Ein letztes Mal, Hessa. Als das Buch zu Ende ging, wusste ich, dass ich erstmal durchatmen musste, Abschied von einer Geschichte zu nehmen, die man sehr liebt und sehr lange verfolgt hat, ist seltsam. ...
Ein letztes Mal, Hessa. Als das Buch zu Ende ging, wusste ich, dass ich erstmal durchatmen musste, Abschied von einer Geschichte zu nehmen, die man sehr liebt und sehr lange verfolgt hat, ist seltsam. Von einer Welt, in der man alltägliche Situationen hat, Abschied zu nehmen ist tatsächlich leichter als von einer Fantasywelt, aber das Buch bzw. die Geschichte hat es mir trotzdem schwer gemacht. Die Filme habe ich bestimmt eintausendmal geschaut und trotzdem gab es viele Momente in den Büchern, die mich überrascht haben. Die Bücher haben Szenen, die es in den Filmen nicht gibt, was das Ganze aufregender macht. Ich bleibe auch bei meiner Meinung, dass die Bücher deutlich besser sind. Jedoch fand ich den Band sehr gezogen und meiner Meinung nach ist es der schlechteste der Reihe.
Lieblingszitat: S. 234: „Mit der Liebe war mir außerdem ein Schmerz begegnet, der sich nicht bändigen ließ. Doch ohne Schatten konnte keine Sonne existieren.“
Ich war auf Band 2 der Dilogie sehr gespannt, nachdem Band 1 sehr emotional geendet hatte. Leider konnte es mich nicht so sehr abholen, wie ich es mir erhofft hatte, aber es war dennoch ein gutes Buch. Manchmal ist weniger aber mehr.
In Band 2 liegt der Fokus darauf, einen Vertrauensbruch zu überstehen und hoffentlich wieder zueinanderzufinden. Doch neben den Entwicklungen passieren auch ein paar andere Dinge, die Vums in die Geschichte bringen und einen spannend dastehen lassen. Wie in Band 1 bekommen wir Einblicke in die Vergangenheit der Protagonisten, was mir sehr gefallen hat, da es ihnen eine tiefere emotionale Bedeutung gab.
Grace ihr schreibstill hat mir wie in Band 1 eigentlich ganz gut gefallen. Der Spice war schön beschrieben und der Kitsch zwischen den beiden Protagonisten wirklich kitschig, wie es eben wirken sollte. An manchen Stellen hat es nur sehr stumpf und leer gewirkt, von den Emotionen und Dialogen her.
Im Verlauf des Buches bin ich bedauerlicherweise auf ein paar Szenen und Ereignisse gestoßen, die mir nicht genug ausgearbeitet waren. Es gab zwar super viele Ereignisse, doch genau durch die Menge der unterschiedlichen Sachen haben einige ihren Fokus verloren oder wurden nur sehr kurz behandelt. Mit vielleicht 50 Seiten mehr hätten einzelne Punkte ihre perfekte Ausarbeitung bekommen und es wäre nicht nur an der Oberfläche gekratzt worden. Denn man bleibt leider mit ein paar offenen Fragen am Ende zurück, was ich sehr schade finde.
Nichtsdestotrotz war die Geschichte der beiden wirklich toll und ich freue mich auf mehr von @
Lieblingszitat: S. 73: „Blut bestimmt nicht, wer du bist. Sondern deine Entscheidung.“
Als Katharina mich kontaktiert hat und mir ein Exemplar zum Rezensieren angeboten hat, war ich super gespannt auf das Buch. Der Klappentext und die Tropes haben mir sofort zugesagt, weshalb ich es mir nicht entgehen lassen wollte. Die Thematik mit dem Love-Triangle und ihr als Anwältin in einer Anwaltskanzlei waren super interessant. Unsere beiden männlichen Protagonisten könnten unterschiedlicher, als sie sind, nicht sein, und trotzdem hat Ellie auf beide ein Auge.
Während Protagonist A, auch Tom genannt, sie vor jemandem ganz Bestimmtem rettet und der typische Bad Boy ist, ist Protagonist B, Jacob, eher ein Good Boy, der in einer reichen Familie lebt und sie als Anwältin für ein bestimmtes Projekt möchte. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem möchte sie beide.
Katharina hat einen sehr einfachen Schreibstil, man kommt gut durch die Seiten und hat nicht das Gefühl, irgendwo zu stocken. Was ich persönlich beim Lesen sehr angenehm finde, jedoch habe ich mich gefragt, wie sie in der Kürze des Buches ein perfektes Love-Triangle unterbringen möchte. Und leider ist genau das der Grund, wieso das Buch Abzüge bekommen hat. Für mich hat in der Entwicklung deutlich Tiefe gefehlt, da es eben so schnell ging. Zwischen den Charakteren gab es auch keine starke Entwicklung und der Spice war sehr schnell vorhanden, wobei ich sagen muss, dass der gut geschrieben ist. Ein typisches Fast-Burn-Buch eben, perfekt für Leute, die also gerne etwas für zwischendurch haben wollen, oder Leute, die Fast Burn lieben und nicht so viel Wert auf Tiefe legen.
Da ich da persönlich aber gerne Wert drauflege, hat es das für mich einfach ein wenig schlechter gemacht, was aber nicht bedeutet, dass das Buch an sich schlecht ist, sondern dass es nur meine Meinung ist.
Dennoch freue ich mich sehr auf band 2 und wie das ganze weiter geht denn es endet auf einen cliffhanger.
Lieblingszitat: S. 154: „Man kann alles schönreden, und wenn das alles wäre, würde ich mich viel weniger hassen.“
Das Buch hat sehr spannend angefangen, doch leider relativ schnell nachgelassen.
Ich bin ein großer Fan von Vampiren. Alles, was mit Vampiren zu tun hat, kommt grundsätzlich auf meine Liste. The Undying War bedauerlicherweise kein Buch, das ich ein Highlight nennen würde, aber ich denke, es ist ein guter Read für zwischendurch.
Wir treffen auf mehrere Charaktere. Zu Anfang haben sie mir recht gut gefallen, doch im Verlauf konnte ich mich nicht mehr so genau mit ihnen identifizieren bzw. ihre Entwicklung nachverfolgen. Das meiste hab ich leider auch kommen sehen, wodurch es keinen wirklichen Überraschungsmoment gab.
Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, es gab auch einen aktiven roten Faden, der nichts unbeantwortet oder fraglich ließ. Trotzdem waren es für mich dann die ganzen kleinen Aspekte, die es halt etwas zerstört haben. Da ich auch das Gefühl hatte, dass Spice hier ein wenig höhergestellt wurde.
Die Trigger-Warnungen sollte man unbedingt beachten, denn ein Thema ist tatsächlich Tierquälerei, und das hat mich beim Lesen gestört.
Wer also etwas Einfaches und Schnelles mit Vampiren lesen möchte, ist bei dem Buch gut aufgehoben.