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Veröffentlicht am 12.01.2025

Dramatische Liebe

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mit zittrigen Fingern halte ich das alte Smartphone in den Händen und starre auf das zersprungene Display.

Das Cover ist wieder super schön. ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mit zittrigen Fingern halte ich das alte Smartphone in den Händen und starre auf das zersprungene Display.

Das Cover ist wieder super schön. Es ist passend zu Band eins gestaltet und weil das Meer eine wirklich wichtige Rolle spielt, passt das einfach.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Hazel und Damian, jeweils in der Ich-Perspektive. Wie auch schon in Band eins waren die Gefühle wieder so stark beschrieben, und auch die Beschreibungen der Umgebung waren genial, man hat das Gefühl, dass man selbst in Ferley ist.

Zu Beginn lernt man Hazel kennen, die wieder in der Stadt zurück ist. Sie hält sich von ihren Freunden fern, weil sie Angst vor deren Reaktion hat, doch schon bald trifft sie auf ihren Ex Damian und dieser hat noch lange nicht mit der Sache abgeschlossen. Noch dazu kommt, dass Hazel ihre eigene Vergangenheit einholt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, weil ich mich seit dem ersten Band schon auf die Geschichte von Hazel und Damian freue. Ich war also sofort wieder drinnen und man bekommt schon am Anfang eine Ahnung, wie sich das Drama am Ende enwtickeln wird.

Mit Hazel wurde ich bis zum Ende nicht so wirklich warm. Sie ist ein netter Mensch und kümmert sich liebevoll um ihren Großvater, würde alles für ihn tun, aber ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen und oftmals ging sie mir einfach auf die Nerven. Sie verstößt Menschen, die ihr helfen wollen und bemüht sich meistens nichtmal wieder Anschluss zu finden. Das konnte ich gar nicht verstehen.

Damian hingegen ist toll. In Band eins hatte ich so meine Schwierigkeiten mit ihm, aber das wurde hier viel besser. Ich mag seine Einstellung gegenüber seiner Familie und dass er da standhaft bleibt. Auch seine Reaktion Hazel gegenüber fand ich angemessen, ich bewundere ihn aber dafür, dass er ihr noch eine Chance gibt und sie sich erklären lässt.

Die Geschichte selbst konnte mich nicht ganz so stark begeistern und abholen. Zwar war die Liebesgeschichte schön, aber zu 100% gefühlt habe ich es nicht. Vielleicht liegt es an Hazel, ich kann es gar nicht genau benennen, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen. Allgemein haben mir die Kapitel aus Damians Sicht viel besser gefallen. Er setzt sich mit seinem Vater auseinander und auch mit seiner eigenen Zukunft. Ich mochte es, wie er langsam seinen Weg findet und er dann das macht, was ihm wirklich gefällt und was ihn erfüllt. Das hat er sich verdient.

Bei Hazel mochte ich hingegen die Szenen mit ihrem Großvater. Er ist ein toller Mensch und ich mochte ihn unglaublich gerne. Von mir aus hätte er ein eigenes Buch haben können. Immer wenn die beiden zusammen sind merkt man, wie sehr sie einander lieben und füreinander da sind. Ansonsten dreht sich bei Hazel viel um Jackson, einen Kerl aus Boston, der noch Geld von ihr will. Man konnte sich schon denken, dass es da noch Probleme geben würde. Ich verstehe nur nicht, wieso Hazel sich niemanden anvertraut hat und sich Hilfe gesucht hat. Zumindest am Anfang wäre das noch möglich gewesen.

Die Liebesgeschichte selbst war schön, man merkt gleich, dass zwischen Hazel und Damian noch Anzieheung besteht und sie sich einfach nicht voneinander fernhalten können. Für mich war daran nichts unrealistisch oder wirkte erzwungen, was leider oft der Fall ist. Die beiden passen einfach toll zusammen und das merkt man in jeder Sekunde. Die Autorin hat das wirklich gut geschrieben.

