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Veröffentlicht am 20.01.2025

Stimmungsvoller Auftakt, der ins Ägypten des neunzehnten Jahrhunderts entführt!

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Während ihre Eltern sechs Monate des Jahres in Ägypten verbringen, wartet Inez in Buenos Aires darauf, dass sie ihre Tochter endlich einladen, sie zu begleiten.
Als Inez dann endlich einen Brief erhält, ...

Während ihre Eltern sechs Monate des Jahres in Ägypten verbringen, wartet Inez in Buenos Aires darauf, dass sie ihre Tochter endlich einladen, sie zu begleiten.
Als Inez dann endlich einen Brief erhält, ist es nicht die gewünschte Erlaubnis, einen Dampfer von Argentinien nach Alexandria zu nehmen, sondern die Nachricht des Verschwindens ihrer Eltern.
Inez reist nach Ägypten, will die Wahrheit herausfinden und gerät schnell in einen Sog aus mächtigen und gefährlichen Geheimnissen.

"What the River Knows" von Isabel Ibañez ist der erste Band der Geheimnisse des Nil Dilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Inez Olivera erzählt wird, aber ab und zu durften wir auch aus der Perspektive von Whitford Hayes lesen.

Inez ist es gewohnt, dass ihre Eltern sechs Monate des Jahres in Ägypten verbringen und sie in der Zwischenzeit bei ihrer Tía Lorena und ihren Cousinen Amaranta und Elvira in Buenos Aires bleibt, weil die Reise für Inez zu gefährlich wäre.
Sie liebt Ägypten und dessen Geschichte trotzdem und hofft immer noch darauf, dass ihre Eltern sie irgendwann mitnehmen, doch dann kommt alles anders und die beiden verschwinden in der Wüste, werden für Tod erklärt.
Inez reist nun selbst nach Ägypten, will die Wahrheit herausfinden, doch muss sich vielen Herausforderungen stellen, nicht zuletzt ihrem Tío Ricardo, der Inez sofort wieder auf ein Schiff in Richtung Argentinien verfrachten möchte, oder seinen attraktiven Assistenten Whit, dem Inez eins um andere Mal entwischt.

Inez ist eine kluge junge Frau, die ihren eigenen Willen hat und ihren Kopf gerne durchsetzt. Sie macht Whit das Leben schwer, denn sie lässt sich nichts sagen und auch ihrem Onkel Ricardo gehorcht sie nur ungern. Sie will sie beiden begleiten, als diese zu ihrer nächsten Ausgrabung aufbrechen und ist dabei sehr erfinderisch!
Das Buch spielt im Jahr 1884 und ich habe Inez sehr bewundert, weil es für Frauen damals ja nicht gerade einfach war und sie sich wirklich sehr gut durchsetzen konnte!
Manchmal war sie etwas zu naiv und leichtgläubig, aber eben auch eine starke Protagonistin, mit der ich mitfiebern konnte!

Von ihrem Papá erhält sie einen magischen Ring, dessen Magie dafür sorgt, dass sie andere Gegenstände aufspüren kann, die mit Kleopatra in Verbindung stehen.
Ich mochte es sehr, dass es hier einige magische Gegenstände in der Geschichte gab, außerdem fand ich es sehr spannend, welche Bedeutung Kleopatra in der Handlung hatte, da sie einfach eine sehr spannende Persönlichkeit war!

Mit Whit versteht Inez sich nicht auf Anhieb, weil er ihr viele Steine in den Weg legt, sie ihm aber auch das Leben schwer macht, aber sie fühlt sich auch stark zu ihm hingezogen und auch Inez lässt ihn nicht kalt.
Zwischen den beiden entwickelt sich ganz langsam etwas, dem sie lange nicht nachgeben, was auch einfach der Zeit geschuldet war, in der das Buch spielt, sodass man das auch nachvollziehen konnte. Es gab aber auch so viele schönen Momente zwischen den beiden!

Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und konnte mich fast durchgehend fesseln!
Ich hätte mir zwischendurch ein wenig mehr Spannung gewünscht, aber spätestens auf den letzten hundert Seiten haben sich die Ereignisse fast überschlagen! Es gab viele Geheimnisse und Intrigen, Verrat und natürlich auch ein paar handgreifliche Auseinandersetzungen, die dann noch mal Action in die Geschichte gebracht haben!
Mit vielen Wendungen habe ich nicht gerechnet und es waren dann auch die letzten Seiten, die dafür gesorgt haben, dass ich den zweiten Band unbedingt lesen möchte! Auch weil viele Fragen aufgeworfen wurden, die natürlich noch nicht alle eine Antwort bekommen haben!

Fazit:
"What the River Knows" von Isabel Ibañez ist ein gelungener Auftakt der Geheimnisse des Nil Dilogie!
Ich mochte Inez und Whit richtig gerne, auch weil Inez nie aufgegeben hat und einfallsreich war, was Whit nicht nur einmal auf die Palme gebracht hat und die beiden eine tolle Dynamik hatten! Es war sehr unterhaltsam, die beiden zu begleiten und sehr schön zu verfolgen, wie sich langsam etwas zwischen ihnen entwickelt!
Ich mochte Ägypten und auch die Handlung sehr gerne, hätte mir zwischendurch vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht, aber das Ende hat echt viel rausgeholt und nun kann ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit den beiden im zweiten Band weitergehen wird!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Gelungener zweiter Band!

All Our Golden Dreams
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Der Skandal hat das Hotel Van Day noch immer fest im Griff und Ryan hat die Situation mit einer Kurzschlussreaktion sogar noch verschlimmert.
Während er und seine Familie versuchen, die Lage zu beruhigen, ...

Der Skandal hat das Hotel Van Day noch immer fest im Griff und Ryan hat die Situation mit einer Kurzschlussreaktion sogar noch verschlimmert.
Während er und seine Familie versuchen, die Lage zu beruhigen, weicht Ellis nicht von seiner Seite.
Doch als er beschließt, doch ins Hotelgeschäft einzusteigen, entfernt er sich immer weiter von ihr.
Wird ihre Beziehung diese Belastungsprobe bestehen?

"All Our Golden Dreams" von Mounia Jayawanth ist der zweite Band der Van-Day-Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtzehn Jahre alten Ellis Wheaton und des gleichaltrigen Ryan Van Day erzählt wird.

Ryan hat endlich die Wahrheit über den Skandal geteilt, doch sein Tweet sorgt dafür, dass sich die Situation noch mehr zuspitzt. Um das Hotel zu retten, muss er mit seiner Familie an einem Strang ziehen und entscheidet sich dann auch dafür, sein Studium erst ein Jahr später zu beginnen, um bis dahin im Hotelgeschäft zu arbeiten.
Doch die neuen Herausforderungen verlangen ihm zu viel ab und er entfernt sich immer weiter von Ellis.

Der zweite Band setzt genau da an, wo der erste Band aufgehört hat und ich war sofort wieder in der Geschichte drin.
Die erste Hälfte zog sich für meinen Geschmack etwas, da es hier hauptsächlich um Schadensbegrenzung ging. Die Wogen waren jedoch schnell wieder geglättet und der Alltag zog ein.
Aber dann gab es nach gut zweihundert Seiten einen kleinen Zeitsprung und Ellis und Ryan mussten sich neuen Problemen stellen, die nicht nur ihre Beziehung auf die Probe gestellt haben.

Ich mochte die beiden wieder sehr gerne!
Ellis ist sehr stur und empathisch. Sie lässt nicht locker, wenn sie sich in irgendetwas verbissen hat und entdeckt ihre Liebe zum Schreiben neu. Auch ihre Liebe zum Hotel wird nicht weniger.
Ryan ist verantwortungsbewusst, doch in diesem Band holen ihn viele Dinge aus der Vergangenheit ein, die ihn belasten.
Es war schön zu sehen, wie die beiden frisch verliebt ihre neue Beziehung erkunden, aber auch sehr spannend, wie sie sich dann ersten Problemen stellen. Ich fand es großartig, dass Ellis nicht die Augen verschlossen hat, sondern hingesehen hat, als es zu kriseln begann und sie helfen wollte, was nicht leicht war.
Das Thema fand ich sehr spannend und ehrlich gesagt auch überraschend, da ich damit überhaupt nicht gerechnet hätte, aber es passte total und war auch gut in die Geschichte eingearbeitet!

