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Veröffentlicht am 22.05.2025

Wetten, dass du dich in dieses Buch verliebst?!

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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»Es ist alles gelogen und alles irgendwie auch wahr. Die Grenzen sind verschwommen, womöglich waren sie das sogar schon immer.«

Worum geht es?
Zwischen Chelsea und Nolan besteht schon seit ihrer allerersten ...

»Es ist alles gelogen und alles irgendwie auch wahr. Die Grenzen sind verschwommen, womöglich waren sie das sogar schon immer.«

Worum geht es?
Zwischen Chelsea und Nolan besteht schon seit ihrer allerersten Begegnung eine heftige Rivalität. Wobei nein, am Anfang war es vielleicht noch Rivalität, als sie sich um den gleichen Job als Programmleitung bei Plots&Pieces beworben haben. Inzwischen hat sich zwischen Chelsea, die den Job ergattern konnte, und Nolan, der stattdessen als Literaturagent erfolgreich wurde, eine tiefe Feindschaft entwickelt. Besiegelt durch angeregte Diskussionen, spöttische Sprüche und ständige Wetten. Als ausgerechnet Chelsea Nolan zur Hilfe eilen und sich als sein aktuelles Date ausgeben muss, droht ihr sorgsam gepflegtes feindschaftliches Verhältnis zu zerbrechen. Dagegen hilft nur eine neue Wette. Und die hat es in sich! Denn dieses Mal ist der Wetteinsatz nichts Geringeres als Nolans und Chelseas Herzen ...

Meine Meinung:
Ich verfolge diese Reihe um meinen Londoner Lieblingsverlag schon seit Band eins und konnte den dritten Band daher kaum erwarten – insbesondere nach den vielversprechenden Teasern im letzten Band. Wenn man die Vorgängerbände nicht gelesen hat, kann man diesen dritten Band gut unabhängig davon lesen. Dennoch möchte ich es wärmstens empfehlen, die ganze Reihe chronologisch zu lesen, denn dann hat man das beste Feeling, erhält die besten Einblicke in die Buchbranche und bekommt ein Gefühl für die Nebencharaktere. Außerdem sind die Liebespärchen dieser Reihe einfach so besonders und vielfältig.

Nun aber zu PAPERWEIGHT HEARTS selbst. Ich kannte Chelsea und Nolan schon aus den Vorgängerbänden. Dort lernte ich Chelsea als die unerschütterliche, selbstbewusste Chefin kennen und Nolan war ihr viel zu scharfzüngiger Nemesis. Dieser Roman wird mit wechselnder Perspektive erzählt, wobei jedes Kapitel beide Sichtweisen enthält. Das sorgt bei den ohnehin eher kürzeren Kapiteln für ein kurzweiliges, flüssiges Leseerlebnis. Und ich kann schonmal so viel verraten: Aus Chelseas beziehungswiese Nolans Perspektive die Story zu erleben zeigt nochmal ganz neue, andere, überraschende Seiten an den beiden.
Ich weiß ja echt nicht, wie Tarah das macht, aber jeder einzelne männliche Protagonist bei ihr hat krasses Bookboyfriend-Potenzial. „Bryn“ war in Band eins schon echt toll, aber Lorne hat ihn in Band zwei gleich mal vom Thron gestoßen. Und guess what? Natürlich macht der kluge, attraktive, belesene, ehrgeizige und überraschend weiche, gefühlvolle Nolan ihm wiederum Konkurrenz.
Ich bin in der Lovestory eher Team Nolan gewesen, der Chelsea zwar gerne die Stirn bietet, aber weiß, wann es Zeit für Ernst ist. Trotzdem konnte ich mich durch die Erzählung und Beschreibung auch wirklich gut in Chelsea hineinversetzen, sie verstehen. Dadurch wirkten die gesamte Lovestory, jede Entwicklung, jeder Rückschritt und jeder Konflikt authentisch und greifbar auf mich.

Einen Aspekt, den ich Tarah Keys bei diesem Buch mal wieder ganz besonders hoch anrechnen möchte, ist das tolle Setting. Das Verlagshaus selbst hätte zwar noch etwas mehr Auftritte haben können, dafür erfahren wir dieses Mal auch von der Arbeit einer Literaturagentur und was mich vor allem begeistert hat: Die vielen kleinen Settings. Ich werde hier jetzt nichts darüber verraten, um welche Settings es sich handelt, denn das sind alles wunderschöne kleine Überraschungen, die der Storyline etwas Unvorhersehbares verleihen.
Insgesamt schafft Tarah Keys es, die Handlung spannend und unvorhersehbar zu halten. Es macht Spaß, über den Fortgang zu rätseln und dann oft eine Wendung präsentiert zu bekommen, die man auf diese Weise nicht im Sinn hatte. Indem Tarah den Roman innerhalt der Geschichte sogar noch reflektiert, spielt sie genial mit Klischees und es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen.

