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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2024

Ein spannender Kriminalroman

TodesVisier
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Hauptkommissarin Williamson wird zu einem Tatort gerufen. Ein junger Mann wurde erstochen und sie bringt ihn in Verbindung mit ihrer Kollegin Elena Grifo. Sie ist überrascht, dass Elena nicht auftaucht ...



Hauptkommissarin Williamson wird zu einem Tatort gerufen. Ein junger Mann wurde erstochen und sie bringt ihn in Verbindung mit ihrer Kollegin Elena Grifo. Sie ist überrascht, dass Elena nicht auftaucht und auch später gibt es keine Spur von der Kollegin. Nun muss sie die Ermittlungen mit ihrem ungeliebten Kollegen Sascha Cohen aufnehmen. Erste Spuren führen zu Elena. Was ist denn wirklich geschehen und wo ist Elena?

Die Protagonistin, Williamson, ist auf der Suche nach dem Täter und gerät dabei selbst in große Gefahr. Ihre Entschlossenheit und ihr Drang, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sind beeindruckend, doch ich muss gestehen, dass ich mit ihr nicht ganz warm wurde. Ihre Ungeduld und der Dialekt, den sie spricht, haben mein Leseerlebnis etwas getrübt. Es fiel mir schwer, flüssig zu lesen.
Allerdings fand ich es sehr interessant, worin Elena verwickelt ist und die Hintergründe zu erfahren, sowie den ungeliebten Kollegen Sascha näher kennenzulernen, warum er so agiert.

Fazit: Es ist ein packender Roman, der mich mit seiner geschickten Wendung überzeugt hat. Etwas weniger Dialekt hätte mir definitiv besser gefallen. Trotz dieser Hürde habe ich mich gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Ein humorvoller Kriminalroman

Nur die Wühlmaus war Zeuge
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Valentina ist stolze Besitzerin eines Schrebergartens und macht sich gleich mit ihrer Freundin daran, einen Teich auszuheben. Dabei stoßen sie auf die Leiche des Vorbesitzers, der erschlagen wurde. Valentina ...



Valentina ist stolze Besitzerin eines Schrebergartens und macht sich gleich mit ihrer Freundin daran, einen Teich auszuheben. Dabei stoßen sie auf die Leiche des Vorbesitzers, der erschlagen wurde. Valentina macht sich nun an die Befragung der Kleingärtner. Da kocht die Gerüchteküche fast über. Sie hat unzählige Fragen und prompt geschieht ein zweiter Mord. Wird sie das Verbrechen aufklären?

Martina Pahr entführt in eine charmante und skurrile Welt, in der Mordermittlungen auf humorvolle Weise angegangen werden. Valentinas Spürsinn ist geweckt und sie ist voll entschlossen, die Mordfälle aufzuklären. Dabei erhält sie tatkräftige Unterstützung von ihrer Freundin Barbara, die liebevoll Lerche genannt wird.
Die Charaktere in diesem Buch sind äußerst kreativ gestaltet. Besonders hervorzuheben sind der Schwabe Konrad und Lisa, die als "Maultäschle" und "Meerschweinle" bekannt sind und durch schwäbische Dialoge auffallen. Auch die schöne Senta und die betagte Friedl bringen ihre eigenen Facetten in die Geschichte ein und sorgen für eine bunte Mischung an Persönlichkeiten.

Fazit: Der Schreibstil ist erfrischend und leicht, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die humorvollen Dialoge und die skurrilen Situationen sorgen dafür, dass man immer wieder schmunzeln muss. Trotz der ernsten Thematik des Mordes bleibt die Atmosphäre angenehm und unterhaltsam.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Eine erfrischende Sammlung

Ohne Befund
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Das Buch ist eine erfrischende Sammlung von zehn Kurzgeschichten, die humorvoll, aber auch nachdenklich in die Welt des Gesundheitswesens entführen. Der Autorin gelingt es, ernste Themen mit einem Augenzwinkern ...



Das Buch ist eine erfrischende Sammlung von zehn Kurzgeschichten, die humorvoll, aber auch nachdenklich in die Welt des Gesundheitswesens entführen. Der Autorin gelingt es, ernste Themen mit einem Augenzwinkern zu beleuchten, was die Lektüre unterhaltsam macht.

