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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

Schwieriger Start, aber es wird von Seite zu Seite besser!

A Million Stars Above
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Heaven lebt für die Zirkusmanege - dort ist sie aufgewachsen, dort gehört sie hin und genau dort bekommt sie nun die Chance über sich hinauszuwachsen! Nachdem sie überraschend zum Hauptact für die anstehende ...

Heaven lebt für die Zirkusmanege - dort ist sie aufgewachsen, dort gehört sie hin und genau dort bekommt sie nun die Chance über sich hinauszuwachsen! Nachdem sie überraschend zum Hauptact für die anstehende Tour wird, muss sie sich nur noch mit ihrem neuen Partner Hell auseinandersetzen, der ihr alles andere als freundlich gegenübersteht. Als Himmel und Hölle aber in einem gefährlichen Spiel mit dem Feuer aufeinandertreffen wird schnell klar, dass es um weit mehr geht, als nur einen gelungenen Auftritt.

Wie schön ist dieses Cover? So elegant und verträumt, es passt perfekt zum Setting und würde im Buchladen definitiv meine Aufmerksamkeit erregen!

Als ich die Ankündigung zu dieser Dilogie gesehen habe, war ich zwigespalten. Einerseits liebe ich Ayla Dade und ihren Schreibstil einfach, ich könnte mich in jedem ihrer Bücher verlieren, auf der anderen Seite war ich dem Zirkussetting gegnüber etwas skeptisch, da das normalerweise so gar nicht meine Welt ist.
Ich hatte am Anfang auch ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, was hauptsächlich an Heaven lag. Um es mal ganz direkt auszudrücken: Ich fand sie furchtbar. Ihre Art hat mich in den ersten Kapiteln so sehr genervt, dass ich mehrmals überlegt habe, ob ich das Buch wirklich bis zum Ende lesen kann. Zum Glück wurde das mit Hell's auftauchen langsam besser, gegen Ende fand ich sie sogar ein bischen sympathisch.
Die Geschichte und das Setting an sich haben mir unfassbar gut gefallen. Ich konnte dem Zirkus schon als Kind nicht sonderlich viel abgewinnen, aber Ayla hat es geschafft mich zu einem Teil dieser Welt zu machen. Die Storyline war super, voller Höhen und Tiefen zum Mitfiebern und auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Allerdings waren es so viele, die immer nur einen kurzen Auftritt hatten, dass ich irgendwann mit den Namen durcheinandergekommen bin.
Hell habe ich geliebt. Ein klassicher Bad Boy mit ganz eigenen Dämonen, die ihm diese sexy Aura verleihen.
Das Ende hat dem Ganzen noch einmal das i-Tüpfelchen aufgesetzt und jetzt bin ich natürlich unfassbar gespannt, was mich im zweiten Teil erwartet!

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Der schwächste Teil der Reihe, aber trotzdem wunderschön

Because of You I Want to Love
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Hannah eifert immer noch ihrem Traum nach, das Cottage ihrer Großmutter in ein Bed & Breakfast zu verwandeln. Doch irgendwie fehlt ihr die Motivation es richtig anzupacken. Als sie dann ein unschlagbares ...

Hannah eifert immer noch ihrem Traum nach, das Cottage ihrer Großmutter in ein Bed & Breakfast zu verwandeln. Doch irgendwie fehlt ihr die Motivation es richtig anzupacken. Als sie dann ein unschlagbares Angebot bekommt, scheint alles wie von selbst in rechte Bahnen zu rücken und auch in der Liebe tut sich etwas, denn Feuerwehrmann Taylor hat echtes Interesse. Wäre da nur nicht ihr bester Freund Flynn, der immer wieder für Schmetterlinge sorgt...

Wie bei den beiden Vorgängerbänden kann ich auch hier nur sagen: schönes Cover, es ist nichts besonderes, aber es passt gut in die Reihe!

Ich habe mich so unfassbar auf den Abschluss dieser Trilogie gefreut und wurde am Ende leider doch ein ganz kleines Bisschen enttäuscht. Nachdem ich ja schon bei Josie & Blake und Liv & Jacob mitgefiebert habe, habe ich bei Hannah, der nach meiner Meinung vernünftigsten der Seaside Girls, auf eine richtig schöne Wohlfühlgeschichte gehofft. Am Anfang sah es auch sehr danach aus, die Dynamik zwischen Hannah und Flynn hat mir sehr gut gefallen, diese subtile Eifersucht und das Buhlen um die Aufmerksamkeit des jeweil anderen - herrlich!

Auch die Geschichte mit Taylor fand ich sehr schön und auch gut gelöst, ich habe mitgefühlt, mitgefiebert, mitgelitten und mich mitgefreut. Bis kurz vor knapp. Auf den letzten paar Seiten ging es für mich leider komplett bergab. Natürlich ist uns alles klar, dass sich sicherlich irgendwo noch ein Twist versteckt, den fand ich an sich auch super, leider wurde Hannah mir hier extrem unsympathisch. Wer sich mit 26 noch verhält wie ein 15-jähriger pubertierender Teeanger, der sollte sein Wesen dringend nochmal überdenken. Die gesamte Art und Weise, wie sie mit allem umgeht, wie sie sich selbst im Weg steht und sich am Ende auch nur noch bemitleidet, hat mich irgendwann richtig aufgeregt.