Mein Fazit:
Dieser dritte Band war nochmal ein absolutes Highlight für die Reihe. Wer eine Liebesgeschichte mit knisternden Emotionen aber ohne Spice sucht, ein Fan von Slow Burn ist und feurige Dynamik zwischen den Hauptfiguren liebt, wird tolle, kurzweilige Lesestunden erleben. Dies ist eine Lovestory zum Lachen, die aber zugleich reflektiert über die Charaktere und ihre Beziehungsdynamik erzählt. Vielleicht wäre es stellenweise noch schön gewesen, einzelne Szenen und Settings etwas länger zu beschreiben und zu erzählen, aber mit gut 300 Seiten ist das Buch durchaus in sich rund und auch perfekt für alle, die keinen allzu langen Schmöker lesen möchten. Ich vergebe jedenfalls volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 18.04.2025

DAS Must-Read für alle sexy Büchernerds

Story of My Life
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Worum geht’s?
Für Hazel steht mit ihren 36 Jahren fest, dass sie ihre Chance aufs Happy End verpasst hat. Sie ist geschieden, in fünf Tagen obdachlos und ihr Status als Bestsellerautorin ist seit über ...

Worum geht’s?
Für Hazel steht mit ihren 36 Jahren fest, dass sie ihre Chance aufs Happy End verpasst hat. Sie ist geschieden, in fünf Tagen obdachlos und ihr Status als Bestsellerautorin ist seit über zwei Jahren passé. Doch zumindest ist ihr der Wille, nicht auf der Straße zu landen – zusammen mit den letzten Dollars aus Erfolgszeiten – noch nicht abhandengekommen. Und so packt Hazel ihren Laptop, einen Kofferraum voll Wein und ihre beste Freundin/Agentin und zeiht von New York nach Story Lake.
In eine Kleinstadt, von deren Existenz sie bis vor wenigen Minuten noch nichts wusste.
In ein Haus, das sie ungesehen und mit zu viel Alkohol im Blut zu später Stunde gekauft hat.
Dorthin, wo ihre einzige Muse der letzten Jahre lebt: Campbell Bishop. Schlecht gelaunt. Unverschämt attraktiv. Und nicht das kleinste Bisschen erfreut, als Hazel mit all ihrem Chaos sein Leben durchwirbelt. Zumindest versucht er sich das weinzureden ;)

First things first – mein Fazit:
STORY OF MY LIFE ist endlich mal wieder ein glasklares 5-Sterne-Buch für mich. Und ein persönliches Lesehighlight dazu, weil der Roman sozusagen Danksagung und Liebesbrief in einem an alle Büchernerds mit einer Schwäche für Spice – und Kleinstädte, und grumpy Heroes, und herzliche Großfamilien, und und und – ist. Doch keine Sorge, das Buch ist nicht „nur“ Spice. Sondern vor allem ganz viel Humor und an den richtigen Stellen eine Prise Tiefe. Von mir gibt es daher eine ausdrückliche Leseempfehlung für diese Romcom aller Romcoms!

Und nun im Detail: Meine Meinung:

STORY OF MY LIFE war tatsächlich mein allererstes Buch von Lucy Score, doch es wird mit absoluter Sicherheit nicht mein Letztes gewesen sein. Schon allein, weil ich mich in Story Lake so unfassbar wohlgefühlt habe, dass ich im nächsten Band der Reihe unbedingt dorthin zurückkehren möchte. Aber bleiben wir noch bei Hazels und Cams Geschichte – denn die hat wirklich ganz viel Lob verdient.

Der Einstieg, sprich grob die ersten fünfzig Seiten, waren zwar noch keine Liebe auf den ersten Blick. Bei englischen Büchern brauche ich grundsätzlich länger, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Hinzu kommt, dass ich die ersten Kapitel bis Hazel in Story Lake ankommt und die wechselnde Perspektive zwischen ihr und Cam beginnt als schleppend empfand. Aber dann? Dann legte die Geschichte so richtig los und ich war mit jeder weiteren Seite mehr „in love“.