Von Geschichten im Altersheim, die Viagra im Schrank aufbewahren, bis zu überflüssigen Brust-OPs. Hier kann geschmunzelt werden, aber es regt auch zum Nachdenken an. Einige Geschichten haben mir besonders gut gefallen, während andere etwas weniger meinen Geschmack trafen. Doch das ist das Schöne an einer solchen Sammlung: Die Vielfalt der Erzählungen sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist.
Ein Glossar am Ende jeder Geschichten erklärt die verwendeten medizinischen Begriffe.

Fazit: Es ist eine lesenswerte Sammlung, die sowohl Humor als auch Tiefgang bietet. Es empfiehlt sich für Leser, die am Gesundheitswesen interessiert oder einfach nur auf der Suche nach kurzweiligen und humorvollen Geschichten sind.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Etwas schwächer, als die vorherigen Bücher

Bellevue
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Martin Hegel wird erpresst und wendet sich an Philipp Humboldt. Seine Assistentin ist entführt worden und er soll Lösegeld bezahlen. Auf keinen Fall soll die Polizei eingeschaltet werden. Philipp wendet ...



Martin Hegel wird erpresst und wendet sich an Philipp Humboldt. Seine Assistentin ist entführt worden und er soll Lösegeld bezahlen. Auf keinen Fall soll die Polizei eingeschaltet werden. Philipp wendet sich dennoch an den Leiter der Zürcher Kriminalpolizei, Armand Muzaton. Wird die Lösegeldübergabe funktionieren und werden sie die Assistentin lebend finden?

Dies ist bereits der fünfte Fall für Philipp Humboldt und Armand Muzaton und es erwartet einen eine Geschichte, die jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllte. Die Erzählung teilt sich in zwei Handlungsstränge: Zum einen erleben wir die Erpressung und die Suche nach der Assistentin, während zum anderen Philipps Sohn in einem Feriencamp einen eigenen Fall mit seinen Freunden löst.
Die Einleitung des Buches zieht sich etwas und lässt die Spannung nur langsam aufkommen. Besonders auffällig ist, dass der Autor diesmal nicht im gewohnten Bankenmilieu bleibt, was auch dazu führt, dass die gewohnte Atmosphäre und die damit verbundene Spannung etwas verloren gehen.

Fazit: Für mich ist das Buch schwächer als seine Vorgänger. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten und der nur leichten Spannung schafft es der Autor, das Ende mit einer unerwarteten Wendung zu gestalten, die mich letztlich versöhnt hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Thriller mit kleinen Schwächen

Final Blood
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Gleich mit drei Leichen wird das Team vom LKA konfrontiert. Eine ganze Familie wurde grausam ermordet. Clara Vidalis und ihr Team stehen unter Druck, denn das Opfer war ein Ministerpräsident. Aber es kommt ...

Gleich mit drei Leichen wird das Team vom LKA konfrontiert. Eine ganze Familie wurde grausam ermordet. Clara Vidalis und ihr Team stehen unter Druck, denn das Opfer war ein Ministerpräsident. Aber es kommt noch schlimmer, denn ein Video erscheint auf TikTok, das kurz nach der Tat aufgenommen wurde. Das LKA ermittelt in allen Richtungen, und bald schon gibt es den zweiten Toten.
Warum musste die ganze Familie sterben? Wer steckt dahinter?

Die Geschichte beginnt aus der Perspektive der Tochter, die uns mit ihren Gedanken und Gefühlen in die Handlung einführt. Dann gibt es Einblicke in den Reitunterricht von Clara Vidalis, was mich persönlich nicht sonderlich interessierte. Des Weiteren hat der Autor hier sehr viel Politik einfließen lassen, die die Spannung wiederum gebremst haben. Erst zum Ende nimmt das ganze Geschehen an Dramatik zu. Der Täter selbst geht sehr brutal vor und hat mich oft an die Grenzen gebracht, sodass ich das Buch aus der Hand legen musste.

Fazit: Dieser neunte Teil konnte mich nicht ganz so überzeugen wie die vorherigen. Die Spannung litt meines Erachtens darunter, dass sich der Autor viel mit Politik und dem Weltgeschehen befasst.
Einige Passagen wirken überladen und manches habe ich als überflüssig empfunden, während andere Momente interessant waren. Es ist nichts für schwache Nerven, denn der Täter ist erbarmungslos gegenüber seinen Opfern.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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