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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2026

Leider gar nicht mein Fall...

Böser, böser Wolf
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Märchen habe ich als Kind absolut geliebt und als Jungerwachsene bin ich totaler Thriller Fan geworden, daher hat mich das Buch sofort interessiert! Zudem fand ich das Cover mit der rot und schwarzen ...

Märchen habe ich als Kind absolut geliebt und als Jungerwachsene bin ich totaler Thriller Fan geworden, daher hat mich das Buch sofort interessiert! Zudem fand ich das Cover mit der rot und schwarzen Farbwahl sehr ansprechend und gut gewählt für das Genre.
Das scheint es für mich aber dann leider an lobenswerten Dingen auch schon wieder gewesen zu sein, da mich ewig kein Roman so verwirrte und irgendwie sogar zornig machte...
Der "Thriller", der in meinen Augen keiner ist, liest sich wie ein absurder, bizarrer Fiebertraum. Das Konzept der Autorin Alexandra Benedict kann ich erkennen, aber die Umsetzung ist leider nicht geglückt. Die zunächst noch nachvollziehbare Handlung um die Polizistin Lyla Rondell, die versucht von Märchen inspirierte Morde, wobei mir eigentlich bereits hier richtige Parallelen fehlen, aufzuklären. Je weiter jedoch die "Ermittlungen" fortschreiten, desto unrealistischer, konstruierter wird die Erzählung und driftet in Fantasie ab, mit der ich beim Lesen des Klappentexts so einfach nicht gerechnet habe. Da ich viel Potential in den Märchenmorden und einer spannenden TäterInnensuche erwartet hatte, wurde ich zunehmend enttäuschter. Sollte man also eine spannende Mordserie und sympathische Detectives vor Augen haben, ist man hier definitiv an der falschen Stelle.

Fazit: Die Hauptprotagonistin sagt irgendwann gegen Ende des Buchs, dass sie die Zusammenhänge nicht versteht und dieses Gefühl kann ich stark nachvollziehen, denn die kann ich hier in dieser abstrusen Geschichte auch nicht erkennen und daher hier leider keine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Lesestart mit Stitch

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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Hier handelt es sich um ein kleines, dünnes Buch für Leseeinsteiger, passend zum momentanen Hype um die kleine Hawaii Bewohnerin Lilo und ihren besten Freund aka Alien Stitch. In großer Schrift, ...

Hier handelt es sich um ein kleines, dünnes Buch für Leseeinsteiger, passend zum momentanen Hype um die kleine Hawaii Bewohnerin Lilo und ihren besten Freund aka Alien Stitch. In großer Schrift, einfacher Sprache, wenig Lesetext und vier knappen Kapiteln können Leseanfänger ein wirklich kurzes Abenteuer von den beiden Charakteren miterleben. Die Zeichnungen sind exakt wie von den Disney Figuren gewöhnt und gesamt ist die Gestaltung recht übersichtlich und kompakt gehalten.
Die Handlung selbst gefiel mir als Elternteil nicht sonderlich, da erst Stitch beschimpft wird, anschließend eine wilde Verfolgungsjagd entbrennt und zum Schluss zwar die "Helden" fliehen können, aber die "Bösen" einfach in einer sehr auswegslosen Situation zurückgelassen werden. (Bestimmt ist es nicht Ziel des Buchs großartige Erörterungen zu erzielen, sondern eher spaßig zu sein.)
Wenigstens meinem Sohn gefiel die Geschichte, da wir sie gleich dreimal hintereinander lesen mussten, die Rätseln weckten sein Interesse nicht, dafür entspricht er aber auch noch nicht ganz der Altersklasse. Denke ab Ende der 1.Klasse sind die verschiedenen Aufgaben wie Satzteil oder Wörtersuche gut lösbar. Bei den angepriesen Ausmalbildern, handelt es sich aber tatsächlich nur um ein einziges auf der letzten Seite des Buchs.

Fazit: Für Fans der Disney Figuren?!

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Brutal, detaillierte Piratenstory

Yara's Hearts
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Dieser Roman hat mich aufgrund des Klappentexts und der Werbung zu Parallelen zu der Saga Fluch der Karibik gecatcht. Da ich in meiner Jugend ein großer Fan war und ich schon lange nichts mit ...

Dieser Roman hat mich aufgrund des Klappentexts und der Werbung zu Parallelen zu der Saga Fluch der Karibik gecatcht. Da ich in meiner Jugend ein großer Fan war und ich schon lange nichts mit Piraten Fantasy Geschichten am Hut hatte, wollte ich hier mal wieder in die Welt der Räuber auf den Meeren eintauchen, auch wenn mich das Cover eigentlich nicht sehr ansprach.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Jerome, der Sirene Yara, später Göttin, und der jungen Piratenkapitänin Mary, die sich zunächst auf ihren eigenen Abenteueren befinden und schließlich irgendwann aufeinanderstoßen.
Der Schreibstil ist sehr ausführlich, ausschweifend, detailliert, malerisch und dadurch manchmal ein wenig zu viel, da es mich im Lesefluss störte. Allgemein eigenen sich die doch sehr brutalen, blutigen Beschreibungen von gewissen Szenen, nicht für zart besaitete LeserInnen und man sollte fantasievolle Kreaturen wirklich mögen. Zu Beginn fiel es mir überhaupt schwer mich mit den zahlreichen Charakteren, Orten und oft wechselnden Handlungssträngen zurecht zu finden und auch im Laufe des Romans wurde ich nicht richtig abgeholt. Die beiden starken weiblichen Hauptprotagonistinnen, die sich zunächst als Feindinnen gegenüber stehen und dann langsam aneinander gefallen finden, haben einfach überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen und blieben viel zu oberflächlich.

