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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

Das Sterben hat begonnen

Aschesommer
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Dies ist der zweite Fall um die Ermittler Gruppe 4 (serielle Straftaten), um die beiden Leiter Mia Weiß und Jakob Kroth. Sie werden von vier weiteren Spezialisten unterstützt. Cover und Titel passen sehr ...

Dies ist der zweite Fall um die Ermittler Gruppe 4 (serielle Straftaten), um die beiden Leiter Mia Weiß und Jakob Kroth. Sie werden von vier weiteren Spezialisten unterstützt. Cover und Titel passen sehr gut zur Geschichte, die im Zeitraum von 5 Tagen erzählt wird. Der angenehme und flüssige Schreibstiel hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Cliffhanger am Ende eines Kapitels hielten die Spannung hoch. Wechselnde Handlungsstränge und Perspektivwechsel sorgten für Einblicke in die Gedankenwelt der Ermittler, Opfer und Täter.
Es geschehen Morde, um die fünf großen Sterben der Weltgeschichte, Eis, Luft, Feuer, Wasser, Staub. Bei den Opfern findet man den mit Asche geschriebenen Spruch "Das Sterben hat begonnen". Alle Fäden laufen bei Jan-Christian Bode, ehemaliger Professor der Erdgeschichte, verurteilt wegen dreifachen Mordes zusammen. Doch der befindet sich seit Jahren in Weilersgrund, einer Klinik für forensische Psychiatrie.
Sämtliches Können der einzelnen Ermittler um die Gruppe 4 ist hier gefragt, um schneller zu sein, als der wahnsinnige Täter. Wieder haben die Leser es mit einer kranken und gestörten Persönlichkeit zu tun. Die Idee und die Umsetzung der Morde hat schon was, darauf muss man erst einmal kommen. Die Charaktere der Protagonisten wurden sehr detailliert dargestellt, mit ihren Geheimnissen, Ecken und Kanten.
Für mich ein super spannender Thriller, der den Begriff verdient, mit einem nicht vorhersehbarem Ende, der mir tolle Lesestunden beschert hat. Für Leute die nicht zimperlich sind, kann ich ihn nur empfehlen. Ich freue mich schon auf den hoffentlich bald erscheinenden dritten Teil.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Einer für alle, alle für einen

Um jeden Preis
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Kaum vorstellbar, dass dieser Roman nach eine wahren Geschichte erzählt wurde. Was die Familie Groß da erlebte löste bei mir ziemliche Emotionen aus. Die Wolgadeutschen leben seit vielen Jahren in der ...

Kaum vorstellbar, dass dieser Roman nach eine wahren Geschichte erzählt wurde. Was die Familie Groß da erlebte löste bei mir ziemliche Emotionen aus. Die Wolgadeutschen leben seit vielen Jahren in der Ukraine und betreiben eine kleine Landwirtschaft. Da beschließt Stalin das Volk auszuhungern. Drei Kinder der Familie sterben und die Familie flüchtet nach Ausbruch des Krieges vor den Russen. Aber es gibt kein Entrinnen. Der Vater muss noch Soldat werden und Lydia wird mit 16 Jahren mit Mutter und vier Geschwistern nach Sibirien verschleppt. 50 Grad Minus, kaum Nahrung und warme Kleidung, dazu harte körperliche Arbeit. Die ältere Schwester Katja überlebt die Strapazen nicht. Um einen Ernährer mehr für die Familie zu haben, geht sie eine Zweckehe ein, aus der acht Kinder hervor gehen, von denen 6 überleben. Lydia denkt immer an die Worte des Vaters zusammenbleiben, einer für alle, alle für einen, Sie verliert nie die Hoffnung eines Tages in das Land ihrer Vorfahren zu gelangen.. Endlich nach 35 Jahren und 28 Ausreiseanträgen wird ihnen das gestattet.. Mich hat die Geschichte lange beschäftigt und nachgewirkt. Trotz all dem Leid und Elend, die Familie vertraut auf Gott und hält fest zusammen. Lydia steht wie eine Löwenmutter für ihre Kinder ein, sie liebt sie mit jeder Faser ihres Herzens. Sie schimpft nie und wird auch von ihren Kindern heiß und innig geliebt. Sie versuchen so gut es geht die Mutter zu unterstützen, die Älteren sind für die Jüngeren da, es gibt nie Streit, auch ohne Spielsachen sind sie zufrieden, obwohl die Eltern den ganzen Tag arbeiten. und die Wohnung nur aus 2 Zimmern besteht. Der Schreibstiel ist einfach und lässt sich trotz der über 500 Seiten schnell lesen. Detailreiche Schilderungen bringen einen mitten ins Geschehen. Die Personen werden sehr lebendig beschrieben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, eine lesenswerte Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund, die mir sicher noch lange in Erinnerung bleibt..

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Kein 08 15 Krimi

Der Polarkreis
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Dies ist der erste Teil der Polarkreis Trilogie von der schwedischen Autorin Liza Marklund. Die Geschichte spielt in einer schwedischen Kleinstadt im hohen Norden, wo es oft nicht richtig hell wird. Dazu ...

