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Veröffentlicht am 04.02.2025

Catch the Best Man

Catch the Best Man
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Worum geht es?: Cleo kann es nicht fassen. Sie soll zusammen mit Demon Hell die Hochzeit ihrer besten Freundin organisieren? Demon, der unausstehlich ist. Demon, der mit seinem Frauenverschleiß so gar ...

Worum geht es?: Cleo kann es nicht fassen. Sie soll zusammen mit Demon Hell die Hochzeit ihrer besten Freundin organisieren? Demon, der unausstehlich ist. Demon, der mit seinem Frauenverschleiß so gar nicht nach ihrem Geschmack ist. Demon, mit dem sie vor Monaten eines der schrecklichsten Dates ihres Lebens hatte. Als sie sich dann auch noch für kurze Zeit mit ihm eine Wohnung teilen muss, ist das Chaos perfekt. Denn plötzlich muss Cleo feststellen, dass ihr neuer Mitbewohner nicht nur höllisch heiß aussieht, wenn er tropfnass aus der Dusche steigt, er bringt sie auch noch wider Willen zum Lachen und lässt ihr Herz höherschlagen. Plötzlich stellt das Schicksal Cleo vor die größte Herausforderung ihres Lebens und ausgerechnet Demon ist Teil davon.

Das Cover: Auch das Buch ist mal wieder eine Augenweide. Vielleicht ein wenig kitschig, aber wunderschön.

Der Schreibstil: Auch das Buch wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Auch dieses Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Cleo und Demon erzählt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Daniela Hartig hat einen tollen Humor, der besonders in diesem Buch heraussticht. Besonders toll fand ich, dass auch die Protagonisten aus dem ersten Band eine große Rolle gespielt haben. Zum Ende hin hat es mir allerdings an Dynamik gefehlt. Es passierte wenig Außergewöhnliches und die Geschichte wurde immer vorhersehbarer.

Die Hauptfiguren: Cleo ist die beste Freundin von June. Sie wohnt mit ihr zusammen, jedoch möchte June mit ihrer Verlobten Ryder zusammenziehen. Nach langem Zögern zieht sie schlussendlich mit Demon zusammen. Sie hatte mit ihm mal ein katastrophales Date und ist seitdem nicht gut auf ihn zu sprechen. Beide gehen sich regelmäßig auf die Nerven und triezen den anderen. Cleo hat mir sehr gut gefallen. Besonders ihre innige Freundschaft zu June war einfach nur herzerwärmend. Mir gingen allerdings die Zänkereien irgendwann auf die Nerven. Anfangs war es ja noch witzig, aber wenn selbst nach der Hälfte noch nicht mal ein Ansatz einer anbandelnden Liebelei zu erkennen ist, bin ich schnell gelangweilt.

Demon ist der beste Freund von Ryder und überhaupt nicht begeistert, dass er mit Cleo zusammenziehen soll. Cleo ist ihm einfach zu anstrengend und er zieht sie für ihre teilweise versnobte Art gerne auf. Mit Demon konnte ich nicht so richtig connecten. Er ist interessiert an Cleo, aber hängt nach Jahren der Trennung immer noch an seiner Exfreundin. Ich habe das einfach nicht verstanden. Ja, seine Trennung war nicht einfach, aber irgendwann muss man doch mal abschließen.

Endfazit: "Catch the Best Man" ist eine gute Fortsetzung, die stark begonnen hat, aber ab der Hälfte stark nachgelassen hat. Cleo konnte mich mit ihrer Art begeistern und ich konnte mich mit ihren Eigenarten identifizieren. Demon war einfach nicht meins. Ich kam mit seinen Gedanken einfach nicht mit. Es ist eine tolle Geschichte für zwischendurch, aber ich hatte mir doch etwas mehr Überraschungen gewünscht.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2024

Marriage on Madison Avenue

Marriage on Madison Avenue
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Worum geht es?: Audrey Tate weiß, was die New Yorker Gesellschaft in ihr sieht: die verwöhnte Tochter einer der reichsten Familien des Landes. Zum Glück gibt es Menschen, die Audrey wirklich kennen. Darunter ...