Ich fands auch toll, dass man die restlichen Charaktere wieder getroffen hat. Summer, Elijah, Mila, sie alle gehören einfach dazu und haben auch dieses Buch wieder besonders gemacht. Die Freundschaft von ihnen ist etwas Besonderes und das merkt man stark daran, dass sie Hazel einfach normal behandeln, obwohl sie sie damals verletzt hat.

Am Ende gibt es dann noch einiges an Drama. Nicht nur erfährt man, wieso Hazel damals verschwunden ist, sondern auch andere Dinge passieren. Man konnte sich einiges schon denken, trotzdem war es gut geschrieben und hat zum Rest der Geschichte gepasst. Es ging nur alles ein bisschen sehr schnell und dann war das Buch aus, da hätte ein bisschen mehr sein können, aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.

Fazit:

Hazel und Damian sind nicht mein liebstes Paar, aber man merkt, dass sie füreinander gemacht wurden. Das Ende vom Buch war ganz in Ordnung, nicht so emotional wie Band eins und für mich auch etwas zu aprubt, aber der Rest bis dahin war wieder sehr gut. Insgesamt hat mir das Buch wieder gut gefallen und bekommt, wegen ein paar Kritikpunkten, vier Sterne von mir.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2024

Witzige Geschichte und schnell zu lesen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute Verkleidungen oder plausible Geschichten.

Das Cover ist ein Hingucker und ich liebe es! Man hat die Drachenschuppen, die Lichtpunkte, das Schwarz und alles passt irgendwie zur Geschichte. Obwohl es eher simple gehalten ist, gefällt es mir richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin war gut und flüssig zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Arlyn und ihre sarkastische Art hat man oftmals gemerkt. Was mir gut gefallen hat waren die Beschreibungen von der Magie und auch von der Umgebung. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Arlyn kennen, die eine gesuchte Verbrecherin ist. Dass sie das alles für einen guten Zweck macht ist nebensächlich. Ein neuer Auftrag führt sie zum MBI, doch um von dort etwas zu klauen, muss sie erstmal reinkommen. Gut, dass Agent Heaton eine Partnerin sucht und sie sich für den Job bewerben kann.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es war locker zu lesen und die Dreiergruppe rund um Arlyn ist super witzig und sehr chaotisch. Durch die eher witzige Herangehensweise wird alles gleich lockerer und man kann sich gut mit den Figuren anfreuden. Ich war also gespannt, wie es weitergehen würde.

Arlyn mochte ich sehr gerne. Sie ist gut in dem was sie tut und versucht auch immer das Richtige zu tun. Das merkt man später stark, als sie mit Heaton zusammen an einem Fall arbeitet. Sie nimmt die Sache ernst und will unbedingt wissen, was genau passiert ist und lässt die Sache nicht auf sich beruhen.

Marlon Heaton fand ich sofort toll. Zwar ist er meist mürrisch und sehr auf seine Arbeit fokussiert, aber ich mochte ihn. Er ist zielstrebig und gibt nicht so leicht auf, außerdem lässt er sich von seinen Vorgesetzten auch nicht abbringen an etwas zu forschen. Solche Leute braucht es in dieser Branche.

Ich wusste nicht wirklich, was mich in dem Buch erwarten würde, aber ich bin positiv überrascht worden. Es hat mich ein bisschen an Hex Files erinnert, weil auch hier ermittelt wird und es viele witzige Momente gibt. Im Zentrum der Geschichte steht die Ermittlung um einen Banküberfall, an dem Arlyn beteiligt war und bei dem ein Drache die Kontrolle über seine Magie verloren hat und dabei das halbe Gebäude zerstört hat. Heaton glaubt nicht, dass das Zufall war und will herausfinden, was da genau passiert ist.

Man sollte das Buch nicht allzu ernst nehmen, denn manche Dinge waren wirklich zu einfach gelöst und Arlyn hatte keinerlei Probleme sich als Agent auszugeben. So einfach sollte es eigentlich nicht sein, aber zur Geschichte hat es gepasst. Arlyn gibt sich auch als Hexe aus und niemand hinterfragt das oder will ihre Kräfte sehen. Auch im Einsatz setzt sie sie nie ein und niemanden kommt das wirklich komisch vor, obwohl sie nur so halbgare Ausreden parat hat. Abgesehen davon fand ich die Ermittlungen aber toll. Es hat Spaß gemacht mit den beiden durch die Stadt zu reisen und Leute zu befragen, so hat sich langsam ein Bild ergeben und man konnte als Leser miträtseln, was nun wirklich passiert ist.

