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Veröffentlicht am 14.05.2025

Bittersüße Liebesgeschichte an der Grenze zum Unmöglichen

Gestern waren wir unendlich
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Henry und Louis, Anfang 20, sind seit fast 3 Jahren ein Paar und alles füreinander. Als am Abend des alle 5 Jahre stattfindenden Familienfestes bei Henrys großer Familie Louis und Henry einen Autounfall ...

Henry und Louis, Anfang 20, sind seit fast 3 Jahren ein Paar und alles füreinander. Als am Abend des alle 5 Jahre stattfindenden Familienfestes bei Henrys großer Familie Louis und Henry einen Autounfall haben und Henry stirbt, ist das für Louis das Schlimmste, was passieren könnte! Beim Aufwachen nach dem Unfall stellt er allerdings fest, dass der Tag erneut begonnen hat - was hat das zu bedeuten? Befindet er sich in einer Zeitschleife? Und kann er Henry vor dem Tod retten?
Das Buch ist der erste Teil einer Dilogie "an der Grenze zum Unmöglichen" wie es im Buchumschlag heißt. Ich bin sofort sehr gut in das Buch reingekommen und mochte den Schreibstil sehr. Besonders auffällig ist die liebevolle Gestaltung des Buches mit Farbschnitt und kleinen Symbolen bei den Kapitelanfängen. Louis und Henry sind ein wirklich süßes Paar - sehr liebevoll, sehr zugewandt und sehr romantisch. Es wird in 2 Zeitebenen erzählt - einmal der 10. Mai, der Tag, der sich wiederholen wird, und einmal die Liebesgeschichte von Henry und Louis, beginnend mit ihrem Kennenlernen 3 Jahre davor im Juli. Beide haben ihre Probleme, die aber nicht zu klischeehaft geraten beim Erzählen, zum Glück. Ihre Geschichte hat mich auf jeden Fall emotional erreicht und ich habe die Beiden schnell ins Herz geschlossen. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet, wenn auch wirklich Nebenfiguren, sie bekommen also recht wenig Raum. Die beiden Hauptfiguren des nächsten Bandes kommen bereits vor, stehen aber nicht im Vordergrund.
Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen und war sowohl mit dem Twist als auch der Erklärung und dem Ende absolut zufrieden! Für mich war es nicht so herzzerreißend wie es beschrieben wird, sondern eher ein tröstliches und schönes Ende und ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus! Auf das 2. Buch bin ich sehr gespannt und freue mich schon. Und zum Schluss noch eine Empfehlung - lest unbedingt das Nachwort des Autoren (und zwar NACH dem Beenden des Buches!), das macht nochmal einiges klar.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Atemlose Lektüre - eindringliche Bilder

Wenn wir lächeln
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Die Freundschaft der beiden Mädchen Anto und Jara beginnt, als sie 13 Jahre alt sind. Sie besuchen verschiedene Realschulen in Düsseldorf. Jara spielt Fußball im Verein. Antos Vater ist gestorben, sie ...

Die Freundschaft der beiden Mädchen Anto und Jara beginnt, als sie 13 Jahre alt sind. Sie besuchen verschiedene Realschulen in Düsseldorf. Jara spielt Fußball im Verein. Antos Vater ist gestorben, sie lebt mit ihrer Mutter in einem großen Haus und ihre Familie scheint reich/wohlhabend zu sein, während Jaras Mutter kein Abitur hat, viel arbeitet und wenig Geld zur Verfügung steht. Diese Informationen werden nicht linear erzählt, der Leser wird im Gegenteil mit vielen Zeit- und Themensprüngen durch die Geschichte geleitet. 
Der Stil ist auf jeden Fall ungewöhnlich und hat mich sofort gepackt - ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen. 
Jara und Anto sind Freundinnen, die sehr aufeinander fixiert sind. Zu Beginn sitzen sie mit Baseballschlägern an der Ruhr und Anto springt in den Fluss. Jara erinnert sich an ihre Freundschafts-Momente und ist unsicher, was sie tun soll. 
Die meiste Zeit ist es Anto, die auf mich als Leserin schwierig und als schlechter Umgang wahrgenommen wurde (immerhin bin ich Mutter von Teenagern, da liest man ungern von Alkoholexzessen, Ladendiebstahl und dem nächtlichen Laufen auf Bahngleisen oder dem Abhängen auf Spielplätzen mit Alkohol und Zigaretten...). 
Ab und an blitzen aber auch Dinge durch, die Jara in einem schlechten Licht dastehen lassen - bis zum leise erzählten, aber absolut schockierenden Punkt am Ende, der auch das Ende der Freundschaft der beiden Mädchen bedeuten wird. 
Mein Fazit: Ein faszinierendes Debut, ein besonderer Schreibstil und ein Buch, das mich wirklich mitgenommen hat....

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Spannender Thriller in New York

Apartment 5B
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Der Thriller Apartment 5B war mein erstes Buch von Lisa Unger - und ich war durchweg begeistert. Gut und fesselnd geschrieben mit Plot-Twists und einer Handlung, die ich wie einen Film beim Lesen vor mir ...