Der Schreibstil und das Setting haben mir aber wieder sehr gut gefallen und ein bisschen traurig bin ich schon, dass die Reihe nun zu Ende ist. An der Stelle möchte ich auch nicht zu viel verraten, aber der Epilog hat mir noch einmal richtig, richtig gut gefallen!

Fazit:
Ein sehr schöner Abschluss der Reihe, auch wenn es in meinen Augen der schwächste Teil ist. Es ist aber natürlich trotzdem ein absolutes Wohlfühlbuch!

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Heilung über Generationen hinweg: Ein aufschlussreicher Weg, vererbte Traumata zu erkennen und zu überwinden

Break the Cycle
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In ihrem Buch "Break the Cycle – Vererbtes Trauma und wie wir es heilen können" liefert Dr. Mariel Buqué einen tiefgehenden und zugleich praxisorientierten Ansatz, um das Thema generationenübergreifender ...

In ihrem Buch "Break the Cycle – Vererbtes Trauma und wie wir es heilen können" liefert Dr. Mariel Buqué einen tiefgehenden und zugleich praxisorientierten Ansatz, um das Thema generationenübergreifender Traumata zu verstehen und anzugehen. Sie beleuchtet die oft unsichtbaren, aber dennoch starken Verbindungen zwischen den Traumata der Vorfahren und den Verhaltensmustern der nachfolgenden Generationen. Buqué geht dabei nicht nur auf die psychologischen und physiologischen Grundlagen ein, sondern gibt auch wertvolle, konkrete Anleitungen, wie man diesen Kreislauf durchbrechen und Heilung erfahren kann.

Mir hat besonders die einfühlsame und verständliche Art, gefallen, mit der die Autorin komplexe wissenschaftliche Konzepte in zugänglicher Weise erklärt, ohne die Tiefe des Themas zu verlieren. Sie verbindet fundierte Forschung mit praktischen Übungen, die den Lesenden dabei unterstützen, ihre eigenen Muster zu erkennen und aktiv zu verändern.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Klarheit und Struktur des Buches, die es dem Leser ermöglicht, Schritt für Schritt zu einem tieferen Verständnis seiner eigenen Herkunft und seiner Traumata zu gelangen. Ich hätte mich an einigen Stellen, die ich als für mich passend empfunden habe, vielleicht noch detailliertere Fallbeispiele gewünscht, aber ich denke es ist nur verständlich, dass man es hier nicht jedem Recht machen kann!

Trotz dieses kleinen Kritikpunkts bietet "Break the Cycle" einen wertvollen Beitrag für alle, die sich mit den Auswirkungen familiärer Traumata auseinandersetzen und aktiv an ihrer Heilung arbeiten möchten. Dr. Buqué gelingt es, das Thema sowohl emotional als auch intellektuell zu fassen und den Lesenden in den Heilungsprozess einzuführen.

Insgesamt ein bereicherndes Buch, das Hoffnung macht und konkrete Werkzeuge an die Hand gibt, um den Kreislauf von Vererbung und Trauma zu durchbrechen. Eine klare Empfehlung für alle, die sich mit der eigenen Vergangenheit und den Möglichkeiten der Heilung auseinander setzen wollen.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Wenn die Natur ruft und die Liebe antwortet

Wandering Hearts
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Tara hält es in Deutschland nicht mehr aus. Ihr Studium, die Praxis ihrer Eltern und die Erwartungen sie sind zu erdrückend. Als sie dann die Möglichkeit bekommt bei einer Freundin ihrer Mutter in Kanada ...

Tara hält es in Deutschland nicht mehr aus. Ihr Studium, die Praxis ihrer Eltern und die Erwartungen sie sind zu erdrückend. Als sie dann die Möglichkeit bekommt bei einer Freundin ihrer Mutter in Kanada in einer Auffangstation für Wildtiere zu arbeiten, ergreift sie die Chance und flüchtet gegen den Willen ihrer Eltern nach Vancouver. Dort trifft sie nicht nur auf die quirlige Zoey, sondern auch auf den griesgrämigen Jamie, der ihr das Ankommen denkbar schwer macht. Als sie Jamie jedoch spontan für mehrere Wochen auf seine Forschungsreise begleitet bekommt sie ein ganz anderes Bild von Kanada und diesem ganz besonderen Kanadier...

Das Cover finde ich ganz süß, aber ehrlicherweise nichts besonderes. Die Details mit den Ahornblättern sind aber gut gelungen und passen super zum Buch.

