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Veröffentlicht am 05.02.2025

Kitzelt die Glaubensmuskeln und ermutigt dazu, größer zu denken und zu leben

Glaube = Risiko
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Ich muss gestehen: Ich war von Anfang an eine voreingenommene Leserin. Friedhelm Holthuis, heute Präses des BfP (also „Chef“ eines großen freikirchlichen Gemeindeverbandes), war jahrelang mein Pastor. ...

Ich muss gestehen: Ich war von Anfang an eine voreingenommene Leserin. Friedhelm Holthuis, heute Präses des BfP (also „Chef“ eines großen freikirchlichen Gemeindeverbandes), war jahrelang mein Pastor. Sein Stil und seine Vision haben mich geprägt. Ich liebe es auch heute noch, wie er biblische Geschichten nacherzählt und zeigt, was sie mit unserem Leben im 21. Jahrhundert zu tun haben.

Trotzdem glaube ich, dass man Friedhelm nicht kennen muss, um dieses Buch gut zu finden und etwas daraus mitzunehmen. „Glaube = Risiko“ ist nämlich ein durch und durch Mut machendes, lebenspraktisches und sehr gut lesbares Buch, geschrieben mit ostfriesischem Charme.

Ich habe für dieses Buch rund 6 Wochen gebraucht und gehe es gerade nochmals durch, um seine Schätze zu heben. Daher lasse ich einfach mal ein paar Zitate für sich sprechen:

„Gott wird dir immer einen Auftrag geben, der größer ist als das, was du schaffen kannst. Denn er möchte, dass du ihn immer auf der Rechnung hast. Gott beruft dich aufgrund seiner Kraft.“

„Wir werden bei keinem übernatürlichen Wirken Gottes ausgeschlossen, es gibt immer eine menschliche und eine göttliche Seite.“

„Gott wird seinen Plan nicht ändern, nur weil ich seinen Plan nicht logisch finde.“

„Glauben heißt, in die nächste Generation zu investieren, sich selbst zu multiplizieren und das weiterzugeben, was man von Gott gehört und bekommen hat.“

„Rezept für den Wunder-Hamburger: Hören. Tun. Wunder.“

„Menschen, die im Glauben leben, haben gelernt, dass man sich nicht selbstkritisch auf sich selbst fokussiert, sondern seinen Blick immer auf Gott richtet.“

Was Friedhelm auszeichnet, ist eine demütige Haltung und gleichzeitig ein weiter Blick für das große Ganze. Sein Herz schlägt seit Jahrzehnten dafür, dass Gemeinden in der heutigen Zeit ihre ureigene Berufung leben und auf ihre individuelle Art Menschen zu einem Leben mit Jesus einladen.

Dieses Buch ist eine große Ermutigung, mehr von Gott (und sich selbst) zu erwarten und größer zu denken. Ich empfehle es jedem, der mehr mit Jesus wagen möchte und sich nach (Glaubens-)Durchbrüchen in seinem Leben sehnt – Leitern wie Noch-Nicht-Leitern gleichermaßen.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Lesehighlight und ein wertvoller Beitrag zur Ost-West-Verständigung in Deutschland

Herzen ohne Mauer
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Ich bin ganz geflasht von diesem tollen Buch!

Als "Wessi" habe ich einfach so wenig Ahnung (gehabt) vom Leben der ostdeutschen Christen. „Herzen ohne Mauer“ schließt für mich eine wichtige Lücke! Ich ...

Ich bin ganz geflasht von diesem tollen Buch!

Als "Wessi" habe ich einfach so wenig Ahnung (gehabt) vom Leben der ostdeutschen Christen. „Herzen ohne Mauer“ schließt für mich eine wichtige Lücke! Ich empfehle es wärmstens jedem Christen, der im Westen aufgewachsen ist und ostdeutsche Christen verstehen will. Es liefert nicht nur spannende Lebenszeugnisse, sondern vermittelt auch viel historisches Wissen über die deutsch-deutsche Geschichte und immer wieder Einordnungen in die großen geschichtlichen Zusammenhänge.

In 9 Kapiteln und Lebenszeugnissen geht Viola Ramsden dem Lebensgefühl der Christen in der DDR, während der Friedlichen Revolution und danach auf die Spur. Die Autorin ist selbst in der DDR aufgewachsen, aber hat viele Jahre im Ausland gelebt und bringt daher eine gute Distanz zum Thema mit. Ihre eigene Geschichte beschreibt sie in der Einleitung. Die Lebensberichte sind vielfältig und von unterschiedlichen Generationen beigesteuert. Darunter sind Handwerker, Lehrer, Unternehmer, Pfarrer, „Nachwendekinder“.

Für mich war „Herzen ohne Mauer“ ein echtes Lesehighlight. Ich habe dadurch besser verstanden, wie die Lebensbedingungen waren, was es Menschen in der DDR kostete, ihren Glauben zu leben, und wie es sich anfühlte, als die Wende endlich da war. Am liebsten würde ich das Buch jedem zwischen 15 und 50 in die Hand drücken, der in Deutschland Gemeinde bauen und/oder das gesellschaftliche Miteinander positiv prägen möchte. Es hat uns allen so viel zu sagen!

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Schön gestaltetes Verteilheft im PIXI-Format

Lebensdurst
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In der heutigen Zeit, in der es viele Angebote gibt, seinen „Lebensdurst“ zu stillen, ist es nicht immer leicht, auf den hinzuweisen, der von sich sagt: „Wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.“ Schön ...

In der heutigen Zeit, in der es viele Angebote gibt, seinen „Lebensdurst“ zu stillen, ist es nicht immer leicht, auf den hinzuweisen, der von sich sagt: „Wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.“ Schön gestaltete Verteilhefte können hier eine wertvolle Hilfe sein, die sowohl Geber als auch Empfänger bereichern.

