergehen soll und wie er mit all den Schuldgefühlen weiterleben soll. So ist der nach Los Angeles gereist und ergibt sich dort voll und ganz den Partys, Frauen und dem Alkohol. Bis der es eines Tages übertreibt und sein Vater der berühmte Schauspieler Baxton Deneris ihn vor die Wahl stellt. Entweder er geht in den Entzug oder er schwört dem Alkohol ab und begibt sich währenddessen unter die Aufsicht von Blaire. So geraten Blaire und Jax immer wieder aneinander. Denn Blaire hat schon Schlimmeres als diesen Rüpel erlebt und lässt sich von Jax nichts sagen oder austricksen. So kommt es, dass zwischen den beiden irgendwann die Funken fliegen. Doch Blaire hat keine Lust nur ein weiterer Zeitvertreib für Jax zu sein.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Blaire und Jax geschildert. Dadurch lernen wir die beiden erst mal gut kennen, erfahren, welche Ängste und Sorgen sie plagen und was sie bewegt. Zudem bekommen wir dadurch einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden und können so ein stückweit besser verstehen, wieso sie so handeln und reagieren, wie sie es tun.

Blaire ist eine sympathische junge Frau, die in jungen Jahren schon viel Verantwortung tragen musste und dadurch eine falsche Entscheidung getroffen hat, die ihr Leben bis heute sehr beeinflusst und erschwert. Ich fand es erschreckend, was sie in so jungen Jahren alles durchmachen musste und fand es dadurch umso bewundernswerter, dass sie daran nicht zerbrochen ist. Ich konnte verstehen, wieso sie keine andere Möglichkeit sieht, so zu handeln wie sie es tut, auch wenn es natürlich nicht das Richtige ist. Zudem finde ich, merkt man immer wieder, wie viel ihr ihr Bruder Eden bedeutet und dass sie alles für ihn tun würde. So habe ich von Anfang bis Ende mit ihr mitgefiebert, zumal klar war, worauf alles hinauslaufen wird. Zudem hat mir die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung gemacht hat, richtig gut gefallen.

Mit Jax bin ich ehrlich gesagt nicht so richtig warm geworden. Man kennt ihn ja bereits aus dem ersten Band und gerade zu Anfang des zweiten Bands verhält er sich allen gegenüber einfach nur unmöglich. Zwar erfahren wir nach und nach, was Jax so quält, wie groß seine Schuldgefühle und sein Selbsthass wegen dem, was mit Sienna geschah, sind und welche Dämonen ihn noch plagen. So konnte ich sein Verhalten durchaus ein bisschen nachvollziehen. Ebenso hat mir seine Entwicklung gefallen und er wurde mir mit der Zeit sympathischer. Dennoch ist der Funke einfach nicht übergesprungen.

Gute gefallen hat mir, dass Blaire sich von Jax nichts hat gefallen lassen und ihm die ganze Zeit über ebenbürtig war. Ebenso hat es mir gefallen, dass sich die Sache zwischen den beiden erst langsam entwickelt und sie sich erst nach und nach kennenlernen. Ich fand, das hat wunderbar zu den beiden und ihre jeweiligen Situationen gepasst. Gerade da beide einige Dämonen zu bekämpfen haben, die ihnen nur Schwierigkeiten bereiten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. So konnte ich das Buch trotz einiger Längen nicht aus der Hand legen.

Fazit:
Eine emotionale Geschichte über zwei Personen, die beide schlimme Dinge in der Vergangenheit erleben mussten, die ihre Leben noch heute bestimmen und durch die sie sich minderwertig fühlen. Ich war gespannt, wie die Geschichte von Blaire und Jax aussehen wird und welche Schwierigkeiten sie auf ihrem Weg begegnen werden. So habe ich vor allem mit Blaire mitgefiebert, wodurch ich das Buch trotz einiger Längen nicht aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 18.10.2024

Was ist nur auf Nordstrand los?

