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Veröffentlicht am 04.07.2025

Entspannte Lektüre

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Inhalt
Als die Restaurantkritikerin Sophie Dubois das neue Restaurant eines bekannten Models ziemlich kritisch bewertet, löst das einen heftigen Shitstorm aus. Deshalb flüchtet sie in das kleine Küstendorf ...

Inhalt
Als die Restaurantkritikerin Sophie Dubois das neue Restaurant eines bekannten Models ziemlich kritisch bewertet, löst das einen heftigen Shitstorm aus. Deshalb flüchtet sie in das kleine Küstendorf Port Haven in Cornwall, um sich und allen anderen zu beweisen, dass sie sogar aus einem heruntergekommenen Pub ein Spitzenrestaurant machen kann.

Sprache
Das war wirklich eine unterhaltsame Geschichte. Sophie stolpert aus ihrem Großstadtleben in den kleine Küstenort mit all seinen kuriosen Einwohnern. Da gibt es den grummeligen Fischer, die esoterische Nachbarin, den Bridge-Club und die skurrilen Mitarbeiter im Pub.
Außerdem hat Sophie mit so einigen Widrigkeiten zu kämpfen, um das Restaurant erfolgreich zu machen - Mitarbeiter und Gäste, die an Traditionen hängen und Neuem gegenüber skeptisch sind, eine launische Teenager-Tochter und eine unberechenbare Mutter oder auch aufkeimende Gefühle, obwohl sie sich doch gar nicht an den Ort binden möchte.
Ich hätte ich mir noch mehr Details gewünscht, wie Sophie es schafft diese Schwierigkeiten zu überwinden. Denn das meiste hat sich dann doch eher mit viel Glück und nebenbei gelöst.
Es gibt auch kleine Spannungselemente, die mir sehr gut gefallen haben und der Geschichte einen zusätzlichen Twist verliehen haben.
Die Liebesgeschichte war gar nicht so im Fokus. Sie war sehr zart und von viel Verständnis und Einfühlungsvermögen geprägt. Natürlich gab es auch ein paar Missverständnisse und nicht alles war sofort klar, aber die Probleme wurden sehr erwachsen gelöst. Das hat mir gut gefallen.
Das Ende der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Natürlich gibt es ein Happy End, das gehört ja bei dieser Art von Büchern dazu. Aber Sophie hat auch Vorurteile überwunden, grundlegende Dinge für ihre Leben gelernt und erkannt, was ihr wirklich wichtig ist.

Fazit
Entspannte Lektüre.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2025

Anders als erwartet

Just for the Summer
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Inhalt
Justin und Emma verbindet eins: Jeder, den sie einige Zeit daten, findet nach ihrer Trennung den Partner fürs Leben. Um diesen Fluch zu brechen, kommt ihnen die Idee sich gegenseitig zu daten, um ...

Inhalt
Justin und Emma verbindet eins: Jeder, den sie einige Zeit daten, findet nach ihrer Trennung den Partner fürs Leben. Um diesen Fluch zu brechen, kommt ihnen die Idee sich gegenseitig zu daten, um danach ihren Traumpartner zu finden. Doch aus Spaß wird schnell mehr.

Sprache
Ich mag den Humor am Anfang des Buches sehr gern. Deshalb hat mich die Geschichte auch direkt auf den ersten Seiten gepackt. Die Gespräche zwischen Emma und Justin sind einfach klasse und auch ihre Dates sind wirklich toll.
Doch dann entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung, als ich erwartet hatte. Der Dating-Fluch spielt immer weniger eine Rolle und die Geschichte wird sehr viel ernster als der Anfang des Buches, der Klappentext und das Cover vermuten lassen.

Charaktere
Justin ist wirklich eine absolute Green Flag. Er ist zuvorkommend, lustig, hört zu, interessiert sich für Emma und vor allem ist er auch in schwierigen Situationen für sie da. Aber er muss auch große Verantwortung in seiner Familie übernehmen, was eine Beziehung zur unabhängigen und unbeständigen Emma unmöglich erscheinen lässt.