Sehr gut gefallen haben mir auch die magischen Wesen. Es gibt Irrlichter, Dämonen, Gestaltwandler, Hexen und eine magische Bibliothek. Von manchen Gruppen hätte ich gerne noch mehr gelesen, weil ich sie einfach son interessant fand. Auch den Aufbau der Gesellschaft fand ich gelungen, sie haben sich in das Leben integriert, leben Seite an Seite mit den Menschen und haben trotzdem ihre eigenen Strukturen. Diese Welt gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne noch länger in dieser verweilt.

Eher weniger gefallen hat mir die Liebesgeschichte, die es meiner Meinung nach einfach nicht gebraucht hätte. Arlyn konnte Heaton zuerst auch gar nicht leiden und er war auch nicht sonderlich angetan von ihr, aber trotzdem entsteht da was. So wirklich nachvollziehen konnte ich es nicht, denn sie haben einfach zusammen gearbeitet und sonst eher wenig Zeit miteinander verbracht. Dass sie Freunde werden ist ja ok, aber gleich eine solche Gefühle? Das fand ich dann zu viel.

Das Ende hat mir dann gut gefallen. Auf manche Dinge konnte man schon selber draufkommen, auch wer hinter dem Auftrag an Arlyn steckt und wie sich dann alles gefügt hat fand ich sehr gut. Es gab noch einige kleinere Überraschungen und insgesamt macht das Ende Lust auf den zweiten Band, den ich sicher lesen werde.

Fazit:

Ich bin wirklich überrascht von dem Buch. Das Debüt der Autorin fand ich nur mittelmäßig, aber man merkt hier, dass sie sich wirklich gesteigert hat. Ich mochte fast alles an dem Buch und habe nur einige kleinere Kritikpunkte. Besonders Heaton habe ich schnell ins Herz geschlossen, auch wenn er zuerst ein Grießgram war. Es ist ein witziges Buch, das eine interessante Story bietet und sich schnell zwischendurch lesen lässt. Ich freue mich schon auf Band zwei und vergebe 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 16.12.2024

Tolle Sports-Romance

Collide
3

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, ...

Meinung:

Sie hält mir eine Waffe an die Schläfe. Na ja, zumindest im übertragenen Sinn.

Das Cover finde ich toll, ich mags, dass diese Art von Covern endlich bei uns angekommen ist und ich finde auch, dass es super aussieht. Der Artstyle ist wirklich schön.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei man aus beiden Sichten liest, einmal aus Summer’s und einmal aus Aiden’s, dadurch lernt man beide besser kennen und kriegt auch mehr von der Geschichte.

Zu Beginn lernt man Summer kennen, die sich für ein Praktikum bewerben will und dafür eine Arbeit schreiben muss. Diese soll sich ausgerechnet mit Eishockey beschäftigen und dazu muss sich viel Zeit mit Aiden verbringen, dem Captain der Mannschaft. Blöd nur, dass Summer Eishockey und alle Personen, die es spielen, hasst.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich fand das Setting gut und auch wieso die beiden Protagonisten etwas miteinander machen müssen war mal anders. Außerdem mag ich Eishockey in Büchern, also das war auch schonmal positiv.

Summer fand ich in Ordnung, nur bei dem Thema Eishockey hat sie komplett übertrieben. Sie hasst den Sport und die Sportler, weil ihr Dad Eishockey gespielt hat und sie dadurch vernachlässigt hat. Den Grund finde ich einfach doof. Abgesehen davon hat sie Bindungsängste und hält Aiden immer hin, obwohl sie selbst schon ihre Gefühle merkt. Das fand ich wirklich nervig an ihr und hat sie auch nicht gerade sympathischer gemacht.