Rache auf Friesisch
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Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve tritt ihre neue Stelle an und bekommt es gleich mit einem Mordfall zu tun. Denn auf Nordstrand wurde das Urgestein Hans-Joachim Petersen in seinen eigenen ...

Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve tritt ihre neue Stelle an und bekommt es gleich mit einem Mordfall zu tun. Denn auf Nordstrand wurde das Urgestein Hans-Joachim Petersen in seinen eigenen vier Wänden erschossen. Schnell wird klar, dass das Opfer sich bei anderen Menschen unbeliebt gemacht hat und so gibt es eine Vielzahl Verdächtige. Als dann wenig später ein zweiter Mord geschieht, ist Eile geboten. Zumal Michaela und ihre beiden Kollegen bei ihren Ermittlungen in eine Sackgasse nach der nächsten zu laufen scheinen. Zudem plagen Michaela noch andere Sorgen, die ihre angehende Karriere in der Husumer Mordkommission vorzeitig beenden könnten.

Meine Meinung:
Kommissaranwärterin Michaela Greve, Michi genannt, Kriminaloberkommissar Ulf Weingärtner und Kriminalhauptkommissar Werner Kruse sind alle drei schon irgendwie Marken für sich. So kann ich mir gut vorstellen, dass sie von einigen Leserinnen und Lesern gemocht werden, von anderen wiederum nicht. Vor allem Werner Kruse hat eine knurrige Art an sich, ist wortkarg und viele Male ziemlich ruppig. Er hat aber vor allem, was seine neue Mitarbeiterin und ihr Problem angeht, ein sehr großes Herz, versucht wirklich alles um ihr zu helfen und spart auch nicht mit Lob für sein Team. Mir hat an ihm vor allem gefallen, dass er Michi sofort hilft und wirklich alle Hebel in Bewegung setzt, damit sie ihren Job nicht wegen ihres schmierigen Ex-Chefs an den Nagel hängen muss.

Michi war mir gleich sympathisch. Sie hat eine rasche Auffassungsgabe, ist eine gute Ermittlerin und scheut sich nicht davor anzupacken. Dennoch wirkte sie, was ihre Arbeit angeht, in vielen Bereichen noch sehr unsicher und man merkt gerade da, wie gut ihr das Lob ihres Chefs tut.

Was ich von Ulf halten sollte, wusste ich ehrlich gesagt bis zum Schluss nicht so recht. Mir kam es viele Male so vor, als wenn er auf Michi neidisch ist, weil ihr Vorgesetzter sie mag. Zudem war er von den drei Teammitgliedern der blassesten. Wobei ich mir bei allen dreien gewünscht hätte, dass sie vielschichtiger sind.

Das Fall an sich ist spannend. Was vor allem dran liegt, dass das Opfer Hans-Joachim Petersen sich viele Feinde gemacht hat und es somit einen Haufen Verdächtige gibt. Zudem habe ich mich nach dem zweiten Mord gefragt, wie das alles zusammenhängt. Denn auf den ersten Blick gab es da keine wirkliche Verbindung. So war ich gespannt, was Michi, Ulf und Werner herausfinden werden und habe versucht, die Informationen, die ich bekam, zusammenzubringen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte.

Fazit:
Ein spannender Krimi mit einem Ermittlerteam, das man mögen kann oder nicht. Der Fall ist an sich spannend, vor allem weil sich das Opfer Hans-Joachim Petersen viele Feinde gemacht hat und es somit einen Haufen Verdächtige gibt, die alle ein gutes Motiv haben. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, die zum Erhalt der Spannung beigetragen haben. Schade war, dass Michi, Werner und Ulf ziemlich blass gezeichnet waren. Ich hätte sie mir vielschichtiger gewünscht.

Veröffentlicht am 12.10.2024

Wo steckt Rob van Loon?

Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi
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Zum Inhalt:
Nachdem ihr letzter Einsatz schiefgelaufen ist, bekommt Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, den Auftrag, das Verschwinden des Kochs Rob van Loon zu untersuchen. Dieser wollte ...

