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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2022

Schön, aber nichts besonderes

Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter
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Maybe this year - dieser eine Tag im Winter erzählt die Geschichte von Norah, die an Weihnachten von ihrer Familie versetzt wird und daraufhin auf die verrückte Idee kommt, an Heiligabend nach Dublin zu ...

Maybe this year - dieser eine Tag im Winter erzählt die Geschichte von Norah, die an Weihnachten von ihrer Familie versetzt wird und daraufhin auf die verrückte Idee kommt, an Heiligabend nach Dublin zu fliegen, um eine alte Sommerromanze zu treffen. Mit der hatte sie sich nämlich vor 10 Jahren für dieses Weihnachten verabredet.
Norah hat allerdings etwas Angst alleine zu verreisen und bittet ihren besten Freund Joe, der ebenfalls keine Pläne zu Weihnachten hat, mitzukommen.

Das Buch ist eine leichte Geschichte mit einem Plot, von dem man schon öfter mal gehört hat. Dennoch entwickelt sich alles ganz anders als erwartet. Der Schreibstil ist angenehm. Es hat mich nicht immer ganz gepackt und berührt, dennoch ist die Geschichte sehr schön und gerade das Ende hat mir dann doch ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Eine schöne Geschichte für einen kalten Tag auf der Couch.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.07.2022

Schwierig

Dieser Beitrag wurde entfernt
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Dieser Beitrag wurde entfernt ist ein Buch, das mich mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt. Es hinterlässt auf der einen Seite Beklemmung und ist auf der anderen Seite so realitätsnah, erschreckend ...

Dieser Beitrag wurde entfernt ist ein Buch, das mich mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt. Es hinterlässt auf der einen Seite Beklemmung und ist auf der anderen Seite so realitätsnah, erschreckend und aufrüttelnd, dass ich eine geringere Bewertung für unangemessen halten würde, obwohl es meinen Geschmack persönlich nicht getroffen hat und ich das Ende ziemlich seltsam fand. Der Leser erhält keine richtige Auflösung und man weiß bis zum Schluss nicht, was wirklich passiert ist. Sehr viel Interpretationsspielraum. Dennoch finde ich das Thema interessant und wichtig. Es macht darauf aufmerksam, wie leicht sich Leute heutzutage durch und in Social Media und Fake News verlieren können und vermittelt eine Vorstellung davon, wie grausam es auf der Welt zugeht und welchen Belastungen Menschen in solchen Unternehmen ausgesetzt sind. Schwere Kost.

Veröffentlicht am 20.02.2026

Keine gute Story

Woman Down
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Normalerweise ist Colleen Hoover für mich ein Garant für gute, fesselnde Unterhaltung. Ihre Geschichten haben mich bisher immer mitgerissen, umso enttäuschender war dieses Buch für mich.

Im Mittelpunkt ...

Normalerweise ist Colleen Hoover für mich ein Garant für gute, fesselnde Unterhaltung. Ihre Geschichten haben mich bisher immer mitgerissen, umso enttäuschender war dieses Buch für mich.

Im Mittelpunkt steht die bislang äußerst erfolgreiche Autorin Petra Rose, die nach einem massiven Shitstorm unter einer Schreibblockade leidet. Um dem Skandal und dem öffentlichen Druck zu entkommen, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte am See zurück. Dort möchte sie in Ruhe an ihrem neuen Roman arbeiten, in dem es um einen heißen Cop geht. Doch plötzlich steht genau so ein Mann vor ihrer Tür. Petra lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein und man fragt sich zunehmend: Was ist real, was entspringt ihrer Fantasie?

Besonders irritierend fand ich, dass das Buch mit dem Trope „Strong Female Character“ wirbt. Für mich trifft das überhaupt nicht zu. Petra ist keine starke, souveräne Protagonistin, sondern eine zutiefst verunsicherte Frau, geplagt von Selbstzweifeln. Sie trifft wiederholt fragwürdige Entscheidungen und stilisiert sich anschließend eher zum Opfer ihrer eigenen Handlungen, anstatt Verantwortung zu übernehmen.