Aiden hingegen ist ein Schatz. Er gibt Summer die Zeit, die sie braucht, drängt sie nicht und ist trotzdem immer für sie da. Ebenso für seine Teamkollegen, er hält auch mal den Kopf für sie hin. Ich liebe Aiden wirklich, für ihn steht nicht Eishockey an erster Stelle, sondern seine Familie, seine Freunde und Summer und das merkt man immer wieder.

Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Summer und Aiden müssen Zeit miteinander verbringen, weil sie eine Arbeit schreiben muss und er ihr dabei als Testobjekt zur Seite steht. Schon von Beginn an merkt man die Anziehung zwischen den beiden und es ist klar, dass sich daraus mehr entwickeln wird, nur dauert das einfach.

Die Liebesgeschichte fand ich fast schon mühsam. Sie ist gut, keine Frage, aber durch Summer gibt es immer wieder ein hin und her und obwohl man als Leser eh schon weiß, dass sie sich mögen, dauert es einfach unglaublich lange, bis auch Summer es sich eingesteht. Das fand ich persönlich recht mühsam. In Zusammenhang damit hat mich der Mittelteil etwas enttäuscht, denn hier wird sich wirklich auf die beiden fokusiert und auf sonst nichts. Immer wenn eine andere Szene kommen würde gibt es einen Cut, es wird ein Satz darüber geschrieben, dass Aiden oder Summer irgendwas getan haben und schon sind sie wieder zusammen. Man liest also fast ausschlißlich von den beiden und alle Freunde, Hobbys oder sonstige Dinge bleiben im Mittelteil sehr auf der Strecke.

Was ich hingegen sehr gut fand war, dass es kein zusätzliches Drama zwischen den beiden am Ende gab. Es war so schon genügend Drama bis dahin zwischen ihnen, aber die Autorin hat hier etwas anderes eingebaut, was man sich schon vorher denken konnte und hier nochmals wichtig wurde. Ich mochte die Wendung und wie das alles verwoben wurde, es hat gut gepasst.

Es gibt auch richtig liebenswerte (und auch doofe) Nebencharaktere. Das ganze Eishockeyteam hat Summer sozusagen adopiert und kümmert sich um sie, richtig schön. Und auch ihre Mitbewohnerin mochte ich sehr gerne, diese bekommt im Laufe des Buches immer mehr Zeit mit Summer und zusammen sind sie schon toll. Dann gibt es auch noch Donny, einen Ex von Summer, den ich aus tiefstem Herzen hasse. Er ist ein richtig überheblicher Typ und will Summer immer einreden, dass ihre Arbeit nicht gut genug ist und er es viel besser könnte. Ab dem ersten Auftritt von ihm habe ich ihn gehasst und das hat sich bis zum Ende nicht geändert.

Das Ende hat mir dann insgesamt gut gefallen. Nicht nur Freunde, sondern auch die Familien haben begonnen eine größere Rolle zu spielen und ich fand die Art, wie diese eingebunden wurden, echt gut. Außerdem hat sich auch sonst fast alles geklärt und man bekommt noch einen richtig kitschigen Abschluss. Mir persönlich war es schon fast zu viel. Trotzdem war es ein guter Abschluss für das Buch.

Fazit:

Das Buch ist eine tolle Sports-Romance und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Im Mittelteil gab es für mich aber zu viele Sprünge, so gab es fast nur Szenen mit Summer und Aiden, alles andere ging unter. Summer war im gesamten Buch sowieso öfter Mal komisch, mit ihr wurde ich nicht ganz war, dafür war Aiden aber toll. Von mir gibt es 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.11.2024

Lügen und Verrat

Five Broken Blades
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt es auch zum Titel. Allerdings spielen Schwerter in dem Buch nur eine nebensächliche Rolle.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Ich mochte es, dass es Kapitel aus Sicht von jeder Hauptperson gibt und man dadurch alle besser kennen lernt. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive.

Der Gottkönig Joon soll getötet werden und fünf ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sollen das bewerkstelligen. Doch bis zu zusammen finden und dann ihren Plan ausführen, müssen sie noch andere Hindernisse überwinden.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, obwohl ich schon etwas mit den vielen Namen zu kämpfen hatte. Die Kapitel in dem Buch sind recht kurz, wodurch es schnelle Perspektivenwechsel gab und wenn man die Figuren noch nicht kennt, kann das schon verwirrend sein. Nach und nach habe ich aber alle zuordnen können und dann ging es auch schon leichter zu lesen.