Zum Inhalt:
Nachdem ihr letzter Einsatz schiefgelaufen ist, bekommt Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, den Auftrag, das Verschwinden des Kochs Rob van Loon zu untersuchen. Dieser wollte in seine Heimatstadt fahren und ist seitdem verschwunden. Die Ermittlungen in dem Vermisstenfall führen Liv zurück in die Vergangenheit. Denn Rob van Loon ist nicht der, der er zu sein scheint und soll etwas mit dem Verschwinden von Esmée Vriesde zu tun haben. Doch hat er dies wirklich? Und was ist mit Rob geschehen? Liv stößt bei ihren Ermittlungen auf immer mehr Ungereimtheiten. Dabei drängt die Zeit. Denn der Täter scheint noch nicht fertig zu sein.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein und erleben Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, direkt bei einem Einsatz, der wegen falscher Informationen schiefgeht. So bekommen wir einen ersten Eindruck von Liv und erfahren, wie sie mit sich und ihrem Handeln bei dem vermasselten Einsatz hadert.

Liv de Vries ist eine vielschichtige Protagonistin, die mir mit der Zeit immer sympathischer wurde. Dabei merkt man immer wieder, was für eine gute Ermittlerin Liv ist, auch wenn sie bei den Ermittlungen einige Fehler macht. Dadurch wirkte sie auf mich aber umso authentischer. Gut an ihr gefallen hat mir, dass sie die Meinung ihrer neuen Kollegin Noemi Bogaard ernst nimmt, ebenso wie die Bedenken der Rechtsmedizinerin Ann-Remi Blom.

Ann-Remi Blom war ebenfalls eine vielschichtige Figur, die mir sofort sympathisch war und der man anmerkt, wie sehr ihr das Fehlverhalten ihres Chefs zusetzen. Ich war wirklich gespannt, wie der Weg von Ann-Remi aussehen wird und wie weit sie in die ganzen Ermittlungen involviert wird.

Die Ermittlungen waren weitestgehend spannend. Da wir nicht nur mit dem Fall des verschwunden Rob van Loon zu tun bekommen, sondern auch einen Blick ins Jahr 1944 werfen, Ann-Remis Bemühungen in dem Fall des verstorbenen Willem de Rams begleiten und versuchen mit Liv herauszufinden, was vor Jahren mit Esmée Vriesde geschah. Ich war gespannt, ob und in welcher Form dies alles zusammenhängt. Dadurch entstand eine gewisse Spannung, die aber leider etwas getrübt wurde, weil ich ehrlich gesagt schon ab der Hälfte des Buches wusste, wer hinter den Taten steckt. Dennoch war ich vor allem neugierig darauf, was wirklich in der Nacht passierte, als Esmée Vriesde verschwand, weswegen ich einfach weiterlesen musste.

Die Figuren und Schauplätze wurden anschaulich beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Zudem haben selbst die Nebenfiguren ihre individuellen Charaktereigenschaften erhalten, durch die man sie wunderbar voneinander unterscheiden konnte.

Fazit:
Wir begleiten Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, bei einem verzwickten Fall, der bis in die Vergangenheit reicht. Ich habe sie und alle in ihrem Team gern bei den Ermittlungen begleitet, die weitestgehend spannend waren. Zwar wusste ich bereits sehr früh, wer hinter den Taten steckt, dennoch wollte ich unbedingt wissen, was in der Nacht geschah, als Esmée Vriesde verschwand, weswegen ich einfach weiterlesen musst.

Veröffentlicht am 09.10.2024

Können Lia und Rafe aus Venda fliehen?

Das Herz des Verräters
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Zum Inhalt:
Prinzessin Arabella Celestine Idris Jezelia, Lia genannt, wurde, nach Venda verschleppt. Zwar ist Rafe bei ihr. Doch auch er ist wie Lia dem Wohlwollen des Komizars ausgesetzt und kann sie ...