Die letzten hundert Seiten fand ich sehr spannend und ich fand es auch klasse, dass wir mehr über Riley, Deb, Rahim und Emory erfahren, denn diese Charaktere werden wir auch in Mounia Jayawanths neuer Reihe Purple Clouds wiedersehen und ich freue mich schon wirklich sehr auf ihre Geschichten!

Fazit:
"All Our Golden Dreams" von Mounia Jayawanth ist ein toller Abschluss der Van-Day-Dilogie!
Die erste Hälfte fand ich noch nicht so stark, weil es sich fast schon wie ein Ende angefühlt hat, weil alles zum Guten gewendet wurde, aber dann kam der Zeitsprung und mit diesem neue spannende Themen!
Ryan und Ellis haben mir dabei sehr gut gefallen, besonders Ellis fand ich hier sehr stark, weil sie sich nicht hat unterkriegen lassen und hartnäckig geblieben ist.
Die Themen waren spannend und gut ausgearbeitet und mir hat es wirklich sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Wieder eine sehr schöne Geschichte um die Brooklyn Bruisers!

The Brooklyn Years - Wo wir hingehören
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Vor drei Jahren traf Silas Kelly zum ersten Mal auf Delilah Spark, doch als sie sich endlich auf ein Date einlässt, muss Silas sie für seine Eishockeykarriere versetzen.
Drei Jahre später ist sie eine ...

Vor drei Jahren traf Silas Kelly zum ersten Mal auf Delilah Spark, doch als sie sich endlich auf ein Date einlässt, muss Silas sie für seine Eishockeykarriere versetzen.
Drei Jahre später ist sie eine erfolgreiche Sängerin und Silas fordert sie auf Twitter zu einer kleinen Wette heraus, durch die sie schließlich einwilligt, sich mit ihm auf ein Date zu treffen.
Wird Silas seine Chance dieses Mal nutzen?

"Wo wir hingehören" von Sarina Bowen ist der sechste Band der The Brooklyn Years Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechsundzwanzig Jahre alten Delilah Spark und des gleichaltrigen Silas Kelly erzählt wird.

Vor drei Jahren trafen sich Silas und Delilah zum ersten Mal in einer Bar. Silas hatte den Sprung in die Minor League knapp nicht geschafft und hat sich für den Sommer den Job als Barkeeper gesucht, doch seinen Traum, Eishockeyprofi zu werden, noch nicht aufgegeben.
Delilah ist eine aufstrebende Sängerin, die nach Darlington Beach gekommen ist, um sich zu connecten. Sie nimmt jeden Auftritt mit und hofft auf einen Plattenvertrag.
Sie kommt jeden Tag in die Bar, in der Silas arbeitet, doch sie gibt ihm nie ihre Nummer, aber sie willigt irgendwann ein, dass er ihr eine Surfstunde geben darf, doch Silas versetzt Delilah und ihre Wege trennen sich.
Drei Jahre später bekommt er eine zweite Chance, doch er ist mittlerweile Profi bei den Brooklyn Bruisers, während Delilah ebenfalls erfolgreich ist und in Los Angeles lebt.

Silas ist Castros Mitbewohner und ihn und seine Schwäche für die Musik von Delilah Spark haben wir in den vorherigen Bänden schon kennengelernt. Jetzt erfahren wir, dass sie tatsächlich eine gemeinsame Geschichte haben und es war so schön zu sehen, wie der ruhige und eher zurückhaltende Silas seine zweite Chance bekommt und diese auch nutzt!
Es ging sehr schnell mit den beiden, aber durch ihre gemeinsame Vergangenheit war das auch komplett nachvollziehbar und ich mochte es, dass Silas fürsorglich und aufmerksam war, sich aber auch das genommen hat, was er wollte.

Delilah hat gerade mit ihrem Produzenten Schluss gemacht, der ihr zweites Album zurückhält, bis sie für ein drittes Album unterschrieben hat, zudem gibt es einen Stalker in ihrem Leben.
Delilah ist eher eigenbrötlerisch, hat ein großes Herz und ist großzügig. Auch wenn sie gerade keinen Mann in ihrem Leben brauchen kann, über das sie gerade erst die Kontrolle zurückgewinnt, kann sie Silas nicht widerstehen.