Royo und Aeri mochte ich zuerst am wenigsten. Was hauptsächlich an Aeri lag, denn sie ist wirklich aufgedreht, redet in einer Tour und wird so unbekümmert, dass man sich schon Sorgen machen muss. Sie hat Royo als Leibwächter beauftragt und ihn mochte ich echt gerne. Erst konzentrierte er sich nur auf seine Arbeit und führte diese auch gewissenhaft aus, aber irgendwann wurde Aeri ihm auch so wichtig. Seine Gefühle ihr gegenüber konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen, weil ich keine Entwicklung davon gesehen habe, aber insgesamt mochte ich ihn sehr gerne.

Das nächste Zweiergespann sind Sora und Tiyung. Sora war mein liebster Charakter in dem Buch. Sie ist eine Giftmörderin und wirklich gut in dem was sie tut. Ich habe ihre Stärke und ihren Willen bewundert, nie hat sie sich unterkriegen lassen und hatte immer ihr Ziel vor Augen. Tiyung kam tatsächlich ein wenig kurz. Er ist die Begleitung von Sora, das ist der Auftrag, den er von seinem Vater, der auch Soras Besitzer ist, bekommen hat. Er wirkte eigentlich recht feige auf mich und so wirklich mögen tu ich ihn auch nicht. Ein bisschen mehr Rückgrat würde ihm nicht schaden.

Dann haben wir noch Euyn und Mikail. Euyn ist der Bruder von Joon und soll der nächste König werden. Mikail war früher sein Lover und ist ein Spion. Die beiden mochte ich wirklich gerne, denn ihre Handlung war am spannendsten und beide sind auch echt cool. Sie können kämpfen und wirkten auch wie das Hirn der ganzen Operation.

Bis ungefähr zur Hälfte sind die Pärchen allein und reisen nur herum, damit an dem vereinbarten Treffpunkt ankommen. Aber dieser Teil des Buches ist nicht langweilig, denn alle von ihnen haben andere Hindernisse und man erfährt auch noch etwas mehr über die jweiligen Personen und wie sie zu der Mission stehen. Schnell ist einem als Leser klar, dass sie alle eigene Ziele verfolgen und diese nur zufällig teilweise identisch mit der Mission sind. Man kann also schon früh miträtseln, was wohl am Ende passieren wird und wie alles ausgehen wird.

Ich muss sagen, dass ich viele Theorien hatte, wie das Buch enden würde, aber keine davon gestimmt hat. Ich war auf vieles vorbereitet, aber das Ende hat mich dann doch auch überrascht. Wenn man dann aber so drüber nachdenkt wird klar, dass es schon Hinweise darauf gab. Tja, dafür hatte ich wenigstens ein spannendes Ende.

Meiner Meinung nach hätten die Liebesgeschichten nicht sein müssen. Zumindest eine von den dreien, die es in dem Buch gibt, hat sich erzwungen angefühlt, die beiden anderen waren in Ordnung, weil da schon Gefühle von früher dabei waren. Etwas weniger Liebesdrama hätte aber sich nicht geschadet.

Die Welt und auch die Magie haben mir sehr gut gefallen. Ich kenne mich mit koreanischer Mythologie und Legenden nicht aus, und konnte daher auch keinen Bezug herstellen, aber so insgesamt waren die Legenden in dem Buch gut gemacht. Die Wichtigste davon wird zwar erst gegen Ende genauer erklärt, aber das macht meiner Meinung nach nichts.

Abschließend sei noch gesagt, dass man sich kein Meisterwerk erwarten darf. Oft waren moderne Begriffe vorhanden, die es so in dieser Welt nicht geben sollte und auch die Liebesgeschichten standen zu oft im Vordergrund, wodurch andere Szenen zu kurz kamen. Aber es hat Spaß gemacht und ich werde den zweiten Band sicherlich lesen.