STORY OF MY LIFE könnte vermutlich keine klassischere Romcom sein. Aber zugleich sticht sie aus der Masse heraus und macht ganz ihr eigenes Ding. Was diesen Roman so besonders macht, ist, dass ihm die kritische Brille aller Romcom-Queens (und Kings) aufgesetzt wurde, weshalb es statt kitschigen Klischees nur skurrile Realität gibt. Obwohl die Tropes der Geschichte nur allzu bekannt sind, macht dieses Buch etwas Neues draus. Eine Kleinstadt, die überhaupt nicht der Bilderbuchvorstellung entspricht. Fake Dating, bei dem niemand getäuscht werden soll. Eine Sunshine-Protagonistin, die in Wahrheit jeden Tag gegen ihre ganz persönlichen Schatten kämpft.

Obwohl Hazel nicht mehr an ihr Happy End glaubt, dürfen wir sie dabei begleiten, wie sie nach und nach von einem Schatten zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. Dabei hält sie sich gar nicht erst mit all den Pseudo-Konflikten auf, die man sozusagen schon tausendmal in Liebesromanen gelesen hat. Das macht die gesamte Geschichte – vor allem aber ihre Lovestory mit Cam – unglaublich erfrischend und schlichtweg befriedigend zu lesen. Kein verhinderbares Drama, über das man sich aufregen muss, dafür aber ganz viel Humor (das ganze Buch hindurch, egal wie ernst eine Situation ist und stets überbietet eine Verrücktheit die andere). Sehr gefallen hat mir auch, dass die Charaktervorstellung nicht nach ein paar Kapiteln abgeschlossen war, sondern wir immer wieder neue Details über die Charaktere erfahren. So, wie es eben auch im Leben ist, wenn man jemanden besser kennenlernt, je mehr Zeit man mit ihm:ihr verbringt.

Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich Hazel und Cam – und die anderen Bishops, und Zoey, und die Lakers – so tief ins Herz geschlossen habe, dass ich jetzt schon Sehnsucht nach ihnen habe. Da fällt mir gerade auf, dass ich noch überhaupt nicht von Cam geschwärmt habe. Ach Leute, der Kerl ist ein echter Herzensdieb. Ich wusste vor Cam wirklich nicht, dass man auf so uncharmante Weise derart charmant sein kann.

PS: Übrigens kann ich es wirklich empfehlen, die Geschichte auf Englisch zu lesen, und das nicht nur wegen dem wunderschönen Farbschnitt. Sondern weil ich glaube, dass der Humor und die Sprüche und Wortwitze auf Englisch viel besser wirken. Und wie gesagt: Es gibt sehr, sehr viel von diesem Humor ;)

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Fesselnder Lesespaß voller Spannung, Humor und Leidenschaft

Sweet Home Highlander
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Darum geht es:
Lady Aisla und Laird Niall waren jung und trotzen mit ihrer heimlichen Heirat allen Widerständen. Sechs Jahre später sind von ihrer Ehe nur noch gegenseitige Schulzuweisungen, sowie Heiratspapiere, ...

Darum geht es:
Lady Aisla und Laird Niall waren jung und trotzen mit ihrer heimlichen Heirat allen Widerständen. Sechs Jahre später sind von ihrer Ehe nur noch gegenseitige Schulzuweisungen, sowie Heiratspapiere, die sie aneinanderbinden, übrig.

Aisla konnte sich trotz gebrochenem Herzen fernab der Heimat in Paris ein freies Leben aufbauen. Aber als ihr bester Freund sie bittet, eine freundschaftliche Ehe mit ihm einzugehen, weiß sie, dass die Zeit für die Scheidung gekommen ist. Also kehrt Aisla zurück in die schottischen Highlands, wo sie auf einen veränderten Niall trifft. Niall ist erwachsen geworden. Attraktiver. Vor allem aber hat er es nicht mehr so eilig wie früher, Aisla wieder loszuwerden.

Doch auch Aisla ist nicht mehr das naive Mädchen von damals und ebenso erpicht wie Niall, Rache für den Herzschmerz von damals zu zollen!

Meine Meinung:
SWEET HOME HIGHLANDER war mein zweites Buch von Amalie Howard und nachdem ich die Autorin in dem ebenfalls sehr empfehlenswerten Roman DAS BIEST VON BESWICK kennen und lieben gelernt habe, reichte eigentlich schon ihr Name auf dem Cover aus, damit ich diesen Roman lesen wollte. Und nach dem Lesen fest, das noch ganz viele weitere ihrer Bücher in mein Regal wandern werden!