Emma blieb mir etwas fremd. Sie ist eine absolute Weltenbummlerin, bleibt gemeinsam mit ihrer besten Freundin Maddy immer nur kurz an einem Ort und reist dann weiter. Sie ist nicht bereit sesshaft zu werden und hält Menschen auf Distanz, die ihr zu Nahe kommen. Deshalb hält sie auch Justin auf Abstand, als sie merkt, dass echte Gefühle ins Spiel kommen. Außerdem spielt ihre absolut toxische Beziehung zu ihrer Mutter eine große Rolle im weiteren Verlauf der Geschichte. Und die wurde für mich immer schwerer zu ertragen. Was Emma schon als Kind erlebt hat ist schrecklich, doch wie sie in der Gegenwart noch immer versucht sich die Aufmerksamkeit ihrer Mutter zu erkämpfen, war für mich wirklich schlimm zu lesen. Und aufgrund dieser Schwierigkeiten, konnte ich mir irgendwann gar nicht mehr vorstellen, wie Emma und Justin zusammen glücklich werden sollten.

Maddy ist eine tolle Freundin. Am Anfang konnte ich ihr Verhalten nicht so wirklich nachvollziehen, doch im Laufe der Geschichte, habe ich sie immer besser verstanden. Und habe wirklich große Respekt vor ihr.

Fazit
Wie am Ende alles aufgelöst wurde, war für mich in Ordnung. Aber für mich ist die Geschichte keine locker-leichte Rom-Com.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Unterhaltsam, aber wenig Spannung

Heiress Takes All
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Inhalt
Olivia wurde von ihrem Vater verstoßen, nachdem sie ihn mit seiner Affäre erwischt hat und ihre Mutter sich von ihm scheiden ließ. Dadurch wurde nicht nur ihre Familie entzweit, sondern Olivia hat ...

Inhalt
Olivia wurde von ihrem Vater verstoßen, nachdem sie ihn mit seiner Affäre erwischt hat und ihre Mutter sich von ihm scheiden ließ. Dadurch wurde nicht nur ihre Familie entzweit, sondern Olivia hat auch ihr luxuriöses Leben und die finanzielle Sorglosigkeit verloren. Diese möchte sie sich jetzt durch einen raffinierten Plan wiederholen.

Sprache
Wir starten gemeinsam mit Olivia und ihrer Crew direkt zu Beginn ihres Plans. Sie sind auf dem Weg zur Hochzeit ihres Vaters und nach und nach erfahren wir, welchen Plan Olivia verfolgt, wie sie sich ihre Crewmitglieder ausgesucht hat und warum sie ihren Vater bestehlen will.
Die Geschichte war unterhaltsam, aber leider nicht so spannend und rasant, wie erhofft. Olivias Plan wird zwar immer wieder durchkreuzt und sie muss umorganisieren. Aber mit jeder Schwierigkeit, findet sich auch direkt ein perfekter Lösungsweg. Im Großen und Ganzen läuft alles etwas zu einfach. Die Diebesbande verhält sich in meinen Augen oftmals auch einfach viel zu auffällig. Weshalb es ein Wunder ist, warum sie nicht schon viel früher auffliegen.
Es gibt einige Twists in der Geschichte, die ich so oder ähnlich aber vorher schon geahnt habe. Deshalb konnte es mich nicht komplett überraschen.
Beim Werbeslogan zum Buch „Sexy, temporeich, raffiniert“ hat mich das sexy ja etwas abgeschreckt. Aber in meinem Fall positiv: Es gibt keine spicy Szenen.

Charaktere
Olivia ist eine Kämpferin. Die Scheidung ihrer Eltern hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt - sie musste ihr Zuhause verlassen, die Schule wechseln und plagt sich mit Geldsorgen herum. Trotzdem gibt sie nicht auf. Sie kämpft für ihre Mutter und sich selbst. Eigentlich ist sie sehr bodenständig und klug, weiß aber genau die Vorurteile, die ihr als der naiven Millionenerbin zugesprochen werden, auszuspielen, wenn es nötig ist. Trotzdem konnte ich ihr Inneres nicht so ganz durchschauen. Ist sie jetzt die luxusliebende Diva, die ihren Reichtum zurück möchte oder will sie nur Rache?
Die Crew, die sie sich zusammengestellt hat ist sehr unterhaltsam. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es hat Spaß gemacht ihnen bei ihrem Plan zu folgen. Doch sie alle sind absolute Neulinge im Diebes-Business, was die ganze Unternehmung etwas unrealistisch gemacht hat.

Fazit
Unterhaltsame Geschichte mit guten Charakteren, aber wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Guter Abschluss

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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ACHTUNG - Band 2 der Dilogie - Kann Spoiler für Band 1 enthalten

Inhalt
Nachdem das Video der Unfallnacht aufgetaucht ist und sich Matteo und seine Freunde dafür vor Gericht verantworten müssen, stürzt ...