Worum geht es?: Audrey Tate weiß, was die New Yorker Gesellschaft in ihr sieht: die verwöhnte Tochter einer der reichsten Familien des Landes. Zum Glück gibt es Menschen, die Audrey wirklich kennen. Darunter Clarke West. Seit der Grundschule ist der charmante Frauenheld ihr bester Freund. Und so zögert sie nicht, Clarkes Verlobte zu spielen, um ihren besten Freund vor den aufdringlichen Bemühungen seiner Mutter zu bewahren, die ihn erneut mit der attraktiven Elizabeth verkuppeln möchte. Doch je intensiver die vorgetäuschten Küsse werden und je näher die falsche Hochzeit rückt, desto richtiger fühlt sich das Zusammensein mit Clarke an …



Das Cover: Das Buchcover gefällt mir mal wieder sehr gut. Persönlich gefällt mir die Farbgebung in diesem Buch am besten. Die warmen Farben kommen super zur Geltung.


Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Auch in diesem Buch war der Schreibstil locker und leicht. Die Geschichte kam allerdings nicht aus dem Quark. Audrey und und Clarke haben sich gefühlt hundertmal im Kreis gedreht, bis endlich mal was passiert ist. Das finde ich sehr schade, da mir die Geschichte der Beiden eigentlich gut gefallen hat. Das Ende war zuckersüß und hat perfekt zu Audrey und Clarke gepasst.


Die Hauptfiguren: Audrey ist eine junge Frau, welche immer noch an dem Tod von Brayden Hayes zu knabbern hat. Sie ist eine Romantikerin durch und durch und hat das Gefühl eine neue Liebe nicht verdient zu haben wo sie doch schließlich mit einem Mann zusammen war, welcher bereits verheiratet war. Ich habe Audrey einfach nur geliebt. Ich habe so viele Parallelen in mir gesehen und konnte so mit ihr mitfühlen. Man kann sie einfach nur mögen.

Clarke ist eine Schwerenöter und lässt nichts anbrennen. Er hat eine Affäre nach der nächsten und lässt sich auf nichts Ernstes ein. Seine Mutter möchte ihn mit seiner Ex-Freundin wieder verkuppeln und so geht er eine Scheinbeziehung mit Audrey ein. Mit der Zeit entwickelt er jedoch Gefühle für sie und fragt sich ob diese überhaupt erwidert werden. Er hat große Angst, da Audrey seine beste Freundin ist und er sie nicht verlieren möchte.



Endfazit: Es ist ein schöner Abschluss einer tollen Reihe. Ich habe Audrey und Clarke in mein Herz geschlossen. Das Buch hat mir wirklich super gefallen. Der Schreibstil ist wieder locker, allerdings dreht sich das Buch so häufig im Kreis. Das Tempo hat einfach nicht gestimmt. Dennoch ist ein gutes Buch und hat mir tolle Lesestunden bereitet.


Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.



Reihen-Fazit: Wer eine Buchreihe für leichte Lesestunde ohne übermäßig Drama und einem Hauch "Sex and the City" sucht, dem kann ich diese Reihe nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Was wir im Stillen fühlten

Was wir im Stillen fühlten
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Worum geht es?: Yara Kingsley hat nach einer schlimmen Trennung genug um die Ohren. Dass sie ständig mit Sternekoch Alex aneinandergerät, der gerade sein neues Restaurant gegenüber von ihrem Geschäft eröffnet ...

Worum geht es?: Yara Kingsley hat nach einer schlimmen Trennung genug um die Ohren. Dass sie ständig mit Sternekoch Alex aneinandergerät, der gerade sein neues Restaurant gegenüber von ihrem Geschäft eröffnet hat, ist das Letzte, was sie jetzt braucht. Doch beide können auch nicht leugnen, dass zwischen ihnen nicht nur die Fetzen fliegen, sondern bei jeder Begegnung auch ein heißes Knistern in der Luft liegt. Und als Alex Yaras Hilfe benötigt, ist das ihre Chance auf eine Gegenleistung: Sie gehen gemeinsam auf die Hochzeit von Alex’ bestem Freund, um Yaras Ex ein klares Signal zu senden. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie alles an Alex plötzlich viel zu sehr daran erinnert, wie die Liebe sein kann...

Das Cover: Ich liebe dieses Buchcover. Es ist mal was ganz anderes und passt auf den ersten Blick gar nicht zu den anderen Büchern der Autorin. Und dann dieser Farbschnitt... Ich komme einfach aus dem Schwärmen nicht mehr raus.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt, wobei abwechselnd Yara und Alex beleuchtet werden. Das Schreibstil hat mir super gefallen. Das Kleinstadt Seeting hat die Autorin super in Szene gesetzt. Ich hatte das Gefühl als würde ich eine Geschichte passend zu einer Sitcom lesen. Die Autorin hat die perfekte Balance zwischen Humor und Dramatik gefunden. Dennoch hat mir das gewissen Etwas gefehlt. Vielleicht weil ich von Brittainy C. Cherry dramatischere Bücher gewohnt bin. Es ist eine Buchreihe die sicherlich die Leser spalten wird. Mir hat der Schreibstil allerdings gefallen, dennoch hat es mir an der ein oder anderen Stelle an Tiefe gefehlt.