Fazit:

Sobald man einmal alle Namen zuordnen kann, geht es schon dahin. Meine Lieblinge waren eindeutig Sora und Mikail, am wenigsten mochte ich Aeri. In dem Buch gibt es viele Reisen und einiges an Pläne schmieden, was nicht für jeden was ist. Auch standen die Liebesgeschichten oftmals zu sehr im Vordergrund. Dafür war das Ende dann richtig gut und spannend und es gibt einen sehr unerwartete Twist, der mich umso neugieriger auf den zweiten Band gemacht hat. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Interessante Märchenadaption

Königin der Sterne
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Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, ...

Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.


Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, aber es passt gut zum Inhalt, denn dieser ist auch nicht gerade fröhlich.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei sich auf Nala fokusiert wird. Manchmal kam stark durch, dass es sich um eine Neuerzählung von Märchen handelte, einfach durch den Schreibstil, das war schön zu lesen.

Zu Beginn lernt man Nala kennen. Sie ist die Tochter eines Herzogs, und hat ihre Mutter verloren. Der Herzog will sie nun heiraten, da er sie an seine verstorbene Frau erinnert, doch Nala will das nicht und stellt ihm eine Aufgabe. Diese aber löst er schneller als erwartet, danach bleibt ihr nur noch die Flucht.

Der Einstieg in das Buch ist mir gar nicht so leicht gefallen. Ich kenne das originale Märchen nicht, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern und so musste ich mich erstmal in dieser Welt zurecht finden. Nala wirkte zuerst auch recht naiv auf mich, wovon ich kein Fan bin, also das Buch hat es mir zuerst gar nicht so leicht gemacht. Zum Glück ging es bald rund und da hat es mich auch mehr catchen können.

Nala mochte ich ganz gerne, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar waren. Ihre Angst vor ihrem Vater wurde richtig gut beschrieben und auch später merkt man, dass sie sich weiter entwickelt hat. Sie wird slebstbewusster und steht endlich für sich selbst ein. Ihre Entwicklung fand ich wirklich gut.

Ich kenne das Märchen, auf dem die Geschichte basiert nicht, aber ich habe andere Märchen erkannt. Solche kleinen Dinge mag ich super gerne, wenn mehrere Märchen in einem Buch verwoben werden. Die Geschichte selbst fand ich gut, aber auch ein bisschen kurz. Manche Dinge gingen dadurch zu schnell und ich kam dann nicht mehr ganz mit.

Der Fuchsmantel, der Nala verwandelt, spielt eine große Rolle und ich mochte diesen Teil des Buches am liebsten. Zwar gibt es auch noch andere magische Gegestände, aber dieser Mantel hat mir einfach am besten gefallen. Allein schon, wie der Herzog diesen beschafft hat war super interessant und dann später wird es immer klarer, dass Nala damit vorsichtig sein muss. Gegen Ende wird er auch nochmals wichtiger.

Ansonsten war die Geschichte recht actionreich, es passiert einfach so viel darin. Nala begegnet auf ihrer Flucht so einigen Personen und nicht jeder davon meint es gut mit ihr. Dadurch hat sich das Buch sozusagen in Abschnitte unterteilt, die dann am Ende eine ganze Geschichte ergeben haben und alle Fäden zusammengeführt haben. Durch die Kämpfe wurde es nie langweilig, das mochte ich persönlich gerne.

Gegen Ende kamen dann noch einige sehr unerwartet Wendungen, die mir aber gut gefallen haben. Nala hat sich bis dahin auch schon sehr verändert. Sie hat Mut bewiesen und sich dem wahren Feind entgegen gestellt. Ich mochte das Ende, es war ganz anders als erwartet, auch wenn einiges etwas zu schnell ging.

Fazit:

Für mich war das Buch ein recht kurzes Lesevergnügen, aber es hat Spaß gemacht die Märchen in der Geschichte zu erkennen. Ich liebe die Idee mit dem Fuchsmantel und auch Nala hat mich mit der Zeit von sich überzeugt. Hin und wieder ging mir einiges zu schnell und ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht, aber insgesamt war es ein gutes Buch, das ich jedem Märchenfan empfehlen kann. Von mir kriegt es 4 Sterne.

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