Wie schon in „Leben mit Perspektive“ und anderen evangelistischen Büchern von Gerrid Setzer finden sich in „Lebensdurst“ kurze, interessant geschriebene Texte neben passenden ganzseitigen Bildern. Der Unterschied ist jedoch, dass dieses Verteilheft ein kleines Format hat (10,5 cm x 10,5 cm). Es ist so groß wie ein Pixi-Buch für Kinder – und damit perfekt geeignet zum Weitergeben. Ich durfte es selbst bereits testen und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Durch die ansprechende Gestaltung wird es gern angenommen und verschwindet erst mal in der Jacken- oder Hosentasche, um dann im richtigen Moment gelesen zu werden.

Wie immer sind die einzelnen Themen der Texte vielfältig – von „Chauffeur-Wissen“ über blaue Briefe bis hin zu Phantomhaltestellen und der Erklärung von Redensarten wie „der springende Punkt“ und „nullachtfünfzehn“ ist alles dabei. Gerade diese Abwechslung macht die Bücher von Gerrid Setzer in meinen Augen so interessant. Hinzu kommt eine klare Fokussierung auf das Evangelium, prägnant auf den Punkt gebracht.

Ich kann „Lebensdurst“ nur jedem empfehlen, der gern Broschüren über den christlichen Glauben liest und weitergibt. Die Kosten sind mit 1€ pro Exemplar überschaubar und ab 10 Exemplaren gibt es bereits Mengenra

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Veröffentlicht am 04.10.2024

Kunst, die tiefer geht

Hoffnung für alle. Die Bibel: The Gospels
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Wow!
Was für ein schönes Gesamtkunstwerk! – so lautet mein Fazit nach dem Lesen von „The Gospels“.

Der Untertitel verspricht „vier Evangelien in Szene gesetzt“ und genau das wird hier gemacht: Die Berichte ...

Wow!
Was für ein schönes Gesamtkunstwerk! – so lautet mein Fazit nach dem Lesen von „The Gospels“.

Der Untertitel verspricht „vier Evangelien in Szene gesetzt“ und genau das wird hier gemacht: Die Berichte von Matthäus, Lukas, Johannes und Markus über Jesus werden durch das Zusammenspiel von Wort, Bild und grafischen Kunstgriffen neu interpretiert. Wobei „interpretiert“ eigentlich zu viel gesagt ist, denn es sind und bleiben dieselben Bibeltexte, die man in jeder anderen „Hoffnung für alle“-Bibelausgabe findet. Doch durch die gekonnt eingesetzten Bilder aus dem Heute wird die Wirkung des Textes an vielen Stellen verstärkt. Ohne Worte werden hier neue Assoziationen geweckt – man kann sich dem als Leser nur schwer entziehen.

Jedem der Evangelien ist eine erklärende Einleitung vorangestellt, mit einem Überblick zu Schwerpunkten und dem roten Faden. Die Bilder zu den einzelnen Bibelbüchern wurden in vier verschiedenen Städten gemacht: London, New York, Sydney und Bogota. Dadurch wirkt jedes Evangelium noch einmal anders. Außerdem enthält „The Gospels“ 7 erklärende Texte zu wichtigen Themen des christlichen Glaubens. Es ist also eine Bibel(teil-)Ausgabe sowohl für „alte Hasen“ als auch für völlig kirchenferne Menschen. Besonders durch den künstlerischen Aspekt wird sie zum perfekten Geschenk für jeden, der kreativ unterwegs ist (und das zu einem wirklich günstigen Preis!).

Ich bin schon lange gläubig und habe „The Gospels“ als sehr bereichernd für meine persönliche Bibellese erlebt. Ja, dieses Kunstwerk hat mir den uralten Text neu lebendig gemacht und ich empfehle es wärmstens!

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Ich bin nur so durch die Seiten geflogen

Mit dem Leben spielt man nicht
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Ich habe bereits einige Bücher von Uwe Heimowski gelesen und fand ihn als Mensch schon immer interessant, ohne ihn persönlich zu kennen. Durch seine Autobiografie „Mit dem Leben spielt man nicht“ habe ...

Ich habe bereits einige Bücher von Uwe Heimowski gelesen und fand ihn als Mensch schon immer interessant, ohne ihn persönlich zu kennen. Durch seine Autobiografie „Mit dem Leben spielt man nicht“ habe ich viel Neues und Spannendes über ihn erfahren. Ein bewegtes Leben liegt hinter ihm – und sicher auch noch vor ihm, der aktuell als Vorstand einer NGO fungiert. Dass er einmal solch eine Position innehat, hätten sicher viele nicht gedacht, da er lange Zeit alkohol- und spielsüchtig war – noch bevor letzteres eine anerkannte Krankheit war.

Ehrlich erzählt er von seiner Kindheit und den Schwierigkeiten, von seiner Lebenswende, von seinem sozialen Engagement auf der Reeperbahn, seinem Wirken als Pastor und in der Politik. Durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch flott und wird nicht langweilig. Ich bin durch die Seiten nur so geflogen. Spannend fand ich besonders die Einblicke in seine Zeit als Referent für Menschenrechte im Bundestag. Uwe Heimowski ist und bleibt ein Brückenbauer, der gern über den Tellerrand guckt und Menschen verbindet.

Dieses Buch ist für jeden, der lesen möchte, wie Gott ein Leben umkrempeln kann, wie es gelingt, sich im Großen und Kleinen für die zu kurz Gekommenen zu engagieren – und nicht zuletzt für jeden, der einfach eine gut geschriebene Biografie zu schätzen weiß.

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