Die Hauptfiguren: Yara ist eine junge Frau, die nach einer schlimmen Trennung endlich von vorne anfangen möchte. Sie ist ein Herzensmensch und hilft wo sie kann. Das tut besonders ihrem Geldbeutel nicht gut, da sie ihrem Kunden häufig Zahlungsaufschub gewährt. Auch das sie eine Hundetagesstätte führt ist sehr originell und auch endlich mal was anderes für den Leser. Yara kann man einfach nur gern haben. Ihr Umgang mit ihren Mitmenschen und auch mit den Vierbeinern ist einfach nur herzlich und zuckersüß. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Alex war herrlich. Sie ist anfangs von ihm fasziniert, doch schnell stellt sich heraus, dass er sich ihr gegenüber total feindselig verhält. Sie möchte ihm aus dem Weg gehen, aber sie merkt schnell, dass mehr hinter der Fassade steckt. Und dann ist da noch ihr Exmann, der einfach nicht die Trennung akzeptieren möchte. Yara ist zu einer starken Frau gewachsen die auch für sich selber einstehen kann.

Alex ist ein Koch, der in der Kleinstadt endlich ein neues Leben anfangen möchte. Seine Exfreundin hat ihn damals mit seinem besten Freund betrogen und dieser hat auch noch seine Geschäftsideen einfach geklaut. Seitdem vertraut er Niemandem. Er wirkt unhöflich und besonders bei Yara kommen seine negativen Züge besonders hervor. Dennoch merkt auch er, dass Yara es ihm angetan hat. Mit der Zeit freundet er sich mit ihr an und aus Freundschaft wird schnell mehr. Besonders Alex hat es mir in der Geschichte angetan. Gerade seine Familiengeschichte hat mich sehr bewegt. Alex wird sicherlich kein Prince Charming werden, aber er hat gelernt auch mal wieder Menschen an sich ran zu lassen.

Endfazit: "Was wir im Stillen fühlten" ist ein schönes Buch, was einem in ein Kleinstadt-Setting entführt. Wer allerdings auf große Dramatik und viel Herzschmerz aus ist, den muss ich leider enttäuschen. Dies ist eine vergleichsbare leichte Lektüre der Autorin. Der Schreibstil ist toll, wenn auch mir die Tiefe gefehlt hat. Yara und Alex konnten mich als Protagonisten begeistern. Eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Ehebruch, Scheidung, Tod eines Familienmitglieds, Drogenkonsum, Demütigung, emotionale Grausamkeit, Bodyshaming, Vandalismus, Slutshaming und Gewalt angesprochen.

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Worum geht es?: Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu bringen. Als der vermögende Mr Bingley und sein attraktiver Freund Darcy das ...

Worum geht es?: Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu bringen. Als der vermögende Mr Bingley und sein attraktiver Freund Darcy das benachbarte Anwesen Netherfield beziehen, ist Mrs Bennet ganz aus dem Häuschen. Aber schon beim ersten Tanz wird Elizabeth klar, dass sie nie, niemals einem so stolzen und arroganten Mann wie Mr Darcy ihr Herz schenken könnte.

Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr jugendlich gehalten und dennoch wird das Jane Austen Universum super in Szene gesetzt.

Die Aufmachung: Mir hat die Aufmachung gut gefallen. Die Zeichnungen sind sehr hochwertig und mit viel Liebe zum Detail. Die Dialoge wurde in ein vernünftiges Hochdeutsch übersetzt, sodass man keine Sorgen haben muss, dass man der Handlung nicht folgen kann.

Die Hauptfiguren: Ich denke die Charaktere rund um das Buch sind allseits bekannt, daher halte ich mich kurz. Ich finde, dass Elizabeth hier super in Szene gesetzt wurden ist. Sie ist sehr willensstark, emanzipiert und hat einen sehr starken Charakter. Ihre Charakterentwicklung wird trotz der Kürze der Geschichte super dargestellt.

