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Joolte_hoert

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Naja

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir schwer fiel, mich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Was ich vor dem Anfragen des Buches nicht wusste, ist, dass es der dritte Band der Reihe ist. Also habe ...

Ich muss ehrlich gestehen, dass es mir schwer fiel, mich in die Geschichte hineinfallen zu lassen. Was ich vor dem Anfragen des Buches nicht wusste, ist, dass es der dritte Band der Reihe ist. Also habe ich beschlossen, zumindest mal in das erste Buch reinzulesen. Die Kunstthematik ist sehr präsent und hat mich dort leider schon nicht ganz so abgeholt. Ich habe danach aber gleich mit dem aktuellen Band weitergemacht. Die Charaktere sind die gleichen, die Zeit in der es spielt, ist jedoch eine andere.
Das ganze wechselt zwischen Vergangenheit (Güstrow 1945-1950) und Gegenwart (Berlin 2023).

In Güstrow begleiten wir Marlen, eine junge Frau die es liebt zu malen. Nach einem einschneidenden Erlebnis nimmt Wilma die junge Waise bei sich auf.

In Berlin muss sich Hannah von ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin verabschieden, denn die ist schwanger und zieht mit ihrem Freund zusammen. Das belastet Hannah sehr und ist deswegen auch nicht besonders froh, als ihr neuer Mitbewohner Justus bei ihr einzieht. Zu allem Überfluss nimmt auch noch ihr Vater Kontakt zu ihr auf, und ihr Leben gerät ein wenig aus den Fugen.

Der Schreibstil ist flüssig und es lies sich auch gut lesen. Allerdings haben mich beide Zeitebenen emotional nicht gepackt. Die Vergangenheit habe ich nicht so sehr gefühlt, wie die Gegenwart. Denn bei Hannah ist immer etwas passiert. Sie hat sich mit ihrem Vater getroffen und da entstanden Themen, die ich interessant fand.

Wer die Reihe von Beginn an liest und direkt einen Zugang findet, der wird diesen dritten Band warscheinlich auch sofort lieben. Ich für meinen Teil bin leider nicht wirklich in die Geschichte reingekommen.

⭐⭐⭐ | 5 Sternen

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Gut

Das kalte Moor
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Letztes Jahr habe ich den ersten Band der Trilogie "Der Polarkreis" unglaublich gerne gelesen. Danach stand für mich fest: Die Reihe möchte ich weiter verfolgen. Nun ist Anfang Februar der zweite Band ...

Letztes Jahr habe ich den ersten Band der Trilogie "Der Polarkreis" unglaublich gerne gelesen. Danach stand für mich fest: Die Reihe möchte ich weiter verfolgen. Nun ist Anfang Februar der zweite Band "Das kalte Moor" erschienen und ich habe mich schon riesig darauf gefreut. Es geht hier um den Polizeichef Wiking, der auch bereits in Band 1 eine Rolle spielte. Wiking hat vor dreißig Jahren seine Frau Helena im Moor verloren. Zurückgelassen hat sie damals ihre gemeinsame kleine neugeborene Tochter, die von den vielen Mücken halb zerstochen gefunden wurde. Als plötzlich nach so langer Zeit ein Brief auftaucht, der an die Handschrift von Helena erinnert, steht Wikings Leben auf dem Kopf.

Der Einstieg hat mir sehr gefallen, denn ich mochte die Rückblenden in die Vergangenheit und die Beschreibungen der Gegenwart sehr. Es geht im großen und ganzen um die beiden Personen Helena und Wiking. Wie sie sich kennengelernt haben und wie schnell sie zueinander gefunden haben. Wiking kann den Verlust seiner großen Liebe nie wirklich verkraften und ist deswegen auch wütend auf sie. Weil er es nicht verstehen konnte, weshalb sie ihn und vor allem die gemeinsamen Kinder im Stich gelassen hat. Die Verzweiflung ist für mich gut rübergekommen.

Ab einem gewissen Punkt hat mich die Handlung jedoch verloren. Die besondere Thematik hat mich leider nicht abgeholt und ich konnte damit irgendwie auch nichts anfangen. Es zog sich für mich, sodass ich teilweise Seiten überflogen habe, weil alles zu dem Thema Spionage für mich nicht sonderlich spannend war. Wem das Thema jedoch gefällt,der sollte hier unbedingt zu greifen.

Trotzdem bin ich froh, diesen zweiten Band gelesen zu haben, denn auf den letzten Seiten wurde wieder ein großer Teaser für den abschließenden Band eingebaut.

Dadurch, dass mich die ersten 200 Seiten gut unterhalten konnten, vergebe ich gerne

⭐⭐⭐ | 5 Sternen

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Ganz nett,aber sehr viele Personen

Stille Nacht, mörderische Nacht
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Ein herrschaftliches Anwesen,ein verschneiter heiliger Abend und ein Todesfall.
Das Cover hatte es mir direkt angetan. Ich liebe die Farben schwarz und weiß und die Kontraste die dadurch entstehen. Das ...

Ein herrschaftliches Anwesen,ein verschneiter heiliger Abend und ein Todesfall.
Das Cover hatte es mir direkt angetan. Ich liebe die Farben schwarz und weiß und die Kontraste die dadurch entstehen. Das einsame verschneite Haus hat dann ihr übriges getan. Irgendwie hat mich die ganze Szenerie auch an Agatha Christie's "Und dann gab's keines mehr" erinnert.