Zum Inhalt:
Prinzessin Arabella Celestine Idris Jezelia, Lia genannt, wurde, nach Venda verschleppt. Zwar ist Rafe bei ihr. Doch auch er ist wie Lia dem Wohlwollen des Komizars ausgesetzt und kann sie deswegen nicht beschützen. Einzig Kaden scheint sie beschützen zu können. Doch kann sie ihm trauen, nachdem er sie verraten und nach Venda verschleppt hat? So beginnt für Lia ein gefährliches Spiel, bei dem sie nicht weiß, wer Freund und wer Feind ist. Wäre das noch nicht alles, zeigt sich ihre Gabe immer öfter und sie entdeckt Dinge, die das Schicksal aller Völker verändern könnten. So muss Lia um jeden Preis versuchen, aus Venda zu fliehen. Doch wie soll ihr dies gelingen, wo sie unter ständiger Beobachtung steht?

Meine Meinung:
Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an, wodurch ich sofort wieder mitten in der Geschichte war. So war ich gespannt, wie es Lia und Rafe in Venda ergehen wird, ob sie sich retten können und wie Kaden sich gegenüber Lia verhält.

Lia ist eine sympathische Protagonistin, die für ihr Alter viel Stärke zeigt und einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat, der viele Male auf die Probe gestellt wird. Mir hat ihr eisernen Wille, sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen zu lassen, besonders gut gefallen. Zudem zeigt sie immer wieder viel Geschick und wie intelligent sie ist, wenn sie es schafft, den Komizar ein stückweit seine Macht zu nehmen. Ich fand es jedenfalls interessant zu beobachten, wer von beiden aus ihren Wortgefechten und Machtdemonstrationen als Sieger hervorgeht.

Neben Lia gibt es auch in diesem Band einige interessante Personen. Einige von ihnen kennen wir bereits und ich fand es interessant zu erfahren, wie es ihnen inzwischen ergangen ist. Denn kommen aber auch ein paar neue hinzu. Besonders das Mädchen Aster habe ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Sie hat es in vielerlei Hinsicht nicht leicht, lässt sich aber nicht unterkriegen und beweist viele Male sehr viel Mut, wenn sie Lia hilft. Zudem fand ich es interessant, wie es zwischen Lia, Rafe und Kaden weitergeht. Zwar sollte eigentlich klar sein, für wen Lias Herz schlägt, doch so klar war dies nicht immer. Deswegen war ich gespannt, für wen sie sich letztendlich entscheidet und ob es nicht doch noch eine Überraschung gibt.

Für Spannung war ebenfalls gesorgt. Schon allein, weil nicht klar ist, wie Lia und Rafe überhaupt aus Venda fliehen wollen. Zudem kommen vor allem auf Lia viele andere Schwierigkeiten zu, die ihr einiges abverlangen. Viele davon führen zu richtig brenzligen Situationen und ich war mir nicht sicher, ob Lia unbeschadet aus ihnen herauskommt. So konnte ich an den Stellen das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Leider zog sich die Handlung aber auch an einigen Stellen, wodurch Längen entstanden.

Ich fand es interessant, mehr über Venda, die verschiedenen Clans, ihre Traditionen und das Leben in Venda zu erfahren. Dabei wurde klar, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und der Komizar sich gar nicht so sehr von den Königen der anderen Reiche unterscheidet, wie er es gerne hätte. Bei allem, was man so erfahren hat, bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem wir miterleben, wie es Lia und Rafe als Gefangene des Komizars ergeht, mit welchen Schwierigkeiten sie zurechtkommen müssen und ob und wenn wie ihnen die Flucht gelingt. Ich war gespannt, was sie alles erleben werden und wie es zwischen Lia, Rafe und Kaden weitergeht und für wen sich Lias Herz entscheiden wird. Zudem fand ich es interessant, mehr über Venda, seine Clans, ihren Traditionen und wie das Volk von Venda lebt, zu erfahren. Nun bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 30.09.2024

Schafft es Kim, der Polizei zu entgehen?