Ich habe nicht sofort in die Geschichte reingefunden, sondern habe tatsächlich ein paar Kapitel gebraucht bis ich an den Punkt gekommen bin, an dem ich gesagt habe ich möchte gerne wissen wie es weitergeht. Ich kann auch gar nicht so genau sagen woran das liegt, denn der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Bei mir hat es, denke ich, in dem Moment "Klick" gemacht, als Tarta im Rescue Center angekommen ist, denn da hat ihr Abenteuer ja erst richtig begonnen.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Tara jemand ist, die sich nicht alles gefallen und auch nicht als etwas abstempeln lässt. Dass sie Jamie so oft offen die Stirn bietet, hat sie super sympathisch gemacht. Normalerweise bin ich von männlichen Protagonisten ziemlich schnell überzeugt, bei Jamie habe ich aber meine Zeit gebraucht. Klar, ich habe seine Sicht der Dinge irgendwo verstanden, sein Verhalten fand ich aber oft ziemlich schwierig, auch wenn grade gegen Ende vieles verständlicher wird.
Die Reise der beiden war super, stimmungstechnisch war so ziemlich alles dabei und ich habe mich natürlich riesig gefreut, als sie langsam oder sicher die Anziehung zueinander entdeckt haben, sodass ich nach etwas mehr als der Hälfte des Buches quasi durch die Seiten geflogen bin.
Der Schauplatz war, wie zu erwarten, fantastisch, Kanada steht ja auch noch auf meiner (scheinbar sehr touristischen) Bucketlist und ich habe jede Minute der beiden in der Natur genossen.
Leider gab es aber auch ein paar Punkte, die mir gefehlt, bzw. die dafür gesorgt haben, dass ich keine fünf Sterne hier vergeben kann. Zum einen hat sich das alles ein wenig zu sehr gezogen. Ich verstehe, dass dieses Hin- und Her aus Anziehung und Ablehnung durchaus seinen Reiz hat, aber irgendwann ist es auch mal gut und man wünscht sich einfach nur noch, dass es endlich passiert. Zum anderen war das Ende für mich ein großes "Hä?!" Ich möchte hier natürlich nicht zu viel verraten, aber irgendwie ist da so viel gleichzeitig passiert und dann auch noch so schnell, dass mir das einfach zu schnell ging. Ein paar Seiten mehr, oder zumindest ein kurzer Epilog, hätten hier sicherlich geholfen, aber vielleicht sollte es auch so sein, um Band zwei entgegenzufiebern!

Fazit:
Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten habe ich das Buch wirklich genossen, auch wenn hier und da noch ein wenig Luft nach oben war. Insgesamt aber eine sehr süße Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Eine Tasse Tee, eine unerwartete Freundschaft: Ein bezaubernder Ausflug nach Windsor Castle

Tee auf Windsor Castle
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In Tee auf Windsor Castle wird Kate, eine junge Frau, die eher wenig für Touristenattraktionen übrig hat, von einer Freundin zu einer Führung durch Windsor Castle überredet. Doch anstatt sich der historischen ...

In Tee auf Windsor Castle wird Kate, eine junge Frau, die eher wenig für Touristenattraktionen übrig hat, von einer Freundin zu einer Führung durch Windsor Castle überredet. Doch anstatt sich der historischen Pracht zu widmen, verirrt sie sich in den verwinkelten Fluren des Schlosses. Ihr Zufallstreffen mit der charmanten Betty, einer älteren Dame, die sich bestens im Schloss auskennt, entwickelt sich zu einer unerwarteten Freundschaft. Gemeinsam verbringen sie einen Tag und eine Nacht im Schloss, lernen voneinander und entdecken, was im Leben wirklich zählt – bei einer Tasse gepflegtem Beuteltee und vielen Gesprächen.

Das Cover von Tee auf Windsor Castle ist schlicht, aber süß gestaltet. Es strahlt eine elegante und zugleich gemütliche Atmosphäre aus, die perfekt zum Buch passt.

Karen Swan schafft es mit Tee auf Windsor Castle, eine herzliche und nachdenklich stimmende Geschichte zu erzählen, die den Leser sowohl unterhält als auch zum Reflektieren anregt. Die Kulisse des historischen Windsor Castle wird perfekt genutzt, um die Entwicklung der beiden Hauptfiguren zu untermalen. Kate und Betty könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein, doch ihre Gespräche und die gemeinsame Zeit im Schloss führen zu einer tiefen Verbindung, die den Charme des Buches ausmacht.

Die Geschichte ist ruhig, aber dennoch fesselnd – vor allem durch die tiefgründigen Gespräche und die Entdeckungsreise, die Kate und Betty unternehmen. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Lebensweisheiten und die unerwarteten Begegnungen, die unser Leben verändern können. Zwar entwickelt sich die Handlung manchmal etwas vorhersehbar, doch die liebevolle Charakterzeichnung und die warmherzige Atmosphäre machen das wieder wett.

Insgesamt ist Tee auf Windsor Castle ein wundervoller Roman, der mit einer charmanten Kulisse, sympathischen Figuren und einer berührenden Botschaft über das Leben und Freundschaft überzeugt. Wer auf der Suche nach einer leichten, aber dennoch nachdenklich stimmenden Lektüre ist, wird hier fündig.

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