ACHTUNG - Band 2 der Dilogie - Kann Spoiler für Band 1 enthalten

Inhalt
Nachdem das Video der Unfallnacht aufgetaucht ist und sich Matteo und seine Freunde dafür vor Gericht verantworten müssen, stürzt für Merle alles um sie herum zusammen. Hat ihre Beziehung zu Matteo eine Hoffnung?

Meine Meinung
Mich hat die Geschichte, wie schon Band 1, gut unterhalten. Die Ereignisse erzeugen eine düstere Stimmung und im Laufe der Geschichte wird alles immer noch verzwickter. Die „Ermittlungen“ von Merle und ihren Freunden fand ich spannend und habe sie gerne verfolgt. Auch die Auflösung am Ende hat mich überzeugt und war aber logisch nachvollziehbar. Ich Laufe der Geschichte habe ich schon etwas in diese Richtung vermutet, aber es war gut aufgelöst.
Die Geschichte rund um ihren Großvater, die sie ja nach Venedig geführt hat, wird auch weitergeführt, rückt allerdings im Gegensatz zu der Geschichte rund um den Unfall in den Hintergrund.
Die Liebesgeschichte zwischen Merle und Matteo tritt irgendwie eher auf der Stelle. Sie können sich nicht ganz öffnen, eine Zukunft ist unsicher und sie wissen nicht so recht wie es weiter gehen soll. Beide wollen sich schützen, sprechen viel zu wenig miteinander und geraden dadurch immer wieder aneinander. Für mich haben einzig die intimen Momente die beiden noch verbunden. Immerhin wurde das zwischendurch auch mal kritisch betrachtet. Aber so richtig romantisch war es nicht, eher dramatisch.

Sprecher
Hannah Schepmann und Louis Friedemann Thiele machen hier einen tollen Job! Die Stimmen passen sehr gut zu Merle und Matteo und sie fangen die Stimmung sehr gut ein.

Fazit
Eine unterhaltsame Geschichte!

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Süße Geschichte

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Inhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt ...

Inhalt
Rebecca kehrt in ihre Heimatstadt Vallantine zurück, weil ihre Großmutter verstirbt. Nachdem ihr Traum von der erfolgreichen Journalistenkarriere zerplatzt ist und sie die alte Bibliothek der Stadt gemeinsam mit ihren zwei besten Freundinnen geerbt hat, möchte sie sich dort ein neues Leben aufbauen. Ob der attraktive, aber mürrische Yankee, der nicht nur neu in der Stadt sondern auch ihr neuer Chef ist, ihr dabei helfen wird?

Sprache
Kelly Moran hat hier ein gemütliches Kleinstadtsetting geschaffen, das mir gut gefallen hat. Man fühlt sich dort direkt wohl, lernt einige der Einwohner und ihre kleinen Macken kennen und entdeckt gemeinsam mit Rebecca Altes und Neues.
Außerdem wird eine Erkrankung passend eingebaut mit der Rebecca zu kämpfen hat. Die Situationen waren für mich sehr realistisch dargestellt und haben mal einen anderen Aspekt in die Beziehung der Protagonisten gebracht.
Zusätzlich gibt es noch einige „magische“ Elemente, die mit den Mythen der Südstaatenkleinstadt zusammenhängen. Manche fand ich ganz süß, andere waren etwas zu viel.
Christiane Marx spricht die Geschichte toll. Ihre Stimme passt gut zur Stimmung und zu Rebeccas Person. Ich habe ihr gerne gelauscht.

Charaktere
Ich mochte Rebecca und Graham gern, als einzelne Charaktere, sowie gemeinsam. Beide haben Vertrauensprobleme aufgrund von vergangener Enttäuschungen, die sie gemeinsam überwinden müssen.
Die Nebenfiguren sind unterhaltsam, allerdings auch recht stereotyp und man hat sie in anderen Geschichten schon ähnlich gelesen.
Mich haben an dieser Geschichte besonders die „Bookish Belles“ gereizt. Leider hat mir etwas der Buchmädchen-Vibe der drei Freundinnen gefehlt. Sie waren zwar in ihrer Jugend oft in der Bibliothek und beleben jetzt einen Buchclub wieder, aber für mich war keine richtig große Buchliebe spürbar, eher nostalgische Gefühle der Bibliothek gegenüber.

Fazit
Süße und unterhaltsame Geschichte.

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