Endfazit: Vor Jahren habe ich mal den Roman angefangen und kam mit der gestelzten Sprache einfach nicht klar. Ich war so dankbar, dass der Löwe Verlag nun ein Graphic Novel rausgebracht hat. In wenigen Stunden hatte ich das Buch beendet. Das Buch ist viel Liebe zum Detail geschmückt und ich werde sicherlich das Buch nochmals lesen. Mir fehlt allerdings immer bei Graphic Novels dieses Gefühl des Eintauchens in die Geschichte. Ich kann dadurch nicht mich ganz auf die Charaktere einlassen. Dennoch ist es super Buch für Fans des Klassikers. Eine süße Idee, kein Must Read, aber ein netter Zeitvertreib. Eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Worum geht es?: Frankreich im Jahr 1714. Die junge Addie LaRue möchte nur eins: Den Beschränkungen der Provinz entkommen und ein selbstbestimmtes Leben führen. In einem Moment der Verzweiflung schließt ...

Worum geht es?: Frankreich im Jahr 1714. Die junge Addie LaRue möchte nur eins: Den Beschränkungen der Provinz entkommen und ein selbstbestimmtes Leben führen. In einem Moment der Verzweiflung schließt sie einen Pakt mit dem Teufel, der ihr Freiheit und ewige Jugend verspricht. Doch der Preis ist hoch: Niemand, den sie trifft, wird sich an sie erinnern. Und so beginnt ihre Reise durch die Jahrhunderte, die Addie an die faszinierendsten Orte der europäischen Geschichte, aber auch an die Grenzen der Einsamkeit und Verzweiflung führt. Bis sie im Jahr 2014 in New York einen jungen Mann trifft, der sie nicht mehr vergessen kann.



Das Cover: Das neue Buchcover gefällt mir leider gar nicht. Das Sternenbild passt zwar super zur Geschichte, aber dieses blau im Hintergrund geht gar nicht. Welcher Nachthimmel sieht denn bitte so aus? Eine gute Idee, aber die Umsetzung ist nicht ganz ausgereift.



Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive geschrieben. Der Schreibstil hat mir super gefallen. Man ist schnell im Geschehen und man ist gefesselt von der Handlung. Man möchte wissen wie eins zum anderen gekommen ist. Mir persönlich war die Geschichte mit fast 600 Seiten einfach zu lang. Die Geschichte hatte nicht diesen einen Höhepunkt wo es eine überraschende Wendung genommen hat. Dafür, dass Addie unsterblich ist, habe ich einfach nicht verstanden, warum sie nicht außergewöhnlichere Dinge unternommen hat. Da sind Aussagen wie "Ich habe einen Elefanten gesehen" schon etwas Besonderes. Das Ende hat perfekt gepasst und keinen Raum mehr für Spekulationen offen gelassen.



Die Hauptfiguren: Addie ist ein junges Mädchen, welche in der falschen Zeitepoche geboren ist. Sie ist neugierig und emanzipiert und soll an einen Mann verheiratet werden. Sie geht einen Pakt mit dem Teufel ein um dem zu entkommen, ohne die Konsequenzen zu erahnen. Addie war mir ein Rätsel von Anfang an. Sie ist ein Widerspruch an sich. Sie erwähnt immer, dass sie sich nach Liebe sehnt und dann wieder liebt sie die Unabhängigkeit und braucht es eigentlich gar nicht. Sie ist unsterblich, aber nutzt dies kaum aus. Man liest davon wie sie ins Kino geht, oder Elefanten sieht und ich habe mich gefragt ob das alles ist. Ich habe mit spektakulären Aktionen gerechnet. Als sie Henry kennengelernt dachte ich, dass es endlich klick gemacht hat. Sie war mir einfach zu anstrengend. Dieses ständige diskutieren mit Luc, einfach kindisch.



Endfazit: Von "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" habe ich schon so oft gehört, da musste ich dieses Buch lesen. Ich kann den Hype verstehen, auch wenn es nicht so richtig klick gemacht hat. Der Schreibstil ist toll. Er konnte mich fesseln und ich bin durch die Seiten gefegt. Mit Addie hatte ich allerdings meine Probleme. Sie war mir zu anstrengend und konnte die Faszination von ihrem Umfeld nicht ganz verstehen. Man könnte die Geschichte kürzer fassen können und dafür, dass es um das Thema Unsterblichkeit geht, gab es nicht dieses einen Wow-Moment. Dennoch ist es eine super Geschichte, welche zum Nachdenken anregt.



Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

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