Signum
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Zum Inhalt:
Kim Ribbing hat seinen Peiniger Martin Rudbeck entführt und hält ihn im Keller seiner Villa fest. Denn Kim will wissen und verstehen, was einen Menschen dazu bringt, anderen Menschen solche ...

Zum Inhalt:
Kim Ribbing hat seinen Peiniger Martin Rudbeck entführt und hält ihn im Keller seiner Villa fest. Denn Kim will wissen und verstehen, was einen Menschen dazu bringt, anderen Menschen solche Qualen zu bereiten, wie Martin Rudbeck es bei ihm gemacht hat. Doch wie weit wird Kim gehen, um seine Antworten zu erhalten? Unterdessen beginnt die Ex-Polizistin Julia Malmros mit ihren Recherchen rund um die „Wahren Schweden“ und findet Unglaubliches heraus. Dabei begibt sie sich immer mehr in große Gefahr und muss sich bald fragen, ob sie dem wirklich gewachsen ist. Zudem weiß sie nicht so recht, wie es mit ihr und Kim weitergehen soll. Will er sie überhaupt in seinem Leben haben und will sie dies überhaupt?

Meine Meinung:
Die Handlung schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an, wodurch ich keine Probleme hatte, wieder in die Geschichte zu finden. So erleben wir mit, wie es für Kim ist, seinen Peiniger Martin Rudbeck zu begegnen. Ebenso begleiten wir Julia dabei, wie sie bei ihrer Recherche zu den „Wahren Schweden“ Unfassbares über die Partei und sein Oberhaupt Claes-Göran Schwarzkopf herausfindet.

Ich fand es spannend mitzuverfolgen, ob Kim es schafft, die Polizei an der Nase herumzuführen und ihnen somit zu entgehen. Natürlich ist es nicht in Ordnung, was er macht. Dennoch kann man seine Beweggründe aus seiner Sicht verstehen und ich habe ihn die Daumen gedrückt, dass sein Plan aufgeht. Zumal es einige Male ziemlich brenzlig für ihn wird und ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie er aus der Sache doch noch herauskommt. So ist die ganze Zeit über für Spannung gesorgt. Ebenso wie durch die Recherche von Julia zu den „Wahren Schweden“. Ich war gespannt, was sie und ihre Freundin Irma Ryding herausfinden werden. Gerade deswegen fand ich es schade, dass Julias und Irmas Nachforschungen und was sie herausfinden, neben allem anderen untergegangen sind. Vor allem gegenüber den Handlungen von Astrid Helander, die doch sehr in den Vordergrund rücken. Zumal ich Astrid allgemein einen sehr schwierigen Charakter finde. Sie ist manipulativ, nur auf sich und ihre Vorteile bezogen und sehr besitzergreifend. Sie war mir ehrlich gesagt ziemlich unsympathisch und ich fand sie auch ziemlich gefährlich, da sie keine Grenzen zu kennen scheint.

Ich fand es schön zu erfahren, wie es Jonny Munther, Christof Adler und Carmen Sánchez ergangen ist. Vor allem hat mir gefallen, mehr über Christof und sein Leben zu erfahren und was ihn so bewegt. Zudem bin ich gespannt, wie es für Jonny weitergeht und fand es schon irgendwie süß, wie unsicher er sich gegenüber Moa Malmberg verhalten hat.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, der nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band anknüpft. Dadurch hatte ich keine Probleme, wieder in die Handlung zu finden. Zudem war ich gespannt, ob Kim es schafft, die Polizei an der Nase herumzuführen und ihnen somit zu entgehen. Ebenso haben die Nachforschungen von Julia und Irma und vor allem, was sie dabei herausgefunden haben, für Spannung gesorgt. Leider gingen diese aber durch alles andere, was passiert und vor allem durch die Aktionen von Astrid Helander unter, was ich schade fand. Dennoch bin ich gespannt, wie es vor allem für Kim und Julia weitergehen wird.