Fazit: Leider habe ich mich mehr durch das Buch gequält als es zu genießen. Das Versprechen einer besseren Geschichte als Fluch der Karibik, war wohl viel zu hoch angesetzt, die Erwartungen wurden definitiv nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Zu viel, zu bunt, zu quaotisch

Sherlock Holmes & Dr. Watson. Die Jagd nach dem Geisterzug (Band 1)
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In diesem Kinderbuch ab 8 Jahren gehen die Kultfiguren Sherlock Holmes und Dr. Watson als tierisches Duo (Hund & Schwein) auf detektivische Rätselabenteuer. Besonders ein Geisterzug, der sich ...

In diesem Kinderbuch ab 8 Jahren gehen die Kultfiguren Sherlock Holmes und Dr. Watson als tierisches Duo (Hund & Schwein) auf detektivische Rätselabenteuer. Besonders ein Geisterzug, der sich durch das ganze Buch zieht, verbreitet Chaos und eröffnet immer weitere Fragen.

Die Kurzbeschreibung des Buchs ließ mich eigentlich sehr hoffen, da ich selbst ein Fan von lustigen Rätselabenteuern bin und mir ein abwechslungsreiches Lesevergnügen für Leseeinsteiger erwartete. Leider schreckten mich schon die ersten Seiten ab:
Wechsel von Quer-/Hochformat, schräg, verkehrt, links, rechts, querbeet Sprechblasen, unstrukturierter Inhalt überall...
Mein erster Eindruck war, das einfach alles durcheinander steht (einmal alles gut geschüttelt), es furchtbar zu lesen ist und man jetzt auch noch Rätsel finden und lösen soll- man vergesse das Zielalter nicht!
Die Illustrationen sind gemischt im Comiczeichenstil mit zwischendurch realistische Darstellungen (teilweise Fotos?!), was die ohnehin überladenen Seiten noch unübersichtlicher gestaltet.
Am Ende jedes Kapitels gibt es das Notizbuch von Watson, indem die Lösungen der vorangegangenen Rätsel zu finden sind. An diese hatte ich im allgemeinen höhere Erwartungen, da es sich in meinen Augen eher um Spaß/Quatschrätsel handelt und viele sich nicht sichtlich logisch lösen lassen. Möglichweise gibt es da einen Unterschied in der Erwachsenen- und Kinderdenkweise, wodurch es für sie einfacher zu errätseln ist.
Besonders die halblustige Mischung aus englischer und deutscher Sprache (Mist, i have verbrannt die Pommes) gefiel mir gar nicht, da oftmals in diesem Alter erst die eine Sprache erlernt wird und ich mir gut vorstellen kann, dass ein fehlerhafter Erwerb stattfindet.

Fazit: Bei uns bleibt es wohl eher bei dem einem Band, wir waren leider nicht überzeugt!

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Erwartungen wohl zu hoch...

Dark Cinderella
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Alma, Sofias beste Freundin verschwindet spurlos als sie am Hof Skonien für die Königin und den Prinzen arbeitet. Doch Sofia lässt sich nicht einfach abspeisen und beschließt eine Stelle im Schloss anzunehmen. ...

Alma, Sofias beste Freundin verschwindet spurlos als sie am Hof Skonien für die Königin und den Prinzen arbeitet. Doch Sofia lässt sich nicht einfach abspeisen und beschließt eine Stelle im Schloss anzunehmen. Maximilian, der Prinz scheint vom ersten Moment von der dunklen Schönheit beeindruckt, versteckt jedoch so einige schlimme Geheimnisse hinter seiner glatten Fassade. Was wird Sofia herausfinden? Kann sie ihren Gefühlen trotzen?

Der Erzählstil der Autorin Anya Omah war mir zunächst sehr sympathisch und somit auch die Hauptprotagonistin Sofia auch, da ich viele Emotionen, die entstehen sollen direkt spüren konnte. Leider merkte ich auch schnell, dass sich bei mir im Laufe der Geschichte Langeweile einstellte. Die Handlung ist mit sovielen Klischees gefüllt, die man aus zig anderen Storys oder Filmen kennt, dass mich nicht mal das rätselhafte Verschwinden von Sofias Freundin Alma noch recht packen konnte.
Das Cover und der Farbschnitt sind dafür wirklich gut gelungen, aber ein schönes Äußeres kann nicht über die Leere im Inneren hinwegtrösten.

Fazit: Scheinbar waren meine Erwartungen zu hoch, denn ich wurde leider definitiv enttäuscht.

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