Eine Vielzahl von Personen spielen in dieser Geschichte eine Rolle. Um genau zu sein sind es 30 an der Zahl. Jeder wird direkt am Anfang aufgeführt,damit der Leser sich einen Überblick verschaffen kann. Die alte Dame Clothilde lädt ihre ganze Verwandtschaft über Weihnachten auf ihr Anwesen ein. Doch nicht jeder versteht sich gut mit ihr,und umgekehrt auch nicht. In abwechselnden Kapiteln wird sowohl aus der Gegenwart (24. Dezember) als auch Stück für Stück rückwarts aus der Vergangenheit geschrieben. Die Tage gehen in den Rückblenden immer näher Richtung 1. Dezember. Jedes Familienmitglied erhält einen kleinen Auftritt und ich habe die Zusammenhänge besser greifen können.

Allerdings wurde es für mein Empfinden im Mittelteil etwas zäh und langatmig. Die schiere Anzahl der Personen hat mich erschlagen und jedes Mal musste ich wieder überlegen in welchem Verhältnis sie zu Clothilde stehen. Die alte Dame war mir leider auch unsympathisch und selbst die Ich - Erzählerin Anna empfand ich befremdlich.
Zugegebenermaßen habe ich zwischendurch ein paar Kapitel überflogen,weil ich gerne zum Ende kommen wollte. Dieses hat mich leider ein wenig enttäuscht,da es schnell abgehandelt wurde.

Positiv zu erwähnen ist aber der Schreibstil,der sehr flüssig und anschaulich gestaltet ist. Auch die Kombination aus den aktuellen Geschehnissen und den Blick in die Vergangenheit (hinter die Kulissen) war interessant. Jedoch war es für mich einfach ein bisschen zäh und es haben zu viele unterschiedliche (nervige) Personen "mitgespielt".

3 | 5 Sternen

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Tolles Cover!

Blutbuße
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und weil ich bereits Band 1 und 2 gelesen habe,wollte ich den 3. Band nun auch gerne lesen.
Diese verschneite,einsame Umgebung hat es mir direkt wieder angetan. ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und weil ich bereits Band 1 und 2 gelesen habe,wollte ich den 3. Band nun auch gerne lesen.
Diese verschneite,einsame Umgebung hat es mir direkt wieder angetan. Zeitlich spielt es rund um die Osterfeiertage in Åre im Norden Schwedens.

Wie auch schon von den vorherigen Büchern der Autorin bekannt,ist der Schreibstil sehr anschaulich gehalten,mit vielen Umgebungsbeschreibungen, mehrere Perspektiven,und auch einige Charaktervorstellungen. Es wird abwechselnd aus unterschiedlichen Sichten geschrieben,teilweise erfahren wir als Leser einen Rückblick aus dem Jahre 1973 welcher immer mit "Damals" betitelt ist. Nach und nach wird deutlicher,was es damit auf sich hat.

Die Ermittler Hanna und Daniel waren mir auch diesmal wieder sehr sympathisch. Als Team funktionieren sie super, unterstützen sich in brenzligen Momenten. Es wird zudem auch sowohl Hanna's private Situation näher beleuchtet,als auch die von Daniel. Die Auflösung des Falles fand ich interessant,aber auch ein klein wenig.... merkwürdig. Bis dahin war es eine unterhaltsame Ermittlung,die jedoch ein paar kleine Längen aufweist.

3,75 | 5 Sternen

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Nicht schlecht

Das Kalendermädchen
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Die Legende vom Kalendermädchen..Ich war total hyped und habe mich tierisch auf diesen neuen Fitzek gefreut! Auch ohne Spezialeffekt kann dieses Cover begeistern,denn so muss ich nicht erst den Buchdeckel ...

Die Legende vom Kalendermädchen..Ich war total hyped und habe mich tierisch auf diesen neuen Fitzek gefreut! Auch ohne Spezialeffekt kann dieses Cover begeistern,denn so muss ich nicht erst den Buchdeckel nass machen um zu wissen, welches Buch ich lese.

Es gibt in dieser Geschichte drei Zeitebenen zwischen denen abwechselnd gesprungen wird. Einmal aus Valentinas Sicht einundzwanzig Jahre zuvor im Internat, dann zehn Jahre später im einsamen Haus Waldpfad im Frankenwald und abschließend Olivias Perspektive elf Jahre danach, die ihre Tochter mitilfe einer Knochenmarkspende retten möchte,allerdings muss sie sich dazu auf die Suche nach dem Kalendermädchen machen.

Die Zeitsprünge haben mir wie immer gefallen, ich mag es, wenn Perspektiven so miteinader verknüpft sind, dass man mitdenken muss und es spannend bleibt. Denn jedes mal dachte ich mir: Das könnte wichtig sein! Allerdings hat es auf Dauer meinen Lesefluss etwas gehindert, denn obwohl einige fiese Cliffhanger am Ende eines jeden Kapitels folgten, hatte ich zwischendrin nicht das Bedürfnis sofort weiterlesen zu müssen. Ab und an, muss das gelesene auch mal verarbeitet werden.

Die Einblicke in die Jugend von Valentina waren erschreckend, aber ich hätte mir tatächlich noch mehr davon gewünscht und etwas weniger aus der Perspektive von Olivia. Mit ihr bin ich nicht so richtig warm geworden, und habe mich stattdessen auf die Kapitel rund um Valentina gefreut.

Ein guter Fitzek, aber hier hätte gerne noch etwas mehr auf die Thematik des "Kalendermädchens" eingegangen werden können. Denn was damals alles erschreckendes passiert ist,wurde für mein Empfinden nur angekratzt.
Die Stimmung war allerdings zu jeder Zeit sehr bedrückend,das hat der Autor sehr gut hinbekommen. Trotzdem hat mir irgendwas gefehlt,deswegen gibt es von mir:

3,75 | 5 Sternen

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