Als ich zu lesen begann, war ich zunächst durch die Tatsache verunsichert, dass Aisla sich für einen anderen Mann scheiden lassen will. Denn dies klingt nach einem Love Triangle, was mich für gewöhnlich nicht begeistern kann. Aber meine Sorgen waren unbegründet, denn Aislas bester Freund Julien ist alles andere, als der nervige Konkurrent von Niall und vielmehr ein humorvoller, gutmütiger Kerl, der nichts als freundschaftliche Gefühle für Aisla hegt und sie, so charmant wie er eben ist, auch mal zu ihrem Glück zwingt ;) Julien ist übrigens nicht die einzige tolle Nebenfigur, die mir total gefallen hat und nun bin ich umso glücklicher darüber, dass einige Nebenfiguren ihre eigenen Romane erhalten.

Aber nun soll es erstmal um diese Hauptfiguren gehen – Niall und Aisla. Wie für das Genre typisch wird die Geschichte in der dritten Person erzählt und die wechselnde Perspektive hat mir unglaublich gut gefallen. Sie schildert authentisch und greifbar die zwei Seiten einer gescheiterten Ehe, wodurch man selbst ins Grübeln gerät, wie verschieden die gleiche Sache betrachtet und empfunden werden kann. Im Übrigen finde ich es lobenswert, wie man sich sowohl in Niall als auch in Aisla absolut hineinversetzen konnte. Ich hatte beide Hauptfiguren unheimlich gerne und sie haben sich sehr schnell in mein Herz geschlichen.

Aisla ist eine unglaublich tapfere, starke, moderne Frau, deren unerschütterlicher Kampfgeist mir sehr gefallen hat. Ich fand es toll zu beobachten, wie sie Niall die Stirn bot und sie ist einfach der perfekte Gegenpart zu ihrem sturen, dickköpfigen aber auch unglaublich liebenswerten Ehemann. Niall ist ein Mann, der schon zahlreiche Schmerzen erleben musste, die ihn in die Knie zwingen wollten. Das hat ihn zu jemandem werden lassen, der keinen Kampf scheut und stets die Flucht nach vorne wählt. Aber er hat eben auch seine unglaublich gefühlvolle Seite, in die ich mich Hals über Kopf verlieben durfte.

Die Storyline ist extrem spannend und durch die verschiedenen und doch zusammenhängenden Handlungsstränge temporeich. Thematisch ist wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Ich persönlich bin zum Beispiel (theoretisch) kein großer Fan von Intrigen, kriminellen Machenschaften und großem Drama, aber diese Themen passten hier so gut ins Gesamtbild, das sie auch mich begeistern konnten. Die Liebesgeschichte ist voller knisternder, prickelnder Spannung, die jeden Moment zu zerreißen droht und doch kann man nie absehen, wann sie genau explodiert und wie lange sie sich tatsächlich noch anbahnen kann.

Obwohl ich auf einige Wendungen doch getippt hatte, war es immer wieder spannend und überraschend, welchen Weg die Geschichte einschlug.

Mein Fazit:
SWEET HOME HIGHLANDER war ein absoluter Pageturner für mich, dem ich unbedingt 5 volle Sterne geben möchte. Die Spannung ist sehr hoch, ich war oft ungeduldig und fand es doch unterhaltsam, von dem Autorinnenduo derart hingehalten zu werden – was mir bei diesem Roman überraschenderweise überhaupt nichts ausgemacht hat. Die Geschichte hat all das Typische des Genres, das ich genau so liebe und besitzt zugleich die richtige Dosis an Besonderheiten. Vor allem aber liebe ich sie für ihre leidenschaftliche Lovestory und den trockenen, treffsicheren Humor.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Romantisches Soulfood in Buchform für alle Hundefreund:innen

Unverbesserlich treu
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Darum geht es:
Der ehemalige Militärhund Roman hate wie viele andere Gewandelte ein Zuhause in der besonderen Kleinstadt Mad Creek gefunden. Dieses Zuhause als Deputy zu beschützen, ist seine Priorität. ...

Darum geht es:
Der ehemalige Militärhund Roman hate wie viele andere Gewandelte ein Zuhause in der besonderen Kleinstadt Mad Creek gefunden. Dieses Zuhause als Deputy zu beschützen, ist seine Priorität. Doch als die Drogenbehörde ihren Mitarbeiter Matt in Mad Creek stationiert, ist es schwieriger denn je, das Geheimnis zu bewahren. Nicht nur, dass Matt seine Augen und Ohren überall hat. Ausgerechnet Roman soll ihn bei der Arbeit unterstützen und sich dabei natürlich nicht verraten. Doch wie soll das gehen, wenn Roman das menschliche Verhalten noch immer ein Mysterium ist und sein innerer Hund Matt nur allzu gerne ganz nah ist?!

