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Tante_fluffi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2025

Zu viele Themen auf einmal

Vor hundert Sommern
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"Vor hundert Sommern" von Katharina Fuchs erzählt die Geschichte einer Familie aus Sicht der Frauen über einen Zeitraum von 100 Jahren.

Der Roman beginnt im Jahr 2024 mit Anja und ihrer Tochter Lena und ...

"Vor hundert Sommern" von Katharina Fuchs erzählt die Geschichte einer Familie aus Sicht der Frauen über einen Zeitraum von 100 Jahren.

Der Roman beginnt im Jahr 2024 mit Anja und ihrer Tochter Lena und springt dann immer wieder zurück in die Vergangenheit, um die Geschichte von Anjas Großtante Clara zu erzählen, beginnend im Jahr 1924. Inspiriert wurde die Autorin dabei von der wahren Geschichte genau dieser Großtante Clara, was das Buch für mich gleich noch viel interessanter macht.

Stark sind vor allem die Rückblenden aus Claras Sicht und die Erzählung aus dem Berlin vor 100 Jahren zur Situation der Frauen in einer politisch angespannten Zeit. Es ist immer wieder spannend, in diese Zeit einzutauchen.

Nicht richtig abgeholt haben mich leider viele Kapitel der Gegenwart. Hier habe ich die Dialoge oft konstruiert empfunden und ich hatte das Gefühl, die Autorin versucht wirklich alle Themen, die unsere (weibliche) Gesellschaft zurzeit beschäftigen, im Roman unterzubringen. Das war mir einfach zu viel. Auch die Figuren haben mich nicht erreicht.

Als ich darüber aber hinweg gesehen habe, konnte ich auch wieder gut in eine spannende und bewegende Geschichte abtauchen und fühlte mich von dem Roman dennoch gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Drama, Alkohol und wenig Kommunikation

Die Garnett Girls
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Die Garnett-Girls sind der Hingucker auf jedem Event. Die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha sowie ihre Mutter Margo beschäftigen sie Gesellschaft auf der Isle of Wright und in London, vor allem ...

Die Garnett-Girls sind der Hingucker auf jedem Event. Die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha sowie ihre Mutter Margo beschäftigen sie Gesellschaft auf der Isle of Wright und in London, vor allem mit viel Drama und Alkohol. Alle sind gefangen in mehr oder weniger toxischen Beziehungen und auch der Umgang miteinander innerhalb der Familie ist alles andere als schön. Über allem schwebt ein großes Familiengeheimnis, das dazu geführt hat, dass alle so geworden sind, wie sie heute sind.

Ich hatte mir eine spannende Familiengeschichte erhofft, gern auch mit Konflikten und alles vor der wundervollen Kulisse der Isle of Wright.

Leider war die Geschichte für mich nicht stimmig, die Figuren ohne Tiefgang, nicht authentisch und wenig sympathisch. Den Umgang mit Alkohol in diesem Buch finde ich sehr problematisch und auch das Frauenbild.

Die Mutter-Tochter-Beziehungen sind konfliktgeladen, aber haben mich nicht abgeholt. Die Umgebung, die Insel und die Küste spielen leider nur eine Nebenrolle und erzeugen nicht die Stimmung, die ich mir erhofft hatte.

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