Ich fand es ein bisschen schade, dass wir in diesem Band nicht allzu viel Eishockey sehen, da die Jungs der Brooklyn Bruisers in der Sommerpause sind, aber dafür durften wir die Hochzeit von Becca und Nate begleiten! Der Fokus lag mehr auf Delilahs Leben und da es hier auch Suspense-Elemente gab, hat mich das nicht groß gestört, weil hier ein wenig Spannung aufkam, auch wenn es schon etwas vorhersehbar war.
Die Geschichte ließ sich gut lesen, zu viel Drama gab es nicht und mir hat es echt gut gefallen, auch wenn es eher ein Buch für zwischendurch war.

Fazit:
Auch der sechsten Band der The Brooklyn Years von Sarina Bowen hat mir sehr gut gefallen!
Ich fand es zwar schade, dass wir in "Wo wir hingehören" nicht viel Eishockey gesehen haben, dafür aber mehr von Delilahs Leben und hier kam auch Spannung auf.
Ich mochte besonders Silas richtig gerne und die Geschichte von ihm und Delilah mochte ich insgesamt sehr gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Guter Beginn!

Witch 01 Der Anfang aller Magie
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Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin leben in Heatherfield und freunden sich gerade an, als in ihnen magische Kräfte erwachen.
Sie erfahren, dass sie Wächterinnen von Kandrakar sind und müssen sich ...

Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin leben in Heatherfield und freunden sich gerade an, als in ihnen magische Kräfte erwachen.
Sie erfahren, dass sie Wächterinnen von Kandrakar sind und müssen sich plötzlich gegen übernatürliche Wesen behaupten.

"Der Anfang aller Magie" ist der erste Band der W.i.t.c.h. Reihe von Elisabetta Gnone, Francesco Artibani und Bruno Enna, der die Geschichte von Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin erzählt.

Ich habe die Comics als Kind gelesen und sehr gemocht, da hat es mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass es die Abenteuer der fünf Freundinnen mittlerweile auch als Comic in Buchform gibt.

Wir lernen die Mädchen ein Jahr vor Beginn der richtigen Handlung kennen, als sie entdecken, dass sie etwas Besonderes sind. Will kann plötzlich Gedanken lesen, Irma, dass sie eine besondere Beziehung zum Wasser hat, während Taranee sich zum Feuer hingezogen fühlt. Cornelia beginnt zu schlafwandeln, träumt von der Natur und Hay Lin bastelt einen Drachen, der sich auch ohne Wind vom Boden erhebt.
Will und Taranee ziehen frisch nach Heatherfield und kommen an das Sheffield Institut, wo sie auf Irma, Cornelia und Hay Lin treffen. Von Hay Lins Großmutter, die früher ebenfalls eine Wächterin war, erhält Will das Herz von Kandrakar und die Freundinnen erfahren, dass sie die neuen Wächterinnen des Netzes sind, das zwei Seiten voneinander trennt. Eine Seite will Frieden, die andere wendet sich immer weiter dem Bösen zu.
In Heatherfield gibt es zwölf Portale, die wieder geschlossen werden müssen, aber es sind bereits Kreaturen durchgeschlüpft, die den Freundinnen das Leben schwer machen.

Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen, auch weil ich mich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt habe! Der Comic ist toll gezeichnet und die Geschichte schon sehr spannend!
Will und Cornelia sind vierzehn Jahre alt, Irma, Hay Lin und Taranee dreizehn, sodass die fünf noch ganz andere Probleme haben, die sie beschäftigen. Es war schön zu sehen, wie die fünf zusammenwachsen und ihre Kräfte erkunden!
Ein wenig mehr hätte ich schon gerne über Kandrakar erfahren, aber das war ja erst der erste Band der Reihe und so freue ich mich auf das, was in den nächsten Bänden auf uns wartet!

Fazit:
"Der Anfang aller Magie" ist ein toller Auftakt der W.i.t.c.h. Reihe von Elisabetta Gnone, Francesco Artibani und Bruno Enna!
Ich fand es schön, die fünf Freundinnen wieder kennenzulernen und zu verfolgen, wie Will, Irma, Taranee, Cornelia und Hay Lin zusammengewachsen sind und ihre Kräfte entdeckt haben! Ich mochte die Geschichte schon als Kind richtig gerne und so habe ich sie auch jetzt wieder sehr gerne gelesen!
Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Gute Mischung der Geschichten!