Meine Meinung:
UNVERBESSERLICH TREU ist der zweite Band aus der Mad Creek-Reihe rund um Hund-Mensch-Gestaltenwandler. Was auf den ersten Blick vielleicht nach Fantasy klingen mag, ist in Wahrheit ganz viel Romantik, gemütliches Kleinstadtsetting und nur dieser eine Funken Magie. Allen, die die Reihe noch nicht kennen, würde ich vor diesem Band den ersten Teil der Reihe UNVERBESSERLICH STUR empfehlen, weil ich auch diese Geschichte total geliebt habe und sie bereits den ein oder anderen Hinweis für Roman und Matts Geschichte enthält.
Obwohl ich Band eins schon super gerne gelesen habe, hat mich Band zwei sogar noch mehr begeistert. Die Perspektive wechselt hauptsächlich zwischen Matt und Roman und der Erzählstil ist eine ganz eigene Mischung zwischen personal und allwissend. Das macht es einem spielend einfach, in die Geschichte einzutauchen, all die Figuren lieben zu lernen und Mad Creek zu erleben. Matt und Roman sind mir richtig ans Herz gewachsen, ganz besonders Roman. Er hat so ein großes Herz, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. Außerdem ist es wahnsinnig unterhaltsam – und bisweilen herrlich lustig – zu beobachten, wie Roman sich abmüht, typisch Mensch zu sein und das eigentlich auch schon genau toll schafft, aber dabei eben seine schrägen Eigenheiten besitzt ;)
Ich habe die Geschichte innerhalb von nur einem Tag verschlungen und es unheimlich genossen, wie viele Lachflash und schlichtweg gute Laune sie beschert. Obwohl ich eigentlich gar nicht so der Fan von Polizei- und Detektiv-Geschichten bin, fand ich die Nebenhandlung sehr spannend und sie hat dem Buch weitere Facetten hinzugefügt.

Mein Fazit:
UNVERBESSERLICH TREU ist eine ganz wundervolle Liebesgeschichte und Soulfood fürs Herz aller Hundefreund:innen. Die Liebe zwischen Matt und Roman ist Slowburn und zuckersüß – aber nicht kitschig. Die schrulligen Nebenfiguren und die spannenden Handlungsstränge machen einfach Freude beim Lesen. Deshalb vergebe ich verdiente 5 Sterne und freue mich bereits darauf, im nächsten Band nach Mad Creek zurückzukehren

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Das ultimative Must-Have für alle, die die moderne Hexerei kennenlernen möchten

Die Kunst der Hexerei
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DIE KUNST DER HEXEREI ist in meinen Augen ein besonders Buch, und das nicht nur aufgrund des „ausgefallenen“ Themas. Zwar habe ich es schon das ein oder andere Mal erlebt, dass ich ein Buch sehe oder in ...

DIE KUNST DER HEXEREI ist in meinen Augen ein besonders Buch, und das nicht nur aufgrund des „ausgefallenen“ Themas. Zwar habe ich es schon das ein oder andere Mal erlebt, dass ich ein Buch sehe oder in den Händen halte, und das Gefühl habe, es unbedingt lesen zu müssen. Doch mit einer solchen Sicherheit gespürt, dass dieses Buch eines für mich ist, habe ich noch nie. Deshalb glaube ich, es ist weniger eine bewusste Entscheidung und mehr eine Intuition, zu diesem Buch zu greifen. Wenn du aber noch unsicher sein solltest, was deine Intuition dir bei diesem Buch rät, möchte ich im Folgenden ein paar Eindrücke und Informationen teilen, damit du das Buch besser einschätzen kannst.

Inhalt: DIE KUNST DER HEXEREI ist eine unvergleichliche Mischung aus Ratgeber, Sachbuch und Lehrbuch. Es beginnt mit Theorie und je weiter man liest, desto praktischer wird es.
Unterteilt ist das Buch in vier Kapitel. Innerhalb der Kapitel wird der Text durch Überschriften, Unterüberschriften, Infokästen und ähnlichem weiter gegliedert. Diese Einteilung empfand ich als übersichtlich und intuitiv. Vor allem aber fand ich den Aufbau von reiner Theorie hin zu Zaubern und Ritualen sehr gut durchdacht. Viele wollen vermutlich direkt loslegen, doch ich habe mich an die chronologische Reihenfolge der Kapitel und Themen gehalten, was ich weiterempfehlen kann. Ich habe so vieles gelernt und endlich in Zusammenhang setzen können. Nur durch das Lesen und Verstehen der vorangegangenen Informationen kann man am Ende auch den Praxisteil verstehen – und mehr noch: ausprobieren.