Auch der männliche Charakter bleibt durchweg unsympathisch und wenig greifbar. Zwischen den beiden entsteht keine Dynamik, die wirklich überzeugt oder emotional berührt. Statt prickelnder Spannung überwiegt ein unangenehmes Gefühl.

Hinzu kommt, dass sich die Handlung fast ausschließlich in der Hütte abspielt. Viele Szenen ähneln sich stark, wodurch sich die Geschichte stellenweise zieht und wiederholt. Es fiel mir nicht schwer, einige Seiten zu überblättern, ohne das Gefühl zu haben, Wesentliches zu verpassen.

Der einzige wirkliche Pluspunkt ist, dass sich das Buch schnell lesen lässt. Insgesamt bleibt es für mich jedoch eine Enttäuschung, da ich von Colleen Hoover deutlich mehr erwartet habe.

Veröffentlicht am 20.05.2025

Durchschnitt

Die unsichtbare Hand
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Olivia’s Vater wird seit seiner Jugend verdächtigt, seine Geschwister Poppy und Danny ermordet zu haben. Dieses Ereignis schwebt schon seit Olivias Kindheit über ihr und hat ihre eh schon schwierige Beziehung ...

Olivia’s Vater wird seit seiner Jugend verdächtigt, seine Geschwister Poppy und Danny ermordet zu haben. Dieses Ereignis schwebt schon seit Olivias Kindheit über ihr und hat ihre eh schon schwierige Beziehung mit ihm geprägt. Obwohl sie eigentlich keinen Kontakt mehr wünscht, zwingt sie ihre wirtschaftliche Situation zur Rückkehr nach Hause. Dort soll sie als Ghostwriter die Geschichte ihres Vaters erzählen und begibt sich auf Spurensuche.

Die Bücher der Tausch und der Plan von Julie Clark gehören zu meinen Lieblingsbüchern, daher habe ich mich sehr auf ihr neues Buch gefreut. Leider bin ich nun doch etwas enttäuscht, da das Buch zwar insgesamt ganz gut ist, aber leider auch eher durchschnitt. Die Geschichte war teils etwas langatmig und mir hat die Raffinesse gefehlt. Es gab keine spannenden Twists und ab einem gewissen Punkt waren die Ereignisse auch vorhersehbar. Am meisten haben mir noch die Rückblicke in Poppy’s Leben gefallen. Trotz solidem Schreibstil konnte es mich leider nicht packen. Sehr schade.

Veröffentlicht am 01.12.2024

Nicht meins

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
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Maria ist die Hoffnung der Frauen in Brannenburg. Sie selbst wuchs in dem Dorf als Waisenkind auf, hat jedoch überwiegend unschöne Erinnerungen, weil sie als sogenannter Bankert von der Dorfgemeinde gemieden ...

Maria ist die Hoffnung der Frauen in Brannenburg. Sie selbst wuchs in dem Dorf als Waisenkind auf, hat jedoch überwiegend unschöne Erinnerungen, weil sie als sogenannter Bankert von der Dorfgemeinde gemieden und ausgestoßen wurde. Nach einem erfolgreichen Abschluss an der Hebammenschule in München kehrt sie zurück, um die kurz vor der Rente stehende und veraltet vorgehende Dorfhebamme abzulösen.

Mir hat das Buch leider nicht so zugesagt. Obwohl ich letztens selbst noch entbunden habe und mir die Vorgehensweise und das Thema sehr präsent sind, konnte mich die Geschichte nicht packen. Maria ist ein netter Charakter, ich konnte aber leider keine Verbindung zu ihr aufbauen. Sie hadert verständlicherweise hier und da mit ihrer Entscheidung, aber ansonsten bleibt sie sehr blass. Es folgen viele Geburten, von denen manche gut ausgehen und manche nicht. Hat mich leider nicht gepackt, aber könnte durchaus was für Fans historischer Romane sein.