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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Großartiges Worldbuilding

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die innerhalb eines Tages einen attraktiven Mann kennenlernt, von ihrem Ehemann verraten wird, ihn tötet und daraufhin gezwungen ist, einen anderen Mann zu ...

Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die innerhalb eines Tages einen attraktiven Mann kennenlernt, von ihrem Ehemann verraten wird, ihn tötet und daraufhin gezwungen ist, einen anderen Mann zu heiraten. Schauplatz der Handlung ist Skaland, eine Welt, in der Überfälle zum Alltag gehören und die Kinder der Götter unter den Menschen leben und übernatürliche Kräfte besitzen.

Das Worldbuilding ist großartig gelungen. Es ist faszinierend herauszufinden, welche besonderen Fähigkeiten die einzelnen Götterkinder haben. Auch wenn die Handlung auf den ersten Blick nicht besonders komplex wirkt, entwickelt sie sich schnell zu einem dichten Geflecht aus Geheimnissen, Intrigen und Verrat.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Handlung bleibt durchweg spannend.

Besonders gelungen ist die Darstellung von Freyas inneren Zweifeln. Sie weiß nicht, wem sie vertrauen kann und welche Absichten die Menschen um sie herum wirklich verfolgen. Jede Entscheidung wird von ihr infrage gestellt, weil sie verzweifelt versucht, ihr eigenes Schicksal zu kontrollieren... ein Schicksal, das längst vorherbestimmt zu sein scheint.

Es gibt einige vorhersehbare Wendungen, aber ein großer Twist am Ende hat mich tatsächlich überrascht.

Freya hat Schwierigkeiten, mit all den Lügen umzugehen, die ihr erzählt wurden. Allerdings hadere ich ein wenig mit der Idee, dass man grundsätzlich ein Anrecht auf die Wahrheiten anderer Menschen hat.

Das Buch ist der erste Teil einer Dilogie, und die Geschichte ist am Ende noch nicht abgeschlossen. Es gibt einen kleinen Cliffhanger, aber die Erzählung wird dennoch zufriedenstellend genug abgerundet, sodass man nicht das Gefühl hat, einfach in der Luft hängen gelassen zu werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2025

Tolle, fantasievolle Vorlesegeschichten

Boys! Geschichten für die neue Generation von Jungs
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"Boys! Geschichten für die neue Generation von Jungs" ist ein modernes Märchenbuch für Jungs (und vermutlich auch Mädchen) ab sechs Jahren. Das Ziel des Buches ist ausdrücklich politisch: Geschichten zu ...

"Boys! Geschichten für die neue Generation von Jungs" ist ein modernes Märchenbuch für Jungs (und vermutlich auch Mädchen) ab sechs Jahren. Das Ziel des Buches ist ausdrücklich politisch: Geschichten zu erzählen, mit männlichen Protagonisten, die Gefühle und Gedanken haben, und die sich mit Mädchen auf Augenhöhe begegnen. Doch die Geschichten sind überhaupt nicht belehrend und werden ohne erhobenen Zeigefinger erzählt. Sie bieten Anregungen für Gespräche an, wenn man darüber sprechen will, aber die Botschaften werden so vermittelt, dass sie nicht auffallen müssen. 

Das Cover, mit dem Raketen und dem Piratenschiff, ist meinem Sohn natürlich sofort ins Auge gefallen. Die zwölf Märchen im Buch sind etwas unerwartet. Sie sind eigentlich wie traditionelle Märchen geschrieben, inklusive einiger morbider Details. Z.B. wird einer Piratin der Arm von einem Krokodil abgebissen, was für meinen kleinen Jungen äußerst spannend war. 

Meinem Kind haben die Geschichten gut gefallen.

Veröffentlicht am 23.02.2025

Lustige und liebenswerte Straßenhunde

3 Streuner wittern das Abenteuer
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Die Geschichte finde ich lustig und die drei Hunde sind absolut liebenswert. Das Buch wird aus der Sicht von King Kerl geschrieben, der sich selbst als den Chef der drei Streuner betrachtet. Die Hunde ...