Mistletoe Moments. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special
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"Mistletoe Moments" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Luis, Anne Lück, ...

"Mistletoe Moments" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Luis, Anne Lück, Nina MacKay, Greta Milán, Kim Nina Ocker, P. J. Reid, Sarah Saxx, Jana Schäfer, Marius Schäfers, Stella Tack und Rebekka Weiler zu lesen gibt, sowie das Silver-Special von Sabine Schoder.
Dieses Mal spielen alle Geschichten in New York City und auch hier begegnen wir den unterschiedlichen Protagonisten geschichtenübergreifend, sodass beispielsweise auch die Charaktere aus der ersten Geschichte in der letzten erwähnt werden, was mir sehr gefallen hat!

Wie schon in den letzten drei Adventskalendern gab es hier eine bunte Mischung an Geschichten. Viele haben mir gut gefallen, bei anderen ist der Funke nicht ganz übergesprungen.

Die erste Geschichte von Greta Milan hat mir schon mal richtig gut gefallen! Es geht um eine Freundesgruppe, die sich traditionell zum Keksebacken trifft, sich aber auseinandergelebt hat. Mir hat es gefallen, dass der Fokus auf der Freundschaft lag, aber man auch schon ein kleines Kribbeln zwischen Grace und Ren spüren konnte.

Auch Elaine und Jacob aus der Geschichte von Jana Schäfer mochte ich sehr gerne.
Von Konkurrenten zu mehr, eine schöne Entwicklung, auch wenn es ein paar Missverständnisse gab! Auch das winterliche New York kommt gut zur Geltung bei dem Fotoprojekt der beiden und das Wiedersehen mit Grace und Ren war schön!

Die Geschichten von Rebekka Weiler konnten mich bisher immer überzeugen! Krankenhaussetting, ein stecken gebliebener Fahrstuhl, Grey's Anatomy Vibes, mochte ich sehr! Zoe und Zane waren toll und die Geschichte konnte mich fesseln!

Die Geschichten von Stella Tack sind mir dann meist zu drüber und hier war es auch so. Zu albern die Geschichte um Rio und Stanley, Konkurrenzkampf um die meistverkauften Dumplings in New York. War nicht einfach nicht meins.

In der Geschichte von Saskia Louis treffen wir auf Ari und Milo, die als Weihnachtselfen im Kaufhaus arbeiten und Weihnachtsstimmung verbreiten sollen, doch Ari ist sehr zynisch und kann Milo nicht ausstehen, aber bald werden sie gezwungen zusammenzuarbeiten. Sie lernen einander kennen und Ari kann über ihre Vorurteile hinwegblicken. Auch Milos Aufmerksamkeit und sein Geschenk fand ich toll, eine stimmungsvolle Geschichte!

In der Geschichte von P. J. Ried arbeitet Chloe für Fairy Wishes, eine Organisation, die Wünsche von kranken Kindern erfüllt und lernt so Meggie und ihren großen Bruder Ethan kennen. Der erste Teil las sich wie eine Einleitung, so ganz fesseln konnte es mich noch nicht und auch im zweiten Teil hat mir ein wenig die Magie gefehlt, obwohl mir die Idee mit den Wünschen sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte von Lucy und Victoria aus der Feder von Anne Lück hat mir wieder besser gefallen! Lucy rettet ihr quasi das Leben, Victoria zeigt sich erkenntlich und darf dann auch noch zur Hochzeit von Lucys Schwester Molly. Kurzweilig, aber schön!

Die Geschichte von Marius Schaefers konnte mich nicht ganz so stark fesseln, denn Andy und Peter haben mich nicht komplett überzeugt, waren aber ganz niedlich. Peter arbeitet an einem Set, Andy in einem Café und möchte seiner besten Freundin die Taschenuhr ihres Großvaters, die sie in eine Pfandleihe gegeben hat, schenken, doch Peter bekommt die Uhr vor Andy.

