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Veröffentlicht am 12.02.2025

Graben als Selbstzweck

Tomke gräbt
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Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit ...

Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit seiner Schaufel los. Opa und Oma, die auf ihre Liegen zu sehen sind, raten, warum er gräbt., doch Tomke schüttelt er nur den Kopf. Auch als der Rest der Familie überlegt, warum Tomke das Loch gräbt, gibt er keine Antwort. Die Nachbarinnen vermuten, dass Tomke einen Tunnel, vielleicht zur Eisdiele, gräbt. Das Bilde zeigt Tomke in einem verzweigten Tummelsystem. Nachdem auch der Erdkern zur Debatte steht, liegt Tomke mit geschlossenen Augen auf der Wiese, während die Familie wohl einen Grillabend einläutet. An einem Regentag sehen wir den Jungen mit Cape, er sammelt jetzt.
Ich muss leider gestehen, dass sich mir der Sinn dieses Bilderbuches nicht ganz erschließt.
Trotz der Bemühungen der Familie spricht der Junge nicht mit ihnen, keine Erläuterung und deshalb auch keine Unterstützung. Das macht mich eher traurig und der Junge tut mir leid.
Wie hinten auf dem Buch steht, reichte es Tomke, einfach nur zu graben. Meine Enkel (3 + 5) haben sich nicht zu der Geschichte geäußert.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Angst verlieren

Große sind Schisser
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Auf dem Cover sehen wir einige der Erwachsenen, die ängstlich zu uns herüberschauen, während die Kinder fröhlich unterwegs sind.
Auf dem Hof steht eine alte Badewanne, die wohl als Sofa genutzt wird, darin ...

Auf dem Cover sehen wir einige der Erwachsenen, die ängstlich zu uns herüberschauen, während die Kinder fröhlich unterwegs sind.
Auf dem Hof steht eine alte Badewanne, die wohl als Sofa genutzt wird, darin drei Kinder und die Frage „Wusstet ihr, dass Erwachsene Schisser sind?“ Man sieht durch die Fenster einige Erwachsene, eine Frau hängt Wäsche auf. Es folgen anders Begriffe für ängstliche Menschen bis zu Hosenscheißerin, der mir nicht so gut gefällt, den die Kinder sicher feiern werden. Dann lernen wir anhand von Familienfotos „meine“ Familie (Frauen mit Kopftuch), Adams Familie (bis auf Opa nur Frauen oder ist der Typ mit Brille doch ein Mann?) und Neles Familie (mit blonden Haaren und Krawatte). Von Onkle Baran erfahren wird, dass er trotz seiner körperlichen Stärke Angst vor Zahnarzt hat. Tante Neles Herz schlägt ängstlich, wenn sie am Freitag, den 13. Eine schwarze Katze sieht. Die Eltern haben Angst, wenn sie die Kinder Klettern sehen, und die Erzählerin stellt fest, „Hasenfüße, wo man hinguckt.“
Im Laufe des Buches versuchen die Kinder die Erwachsenen von ihrer Angst durch Konfrontation zu befreien. So wird die Angst vor Bärten dadurch, dass alle Kinder mit Bärten auftauchen verharmlost und schließlich von Frau Wuttke, die eigentlich sehr nett ist, überwunden.
Leider muss ich gestehen, dass mir der Sinn des Buches etwas unverständlich ist. Sicher ist es gut sich mit seinen Ängsten auseinanderzusetzten, aber ob das die richtige Methode ist? Selbstbewusst endet das Buch mit dem Satz „Erwachsene sind solche Schisser. Gut. Dass wir Kinder ihnen hin und wieder ein bisschen Mut in ihre Köpfe und Bäuche schnipsen.“
Die Illustrationen gefallen mir gut, weil sie die geschilderte Situation gut einfangen und die Bilder Atmosphäre haben.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Sachbuch mit viel Text

Das Altersheim kann warten
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Der Untertitel und das Cover zeigen an, dass in diesem Buch Tipps und Vorschläge zu erwarten sind, die uns, die wir langsam älter werden, den Heimaufenthalt noch etwas aufschieben lassen.

Im Buch lernen ...

Der Untertitel und das Cover zeigen an, dass in diesem Buch Tipps und Vorschläge zu erwarten sind, die uns, die wir langsam älter werden, den Heimaufenthalt noch etwas aufschieben lassen.

Im Buch lernen wir drei Personen kennen, die auf unterschiedliche Weise auf Hilfmittel angewiesen sind. Die erst 63 jährige Frau Stapel hatte einen Schlaganfall und Probleme mit der Hüfte, obwohl sie einen Partner hat, benötigt sie oft Unterstützung. Michsel Meyer hat Probleme mit den Augen und kann zum Beispiel Auftrucke nicht mir sehen oder lesen, da hilft ihm eine App, die ihm Auskunft gibt. Frau Schaaf ist schon über 90 Jahre alt und dement. Hier gibt es viele Tipps, wie sie trotzdem alleine ihren Haushalt bewältigen kann. Ein Ki-unterstützer "Gesprächspartner" beantwortet ihr immer wieder ihre Fragen.