Die Geschichte finde ich lustig und die drei Hunde sind absolut liebenswert. Das Buch wird aus der Sicht von King Kerl geschrieben, der sich selbst als den Chef der drei Streuner betrachtet. Die Hunde leben in Spanien, doch werden eingefangen und in ein Tierheim gebracht, wo sie (alle drei) von einer deutschen Familie adoptiert werden. 

Natürlich sind die Straßenhunde nicht komplett zufrieden, ihre Freiheit zu verlieren, auch wenn die Familie lieb ist und das Futter toll schmeckt. Immer wieder gehen sie heimlich spazieren und haben lustige Begegnungen.

Der Erzählstil ist gelungen und die Kommentare von King Kerl, der immer wieder Sachen merkwürdig oder demütigend findet, haben uns zum Schmunzeln gebracht. Man sieht auch gut die Entwicklung der Hunde, die von Straßenhunden zu Haustieren werden. 

Eine Sache, über die ich nicht ganz glücklich bin, ist die Idee, dass man im Urlaub Hunde adoptieren kann. Auch, dass "wilde" Straßenhunde innerhalb von einigen Tagen einfach als Haustiere adoptiert werden können, ist ziemlich utopisch.

Veröffentlicht am 23.02.2025

Toller Manga

Der Fuchs und der kleine Tanuki 1
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Dieser Manga ist sehr toll illustriert im typischen japanischen Stil. Der Verlag hat hier die ursprüngliche Leserichtung behalten. Der Leser muss also am Ende anfangen und von rechts nach links lesen. 

Das ...

Dieser Manga ist sehr toll illustriert im typischen japanischen Stil. Der Verlag hat hier die ursprüngliche Leserichtung behalten. Der Leser muss also am Ende anfangen und von rechts nach links lesen. 

Das Buch erzählt die Geschichte vom Fuchsgeist Senzou, der von der Sonnengöttin bestraft wird und den kleinen Tanuki betreuen muss. Dies tut er am Anfang widerwillig, doch langsam entwickelt sich eine schöne Freundschaft zwischen den beiden. Der Anfang ist leider etwas grausam und könnte die jüngeren Leser abschrecken, auch wenn es im Rest des Buches viele schöne Momente gibt und die Figuren doch sympathisch sind. 

Die Geschichte bietet einen guten Einblick in die japanische Mythologie. Am Ende jedes Kapitels wird eine Art von Bakemomo (Fabelwesen aus der japanischen Mythologie) vorgestellt. 

Es ist ein schönes, unterhaltsames Buch für diejenigen, die sich für japanische Folklore interessieren.

Veröffentlicht am 21.02.2025

Großartiges Mitmachbuch

Bloß nicht bewegen - oder doch?
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Dieses Buch war perfekt, um meine Kinder dazu zu animieren, sich zu bewegen. Sie sind zwar nicht faul, aber brauchen einen Rahmen, um ihre Interesse aufrechtzuerhalten. Dieses Buch bietet also einen guten ...

Dieses Buch war perfekt, um meine Kinder dazu zu animieren, sich zu bewegen. Sie sind zwar nicht faul, aber brauchen einen Rahmen, um ihre Interesse aufrechtzuerhalten. Dieses Buch bietet also einen guten Leitfaden für die Übungen.

Die Geschichte im Buch ist sehr simple: Der Leser versucht, das Bewegtsichnicht zu Bewegung zu animieren. Auf jeder Doppelseite wird eine Übung dargestellt und die Kleinen sollten mitmachen. Insgesamt gibt es neun Übungen. Die Reihenfolge der Bewegungen finde ich gut gewählt. Bei der ersten Übung sollten sich die Kinder auf den Rücken legen und "Rad fahren". Dies erfordert wenig Aufwand und ist ein guter Weg, Kinder zur Teilnahme zu bewegen. Danach steigt langsam die Schwierigkeit. Mir hat es gefällt, dass für jede Übung auch schwierigere Versionen vorgeschlagen werden, falls das Kind mehr kann.

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Die Illustrationen sind bunt und die Figuren niedlich gemalt. Es gibt auch ein Poster aus ziemlich dickem Papier mit allen Bewegungen.