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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2024

Was für ein süßes Buch!

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht!
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Auf 16 Seiten bringt der Leser kleine, schaurige Wesen ins Bett. Egal ob Vampir, Spinne, Hexe,  oder Werwolf, sie können einfach nicht einschlafen. Dafür hat Gespenst Theo gute Ideen, um seinen Freunden ...

Auf 16 Seiten bringt der Leser kleine, schaurige Wesen ins Bett. Egal ob Vampir, Spinne, Hexe,  oder Werwolf, sie können einfach nicht einschlafen. Dafür hat Gespenst Theo gute Ideen, um seinen Freunden zu helfen. 

Den Schreibstil finde ich sehr gut: Das Buch ist in Reimen geschrieben und macht Spaß zu lesen. Auf jeder Doppelseite gibt es eine Klappe, die sich auf den Text bezieht. Das finden Kinder natürlich toll und macht das Lesen interaktiver. Die kleinen "Monster" im Buch sind süß und freundlich beschrieben und ich finde die Idee lustig, dass solche nachtaktive Wesen auch ins Bett gehen müssen. 

Die Altersempfehlung (ab zwei) finde ich allerdings etwas zu niedrig. Ich denke nicht, dass der durchschnittliche Zweijährige gut verstehen kann, was ein Vampir ist und warum er in einem Sarg schläft. Dafür eignet sich das Buch auch für ältere Kinder (5-6 Jahre alt).

Veröffentlicht am 21.11.2024

Wunderschönes Wimmelbuch

Was machen wir heute?, fragt der kleine Dachs
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"Was machen wir heute?, fragt der kleine Dachs“ ist ein wunderschön illustriertes Wimmelbuch für kleine Kinder. Ich finde die sanften Farben und den niedlichen Zeichenstil sehr schön. Auf jeder Seite gibt ...

"Was machen wir heute?, fragt der kleine Dachs“ ist ein wunderschön illustriertes Wimmelbuch für kleine Kinder. Ich finde die sanften Farben und den niedlichen Zeichenstil sehr schön. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken, ohne dass die Illustrationen zu überladen wirken. 

Eine einfache Handlung dient als Leitfaden durch das Buch. Der Leser begleitet den kleinen Dachs durch den Tag: beim Frühstück, beim Baumhaus-Bauen, beim Freundesbesuch, usw., bis zum Abend, wo der Dachs ins Bett geht. Viele Szenen werden durch einen Text ergänzt und Arbeitsaufträge lassen zum Mitmachen ein. Das ist perfekt für Eltern so wie ich, die nicht besonders einfallsreich sind. Mir hat auch gefallen, dass sich eine Szene abgebildet wird, wo der kleine Dachs weint. Da hat man eine Gelegenheit, mit den Kindern über Gefühle zu sprechen. 

Das Buch eignet sich gut für zwei- bis dreijährige Kinder, da die Texte kurz sind und die detailreichen Bilder zum Entdecken einladen.

Veröffentlicht am 30.10.2024

Lustige, liebevolle Geschichten

Murmelschreck und der Pantoffelfresser
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Das bunte Cover mit dem freundlichen Troll hat mir sofort gefallen. Der lustige Titel verspricht eine originelle Geschichte und ich bin nicht enttäuscht. Im Buch gibt es vier Geschichten, die alle lustig, ...

Das bunte Cover mit dem freundlichen Troll hat mir sofort gefallen. Der lustige Titel verspricht eine originelle Geschichte und ich bin nicht enttäuscht. Im Buch gibt es vier Geschichten, die alle lustig, liebevoll und ein bisschen schräg sind. 

Schon nach den ersten Seiten habe ich die Figuren ins Herz geschlossen. Die sind ungewöhnlich und unglaublich liebenswert. Murmelschreck ist ein Troll. Er ist der Hässlichste, was bei Trolls eine gute Sache sei. Seine Frau ist eine schöne Elfe und sie sind so süß zusammen. 

Die Handlungen in den Geschichten finde ich sehr kindgerecht und sie vermitteln tolle Werte. In der Pantoffel-Fresser-Geschichte, zum Beispiel, möchte Murmelschreck seiner Frau ein neues Paar Pantoffeln schenken. Er gibt das alte Paar dem Pantoffel-Fresser. Leider mag die Elfe lieber ihre alten Pantoffeln und möchte sie zurück haben, aber der Pantoffel-Fresser will sie nicht zurückgeben. Die Lösung ist elegant und kooperativ, und alle sind am Ende glücklich. Auch die Beziehung des Ehepaars ist sehr schön: Niemals wurde Murmelschreck beschuldigt, die beliebten Pantoffeln entsorgt zu haben. Die Figuren bleiben liebevoll und lösungsorientiert. 

Solche Geschichten möchte ich meinen Kindern unbedingt vorlesen.

Veröffentlicht am 25.10.2024

Books

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
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"Die magische Bibliothek der Buks" ist ein Fantasy-Abenteuer-Buch für Kinder ab 10 und der erste Band einer Dilogie. In der Geschichte werden Lesen und Phantasie großgeschrieben. 

Die Aufmachung des Buches ...

"Die magische Bibliothek der Buks" ist ein Fantasy-Abenteuer-Buch für Kinder ab 10 und der erste Band einer Dilogie. In der Geschichte werden Lesen und Phantasie großgeschrieben. 

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön und passend zum Thema Lesen. Das blaue Cover fühlt sich mysteriös an und ist einfach schön gemalt. Auch die Dicke des Buches finde ich optisch irgendwie sehr angenehm, es sieht einfach wie ein perfektes, stereotypisches Buch aus.

Die Geschichte ist original, jedoch fühlt sich bekannt an. Man erkennt Elemente aus 1984 (eine Überwachungsstaat und die Fälschung der Geschichte) und Fahrenheit 451 (Bücher sind verboten und alles wird über Bildschirme übermittelt). 

Die Handlung in diesem Buch finde ich nicht schlecht, aber sie zieht sich in die Länge, sodass erst am Ende dieses Bands der Leser den Eindruck hat, dass die Geschichte wirklich los geht.

Veröffentlicht am 25.10.2024

Wissen, Kultur und Vielfalt

Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen
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"Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen" ist ein Sachbuch über die Kulturen und Wissen unterschiedlicher indigener Volksgruppen. Das Buch befindet sich in der Kinderabteilung, doch es ist für Erwachsene ...

"Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen" ist ein Sachbuch über die Kulturen und Wissen unterschiedlicher indigener Volksgruppen. Das Buch befindet sich in der Kinderabteilung, doch es ist für Erwachsene auch sehr lehrreich. 

Auf 144 Seiten wird indigenes Wissen über verschiedene Aspekte vorgestellt: Wasser, Feuer, Ernährung, Heilung, usw. 

Indigene Kulturen werden in den Medien oft noch ziemlich stereotypisch dargestellt. In diesem Buch werden die Themen mit viel Rücksicht und Nuancen behandelt. 

Die vielen Bilder zeigen zwar oft Menschen in bunter traditioneller Kleidung, doch es ist auch deutlich, dass sie Teil der modernen Gesellschaft sind. Am Anfang jedes Kapitels gibt es auch eine Landkarte, wo die erwähnten Orte angezeigt sind. Die Karten haben mir gut gefallen, da die Vielfalt der indigenen Stämme gut rüberkommt.