Aber es werden auch Themen, wie Altersdiskriminierung oder der demografische Wandel angesprochen, was ich weniger interssant fand. Erst nachdem ich schon fast das hlabe Buch gelesen habe, kam man zu den für mich interssanten Themen. So fällt man als alter Mensch nicht unbedingt schnell, sondern gleitet oft nur langsam zu Boden, deshalb ist die Smatwatch, die ich trage nicht unbedingt hilfreich. Sonsoren in der Wohnung können helfen das Fallen zu erkennen und dann vielfälige Lösungen anbieten.

Das Für und Wider der neuen Technik, einschlisslich digitaler Patientenakte wird erläutert und die Vorbehalte gegen die moderne Technik nicht außer acht gelassen.

Ich hätte mir nur mehr Stuktur ( evtl. Tabellen) statt der vielen Fußnoten gewünscht. Ich bekam den Tipp Erklärungen zu den Zahlen zufotografieren und dann am Handy aufzurufen, ich denke, das ist eine gite Methode. Ich werde wohl noch einige Zeit benötigen um alles Wichtige nachgeschlagen zu haben um etwas zu finden, dass mir nutzen bringen wird.

Fazit: ein spannendes Thema, viele Infos, aber nicht ganz übersichtlich.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Alles Killer*innen

Kindergarten WARS 01
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Auf dem Cover bedroht uns Rita, die Killerin, die in einer Kita Kinder beschützen soll, mit einer Schusswaffe. Wie es bei klassischen japanischen Mangas üblich wird auch dieses Buch von hinten gelesen ...

Auf dem Cover bedroht uns Rita, die Killerin, die in einer Kita Kinder beschützen soll, mit einer Schusswaffe. Wie es bei klassischen japanischen Mangas üblich wird auch dieses Buch von hinten gelesen und auch die Seiten sind von recht nach links aufgebaut. So ganz einfach war das Lesen dadurch für mich nicht.
In den Kindergarten Löwenzahn gehen Kinder berühmter Eltern, sie sind deshalb ständig in Gefahr entführt oder getötet zu werden. Rita kam aus dem Gefängnis in die Kita, um die Kinder zu beschützen. Nach einem Jahr guter Arbeit käme sie frei.
Allerdings sucht Rita auch einen schönen Mann, den findet sie bei ihrem ersten Fall, doch da der Mann, die von Rita gestellte Frage in Ritas Sinne nicht richtig beantwortet, erschießt sie ihn kaltblütig. Die zweite Geschichte entspricht der ersten in Variationen, auch hier wird der Killer erschlossen.
Sieben Kapitel beinhaltet das Buch und es werden dutzende von Verbrechern erschlossen oder auf andere Art liquidiert. Eine kleine Episode spielt in der Kita und alle singen gemeinsam mit den Kleinen ein Lied. Das Buch wird mit „Vorhang auf für diese Actionkomödie…“ Ich habe vielleicht den falschen Humor, aber ich finde an so vielen Toten und so viel Blut (zum Glück ist das Buch nur schwarz-weiß gedruckt) wirklich nichts lustig.
Ich war sehr neugierig auf diese Form der Literatur und bin zumindest von diesem Buch enttäuscht, auch wenn die Autorin in Japan für diese Serie gefeiert wird.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Zeitreise zum Bau des Eifelturms

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm
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Acht Kinder aus der ganzen Welt sind die Zeitagenten, wenn ihre Uhren sich rückwärts drehen, dann werden sie zu einem Einsatz gerufen. Währen ihres Einsatzes steht für alle anderen die Zeit still, so werden ...

Acht Kinder aus der ganzen Welt sind die Zeitagenten, wenn ihre Uhren sich rückwärts drehen, dann werden sie zu einem Einsatz gerufen. Währen ihres Einsatzes steht für alle anderen die Zeit still, so werden sie nicht vermisst oder verpassen etwas im Hier und Jetzt. Denn ihre Aufträge erledigen sie in einer anderen Zeit.
In diesem Band reisen Hannah aus den USA und Alex aus Neuseeland in das Paris zur Zeit des Baus des Eifelturms. Sie treffen dort auf Gustave Eifel, dem die Pläne vom Zeitdieb Mora gestohlen wurden. Mora stiftet Chaos und will mit seinen Aktionen die Gegenwart verändern. Warum er das tut, wird nicht erklärt. Leider verfügt er über „Ticker“, mit denen er die Kinder immer wieder aufhält. Aber dank der Hilfe des Kuckucks Tempo, der sie begleitet, wird am Ende der Bösewicht in einer spannenden Aktion ausgetrickst.
Zeitreisen sind in Kinderbücher zurzeit sehr im Trend, ähnlich wie in anderen Reihen gibt es hier eine Gruppe Kinder, die in diesem Fall gar nicht so außergewöhnlich sind. Während des Aufenthaltes in Paris werden immer wieder französische Worte genutzt, aber es gibt keine Erklärung wie sich die Kinder untereinander bzw. mit den Franzosen unterhalten. Für mich nicht gut nachvollziehbar. Dass es der kleine Kuckuck es schafft einen Plan vom Eifelturm in seinem Schnabel zu transportieren, halte ich für unmöglich. Auch wenn das Buch mit dem Zeitsprung eine fantasievolle Idee verfolgt, sollte es deshalb nicht alles außer Kraft setzten.
Das Buch liest sich vergnüglich und bietet auch einige Informationen, entspricht aber nicht meinen Anforderungen.

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