Dann die Geschichte von Sarah Saxx, in der New York im Schneechaos versinkt. Destiny wird von ihrem Mitbewohner Connor vom Flughafen abgeholt. Sie machen sich auf den Weg zu ihrer Wohnung, müssen einige Hindernisse überwältigen und kommen sich dabei endlich näher. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen!

Die Geschichte von Nat und Javi, geschrieben von Stefanie Lasthaus, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die beiden haben sich vor acht Jahren zum ersten Mal geküsst, doch Javi zog weg. Nun begegnen sie sich im Zoo wieder und finden zueinander, eine schöne Geschichte!

Weiter ging es mit der Geschichte von Jennifer Alice Jager, in der wir auf Demi und Shane getroffen sind. Demi verliert ihre Wohnung, ihr Nachbar Shane bietet ihr an, bei ihm einzuziehen und sie kommen sich näher. Hier hat mir die weihnachtliche Note gefehlt und auch wenn die Charaktere in den Geschichten oft schnell zueinandergefunden haben, hier ging es mir dann viel zu schnell.

Mit Hazel und Yoshi in der Geschichte von Sandra Grauer geht es an den Broadway, was ich sehr mochte! Sie ist Ballerina, er ihr Choreograf und beide empfinden mehr füreinander, als sie zeigen. Mir hat es gut gefallen, weil die Geschichte eher ruhig und sehr einfühlsam war!

Die Geschichte von Valerie und Lucas aus der Feder von Kim Nina Ocker fand ich ebenfalls sehr schön! Sie arbeitet in einem Call Center, in dem Lucas anruft und es funkt. Zum Schluss ein bisschen komisch, aber hat mir doch gut gefallen!

In der Geschichte von Nina MacKay treffen wir auf den Tik-Tok-Star Boston und Hadley, die sich im Central Park begegnen und beschließen die Drehorte von Kevin allein in New York abzuklappern. Ließ sich gut lesen, konnte mich dennoch nicht komplett fesseln, weil Hadley sich das Leben selbst schwer macht. Sie hätte Boston viel früher die Wahrheit sagen müssen und ich habe auch nicht verstanden, warum sie da so ein Geheimnis draus gemacht hat. Die Idee fand ich eigentlich süß, aber da ich die Kevin-Filme nie gesehen habe, konnten mich die Drehorte jetzt auch nicht begeistern.

Auch die letzte Geschichte um Eliza und Jasper von Alexandra Flint hat mir sehr gut gefallen! Eliza schläft auf der Toilette des Museums ein, nachdem sie mit den Folgen einer Lebensmittelvergiftung gekämpft hat. Mir ging diese Lebensmittelvergiftung nicht aus dem Kopf und deshalb konnten mich die romantischen Vibes dann auch nicht kriegen.

Die letzte Geschichte von Sabine Schoder hat mir tatsächlich am besten gefallen! Ava mag keine Menschenmengen, ist eher introvertiert und hilft dem extrovertierten Jacks dabei, seinen Songtext zu suchen und landet auf der Bühne des großen Silvesterkonzerts mit ihm, wo er ihr seine Liebe gesteht. Eine gelungener Abschluss!

Die Geschichten haben mir in diesem Jahr besser gefallen und ich mochte es, dass wieder queere Geschichten mit dabei waren. Natürlich können die Kurzgeschichten nicht so stark in die Tiefe gehen, wie es richtige Geschichten können, deshalb ging es mir besonders bei den Charakteren, die sich vorher noch nicht gut kannten, oft zu schnell. Bei anderen merkte man, dass die Gefühle schon länger da waren.
Nicht alle Themen haben mir gut gefallen, andere Ideen fand ich wirklich sehr schön, bei manchen konnte man die weihnachtliche Stimmung wirklich spüren, bei anderen habe ich diese ein wenig vermisst. Es war aber wirklich eine gute Mischung und insgesamt hat es mir auch echt gut gefallen!

Fazit:
"Mistletoe Moments" ist ein Adventskalender, der mir richtig gut gefallen hat!
Ich mochte die Mischung der Geschichten, die dieses Mal alle in New York City spielen, echt gerne!
Natürlich gab es auch dieses Mal wieder Geschichten, die mir deutlich besser gefallen haben als andere, aber der Großteil der Geschichten hat mir sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

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