Dies ist der erste Teil der Polarkreis Trilogie von der schwedischen Autorin Liza Marklund. Die Geschichte spielt in einer schwedischen Kleinstadt im hohen Norden, wo es oft nicht richtig hell wird. Dazu passt super das düstere Cover. Die Hauptprotagonisten sind fünf junge Frauen die sich 1980 regelmäßig in einem Buchclub treffen, dem Polarkreis, um über das aktuell gelesene Buch zu diskutieren. Im Jahre 2019, kurz vor Weihnachten, findet man in einem Brückenpfeiler die kopflose Leiche einer jungen Frau. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei der Leiche um die damals verschwundene Sofia Hellström, Mittglied des Polarkreises handelt. In den einzelnen Kapiteln kommt jede der Frauen zu Wort, in der Gegenwart und hauptsächlich in der Vergangenheit. Die Autorin hat hier eine etwas andere Art von Krimi geschrieben. Es dreht sich fast alles um diese fünf jungen Frauen auf dem Weg zum Erwachsen werden. Freundschaft, Liebe, Familienleben, Alkohol und Drogen. Was etwas verwirrend beginnt, steigert sich mit den Seiten zu einer geheimnisvollen Geschichte, mit einem spannenden und gelungenem Ende. Wiking, damals der Schwarm aller Mädchen, jetzt 40 Jahre später Polizeichef trägt wesentlich an der Aufklärung des Verbrechens teil. Dieser Krimi hat mich super unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzungen Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Das Böse erwartet dich

Minus 22 Grad
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Das Cover passt zur düsteren Atmosphäre des Psychothrillers. Gleich der Anfang beginnt sehr spannend. Durch die kurzen Kapitel erreicht man einen schnellen Lesefluss. Durch die gelungene Wortwahl und der ...

Das Cover passt zur düsteren Atmosphäre des Psychothrillers. Gleich der Anfang beginnt sehr spannend. Durch die kurzen Kapitel erreicht man einen schnellen Lesefluss. Durch die gelungene Wortwahl und der detailgetreuen Beschreibung konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen. Die Story besteht aus mehreren Erzählsträngen.
Die junge Studentin Laura wird bei einer nächtlichen Trekkingtour entführt. Sie erwacht in einem Käfig aus Plexiglas. Weshalb wurde sie dort eingesperrt? Nur wenn sie das Rätsel löst kommt sie frei. Einige Tage später erhält die Mutter, eine einflussreiche Politikerin, eine Barbie Puppe mit dem Sterbedatum ihrer Tochter. Das erinnert den LKA Beamten Lucas Johannson an seinen letzten ungelösten Fall
"den Puppenmörder". Hat der wieder zugeschlagen? Ariane eine Frau, die mitten in der Natur lebt, lernt den mysteriösen Tom kennen, den sie rettet, als er ins Eis einbricht.
Lange war mir nicht klar, was diese Beiden mit der restlichen Geschichte zu tun haben. Außerdem ließ jetzt die Spannung stark nach. Ich suchte nach Zusammenhänge und merkte, das jeder der Protagonisten seine düsteren Geheimnisse mit sich herum trug. Mit Ariane hat der Autor eine tolle Frau geschaffen. Die letzten hundert Seiten waren dann wieder sehr, sehr spannend und alle Fäden wurden miteinander verknüpft.
Verwirrende Wendungen und unerwartet Zusammenhänge sorgten bis zum Schluss für Rätsel. Das Ende logisch und schlüssig. Der Thriller kommt ohne blutige Elemente aus, ich kann ihn sehr gerne empfehlen. Mich hat er super unterhalten und mir ein tolles Lesevergnügen beschert.

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Ein letzter Tanz

Der Nachtschattenmann: Thriller
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Das Cover des Buches hat einen Wiedererkennungswert, es ähnelt den Vorgängerbücher aus der Julia Schwarz Reihe. Durch die kurzen Kapitel und den tollen Spannungsbogen flog ich nur so durch die Seiten. ...

Das Cover des Buches hat einen Wiedererkennungswert, es ähnelt den Vorgängerbücher aus der Julia Schwarz Reihe. Durch die kurzen Kapitel und den tollen Spannungsbogen flog ich nur so durch die Seiten. Die Protogonisten waren ,mir gleich wieder vertraut. Sie müssen den mittlerweile neunten Fall lösen. Kommissar Florian Kessler und sein Kollege Martin Saathoff, sowie die beiden Frauen aus der Rechtsmedizin Julia Schwarz und ihre Assistentin Lenja. Eine weibliche Leiche liegt auf den Stufen einer Tanzschule mit einem schicken Kleid, in einer Tanzposse und einem Ballettschuh in der Hand. Sechs Wochen war sie verschwunden und wird jetzt noch nicht einmal von der Mutter erkannt. Die Sache wird kompliziert, bald gibt es die nächste Tote und wieder ist eine junge Frau verschwunden. Durch die einzelnen Erzählstränge bekam ich nicht nur Einblick in die Arbeit der beiden Kommissare, sondern auch in die Arbeit der Rechtmedizin. Ich erlebte die Ängste und Hoffnung der jungen Johanna mit und habe förmlich mitgelitten. Die Autorin legte viele falsche Fährten und ich tapste, was die Auflösung betraf, lange im Dunkeln. Das Finale überraschte mich dann, obwohl er als Täter auf meiner Liste stand. Auch dieser Band hat mir spannende und unterhaltsame Stunden beschert und ich kann ihn gerne empfehlen.

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