Der Thriller Apartment 5B war mein erstes Buch von Lisa Unger - und ich war durchweg begeistert. Gut und fesselnd geschrieben mit Plot-Twists und einer Handlung, die ich wie einen Film beim Lesen vor mir gesehen habe.
Worum geht´s? Das junge Paar Rosie, Autorin von True-Crime-Romanen und ihr Mann Chad, Schauspieler, leben in New York. Als Chads Onkel Ivan stirbt und ihnen sein Apartment in Manhattan vererbt, sind sie begeistert und ziehen schnell ein. Doch sobald sie eingezogen sind, passieren mehr und mehr ungewöhnliche Dinge und Rosie fängt an, sich zu fragen, was los ist und wem sie noch trauen kann....
Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen und habe mich durchweg perfekt unterhalten gefühlt. Der Spannungsbogen war perfekt konstruiert, es gibt eine weitere Zeitschiene im Jahr 1963 (die ich sehr atmosphärisch fand!), einige nicht erklärbare Dinge und Tode und ich bin bis zum Schluss dran geblieben und habe vor allem das (sehr gute!) Ende in einem Rutsch gelesen.
Fazit - mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin und besonders toll, wenn man zu dem Thrill des Buches noch das New-York-Feeling aufleben lassen möchte und wie ich gerne über Autoren und ihr Leben liest.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Charles Massons Biographie und spannend erzählte Geschichte

Alexandria - Auf der Suche nach der verlorenen Stadt
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Von Charles Masson hatte ich vor dem Lesen des Buches noch nie gehört. Die Geschichte, die Edmund Richardson mit feinem Humor, manchmal satirisch eingefärbt, intelligent und bildhaft über ihn erzählt, ...

Von Charles Masson hatte ich vor dem Lesen des Buches noch nie gehört. Die Geschichte, die Edmund Richardson mit feinem Humor, manchmal satirisch eingefärbt, intelligent und bildhaft über ihn erzählt, hat mich absolut gepackt. Sowohl die im Vordergrund stehende Person Charles Masson, ein Deserteur der britischen Ost-Indien-Kompanie, die sich durch Afghanistan schlägt und Alexandria entdecken und ausgraben will, ist eine schillernde Figur, als auch alle Nebenfiguren! Und noch heute ist es mehr als wichtig, zu lesen und damit zu verstehen, welche Geschichte Afghanistan hat, was in der Stadt Kabul geschehen ist und wie sich der Imperialismus begann, auszubreiten und Kulturen zu unterdrücken und berauben. Das Buch ist nicht ganz so leicht lesbar für mich gewesen wie andere, hat mich aber auf jeden Fall sehr fasziniert. Ich mochte vor allem die vielen Hintergrundinformationen, die nebenbei vermittelt wurden. Neu für mich war auch, wie Schliemann und sein Team brutal vorgegangen sind (Ausgrabungen per Dynamit!!!).

Leseempfehlung für geschichtlich interessierte und alle, die gerne wahre Abenteuergeschichten lesen, die sich ein bisschen anfühlen wie ein Indiana Jones Film!

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Spannender Thriller aus ungewohnter Perspektive

Die Frau des Serienkillers
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Die Frau des Serienkillers ist ein spannender Thriller, der mich auf mehreren Ebenen überrascht hat.
Das Setting ist ein cozy crime setting – Kleinstadt vor London, Beth und Tom – ein scheinbar glückliches ...

Die Frau des Serienkillers ist ein spannender Thriller, der mich auf mehreren Ebenen überrascht hat.
Das Setting ist ein cozy crime setting – Kleinstadt vor London, Beth und Tom – ein scheinbar glückliches junges Ehepaar mit einer süßen 3jährigen Tochter – leben ein friedliches und zufriedenes Leben. Beth hat sich ihren Traum erfüllt und führt ein Keramikcafé (Poppys Place) und plant, einen Buchclub wiederzubeleben. Zu Beginn der Geschichte klingelt die Polizei bei ihr und will ihren Mann verhören.
Anfangs tappen wir noch im Dunkeln, was passiert ist und nach und nach kommen immer weitere Puzzleteile ans Licht.
Das Buch hat mehrere Zeitebenen und eine kursiv geschriebene Zwischenhandlung. Das gefiel mir sehr gut und ist genretypisch. Ungewohnt war für mich, wie sich dann die Handlung und der Fokus vor allem entwickelt. Anders als erwartet steht nämlich nicht der Serienkiller und seine Taten im Vordergrund, diese werden teilweise wirklich nur sehr am Rand gestreift. Nein, wir bleiben die meiste Zeit bei Beth und ihrer Geschichte und ihren Handlungen bis zum Plot Twist am Schluss des Buches.
Ich mag es, wenn ich überrascht werde und das ist gelungen! Auch aus dem Grund für mich ganz klar eine Leseempfehlung, mit kleinem Abzug, weil am Schluss ein paar Ungereimtheiten blieben.

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