Doch was genau lehrt uns dieses Buch?
Als allererstes gilt es zu erfahren und verstehen, was Magick (= die Magie der Hexen) genau ist und kann. Und was nicht. Es werden die verschiedensten Fragen und Vorurteile Hexen und Hexerei gegenüber besprochen.
Bald folgen auch schon die ersten kleinen Übungen, welche perfekt zum Aufbau des Buches passen. Erst geht es ganz einfach los – man braucht nichts, außer die Anleitung, etwas Zeit und sich selbst – und lernt nach und nach die eigene Magick kennen. Das war unglaublich spannend für mich und es hat mir ganz viel Spaß gemacht, die ausführlichen Erklärungen umzusetzen und auszuprobieren.
Neben der eigenen Magie nennt und erläutert Iris Panhans zahlreiche Hilfsmittel. Es geht um Farben, Pflanzen, Edelsteine, Siegel und vieles mehr.
Im Laufe des Buches geht es auch darum, diese Hilfsmittel einzusetzen. Zauber und ganze Rituale mit ihnen durchzuführen. Die beschriebenen Zauber/Rituale sind super ausgewählt. Man kann am Ende des Buches wirklich schon Magick wirken, vor allem in den Bereichen Schutz, Erfolg und diverses Räuchern. Und das ohne immensen Aufwand von Material und Kosten!

Schreibstil: Man kann noch so interessiert an einem Thema sein – wenn ein Buch zum Einschlafen geschrieben ist, verliert man die Begeisterung. Dass ich DIE KUNST DER HEXEREI nicht mehr aus der Hand legen konnte, lag also nicht nur am für mich spannenden Thema, sondern ganz stark auch am Schreibstil. Ich mochte es total gerne, dass Iris Panhans uns Leser:innen direkt anspricht und fand ihren respektvollen, sanften, geradezu liebevollen „Tonfall“ super angenehm. Beim Lesen fühlte ich mich deshalb wohl, entspannt und wertgeschätzt. Und so macht das lesen schlichtweg Spaß.

Gestaltung: An diesem Punkt möchte ich explizit auf die Gestaltung eingehen, weil sie eine wichtige Rolle spielt. (So empfand ich es zumindest.) Sie ist einerseits spannend, schön und einfach erfrischend zu betrachten. Andererseits geht sie weit über dekorative Zwecke hinaus. Sie rundet den Text durch passende Bilder und Illustrationen ab und ergänzt ihn sogar, etwa bei unbekannteren Themen, Materialien und Hilfsmitteln. Die Gestaltung ist deshalb mit dafür verantwortlich, dass das Lesen und Durchblätter von DIE KUNST DER HEXEREI einen solchen Spaß macht.

Mein Fazit:
DIE KUNST DER HEXEREI ist ein facettenreiches, vielseitiges Buch, das einen beim Einstieg in die Welt der modernen Hexerei an die Hand nimmt. Es ist Grundlage und Starthilfe in einem; ist logisch und verständlich gegliedert, baut perfekt aufeinander auf und man lernt nicht nur, sondern versteht und kann anfangen. Vermutlich nehmen reine Anfänger mehr mit, aber auch für fortgeschrittenen Hexen bietet das Buch sicherlich einen kompakten und doch umfangreichen Überblick über die Thematik.

Meine Empfehlung: Durch das Lesen dieses Buches habe ich gelernt, wie enorm wichtig die Intuition in der Hexerei ist. Deshalb mein Rat: Hört auf eure Intuition, wenn ihr überlegt, das Buch zu lesen. Rein objektiv betrachtet bietet das Buch den perfekten Start in die moderne Hexerei und mir fällt nichts ein, was man besser hätte machen können. Aber es kommt eben auf die eigene Einstellung und ein ernsthaftes Interesse am Thema an. Man sollte sich klar sein, dass Hexerei ein Hobby ist und somit mit Zeit und Mühe verbunden ist. Von diesem Buch zu erwarten, dass man beim Zuschlagen bereits eine (fertige) Hexe ist, wäre daher falsch ;)

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